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DE975668C - Stromzufuehrung fuer Schlammraeumer von Abwasserklaeranlagen - Google Patents

Stromzufuehrung fuer Schlammraeumer von Abwasserklaeranlagen

Info

Publication number
DE975668C
DE975668C DEP12665A DEP0012665A DE975668C DE 975668 C DE975668 C DE 975668C DE P12665 A DEP12665 A DE P12665A DE P0012665 A DEP0012665 A DE P0012665A DE 975668 C DE975668 C DE 975668C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power supply
deflection
supply according
longitudinal
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP12665A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Dipl-Ing Fechter
Eugen Klapproth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aqseptence Group GmbH
Original Assignee
Passavant Werke AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Passavant Werke AG and Co KG filed Critical Passavant Werke AG and Co KG
Priority to DEP12665A priority Critical patent/DE975668C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE975668C publication Critical patent/DE975668C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • B01D21/04Settling tanks with single outlets for the separated liquid with moving scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/18Construction of the scrapers or the driving mechanisms for settling tanks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Stromzuführung für Schlamrnräunier von Abwasserkläranlagen Auf größeren Abwasserkläranlagen befinden sich vielfach mehrere rechteckige Absetzbecken nebeneinander, die von einem gemeinsamen Schlammräumer bedient werden. Dieser ist an der einen Stirnseite des Absetzbeckens auf Schienen oder auf einer Schiebebühne quer verfahrbar und kann in jedes Rechteckbecken eingefahren werden. Der Antrieb ist meistens elektrisch, die Fahrmotoren sind auf der Räumerbrücke gelagert. Für die Stromzuführung benutzt man häufig Gummischleppkabel. die auf Kabeltrommeln auf- und abgerollt werden, wenn die Räumerbrücke in Bewegung ist. Bisher hat man für jedes Absetzbecken entweder eine Steckdose für das Schleppkabel vorgesehen, oder es war eine zweite Stromzuführung nötig.
  • Weml die Räumerbrücke sell,st mit einem Quer fahrwerk versehen ist, muß bei jedem Beckenwechsel auf die entsprechende Steckdose umgesteckt werden. Ist für die Querfahrt ebenfalls ein Elektromotor vorhanden, so muß auch für diesen Älotor das Schleppkabel besonders bedient werden.
  • Durch unsachgemäße oder unaufmerksame Bedienung werden mehrfach Betriebsstörungen und Unfälle verursacht, oder die Betriebssicherheit muß durch besondere WIaßnahmen erhöht werden.
  • Die Erfindung betrifft eine einfachere, billige und betriebssichere Stromzuführung für längs und quer verfahrbare Räumerbrücken und hat den Vorteil. daß für beide Bewegungsrichtungen ein einziges Schleppkabel und nur eine Steckdose nötig sind.
  • Gemäß der Erfindung ist das Schleppkabel von einer auf dem Räumer bzw. einer Schiebebühne -gelagerten gabeltrommel über eine an der Räumerbrücke bzw. Schiebebühne angeordnete Umlenkeinrichtung zu einem festen Punkt am Rande der Beckenaulage geführt. Mit Rücksicht auf die meistens an der Stirnseite der zu räumenden Becken angebrachten Umlenkpflöcke wird die Umlenkeinrichtung am Räume bzw. an der Schiebebühne höhenverstellbar befestigt. In den Fällen, in denen das Längs-oder Ouerfahrwerk mit einer Hubeinrichtung versehen ist, so daß z. B. das feste Längsfahrwerk bei der Querfahrt über die Längsfahrschienen angehoben werden kann, wird man zweckmäßig die erfindungsgemäße Umlenkeinrichtung mit der Umschalteinrichtung von der Längs- auf Querfahrt und umgekehrt so kuppeln, daß das Schleppkabel für die Querfahrt über die an den Stirnseiten der Absetzbecken ortsfest angeordneten Umlenkpflöcke hinweggehoben, für die Längsfahrt aber um den zum jeweils zu befahrenden Absetzbecken gehörenden Pflock gelegt wird. Am zweckmäßigsten ist die Verbindung der Umlenkeinrichtung unmittelbar mit dem Hubfahrwerk der Räumerbrücke, wobei allerdings meistens eine Übersetzung nötig sein wird, weil der kleine Hubweg nicht für den Hul, der Umlenkeinrichtung ausreicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung in einer Draufsicht dargestellt. Zwei nebeneinanderl iegende Längsbecken I und 2 einer Kläranlage sind mit Längsfahrschienen 3 und Querfahrschienen 4 für die Schlammräumerbrücke 5 versehen, die das Räumschild 6 trägt. Das Längsfahrwerk ist mit 7, das Querfabrwerk mit 8 bezeichnet. Dieses ist an der Räumerbrücke 5 durch exzentrische Lagerung u. dgl. heb- und senkbar gelagert. Das Gummischleppkabel g für die Stromzuführung zu den Fahrmotoren, das für alle Bewegungen des Räumers mit dem Kabel stecker Io verbunden bleibt, läuft über die Rollenführung II, die mittels eines Hebels 12 am Hubfahrwerk 8 befestigt ist, zur Kabeltrommm 13.
  • Für die Längsfahrt in Richtung 14 ist das Ouerfahrwerk 8 angehoben. Das von der Kabeltrommel 13 abrollende Kabel 9 legt sich um den Pflock 15 und nimmt während der Fahrt die in der Zeichnung gestrichelt dargestellte Lage I6 ein. Nach der Durchftihrung des Räumvorganges kehrt die Rãumerbrücke 5 wieder in die Ausgangsstellung zurück.
  • Für die Querfahrt wird das Querfahrwerk 8 so weit gesenkt, daß das Längsfahrwerk 7 nicht mehr mit den Schienen 4 im Eingriff steht. Beim Senken werden der Hebel 12 mit der Umlenkrolle II und damit auch das Schleppkabel g so hoch gehoben, daß bei der nunmehr durchgeführten Ouerfahrt zum Becken 2 das Schleppkabel 9 über den Umlenkpflock 17 geführt wird. Bei der Stellung des Räumers über den Längs fahrbahnen 3 des Beckens 2 wird das Querfahrwerk wieder eingezogen und damit der Hebel 12 mit dem über die Rolle II geführten Schleppkabel 9 gesenkt. Das Schleppkabel legt sich nunmehr bei der beginnenden Längsfahrt um den zum Längsbecken 2 gehörenden Pflock I7 und hat damit die für die Längsfahrt auf dem Becken 2 geeignete Lage. Wären noch weitere Längsbecken vorhanden, so müßte an jedem ein solcher Umlenkpflocl; angeordnet sein und das Kabel eine entsprechend größere Länge haben.
  • Die Umlenkeinrichtung II, 12 kann erfindung>-gemäß anders ausgeführt sein, als es in der Zeichnung dargestellt ist, vor allem kann der Hebel 12 an der Räumerbrücke statt am llubfahrwerk gelagert sein. Da es unwirtschaftlich wäre, das verhältnismäßig große Gewicht der Räumerbrücke für die Querfahrt mehr als nötig anzuheben. wird man immer eine Übersetzung zwischen der Hubbewegutig und der Höhenverstellung der Umlenkrolle 1 1 ein schalten. Für das Heben und Senken des Schleppkabels g kann an Stelle des Hebels 12 eine andere Einrichtung, z. B. eine elelitrische, magnetischc, hydraulische oder pneumatische Einrichtung, die von der Hubeinrichtung der Räumerbrücke aus gesteuert wird, gewählt werden.
  • Der Umlenkpflock 15 des ersten Längsbecliens I kann als KabelanschluB I0 dienen. Dabei ist es zweckmäßig, den Anschluß entsprechend der Verstellbarkeit der Umlenkrolle 1 1 höhenlie'veglid zu machen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist nicht beschränkt auf Schlammräumer von Absetzbecken, sondern kann für ähnliche Anlagen, z. B. für Trockenschlammaufnehmer, verwendet werden, die sich ebenfalls über mehrere nebeneinanderliegende lange Schl amuibeete bewegen müssen.
  • Bei allen diesen Einrichtungen I,ringt die Erfindung durch ihre Einfachheit und Sicherheit gegenüber den bisher zum gleichen %wecls verwendeten Einrichtungen große Vorteile.
  • Der auf der Räumerbrücke 5 stehende Bedienungsmann braucht seinen Stand nicht, wie bisher, zu verlassen, um das Schleppkabel umzustecken. wenn er ein anderes Längsbecken oder Schlammbeet befahren will. Das Schleppkabel wird sehr geschont, vor allem werden Bedienungsfehler mit ihren Folgen, z. B. Abreißen und Eberfahren der Kabel, Rüdcschnellen des unter der Trommelrückstellkraft stehenden Kabels beim Lösen und Umstecken des Kabelanschlusses usw., vermieden un<l auch die Umsteckzeit eingespart.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schleppkabel-Stromzuführung für Schlammräumer von Abwasserkläranlagen, deren Räumerlirücke unmittelbar oder über eine Schiebebühne über mehrere nebeneinander angeordnete rechteckige Absetzbecken längs und quer verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleppkabel (g) von einer auf der Räumerbrücke (5) gelagerten Kabeltrommel (I3) weg über eine an dieser Räumerbrücke bzw. Schiebebühne angeordnete Umlenkeinrichtung (11> Izi zu einem festen Punkt (10) am Rande der Beckenanlage (I, 2) geführt ist.
  2. 2. Stromzuführung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung (11.
    I2) höhenverstellbar ist.
  3. 3. Stromzuführung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Umlenkeinrichtung (11, I2) mit der Umschalteinrichtung der Räumerbrücke (5) von I,ängs- auf Ouerfahrt und umgekehrt selbsttätig so gekuppelt ist, daß das Schleppkabel für die Querfahrt über den an den Stirnseiten der Absetzbecken ortsfest angeordneten Umlenkpflock (I7) hinweggehoben, für die Längs fahrt aber um den zum jeweils zu befahrenden Absetzbecken gehörenden Umlenkpflock gelegt wird.
  4. 4. Stromzuführung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung (11, I2) mit dem Hubfahrwerk (8) der Räumerbrücke (5) verbunden ist und von diesem betätigt wird.
  5. 5. Stromzuführung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hubvorrichtung des Räumerfahrwerks und der Umlenkeinrichtung (11, 12) für das Schleppkabel (g) eine Übersetzung eingeschaltet ist, die das Schleppkabel mehr anhebt oder senkt, als die Räumerbrücke (5) durch das Hubfahrwerk (8) gehoben oder gesenkt wird.
  6. 6. Stromzuführung nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere nebeneinander angeordnete Längsbecken (I, 2) ein einziges Schleppkabel (g) und nur eine Steckdose (wo), jedoch an jedem Längsbecken ein Umlenkpflock (I5, I7) vorhanden ist.
  7. 7. Stromzuführung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenkpflock (I5) des ersten Längsbeckens (I) gleichzeitig als Festpunkt für den Anschluß des Sabels (g) dient, wobei der Anschlußpunkt (Io) höhenbeweglich sein kann.
DEP12665A 1954-09-10 1954-09-10 Stromzufuehrung fuer Schlammraeumer von Abwasserklaeranlagen Expired DE975668C (de)

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DE975668C true DE975668C (de) 1962-04-19

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DEP12665A Expired DE975668C (de) 1954-09-10 1954-09-10 Stromzufuehrung fuer Schlammraeumer von Abwasserklaeranlagen

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