DE975034C - Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern - Google Patents
Betondach-Konstruktion mit FachwerkbindernInfo
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- DE975034C DE975034C DEG8291A DEG0008291A DE975034C DE 975034 C DE975034 C DE 975034C DE G8291 A DEG8291 A DE G8291A DE G0008291 A DEG0008291 A DE G0008291A DE 975034 C DE975034 C DE 975034C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/02—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
- E04B7/022—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of a plurality of parallel similar trusses or portal frames
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/04—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
- E04C3/11—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/04—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
- E04C2003/0486—Truss like structures composed of separate truss elements
- E04C2003/0491—Truss like structures composed of separate truss elements the truss elements being located in one single surface or in several parallel surfaces
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Description
- Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern Die Erfindung bezieht sich auf eine Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern, die je aus zwei zueinander parallelen, je einen Obergurt und einen Untergurt mit zwischen ihnen angeordneten Fachwerkstäben enthaltenden, miteinander über Verbindungsmittel vereinigten Einzelbindern bestehen, die je einen Obergurt und einen Untergurt mit zwischen diesen beiden Gurten angeordneten Fachwerkstäben enthalten.
- Der Abstand der beiden miteinander verbundenen, parallel zueinander verlaufenden Binder ist verhältnismäßig gering, nämlich etwa gleich der Dicke eines an sich bekannten Knotenbleches. Je nach der Länge des Gebäudes werden mit einem Abstand von etwa 3 bis q. m mehrere derartige Doppelbinder vorgesehen. Auf diese Doppelbinder werden dann quer zu deren Tragebenen Pfetten aufgelegt, die der eigentlichen Dachhaut aus Beton-Fertigplatten, Wellblech od. dgl. als Auflager dienen. Die Längsränder der aufgelegten Fertigplatten od. dgl. verlaufen dann parallel zu den Bindern, also quer zur Firstlinie. Greifen an einer derartigen Dachkonstruktion Kräfte an, deren Wirkungslinien in zur Dachhaut parallelen Ebenen verlaufen, dann werden in einer Ebene, die durch die Obergurte der Doppelbinder gelegt werden kann und die senkrecht auf den Binderebenen steht, Fachwerkstäbe so an die Obergurte der Doppelbinder angeschlossen, daB ebene, entsprechend der Dachneigung geneigte Fachwerkträger (Windverbände) entstehen, deren Gurtungen durch die Obergurte benachbarter Doppelbinder gebildet werden. Eine solche Gestaltung ist nicht nur nicht verdrehungssteif, sondern auch unwirtschaftlich wegen des verhältnismäßig hohen Lohn- und Materialaufwandes.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betondach-Konstruktion zu schaffen, die es erlaubt, nicht nur die Knotenbleche, sondern auch die Pfetten und Windverbände einzusparen und dafür zu sorgen, daß der Verband verdrehungssteif ist.
- Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die Obergurte und die Untergurte der miteinander verbundenen Einzelbinder über in zur Binderebene senkrechten Ebenen liegende, beispielsweise schlangenlinienförmig geführte, bei räumlichen Dreieckgitterträgern bekannte Fachwerkstäbe derart miteinander verbunden sind, daß der Abstand der Obergurte und der Untergurte der Binder voneinander ein Mehrfaches der Breite der Gurte ist, auf die Obergurte, wie an sich bei Betondach-Konstruktionen bekannt, Beton-Fertigplatten aufzulegen und deren herausragende Bewehrungsstäbe über Haltemittel mit den den Abstand der Obergurte festlegenden Fachwerkstäben zu verbinden und diese Teile sowie Teile der Obergurte in Ortbeton einzubetten. Es wird also durch Einbetten der räumlichen Fachwerkbinder in die aus Beton bestehende Dachhaut und die Schaffung eines starken Betondruckgurtes der Vorteil einer gegen Beanspruchung durch Windkräfte gesicherten Dachkonstruktion ohne Pfetten und Windverbände erreicht.
- Da der Obergurt jedes derartigen räumlichen Fachwerkbinders durch die kraftschlüssige Verbindung mit den aufgelegten Platten einen starken Druckgurt bildet und der Fachwerkbinder an dieser Stelle eine genügende Steifigkeit erhält, kann man die Obergurt-Profilstäbe schwächer bemessen als die der Untergurte.
- Die Profilstäbe selbst werden an den Verbindungsstellen zweier oder mehrerer Profilstäbe miteinander derart mit Schlitzen versehen, daß man die einzelnen Stäbe, die unter einem Winkel zueinander verlaufen, ineinanderstecken und miteinander verschweißen kann.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine schematische Darstellung eines Binders, an dem die Erfindung erläutert werden soll, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Profilstäbe an der in Fig. i eingerahmten Stelle, Fig.3 einen Obergurt-Profilstab nach Fig. 2, der mit .Schlitzen zur Aufnahme des Vertikal- und eines Diagonalstabes versehen ist, Fig. 4 einen aus Winkelstahl bestehenden Vertikalstab nach Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt in Richtung I-I der Fig. 2 und ,Fig. 6 einen Schnitt in Richtung II-II der Fig. 5. Die Dachkonstruktion besteht beispielsweise aus einem Fachwerkbinder mit fallenden gezogenen 1)iagonalstäben. Die aus Winkelstahl bestehenden Obergurte i und 2 werden mit Schlitzen 3 und 4 versehen, in. die Diagonalstäbe 5 und Vertikalstäbe 6 und 7, die mit Schlitzen 8 versehen sind, gesteckt werden: Die Untergurte 9 und io brauchen keine Schlitze aufzuweisen, wenn man die an ihnen festzulegenden Vertikalstäbe 6 und 7 und die Diagonalstäbe ii mit Schlitzen 8 versieht.
- Nachdem jeder aus Ober- und Untergurt, Druckstäben und Diagonalstäben gebildete Träger gefertigt ist, werden die beiden parallel zueinander angeordneten Träger durch Verbindungsmittel 13 und 12, die an den Stellen 14 und 15 bzw. 16 und 17 mit den Ober- bzw. Untergurten verschweißt werden, auf Abstand gehalten. Auf den so hergestellten Fachwerkbinder legt man bekannte Fertigplatten 18 und ig auf, die mit stählernen Bewehrungsstäben 2o bzw. 21 bewehrt sind, biegt die einander zugewandten Enden der Bewehrungsstäbe 2o und 21 so um, daß man zwischen die umgebogenen Bewehrungsstäbe einen parallel zu den beiden Trägern verlaufenden Stab 22 stecken kann, verbindet die Bewehrungsstäbe 2o und2i mit den Verbindungsmitteln 13, die beispielsweise schlangenlinienartig verlaufen, durch Haltemittel 23, 24, legt unter die Obergurte i und 2 ein Brett 25 und füllt den freien Raum mit Beton 26 aus.
- Durch diese Maßnahme wird nicht nur an Stahl gespart, sondern auch eine einwandfreie, torsionsfeste Dachkonstruktion erzielt.
- Selbstverständlich kann man den Erfindungsgedanken auch anwenden, wenn man Profilstäbe benutzt, die einen anderen Querschnitt haben als die in den Zeichnungen dargestellten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern, die j e aus zwei zueinander parallelen, miteinander über abstandhaltende Verbindungsmittel vereinigten Einzelbindern bestehen, die je einen Obergurt und einen Untergurt mit zwischen diesen beiden Gurten -angeordneten Fachwerkstäben enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Obergurte (i und 2) und die Untergurte (9 und io) der beiden miteinander verbundenen Einzelbinder (i, 6, g; 2, 7, io) über in zur Binderebene senkrechten Ebenen liegende, beispielsweise schlangenlinienförmiggeführteFachwerkstäbe (i3bzw.i2) derart miteinander verbunden sind, daß der Abstand der Obergurte (i und 2) und der Untergurte (9 und io) der Binder voneinander ein Mehrfaches der Breite der Gurte (i, 2; 9, io) ist, daß ferner auf den Obergurten (i und 2), wie an sich bei Betondach-Konstruktionen bekannt, Beton-Fertigplatten (i8 und i9) aufgelegt sind und daß außerdem deren herausragende Bewehrungsstäbe (2o bzw. 2i) über Haltemittel (23 und 24) mit den den Abstand der Obergurte (i und 2) festlegenden Fachwerkstäben (i3) verbunden und diese Teile (20, 21; 23, 24; i3)- sowie Teile der Obergurte (i und 2) in Ortbeton eingebettet sind. z. Betondach-Konstruktion nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstäbe der Obergurte (i und -z) _ schwächer =sind als die der Untergurte (9 und ia). 3. Betondach-Konstruktion -nach den Ansprüchen i oder i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Winkelstahl bestehenden Profilstäbe mit derart angeordneten Schlitzen (3, 4, 8) versehen sind, daß unter einem Winkel zueinander verlaufende Stäbe ineinandergesteckt und verschweißt werden können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 278 302, 314 998. 812 36o, 822 154; schweizerische Patentschrift Nr. 58 842.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG8291A DE975034C (de) | 1952-02-29 | 1952-02-29 | Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG8291A DE975034C (de) | 1952-02-29 | 1952-02-29 | Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975034C true DE975034C (de) | 1961-07-13 |
Family
ID=7118814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG8291A Expired DE975034C (de) | 1952-02-29 | 1952-02-29 | Betondach-Konstruktion mit Fachwerkbindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975034C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE278302C (de) * | ||||
| DE314998C (de) * | ||||
| CH58842A (de) * | 1912-01-18 | 1913-04-01 | Otto Schultz | Netzwerkträger |
| DE812360C (de) * | 1949-10-04 | 1951-08-30 | Gg Noell & Co | Ausziehbare Konstruktion aus Stahl- oder Leichtmetallfachwerkscheiben fuer Daecher, Hausdecken, Brueckenfahrbahnen oder Buehnen |
| DE822154C (de) * | 1948-10-05 | 1951-11-22 | Ernst Cvikl | Geschweisster Dreieckgittertraeger |
-
1952
- 1952-02-29 DE DEG8291A patent/DE975034C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE278302C (de) * | ||||
| DE314998C (de) * | ||||
| CH58842A (de) * | 1912-01-18 | 1913-04-01 | Otto Schultz | Netzwerkträger |
| DE822154C (de) * | 1948-10-05 | 1951-11-22 | Ernst Cvikl | Geschweisster Dreieckgittertraeger |
| DE812360C (de) * | 1949-10-04 | 1951-08-30 | Gg Noell & Co | Ausziehbare Konstruktion aus Stahl- oder Leichtmetallfachwerkscheiben fuer Daecher, Hausdecken, Brueckenfahrbahnen oder Buehnen |
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