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DE974567C - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Hydroxyl- und Epoxyverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Hydroxyl- und Epoxyverbindungen

Info

Publication number
DE974567C
DE974567C DED6526A DED0006526A DE974567C DE 974567 C DE974567 C DE 974567C DE D6526 A DED6526 A DE D6526A DE D0006526 A DED0006526 A DE D0006526A DE 974567 C DE974567 C DE 974567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
epoxy
condensation products
hydroxyl
epoxy compounds
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED6526A
Other languages
English (en)
Inventor
Sylvan Owen Greenlee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Celanese Coatings Co
Original Assignee
Devoe and Raynolds Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Devoe and Raynolds Co Inc filed Critical Devoe and Raynolds Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE974567C publication Critical patent/DE974567C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G59/00Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule; Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups
    • C08G59/18Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing
    • C08G59/40Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing characterised by the curing agents used
    • C08G59/62Alcohols or phenols
    • C08G59/621Phenols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Epoxy Compounds (AREA)
  • Epoxy Resins (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Hydroxyl- und Epoxyverbindungen Es ist bekannt, hochmolekulare Kondensationsprodukte aus Hydroxylverbindungen, besonders mehrwertigen Hydroxylverbindungen, und Monoepoxyverbindungen herzustellen. In der holländischen Patentschrift 52 346 werden z. B. Kondensationsprodukte aus zweiwertigen Phenolen mit Monoepoxyverbindungen beschrieben.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden mehrwertige Phenole mit mehrwertigen Epoxyverbindungen kondensiert. Vorzugsweise werden zweiwertige Phenole Ar (OH)2 und Diepoxyverbindungen verwendet (R1 und R3 bedeuten aliphatische Gruppen oder Wasserstoffatome, R2 eine aliphatische Gruppe oder ein Sauerstoffatom). Die Moleküle der Kondensationsprodukte bestehen aus Ketten mit den Einzelbausteinen und endständigen Gruppen, die entweder Reste des Phenols oder der Epoxyverbindung sein können.
  • Die mehrwertigen Phenole können entweder ein-oder mehrkernig sein. Im letzten Fall können die Benzolringe entweder wie im Naphthalin kondensiert oder mittels anderer nicht zu den Ringen gehöriger Atome miteinander verbunden sein. Beispiele geeigneter zweiwertiger Phenole sind Resorcin, Dioxynaphthaline und (Bis-4-oxyphenyl)-dimethylmethan, das gegebenenfalls geringe Mengen der 2,2'- und 4,2' Oxvisomeren enthält. Auch diese Isomeren als solche oder ein Gemisch der Isomeren in einem beliebigen Mengenverhältnis können verwendet werden.
  • Als Phenol mit höherer Wertigkeit als zwei sei Phloroglucin genannt.
  • Beispiele geeigneter Diepoxyverbindungen sind Butylendioxyd, Di- (epoxy-2,3-propyl) -äther und die Diepoxyverbindungen von Mannit und Sorbit. Im allgemeinen können die Umsetzungsprodukte von zweiwertigen oder gegebenenfalls mehr als zweiwertigen Alkoholen und Phenolen mit Epichlorhydrin Verwendung finden.
  • Ein Vorteil des Erfindungsverfahrens ist, daß keine Nebenprodukte gebildet werden, die aus dem Reaktionsgemisch entfernt werden müssen. Das Verfahren kann ohne Anwendung eines Katalysators ausgeführt werden oder mit so geringen Katalysatormengen daß deren Entfernung aus dem Produkt nicht nötig ist.
  • Wenn die Reaktionsteilnehmer im geeigneten Mengenverhältnis umgesetzt werden, bleibt keiner von beiden in nicht umgesetzter Form zurück. In den meisten Fällen ist die Verwendung äquimolarer Mengen vorteilhaft. Man kann aber den Kondensationsgrad regulieren, indem man einen der beiden Reaktion teilnehmer im Uberschuß zugibt, vorzugsweise unter -gleiffizeitiges AagaS. eineveinwertigen VerbinduW also entweder einer Monooxy oder einer Monoepoxyverbindung, zur Bindung des Überschusses. Wenn z. B. im Reaktionsgemisch Butylenoxyd, Hydrochinon und Äthylenoxyd im molekularen Verhältnis 3: 4: 2 anwesend sind, werden im Endprodukt zwar längere und kürzere Moleküle vorkommen, aber die mittlere Länge der Moleküle ist festgelegt, indem die Moleküle durchschnittlich nicht mehr als drei Butylenoxydreste, vier Hydrochinonreste und zwei Äthylenoxydreste enthalten. Die endständigen, vom Äthylenoxyd herrührenden Gruppen im Endprodukt können nicht weiter reagieren.
  • Die Kondensation kann ausgeführt werden durch kurzes Erhitzen auf 50 bis 2500 C. Die günstigste Temperatur und Reaktionsdauer ist abhängig von den jeweils gewählten Ausgangsstoffen. Wenn niedrigsiedende Stoffe im Reaktionsgemisch anwesend sind, kann man bei der Erhitzung einen Rückflußkühler verwenden. Nötigenfalls kann man die Reaktion unter erhöhtem Druck durchführen.
  • Wenn man durch Zugabe von Katalysatoren die Reaktion zu beschleunigen wünscht, so sind im allgemeinen sauere oder basische Stoffe in kleinen Mengen geeignet.
  • Die nach dem Erfindungsverfahren erhaltenen neuen Produkte können als solche oder in Kombination mit anderen Stoffen oder auch in modifizierter Form zur Herstellung von Formkörpern, Überzügen und zu anderen Zwecken verwendet werden.
  • Das Verfahren wird durch folgende Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel I Äquimolare Mengen Bis-(oxyphenyl) -dimethylmethan und Epoxy-I,2-epoxy-3,4-butan (Siedepunkt 8°C) wurden in einem Gefäß mit Rückflußkühler 1 Stunde auf I2s°C und eine weitere Stunde bei allmählich bis zu 200° C ansteigender Temperatur erhitzt.
  • Das harte und zähe Reaktionsprodukt hatte den Erweichungspunkt 197°C (nach Durran) (vgl. H. A.
  • Gardner, Physical and Chemical Examination of Paints, Varnishes, Lacquers and Colors, I939, S. 468).
  • Es war geeignet zum Gießen von Gegenständen sowie zur Herstellung von Lösungen, aus welchen Überzüge erhalten werden können.
  • Beispiel 2 Äquimolare Mengen Resorcin und Di-(epoxy-2,3-propyl)-äther wurden 60 Minuten auf I75"C erhitzt. Der Erweichungspunkt des gebildeten Produktes betrug 84"C.
  • Beispiel 3 1 Mol Resorcin und I Mol Di-(epoxy-2,3-propyl)-äther wurden 60 Minuten mit 0,05 Mol Natriumhydroxyd auf I75"C erhitzt. Das Reaktionsprodukt hatte einen Erweichungspunkt von 1000 C.
  • Beispiel 4 Äquimolare Mengen Bis-(oxyphenyl)-dimethylme-~than~undL Betylendioxyd wurden 30 Minuten auf I45°C erhitzt und ergaben ein Produkt mit dem Erweichungspunkt I46" C.
  • Beispiel 5 I Mol Bis-(oxyphenyl)-dimethylmethan und 1 Mol Di-(epoxy-2,3-propyl)-äther wurden 60 Minuten mit 0,05 Mol Natriumacetat als Katalysator auf I75"C erhitzt und ergaben ein Reaktionsprodukt mit dem Erweichungspunkt I25°C.
  • Beispiel 6 1 Mol Bis-(oxyphenyl)-dimethylmethan und 1 Mol Di- (epoxy-2,3-propyl) -äther wurden I5 Minuten mit 0,05 Mol Natriumhydroxyd auf I75"C erhitzt und ergaben ein Produkt mit demErweichungspunkt 1150 C.
  • Dasselbe Reaktionsgemisch ergab, bei 60 Minuten langem Erhitzen, ein Produkt, das bei 1300 C erweichte.
  • Beispiel 7 roog eines in bekannterWeise aus Bis-(4-oxyphenyl) dimethylmethan und Epichlorhydrin hergestellten Epoxyharzes mit einem Erweichungspunkt von 75"C, einem Molekulargewicht von 945 und einem Epoxydäquivalentgewicht von 490 wurden mit 3 g Bis-(4-oxyphenyl)-dimethylmethan versetzt und 2 Stunden bei I70"C erhitzt. Das anfallende Harz hatte einen Erweichungspunkt von IOI°C, ein Molekulargewicht von r6ro und ein Epoxydäquivalentgewicht von 910.
  • Gegenüber einem auf übliche VVeise einstufig hergestellten Epoxyharz aus Bis-(4-oxyphenyl) -dimethylmethan und Epichlorhydrin mit annähernd gleichem Erweichungspunkt, Molekulargewicht und Epoxydäquivalentgewicht zeigte das erhaltene Harz eine etwa um die Hälfte geringere Alkalität und eine etwa um das Iofache verringerte Trübung.
  • PATENTANSPRiJCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Hydroxyl- und Epoxyverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man mehrwertige, vorzugsweise zweiwertige Phenole mit mehrwertigen, vorzugsweise zweiwertigen Epoxyverbindungen umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Reaktionsteilnehmer im Überschuß und gleichzeitig eine einwertige Hydroxyl- oder Epoxyverbindung angewendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als mehrwertige Epoxyverbindungen Kondensationsprodukte aus mehrwertigen, insbesondere zweiwertigen Alkoholen und bzw. oder Phenolen und Epichlorhydrin verwendet werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 576 I77; Chemisches Zentralblatt, I942, II, S. 464.
DED6526A 1943-09-14 1950-10-01 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Hydroxyl- und Epoxyverbindungen Expired DE974567C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US974567XA 1943-09-14 1943-09-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE974567C true DE974567C (de) 1961-02-09

Family

ID=22263448

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED6526A Expired DE974567C (de) 1943-09-14 1950-10-01 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Hydroxyl- und Epoxyverbindungen

Country Status (1)

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DE (1) DE974567C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0263191A1 (de) * 1985-07-15 1988-04-13 The Dow Chemical Company Endgruppe-modifiziertes, hitzestabiles, thermoplastisches phenolisches Harz

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576177C (de) * 1930-11-11 1933-05-08 Louis Blumer Fa Verfahren zur Herstellung harzartiger Produkte aus Phenolkondensationsprodukten und mehrwertigen Alkoholen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576177C (de) * 1930-11-11 1933-05-08 Louis Blumer Fa Verfahren zur Herstellung harzartiger Produkte aus Phenolkondensationsprodukten und mehrwertigen Alkoholen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0263191A1 (de) * 1985-07-15 1988-04-13 The Dow Chemical Company Endgruppe-modifiziertes, hitzestabiles, thermoplastisches phenolisches Harz

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