DE974241C - Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Kettbaeumen - Google Patents
Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von KettbaeumenInfo
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- DE974241C DE974241C DEE7241A DEE0007241A DE974241C DE 974241 C DE974241 C DE 974241C DE E7241 A DEE7241 A DE E7241A DE E0007241 A DEE0007241 A DE E0007241A DE 974241 C DE974241 C DE 974241C
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
- D06B5/16—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments
- D06B5/18—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments through beamed warp
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Description
- Vorrichtung zum Naßbehandeln, insbesondere Färben von Kettbäumen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Naßbehandeln, insbesondere Färben, von in einem Gefäß ganz in eine Behandlungsflotte eingetauchten, bewickelten Kettbäumen, wobei die Flotte durch das gewickelte Garn regelbar hindurchgeleitet wird.
- Es ist bereits bekannt, in einem gemeinsamen Gefäß mehrere, beispielsweise bis zu sechs Kettbäume senkrecht nebeneinander anzuordnen und durch diese von außen her Flüssigkeit unter Druck hindurchzuleiten. Zwecks Regelns der Gesamtmenge können dabei Regelventile und zum Messen des Drucks sowie der Flottenmenge entsprechende Druck- und Flußmesser vorgesehen sein. Bei dieser bekannten Art von Naßbehandlung kann nur die gesamte durch das Gefäß hindurchströmende Flottenmenge und der gesamte Druck in diesem Gefäß geregelt und eingestellt werden, ohne daß dabei insbesondere auf verschiedene Bewicklungen der einzelnen Kettbäume Rücksicht genommen werden kann. Eine gleichmäßige Behandlung aller Kettbäume konnte bisher nur dann erzielt werden, wenn die Kettbäume unter sich einschließlich der Wicklung genau gleich sind und so jeder einzelne Baum als Ganzes und jeder Baum an allen Stellen seiner Wicklung der Flotte den gleichen Strömungswiderstand entgegensetzen würde. Tatsächlich ist es jedoch unmöglich, einen einzelnen Kettbaum vollkommen gleichmäßig zu bezetteln. Es ergeben sich Unterschiede in der Gesamtbezettelung zwischen den einzelnen Kettbäumen. Einmal ist eine überall gleichmäßig feste Bewicklung praktisch nicht möglich, und zwar schon allein deswegen, weil beim Bezetteln der Kettbäume auf den Maschinen die Spannungen der Fäden niemals vollkommen gleich sind. Außerdem ist ein gleichmäßiges Garngewicht bei gleichmäßiger Wickeldichte praktisch nie zu erreichen. Schließlich ist auch die Garnfeuchtigkeit in praktisch allen Fällen durch unterschiedliche Klimatisierung nicht für alle Garnteile gleich. Schon durch das Abzetteln von einer vollen Kreuzspule und von einer teilweise abgespulten Kreuzspule entstehen Unterschiede in der Baumbewicklung, ganz abgesehen davon, daß die Kreuzspulen selbst üblicherweise nicht ganz homogen sind. Durch a11 diese Umstände entstehen selbstverständlich auch Bäume mit unterschiedlicher Wicklung. Diese unterschiedlichen Wicklungen setzen ihrerseits der Flotte verschiedenen Widerstand entgegen, so daß sich beim Durchführen der bekannten Behandlungsarten verschieden behandelte, insbesondere verschieden gefärbte Kettbäume ergeben.
- Manchmal tritt auch ein sogenanntes Platzen einer Bewicklung dadurch ein, daß an einer schwachen Stelle die Garnwindungen seitlich auseinandergedrängt werden. Durch eine derartige Stelle kann dann die Flotte fast ungehindert hindurchströmen, so daß der betreffende Baum nur noch eine ganz ungenügende Naßbehandlung erfährt.
- Diese ungünstigen Auswirkungen hat man zum Teil durch Umsteuern der Flotte und zum Teil durch eine überhöhte Einwirkungsdauer zu vermindern versucht. jedoch kann auch dadurch eine wirkliche Gleichmäßigkeit der Behandlung nicht erreicht werden.
- Diese Nachteile der bekannten Behandlungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß bei gleichzeitiger Anordnung mehrerer Kettbäume in dem Gefäß jedes Rohr für den Zufluß der Flotte zu jedem einzelnen Kettbaum einen Durchflußregler mit einem die momentane Durchflußmenge anzeigenden Meßgerät und gegebenenfalls ein Druckmeßgerät aufweist.
- Mit Hilfe des anzeigenden Durchflußmengenreglers kann das Bedienungspersonal jedem einzelnen Kettbaum trotz ungleicher Bezettelung bei gleichem Garngewicht und trotz verschiedenen Durchgangswiderstandes der einzelnen Kettbäume die gleiche Durchflußmenge an Flotte zuteilen, so daß die Behandlung für alle gleichzeitig angeschlossenen Kettbäume die gleiche ist. Wenn, wie oben angegeben, zusätzlich in jede Druckleitung noch ein Druckmeßgerät eingeschaltet ist und der bei der verschiedenen Durchflußmenge sich einstellende Druck der Flotte abgelesen wird, so ist dieser Druck ein Maßstab für die Härte bzw. die Weichheit der Zettelung des einzelnen Baumes. Ein sehr hoher Druck weist auf eine sehr harte und umgekehrt ein ganz schwacher auf eine sehr weiche Zettelung hin. Man kann also durch Vermerk der zu jedem behandelten Kettbaum erforderlich gewesenen Druckhöhe nachträglich die Zettelei in ihrer Arbeit kontrollieren und durch entsprechende Anweisungen auf gleichmäßige Arbeit im Vorwerk hinwirken. Auch kann man auf Grund dieser Druckkontrolle schon bei der ersten Naßbehandlung die allzu sehr aus dem Rahmen fallenden Bäume feststellen und aus dem weiteren Veredelungsprozeß ausscheiden oder erst nach einer Sortierung wieder einschalten.
- Durch die gleichmäßige Behandlung jedes einzelnen Kettbaumes ist es nunmehr auch möglich, die Behandlung nach einer bestimmten Zeit abzubrechen und so, beispielsweise beim Färben, bestimmte Zwischentöne zu erzeugen, die bisher nur durch Ändern der Flotte selbst hergestellt werden konnten. Außerdem braucht die Behandlung nicht mehr sicherheitshalber so lange ausgedehnt zu werden, bis auch der härteste Baum ausreichend behandelt ist, sondern es kann nunmehr nach einer vorbestimmten Zeit die ganze Behandlung abgebrochen werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. In einem Behälter i sind insgesamt vier Kettbäume 2 mit ihrer hohlen und gelochten Rohrhülse 3 an je eine Zuleitung q. angeflanscht, die den Boden des Gefäßes i durchdringen. Diese Zuleitungen gehen alle aus von einem gemeinsamen Druckrohr 5, das von einem Motorpumpenaggregat 6 ständig gespeist wird.
- In jede dieser Zuleitungen ist ein die momentane Durchflußmenge anzeigender Regler 7 eingeschaltet und außerdem je ein Druckmanometer B. Im Bereich des oberen Randes des Behälters i ist eine Abflußleitung 9 vorgesehen, die zum Motorpumpenaggregat 6 führt.
- Die ganz schematische Anordnung gemäß der Zeichnung zeigt, daß die Flotte in diesem Fall einen Kreislauf durchführt. Es ist auch möglich, die Erfindung in solchen Fällen anzuwenden, in denen die Flotte im Wechsel durch die Kettbäume hindurchgedrückt und wieder zurückgesaugt oder nur durch Sog hindurchgeführt wird.
- Im einzelnen ergibt sich aus der Zeichnung, daß die von der Pumpe 6 über die gemeinsame Sammelleitung 5 den einzelnen Zuleitungen 4. zu den Kettbäumen 2 zugeführte Flotte auch bei verschiedener Härte der Kettbaumwicklungen mit Hilfe der die momentane Menge anzeigenden Durchflußmengenregler 7 auf eine bestimmte, für jede der vier Zuleitungen gleiche Menge eingeregelt werden kann. Die Manometer 8 zeigen dabei an, welcher Druck bei den einzelnen angeschlossenen Kettbäumen 2 erforderlich ist, um diese vorbestimmte Durchflußmenge je Zeiteinheit durch jeden Kettbaum hindurchzudrücken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Naßbehandeln, insbesondere Färben, von in einem Gefäß ganz in eine Behandlungsflotte eingetauchten bewickelten Kettbäumen, wobei die Flotte durch das Garn regelbar hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Bettbäume (2) in dem Gefäß (r) jedes Rohr (d.) für den Zufluß der Flotte zu jedem einzelnen ILettbaum (2) einen Durchflußregler (7) mit einem die momentane Durchflußmenge anzeigenden Meßgerät und gegebenenfalls ein Druckmeßgerät (8) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. ,3667o. 581 309; britische Patentschrift \Tr. 688 23o.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE7241A DE974241C (de) | 1953-05-16 | 1953-05-16 | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Kettbaeumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE7241A DE974241C (de) | 1953-05-16 | 1953-05-16 | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Kettbaeumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974241C true DE974241C (de) | 1960-11-03 |
Family
ID=7067116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE7241A Expired DE974241C (de) | 1953-05-16 | 1953-05-16 | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Kettbaeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974241C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE436670C (de) * | 1924-04-25 | 1926-11-06 | Bernhard Karl Thies | Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehaelters |
| DE581309C (de) * | 1928-02-17 | 1933-07-25 | Joseph Brandwood | Verfahren zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben, von Kunstseidespulen auf Schleuderspindeln |
| GB688230A (en) * | 1949-11-12 | 1953-03-04 | Int Cellucotton Products | Improvements in or relating to a method of chemically treating textile materials |
-
1953
- 1953-05-16 DE DEE7241A patent/DE974241C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE436670C (de) * | 1924-04-25 | 1926-11-06 | Bernhard Karl Thies | Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehaelters |
| DE581309C (de) * | 1928-02-17 | 1933-07-25 | Joseph Brandwood | Verfahren zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben, von Kunstseidespulen auf Schleuderspindeln |
| GB688230A (en) * | 1949-11-12 | 1953-03-04 | Int Cellucotton Products | Improvements in or relating to a method of chemically treating textile materials |
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