DE963897C - Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Koerpers im bewegten Magnetfeld - Google Patents
Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Koerpers im bewegten MagnetfeldInfo
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- DE963897C DE963897C DES24583A DES0024583A DE963897C DE 963897 C DE963897 C DE 963897C DE S24583 A DES24583 A DE S24583A DE S0024583 A DES0024583 A DE S0024583A DE 963897 C DE963897 C DE 963897C
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Description
- Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Körpers im bewegten Magnetfeld Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Körpers im bewegten Magnetfeld, welche aus untereinander verbundenen, den Körper einschließenden permanenten Magnetsystemen besteht. Bei dilesen Vorridtungeu ist es bekannt, Permanent- oder Elektromagnete beweglich anzuordnen, wodurch eine beständige Lageveränderung der Kraftlinien und damit eine günstigere Einwirkung auf den Körper erzielt wird als bei ruhenden Magneten.
- Im Gegensatz hierzu schlägt die Erfindung eine Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Körpers vor, bei der ein bewegtes Magnetfeld nicht mehr durch Bewegen der magnete oder MagnSetsysteme erzeugt wird. Nach der Erfindung wird bei einer aus untereinander verbundenen, den Körper einschließenden permanenten Magnetsystemen bestehenden Vorrichtung eine Magnetfeldbewegung dadurch herbeigeführt, daß erfindungsgemäß die aus einzelnen Stabmagneten gebildeten Magnetsysteme feststehen und ihnen auf den zu behandelnden Körper wirkende drehbare zylindrische Hilfspole zugeordnet sind. Die Hilfspole, die vorzugsweise abwechselnd aus Teilen magnetisch leitenden und magnetisch nichtleitenden Werkstoffes bestehen, können zwischen den Magnetsystemen oder jeweils um die Niagnetsysteme angeordnet werden. Sie nehmen dann im einen Fall den zu behandelnden Körper und im anderen Fall die Magnetsysteme auf, wobei die Magnetfeldbehandlung des lebenden Körpers zwischen den Hilfspolen erfolgt.
- Abgesehen davon, daß durch den erfindungsgemäßen Vorschlag, bei feststehenden Magnetsystemen die Hilfspole zu drehen, die zu bewiegende Masse geringer wird, werden die sonst durch die Drehung des Magnetsystems unvermeidlich auftretenden Entmagnetisierungseinflüsse unterbunden und die natürliche Magnetkraft erhalten. Auf Grund dieser Erkenntnis ist es möglich, bei Vorrichtungen zur Behandlung eines lebenden Körpers von einem bewegten Elektromagnetfeld auf ein permanentmagnetisches Feld überzugehen, da letzteres durch den erfindungsgemäßen Vorschlag praktisch keinen Leistungs- und Dauerhaftigkeitsunterschieden mehr unterliegt.
- Auf weitere, für die Erfindung maßgebende Merkmale ist in der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung näher eingegangen.
- Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine andere Ausführungsform im Teilschnitt und in teilansicht.
- Fig. 3 eine weiter abgewandelte Ausführungsform und Fig. 4 eine Ausführungsform mit mehreren Hilfspolen.
- Die Vorrichtung besteht aus permanenten Nfagnetsystemen, die aus jeweils einer Rückschlußplatte I, den Stabmagneten 2 und Polschuhen 3 gebildet sind und wobei die Magnetsysteme über ihre Rückschlußplatte I auf eine nicht dargestellte Weise untereinander verbunden sind. Erfindungsgemäß ist den feststehenden Magnetsystemen ein auf den zu behandelnden Körper wirkender, drehbarer zylindrischer hilfspol 4 zugeordnet. Die dem Hilfspol 4 formmäßig angeglichenen Polschuhe 3 umschließen teilweise den Hilfspol, so daß er praktisch immer im gleichen Magnetfeldbereich liegt.
- Der Hilfspol 4 ist aus abwechselnd magnetisch leitendem 5 und magnetisch nichtleitendem Material 6 zusammengesetzt. Bei dieser Ausbildung wirken die Kraftlinien durch das magnetisch leitende Material einmal direlit in das Innere des Hilfspols 4 hinein und zum anderen werden sie aber durch das vom nichtmagnetisch leitenden Material 6 gebildete Interferrikum geschwächt.
- Hierdurch entsteht bei der Drehung des Hilfspols 4 ein besonders vorteilhaftes l>ewegtes Magnetfeld.
- In der Fig. 2 ist eine der vorbeschriebenen Vorrichtung ähnliche wiedergegeben, bei der allerdings der zylindrische Hilfspol 4 in stehender Anordnung vorgesehen ist. Hier sind die Polplatten I mit dem Rückschlußkörper 7 verbunden, der zugleich der Lagerung des Hilfspols 4 dient. Der Antrieb des Hilfspols 4 kann durch an sich hekannte WIittel erfolgen.
- Die Fig. 3 zeigt, daß auch mehrere der beschriebenen Magnetsysteme um den Hilfspol 4 angeordnet werden können.
- Nach Fig. 4 wird das magnetische Feld von zwei Hilfspolen 8, g gebildet, die hier die aus einzelnen Stabmagneten 10 bestehenden und untereinander durch einen Rücl ; schlußkörper 1 1 verbundenen WIagnetsysteme umgeben und um dieselben umlaufen.
- Beim Rückschlußkörper 11 sind Mittel vorgesehen, den Abstand zwischen den Hilfspolen beliebig verändern zu können. Bei dieser Ausführungsform, wo jedes System einen eigenen Hilfspol besitzt, können dieselben auch aus magnetisch leitendem Material bestehen.
Claims (4)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Körpers im bewegten Magnetfeld, bestehend aus untereinander verbundenen, den Körper einschließenden permanenten Magnetsystemen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einzelnen Stabmagneten gebildeten Magnetsysteme feststehen und ihnen auf den zu behandelnden Körper wirliende drehbare zylindrische Hilfspole zugeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfspol (4) abwechselnd aus Teilen magnetisch leitenden (5) und magnetisch nichtleitenden (6) Werkstoffes besteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenzneichnet, daß der zylindrische Hilfspol (4) ziwschen den Magnetsystemen angeordnet ist und den zu behandelnden Körper umschließt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Magnetsystem ein dieses System umlaufender Hilfspol (S, g) zugeordnet ist.In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. I67273 ; schwizerische Patentschrift Nr. 25 SIS; französische Patentschriften Nr. 666 264, 744 073.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24583A DE963897C (de) | 1951-08-26 | 1951-08-26 | Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Koerpers im bewegten Magnetfeld |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24583A DE963897C (de) | 1951-08-26 | 1951-08-26 | Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Koerpers im bewegten Magnetfeld |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963897C true DE963897C (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7477932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24583A Expired DE963897C (de) | 1951-08-26 | 1951-08-26 | Vorrichtung zur Behandlung eines lebenden Koerpers im bewegten Magnetfeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963897C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE167273C (de) * | ||||
| CH25818A (de) * | 1902-03-12 | 1903-06-30 | Trueb & Co G M B H Hombrechtik | Apparat für permea-therapeutische Behandlung |
| FR666264A (fr) * | 1928-01-21 | 1929-09-30 | Procédé de diathermie au moyen de la haute fréquence | |
| FR744073A (de) * | 1933-04-10 |
-
1951
- 1951-08-26 DE DES24583A patent/DE963897C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE167273C (de) * | ||||
| FR744073A (de) * | 1933-04-10 | |||
| CH25818A (de) * | 1902-03-12 | 1903-06-30 | Trueb & Co G M B H Hombrechtik | Apparat für permea-therapeutische Behandlung |
| FR666264A (fr) * | 1928-01-21 | 1929-09-30 | Procédé de diathermie au moyen de la haute fréquence |
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