DE962836C - Muenzeinwurfvorrichtung fuer Spardosen - Google Patents
Muenzeinwurfvorrichtung fuer SpardosenInfo
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- DE962836C DE962836C DEZ5087A DEZ0005087A DE962836C DE 962836 C DE962836 C DE 962836C DE Z5087 A DEZ5087 A DE Z5087A DE Z0005087 A DEZ0005087 A DE Z0005087A DE 962836 C DE962836 C DE 962836C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 25. APRIL 1957
Z 5087'III/44 a
Es sind Spardosen mit einem sich an der Münzeinwurföffnung anschließenden abschwingbaren
Münzkanal bekannt. Des weiteren sind Spardosen bekannt, bei denen nach dem Einführen der Münze
in deren Einwurfvorrichtung, eine Auslösevorrichtung von Hand zu bedienen ist. Beim Betätigen
dieser Auslösevorrichtung wird die erzieherische, wertvolle Tätigkeit des Sparens meist mit einem
spielerischen Reiz verbunden, beispielsweise dadurch, daß an der Spardose Figuren od. dgl. angeordnet
sind, die sich beim Betätigen der Vorrichtung bewegen.
Diese bisher bekannten Vorrichtungen haben aber mancherlei Mangel. Beispielsweise körinen die
Bewegungen der an der Spardose angebrachten Figuren od. dgl. auch dann ausgelöst werden, wenn
keine Münze eingeworfen oder aufgelegt wird. Dies vermindert.selbstverständlich den Anreiz zum
Sparen, denn die Verwendung einer solchen Spar-, dose als Spielgerät ist auch ohne Zufuhr einer
Münze möglich. Bei anderen Ausführungen sind nur bestimmte Münzengrößen verwendbar. Des
weiteren bedarf die Einwurfvorrichtung besonderer Sperren, die die Dose vor Entnahme bereits
eingeworfener Münzen durch die Einwurfvorrichtung hindurch sichern.
Diese Nachteile vermeidet die vorliegende Erfindung durch eine Münzeinwurf vorrichtung für
Spardosen, deren besonderes Kennzeichen darin besteht, daß' die Einwurfvorrichtung von einer schräg
nach unten verlaufenden Oberwippe gebildet ist, an deren unteres Ende sich eine Unterwippe anschließt,
und die gegeneinandergerichteten Enden beider Wippen verlappend ineinandergreifen.
Die Verlappung der beiden Wippen ist nun so vorgenommen worden, daß eine Schwingbewegung
der Oberwippe die Unterwippe nicht beeinflußt, d. h. die fingerähnlichen Vorsprünge am Ende der
Oberwippe liegen genau zwischen den gleichartigen Vorsprüngen der Unterwippe. Die vorzugsweise
in derselben Schrägstellung angeordneten Wippen sind in ihrer Ruhelage durch Federelemente
gehalten, die beispielsweise als Schraubenzugfedern an den Wippen angreifen. Die Oberwippe ist nun als geschlossener Münzkanal
ausgebildet, dessen obere Öffnung als Aufnahmeschlitz für die Münze dient. Die Drehachse
der Oberwippe wird von angeformten Lappen aufgenommen, von denen mindestens einer weitere
Durchbrechungen aufweist, die zum Anschluß einer aus dem Spardosenkörper herausragenden
Handbetätigungsstange dient. Wird nun beispielsweise mittels dieser Handbetätigungsstange die
Oberwippe bewegt, so ist das infolge der Verlappung ohne Einfluß auf die Unterwippe. Da die zu
betätigenden Figuren od. dgl. aber erst über die Unterwippe in Tätigkeit versetzt werden, so
bleiben auch diese unbeeinflußt. Erst wenn in der als geschlossener Münzkanal ausgebildeten Oberwippe
eine Münze eingebracht wird, ist die im Vorstehenden beschriebene Verlappung wirksam.
Die eingeworfene Münze bleibt nämlich an einem mit der Verlappung versehenen Münzanschlag
hängen. Da sich die Münze in dieser Lage annähernd bis zur Hälfte noch in dem Münzkanal befindet,
wird beim Herunterdrücken der Oberwippe mittels der Handbetätigungsstange od. dgl. die
Unterwippe ebenfalls verschwenkt, und zwar so lange, bis die Münze von dem Münzanschlag der
Unterwippe abgleitet und aus dem Münzkanal in den Sparbehälter fallen kann. Die Zugfedern bewirken
nach diesem Vorgang die Zurückführung der Wippen in die Ausgangsstellung bzw. in die
Ruhelage, die auch noch durch im Gehäuse der Spardose vorhandene Anschläge bestimmt werden
kann.
Da die zu bewegenden Figuren od. dgl. nur mit der Unterwippe in Verbindung sind, so ist demnach
ihre Bewegung nur unter Verwendung einer Münze möglich.
Diese Münzeinwurf vor richtung kann auch so
ausgebildet sein, daß schon das Gewicht der eingeworfenen Münze allein genügt,, um die Figuren
od. dgl., die mit der Unterwippe gekoppelt sind, in Bewegung zu versetzen. Zur Erhöhung des spielerischen
Reizes kann die Vorrichtung auch so abgestimmt werden, daß beim Einwurf einer kleinen
Münze eine zusätzliche Handbetätigung nötig ist und beim Einwurf einer gewichtsmäßig und damit
wertmäßig höheren Münze die Bewegung der Figuren od. dgl. ohne zusätzliche Handbetätigung
erfolgt. Um diese Einstellungen möglich zu machen, sieht die Erfindung vor, die Unterwippe mit mehreren
hintereinander angeordneten Lagerbohrungen für die Drehachse zu versehen, so daß eine andere
hebelmäßige Einstellung jederzeit vorgenommen werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung in Ausgangsstellung mit eingeworfener Münze,
Fig. 2 eine Draufsicht der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung im Augenblick des Herausgleitens der Münze.
Die Münzeinwurfvorrichtung besteht aus einer Oberwippe 1 und der Unterwippe 2. Am Ausführungsbeispiel
sind beide Wippen ■ zweiarmig; sie können aber auch einarmig ausgeführt werden.
Die Oberwippe 1 ist als geschlossener Münzkanal mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgebildet,
deren obere öffnung der Aufnahme der Münze 3 dient, die beispielsweise durch den Einwurfschlitz
des nicht dargestellten Spardosenbehälters eingeschoben werden kann. An dem oberen Ende sind zwei Lappen 4 angeformt, die
zunächst mit je einer Bohrung 5 zur Aufnahme der mit einem feststehenden Gehäuseteil der Spardose
verbundenen Drehachse 6 versehen sind. Außerdem weist mindestens einer der Lappen 4
weitere Bohrungen 7 auf, die zur Befestigung einer nicht dargestellten, aus dem Spardosenbehälter
herausragenden Betätigungsstange dienen. Weiterhin befindet sich am oberen äußeren Ende ein
Haken 8, an dem eine Schraubenzugfeder 9 angreift. Das untere Ende der Oberwippe 1 ist mit
fingerähnlichen Lappen 10 versehen, und zwar sowohl die obere als auch die untere Wand der als
Münzkanal ausgebildeten Oberwippe. In den Zwischenräumen dieser Lappen 10 liegen die an dem
oberen Ende der Unterwippe 2 angeformten Lappen 11.
Die Unterwippe 2 besteht aus einem U-förmig profilierten Formstück, in dessen Seitenstege Ί 2
Bohrungen 14 eingearbeitet sind, die die Drehachse 13 aufnehmen. Zur Änderung des Hebelverhältnisses
sind mehrere dieser Bohrungen 14 hintereinander angeordnet. Am unteren Ende der Unterwippe
2 ist an einem Haken 15 wiederum eine Schraubenzugfeder 16 befestigt, die die Unterwippe
2 in die Ruhelage, entsprechend der Fig. 1, zurückführt. Der weiterhin angeformte Lappen 17
dient als Verbindungsglied zu den in Bewegung zu versetzenden, nicht dargestellten Figuren od. dgl.,
die sich beispielsweise« an der Außenwand der Spardose befinden können. In die Aussparungen 18
bzw. Bohrungen 19 können die Drähte, Hebelstange od. dgl., die zu den Figuren führen, eingreifen. Das
obere Ende der Unterwippe 2 stellt eine nach unten gerichtete Abkröpfung dar, die der Einwurfmünze
als Anlage 20 dient.
Die Vorrichtung wirkt nun wie folgt: In der Fig. ι ist die eingeworfene Münze 3 durch die als
Münzkanal ausgebildete Oberwippe 1 bis gegen die Münzanlage 20 gerutscht. Die Münze 3 liegt in
dieser Stellung zwischen den finger ähnlichen Lap- 1*5 pen 10 der Oberwippe 1 und überdeckt mit einem
Teil ihrer Fläche die an der Unterwippe 2 angeformten Lappen 11. Wird nun eine in den Bohrungen
7 der Lappen 4 befestigte Betätigungsstange nach unten gedrückt, so neigt sich die Oberwippe 1
und nimmt gleichzeitig die Unterwippe 2 mit, bis — wie es in der Fig. 3 dargestellt ist — diese außer
Eingriff kommt. In diesem Augenblick fällt die Münze aus dem Münzkanal in den Sparbehälter.
Nach diesem Vorgang bewirken die Federn 9 und 16 das Zurückführen der Wippen 1 und 2 in die
Ausgangslage.
Claims (8)
1. Münzeinwurf vorrichtung für Spardosen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwurfvorrichtung
von einer schräg nach unten verlaufenden Oberwippe gebildet ist, an deren unteres
Ende in der Ruhelage der Einwurfvorrichtung sich eine Unterwippe anschließt und die gegen-
einander gerichteten Enden beider Wippen Lappen aufweisen, die derart ineinandergreifen,
daß ein Lappen der einen Wippe in eine Lappenlücke der anderen Wippe hineinragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhelage der Einwurfvorrichtung
durch ein an jeder Wippe angreifendes Federelement herbeigeführt wird.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberwippe einen, die Münze auch an der Oberseite umfassenden Auslauf aufweist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberwippe zwei Traglappen angeformt sind, die eine Drehachse aufnehmen.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Traglappen Bohrungen aufweist, die zum Anschluß einer Handbetätigungsstange od. dgl. dienen.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das' verlappend in die Oberwippe eingreifende Ende der Unterwippe eine
Abwinkelung darstellt, die als Münzanschlag dient.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- go
kennzeichnet, daß die Unterwippe aus einem U-förmig profilierten Teil besteht, dessen Seitetistege
Bohrungen zur Aufnahme der Drehachse aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß über einen, der Unterwippe exzentrisch zu deren Drehachse angeformten Lappen, die Bewegung der Unterwippe auf
weitere Bauelemente übertragbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 170 516.
Deutsche Patentschrift Nr. 170 516.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 660/45 1». (609 865 4.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ5087A DE962836C (de) | 1955-08-17 | 1955-08-17 | Muenzeinwurfvorrichtung fuer Spardosen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ5087A DE962836C (de) | 1955-08-17 | 1955-08-17 | Muenzeinwurfvorrichtung fuer Spardosen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE962836C true DE962836C (de) | 1957-04-25 |
Family
ID=7619338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ5087A Expired DE962836C (de) | 1955-08-17 | 1955-08-17 | Muenzeinwurfvorrichtung fuer Spardosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE962836C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2906486A1 (de) * | 1979-02-20 | 1980-08-21 | Leonhard Kirchmayer | Sparbuechse |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE170516A (de) * |
-
1955
- 1955-08-17 DE DEZ5087A patent/DE962836C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE170516A (de) * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2906486A1 (de) * | 1979-02-20 | 1980-08-21 | Leonhard Kirchmayer | Sparbuechse |
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