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DE960212C - Sender- oder Verstaerkerstufe mit wenigstens einem durch ein Stueck einer Hochfrequenzleitung gebildeten Kopplungselement, an welches eine oder mehrere Entladungsroehren angeschlossen sind - Google Patents

Sender- oder Verstaerkerstufe mit wenigstens einem durch ein Stueck einer Hochfrequenzleitung gebildeten Kopplungselement, an welches eine oder mehrere Entladungsroehren angeschlossen sind

Info

Publication number
DE960212C
DE960212C DET7901A DET0007901A DE960212C DE 960212 C DE960212 C DE 960212C DE T7901 A DET7901 A DE T7901A DE T0007901 A DET0007901 A DE T0007901A DE 960212 C DE960212 C DE 960212C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
line
foldable
stage according
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET7901A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Froehlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET7901A priority Critical patent/DE960212C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE960212C publication Critical patent/DE960212C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/006Transmitter or amplifier output circuits

Landscapes

  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 11. APEIL 1957
T 7901 Villa/21a1
ist als Erfinder genannt worden
Telefunken G.m.b.H., Berlin
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochfrequenzsender- oder -verstärkerstufe, in welcher ein Kopplungselement vorgesehen ist, das durch ein endliches Stück einer Hochfrequenzleitung gebildet wird. Bekanntlich verhält sich ein Leitungsstück, dessen elektrische Länge gleich einem Vielfachen einer Viertelwellenlänge bemessen und welches am anderen Ende offen oder kurzgeschlossen ist, wie ein auf Resonanz abgestimmter Schwingungskreis. Solche Resonanzleitungen werden daher vielfach, besonders für kürzere Wellen, in Röhrenschaltungen als Ersatz für Schwingungskreise mit konzentrierten Blindwiderstandselementen verwendet. Sie können im Gebiet der Meterwellen als Koaxialleitungsstücke ausgebildet sein, deren Längs erstreckung wesentlich größer ist als ihr äußerer Durchmesser; man bezeichnet sie dann häufig als Rohrleitungskreise. Bei weiterer Verkürzung der Wellenlänge und entsprechend abnehmender Rohrlänge wird der Kreis zum söge-
nannten Topfkreis, dessen Durchmesser größer ist als seine Länge. Bei noch kürzeren. Wellen werden in ähnlicher Weise aus der Hohlrohrtechnik entwickelte Hohlraumresonatoren verwendet. Die damit vorgegebene äußere Form der als Kopplungsmittel verwendeten Leitungskreise bestimmt im wesentlichen den konstruktiven Aufbau einer damit ausgerüsteten Sender- oder Verstärkerstufe. Da Leitungsverbindungen zwischen den
ίο Röhrenelektroden und einem derartigen Leitungskreis aus bekannten Gründen äußerst kurz sein sollen, ist man dazu übergegangen, die Röhre als das räumlich kleinere Element in den Innenraum der Kreise einzubauen, wodurch sich auch eine gute Abschirmung der ganzen Anordnung nach außen ergibt.
Schwierigkeiten ergaben sich durch diese elektrisch günstige Aufbauform hinsichtlich der Zugänglichkeit der Röhre. Zum Zwecke des Röhrenwechseis mußte bei bekannten Konstruktionen der Rohrkreisaufbau auseinandergenommen werden, was einen erheblichen Zeitverlust bei Störungen bedingte. Im allgemeinen ist es erforderlich, mit der Röhre nicht nur einen, sondern zwei Rohrkreise in Verbindung zu bringen, wobei der eine als Gitterkreis und der andere als Anodenkreis dient. Gewöhnlich ordnet man die Kreise längs der gemeinsamen Mittelachse beiderseits einer diese Achse rechtwinklig schneidenden Ebene an, welche der Röhre benachbart ist oder diese durchringt. Die Röhre nimmt dann ungefähr die Mitte des Gesamtaufbaues ein. Bei allen elektrischen und bedienungstechnischen Vorzügen weist diese Anordnung in besonderem Maße die erwähnten Nachteile beim Röhrenwechsel auf. Es ist auch eine Anordnung bekannt, in welcher die beiden Kreise mit ihren Mittelachsen senkrecht zueinander gestellt sind, so· daß der eine Rohrkreis gegenüber der Röhrenachse ebenfalls einen rechten Winkel bildet. Dadurch wird zwar die Zugänglichkeit der Röhre verbessert, aber gleichzeitig auch der unmittelbare Anschluß der Röhrenelektroden an den einen Kreis unmöglich gemacht. Eine andere bekannte Anordnung verwendet einen Aufbau der beiden Rohrkreise, in welchem der eine Kreis den anderen koaxial umgibt, wodurch zwar die Röhre gut zugänglich, der innere Rohrkreis aber unzugänglich wird, so daß sich bei der konstruktiven Ausbildung der Abstimm- und Ankopplungsmittel Schwierigkeiten ergeben.
Die Erfindung überwindet diese Schwierigkeiten bei einer Sender- oder Verstärkerstufe mit wenigstens einem durch ein Stück einer Koaxialleitung oder Hohlrohrleitung gebildeten Kopplungselement, an welches eine oder mehrere Entladungsröhren angeschlossen sind, unter Beibehaltung der elektrisch und konstruktiv günstigen räumlichen Zuordnung der Röhre zum Kreis, in der ihre Mittelachsen längs einer durchgehenden Geraden liegen, indem erfindungsgemäß der das Leitungsstück tragende bzw. durch dieses gebildete Aufbauteil um eine außerhalb der Leitungsachse liegende Achse derartig umklappbar angeordnet ist, daß die bei der Betriebsstellung des genannten Leitungsstückes nicht herausnehmbare Röhre zugänglich wird, so daß sie ausgewechselt werden kann. -. Es ist zu erwähnen, daß durch die Zeitschrift »Communication News«, Februar 1953, S. 30, Fig. 11, und den zugehörigen Text eine Senderanordnung bekannt ist, bei welcher die Röhrenfassung an ihrer Oberseite einen aufklappbaren deckelartigen Teil aufweist, auf welchem einige Entkopplungskondensatoren montiert sind. Zum Auswechseln der Röhre wird dieser deckelartige Teil aufgeklappt. Die Anordnung ist mit einer an die Röhre angeschlossenen Lecherleitung versehen, welche das Auswechseln der Röhre nicht behindert und daher dazu nicht aus ihrer Gebrauchslage entfernt zu werden braucht. Aus dieser Veröffentlichung ist daher nicht die Anregung zu gewinnen, ein Stück einer mit der Röhre verbundenen Hochfrequenzleitung zum Auswechseln der Röhre umklappbar auszubilden.
In der Zeichnung ist in den Abb. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel der Anordnung nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Anordnung in der Betriebsstellung,
Abb. 2 die gleiche Anordnung mit einem umgeklappten Rohrkreis;
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung.
In den Abb. 1 und 2 ist 1 die mit den Rohrkreisen 2 und 3 zusammenarbeitende Röhre. Man erkennt, daß die Achse der Umklappbewegung des Kreises 3 durch eine den feststehenden Teil mit dem klappbaren Teil verbindende scharnierartige Führung 4 gebildet wird und daß diese Achse in einer zur Leitungsachse senkrechten Ebene und außerhalb der in dieser Ebene von den Leitungsdurchdringungen eingeschlossenen Fläche liegt. Der abklappbare Rohrkreis 3 ist an einer Platte 5 befestigt, welche in der Betriebsstellung auf einer entsprechenden Platte 6 aufliegt, die den Rohrkreis 2 trägt. Zwischen beiden Platten ist das Scharnier 4 befestigt. Die Ebene zwischen den Platten 5 und 6, in der auch das Scharnier 4 liegt, bildet die Trennebene der Anordnung, welche zweckmäßigerweise so geführt wird, daß sie wenigstens angenähert durch einen der Elektrodenanschlüsse der Röhre, beispielsweise die Gitterebene, hindurchgeht. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel berührt diese Ebene die oberen Enden der Anschluß stutzen 8 für die Heizstromzuführung und den Kathodenanschluß, so· daß diese Anschlüsse nach dem Umklappen des Rohrkreises 3 frei zugänglich sind, so daß die ganze Röhre nach oben aus ihrer Fassung mit dem Kühltopf herausgezogen werden kann.
Die durchgehende elektrische Verbindung für den Außenleiter des Rohrkreises 3 wird durch eine Kontaktvorrichtung hergestellt, welche beim Aufrichten des klappbaren Teiles in die Betriebsstellung selbsttätig in Eingriff kommt. Als Kontaktvorrichtung, welche diese Aufgabe erfüllt, dient in dem dargestellten Beispiel die ringförmige Anord-
nung von Kontaktfedern 7; diese stellen einen auf dem ganzen Umkreis gleichmäßig guten Kontakt zwischen dem Außenleiter des abklappbaren Rohrkreises und der feststehenden Platte 6 her, welche den Spannungsnullpunkt der Anordnung bildet.
Die Röhre 1 ist mit dem feststehenden Aufbauteil konstruktiv verbunden und nimmt an der Umklappbewegung nicht teil. Für die Verbindung ihrer Heizstromanschlüsse 8 mit den Heizstrom-Zuführungen 9, welche parallel zur Mittelachse der Leitungskreise 2 und 3 verlaufen und innerhalb des Innenleiters des oberen Leitungskreises 3 geführt sind, ist eine Konstruktion gewählt, welche einen geringen Übergangswiderstand aufweist und die Gefahr einer seitlichen Verspannung der Anschlußstutzen ausschließt. Die Notwendigkeit, den Übergangswiderstand an dieser Stelle besonders klein zu halten, schließt die Anwendung eines lediglich auf der Deckfläche des Anschluß Stutzens 8, also eines lediglich in einer Ebene wirksamen.Kontaktes wie bei der räumlich ausgedehnten Anordnung der Federn 7 aus. Es wird zweckmäßigerweise die zylindrische Außenfläche der Stutzen 8 in ein Zusammenarbeiten mit klauenartigen Gegenkontakten gebracht, welche an den stabförmigen Leitern 9 sitzen, mit denen sie in Längsrichtung der Stäbe verschoben werden können. Beim Aufrichten des umklappbaren Teiles in die Betriebsstellung werden die miteinander zusammenarbeitenden Teile dieser ungefähr in der Trennebene liegenden Kontaktvorrichtung einander bis dicht vor die Eingriffsstellung genähert; für das vollständige Einrücken ist dann das freie Ende der Stäbe 9 als von außen zugänglicher, den Aufbau des Leitungskreises durchdringender Handgriff vorgesehen. Durch Herunterdrücken der Stäbe 9 werden die Klauen mit den Anschlußstutzen 8 zum sicheren Eingriff gebracht, ohne daß Ouerkräfte auf diese Stutzen ausgeübt werden.
Um den umklappbaren Teil in seiner Betriebsstellung sicher zu halten, sind zur Verriegelung die mit Handgriffen versehenen Schrauben 10 vorgesehen. Zum gleichen Zweck können auch Riegeloder Knebelverschlüsse vorgesehen werden. Der umklappbare Teil wird zweckmäßigerweise von dem Gitterkreis der Röhrenstufe gebildet, wie dies in den Abbildungen dargestellt ist.
Um die Baulänge des umklappbaren Teiles möglichst klein zu halten, kann der umklappbare Koaxialleitungskreis 3 aus zwei elektrisch in Reihe liegenden Teilstücken aufgebaut sein, von denen der eine Teil den anderen koaxial umgibt. Abb. 3 zeigt den oberen Teil einer nach diesem Gedanken ausgeführten Anordnung, in. welcher der Gitterkreis 3 der Röhre 1 in der beschriebenen Weise um das Scharnier 4 umklappbar ausgebildet ist und außerdem durch Umstülpen seines kurzgeschlossenen Endes in den Innenleiter des mit größerem Durchmesser ausgeführten äußeren. Teiles eine wesentliche Verkürzung gegenüber einer Ausführungsform nach den Abb. 1 und 2 aufweist. In dem äußeren Teilstück des Kreises 3 ist die Kopplungsvorrichtung 12 angeordnet, während in dem inneren Leitungsteilstück ein zur Abstimmung dienender Kurzschlußschieber 11 vorgesehen ist.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sender- oder Verstärkerstufe mit wenigstens einem durch ein Stück einer Koaxialleitung oder Hohlrohrleitung gebildeten Kopplungselement, an welches eine oder mehrere Entladungsröhren angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der das Leitungsstück tragende bzw. durch dieses gebildete Aufbauteil um eine außerhalb der Leitungsachse liegende Achse derartig umklappbar angeordnet ist, daß eine bei der Betriebsstellung des genannten Leitungsstückes nicht herausnehmbare Röhre (1) zugänglich wird, so· daß sie ausgewechselt werden kann.
2. Röhrenstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch die genannte Achse senkrecht zur Leitungsachse gelegte Ebene (Teilungsebene) wenigstens angenähert durch einen der Elektrodenanschlüsse der Röhre (1), vorzugsweise einen oder mehrere Anschlußstutzen (8) für die Heizstromzuführung bzw. den Kathodenanschluß hindurchgeht.
3. Röhrenstufe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Außenleiter des umklappbaren Leitungsstückes mit dem entsprechenden feststehenden Teil über eine Kontaktvorrichtung in Verbindung steht, welche beim Aufrichten des klappbaren Teiles in die Betriebsstellung selbsttätig in Eingriff kommt.
4. Röhrenstufe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontaktvorrichtung eine ringförmige Anordnung von Kontaktfedern (7) vorgesehen ist.
5. Röhrenstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre
(1) mit dem feststehenden Aufbauteil konstruktiv verbunden ist und an der Umklappbewegung nicht teilnimmt.
6. Röhrenstufe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitungsverbindung von dem umklappbaren Teil zu einem Elektrodenanschluß (8) der Röhre!, vorzugsweise eine Verbindung mit dem Innenleiter der Koaxialleitung, über eine ungefähr in der Teilungsebene liegende Kontaktvorrichtung geht, deren miteinander zusammenarbeitenden Teile beim Aufrichten des umklappbaren Teiles in die Betriebsstellung einander bis dicht vor die Eingriffsstellung genähert werden, und daß für das vollständige Einrücken der Kontaktvorrichtung ein von außen zugänglicher, den Aufbau des Leitungskreises durchdringender Handgriff, Schieber od. dgl. vorgesehen ist.
7. Röhrenstufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aus koaxialen Leitungsstücken gebildete Kreise (2, 3) bzw. Topfkreise in Verbindung mit der Röhre als
Gitterkreis und Anodenkreis vorgesehen sind, welche längs einer gemeinsamen Mittelachse beiderseits der Teilungsebene angeordnet sind.
8. Röhrenstufe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der umklappbare Kreis (3) der Gitterkreis ist.
9. Röhrenstufe nach den Ansprüchen 7 und 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der umklappbare Koaxialleitungskreis (3) aus zwei elektrisch in Reihe liegenden Teilstücken aufgebaut ist, von denen der eine Teil den anderen koaxial umgibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Communication News«, Februar 1953, S. 30.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 854 4.57
DET7901A 1953-05-28 1953-05-28 Sender- oder Verstaerkerstufe mit wenigstens einem durch ein Stueck einer Hochfrequenzleitung gebildeten Kopplungselement, an welches eine oder mehrere Entladungsroehren angeschlossen sind Expired DE960212C (de)

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DE960212C true DE960212C (de) 1957-04-11

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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