DE96994C - - Google Patents
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- DE96994C DE96994C DENDAT96994D DE96994DA DE96994C DE 96994 C DE96994 C DE 96994C DE NDAT96994 D DENDAT96994 D DE NDAT96994D DE 96994D A DE96994D A DE 96994DA DE 96994 C DE96994 C DE 96994C
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
- B41J29/50—Side-stop mechanisms
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
7 /
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf Schreibmaschinen, bei welchen sämmtliche
Drucktasten vermittelst einer unter den Tasten quer gelagerten Kammschiene selbstthätig
festgelegt werden, sobald der Schlitten die Zeilenschlufsstellung erreicht hat. Im Besonderen
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Uebertragung der Schlittenbewegung auf
die Kammschiene, welche Vorrichtung so wirkt, dafs nach Bethä'tigung einer besonderen Taste
die gesperrten Drucktasten wieder freigegeben werden können, um die Zeile im erwünschten
Falle über das Mafs hinaus verlängern zu können.
Bei der durch Zeichnung dargestellten Maschine ist mit 8 das untere Gehäuse be-,
zeichnet, auf welchem die seitlichen Träger 9 errichtet sind. Von diesen wird der Typenkorb
7 und der Farbkissenring 32 sowie der Schlitten 12 getragen. Letzterer gleitet auf der
festen Führungsschiene 10 und auf der schwingbaren Schiene 1 oa, welche zwischen den
Trägern 9 gehalten werden.
Unmittelbar unter dem Schlitten ist parallel zu demselben eine genuthete Stange 61, in seitlichen
Lagern 104 (Fig. 3) derart angeordnet, dafs sie eine freie Drehung und aufserdem eine
kurze Längsbewegung ausführen kann. Auf dieser Stange ist eine Traghülse 89 verstellbar
mittelst der Schraube 83 befestigt, welche in die Nuth 90 der Stange 61 eingreift (Fig. 2). Die
Hülse trägt einen Anschlag 77, welcher in der Bahn eines gebogenen Anschlagstiftes 75 des
Schlittens liegt. .
Es ist leicht einzusehen, dafs, wenn der von geeigneter Triebkraft bewegte Schlitten mit
seinem Anschlagstift 75 gegen den Anschlag γγ
der Hülse trifft, letztere sammt Stange 61 zunächst eine kurze Strecke mitgenommen wird,
um gleich darauf die Stange und hierdurch den Schlitten festzulegen.
Auf der Stange 61 ist nahe ihrem einen Ende eine Hülse 91 mit Arm 93 drehbar befestigt,
die an einer Seitwärtsbewegung auf der Stange durch die Stellringe 161 mit Schrauben 92
gehindert wird und demzufolge die Längsbewegung der Stange selbst mitmacht. Das
untere Ende des Armes 93 liegt in einer Gabel 95 der Stange 97, welche mit dem
einen Ende der bei 103 drehbar am Maschinengestell gelagerten Schiene 98 in Verbindung
steht. Das andere Ende der letzteren trägt die Kammschiene 102 mit den Zähnen 100 und
den Schlitzen 101. Diese Kammschiene ist quer unmittelbar unter den Tastenhebeln gelagert
und gestattet in ihrer normalen Lage das Niederdrücken sämmtlicher Tastenhebel, wobei sich dieselben in die Schlitze 101 bewegen.
Die normale Lage der Kammschiene 102 sowie der Stange 61 wird durch die Zugfeder
94 bestimmt, welche einerseits am Maschinengestell, andererseits an der Stange 97
befestigt ist.
Sobald der Schlitten bei seiner Seitwärtsbewegung mit dem Anschlagstift 75 gegen den
Anschlag yy trifft, nimmt er bei seiner Weiterbewegung
die Stange 61 mit Arm 93 mit, wodurch die Kammschiene 102 in eine Lage
verschoben wird, in welcher die Zähne 100 gerade unter den Tastenhebeln liegen und
diese an einer Niederbewegung hindern; auf diese Weise sind sämmtliche Tasten festgelegt
und das Drucken eines weiteren Zeichens über die eingestellte Zeilenlänge hinaus ist ausgeschlossen.
Ist es nun erwünscht, die eingestellte Zeile zu verlängern und beispielsweise ein angefangenes
Wort auszuschreiben, so kann durch Niederdrücken einer Taste 81 die Kammschiene
102 in ihre normale Lage zurückbewegt werden, um die Tastenhebel wieder
freizugeben.
Die Taste 81 ist auf dem einen Ende des
um 99 drehbaren Tastenhebels 80 befestigt, dessen anderes Ende durch eine Zugstange 96
mit dem an einem Stellring 161 angebrachten Arm 78 in Verbindung steht. Das Niederdrücken
der Taste 81 bewirkt demzufolge eine Drehung der Stange 61, wodurch der Anschlag
yj aufser Eingriff mit dem Anschlagstift
75 kommt und die frei gewordene Stange 61 mit Arm 93 und Kammschiene 102 unter dem
Einflufs der Feder 94 in ihre normale Lage zurückgeht.
Zu dem Zwecke, dem Schreiber das Herannahen des Endes einer Zeile durch ein Glockenzeichen
zu melden, ist an der Traghülse 89 eine Glocke 79 mittelst eines Armes 88 befestigt.
An dem letzteren ist bei 84 der durch eine Feder 86 beständig gegen die Glocke gezogene
Glockenhammer 87 zusammen mit dem Anschlaghebel 76 drehbar gelagert. Letzterer endigt nach oben in einen rechtwinklig abgebogenen
Arm, der in der Bewegungsbahn des Schlittenanschlagstiftes 75 liegt. Der Anschlaghebel
ist im Stande, nach einer Richtung, entgegen der Wirkung der Feder 82, unabhängig
von dem Glockenhammer zu schwingen, während seine Bewegung in umgekehrter Richtung
ein Mitnehmen des Glockenhammers durch den Ansatz 85 des Hebels zur Folge hat. Bewegt
sich der Schlitten während des Schreibens seitwärts, so trifft er schliefslich mit seinem Arm 75
den Anschlaghebel j6 und bewegt ihn zur
Seite, wodurch der Glockenhammer entgegen der Wirkung der Feder 86 von der Glocke
abgehoben wird. Giebt der weitergehende Schlitten den Anschlaghebel frei, so zieht die
Feder den Hammer gegen die Glocke, und das Signal ertönt. Bei Zurückbewegung des
Schlittens schwingt der Anschlaghebel nach der entgegengesetzten Richtung aus, ohne dabei den
Hammer zu bethätigen.
Claims (1)
- Pat ent-Anspruch:Sperrvorrichtung für die Buchstabentasten bei Schreibmaschinen, bei welchen die Festlegung der Tasten nach Zeilenschlüfs mittelst unterhalb derselben verschiebbar angeordneter Kammschiene erfolgt, gekennzeichnet durch eine am hinteren Theil des Maschinengestelles drehbar und zum Theil verschiebbar gelagerte Stange (61), welche vom Schlitten mit Erreichung seiner Zeilenschlufsstellung eine kurze Seitwärtsbewegung empfängt und hierdurch unter Vermittelung eines drehbar auf der Stange (61) an^ geordneten Armes (93) und Hebels (98) die Verschiebung der Kammschiene (102) und Sperrung der Drucktasten bewirkt, wobei durch Niederdrücken einer besonderen Taste 81 die Stange (61) eine kurze Drehung erhalten kann, um sie aufser Eingriff mit dem .Schlitten zu bringen und hierdurch die Zurückbewegung der Kammschiene wieder zu veranlassen.Hierzu.ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96994C true DE96994C (de) |
Family
ID=368079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96994D Active DE96994C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96994C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5122038A (en) * | 1990-02-13 | 1992-06-16 | Inco Limited | High density grout pump |
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- DE DENDAT96994D patent/DE96994C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5122038A (en) * | 1990-02-13 | 1992-06-16 | Inco Limited | High density grout pump |