DE969087C - Fahrschalter mit UEberstromschutz, insbesondere fuer elektrische Bahnen - Google Patents
Fahrschalter mit UEberstromschutz, insbesondere fuer elektrische BahnenInfo
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- DE969087C DE969087C DEL969A DEL0000969A DE969087C DE 969087 C DE969087 C DE 969087C DE L969 A DEL969 A DE L969A DE L0000969 A DEL0000969 A DE L0000969A DE 969087 C DE969087 C DE 969087C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L3/00—Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
- B60L3/06—Limiting the traction current under mechanical overload conditions
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Description
- Fahrschalter mit Uberstromschutz, insbesondere für elektrische Bahnen Zum Schutz der Fahrmotoren von elektrischen Triebfahrzeugen, bei denen der Anfahrvorgang durch Nockenfahrschalter oder Schaltwerke vorgenommen wird, benutzt man häufig besondere Selbstschalter, die beim Auftreten von Überströmen die Fahrmotoren starkstromseitig vom Netz trennen. Bei einer bekannten Ausführungsform sind diese Selbstschalter mit dein Nockenfahrschalter in ein Gehäuse eingebaut. Hierzu sind die beiden ersten Schütze als Uberstromschalter ausgebildet und jedes von ihnen vor einen Fahrmotor geschaltet, wenn es sich um eine zweimotorige Ausrüstung handelt. Die beiden Fahrmotoren sind daher nicht nur bei Parallelbetrieb, sondern auch in den Anfahr-Schaltstellungen, in denen sie miteinander in Reihe geschaltet sind, und auch beim Einzelfahren, wenn ein Fahrmotor ausfällt, gegen Überlastung gesichert. Das Wiedereinschalten eines solchen Überstroinschalters erfolgt dadurch, daß der Fahrer die Fahrkurbel in die Nullstellung bringt. Beim Übergang von der Nullstellung in die Stellung i werden d ie - beiden obersten Schütze wieder geschlossen. Die erwähnten Nockenschütze dienen somit lediglich dem Überstromschutz und haben mit der Fahrmotorgruppierung nichts zu tun.
- Die Erfindung betrifft gleichfalls einen Fahrschalter mit Überstromschutz, insbesondere für elektrische Bahnen. Dabei ist im Vergleich mit der bekannten Anordnung schon insofern ein Unterschied vorhanden, als die normalen Nockenschalter sowohl zur Reihenparallelschaltung der Fahrmotoren als auch zur Abschaltung von Überströmen dienen. Im übrigen ist der Fahrschalter nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Nockenschalter bei Überstrom durch ein die Nockenschalterwelle konzentrisch umgebendes drehbares Nockenteil erfolgt, dessen Bewegung von den Überstrommagneten ausgelöst wird. Zwar ist bereits eine Nockenschalteinrichtung, insbesondere für die Steuerwalzen elektrischer Triebfahrzeuge, bekannt, bei der mit Hilfe einer willkürlich beeinflußbaren Steuerung ein Ausschalten des Nockenschalters unabhängig von der Stellung der Nockenwalze möglich ist. Jedoch wird der von dem Nocken gesteuerte Hebel aus zwei gegeneinander drehbaren Hebelarmen gebildet, die durch eine ausrückbare Freilaufklinke für gewöhnlich in einer festen Lage zueinander verriegelt werden. Demgegenüber steht bei dem Fahrschalter nach der Erfindung das auf der Schaltwalze drehbare Nockenteil unter der drehenden Wirkung einer Feder und wird beim normalen Betrieb durch eine Klinke festgehalten. Dadurch wird im Vergleich mit der bekannten Hebelanordnung eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau erzielt, die zwangläufig eine zuverlässigere Ar beitsweise mit sich bringt. Die Zuverlässigkeit ist aber für die Abschaltung von Überströmen eine unbedingte Voraussetzung.
- Ein Ausführungsbeispiel für einen Fab.rschalter nach der Erfindung ist in der Zeichnung schema: lisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die übliche Reihenparallelschaltung der Fahrmotoren, Abb. 2 eine schematische Darstellung des Nokkenfahrschalters mit dem erwähnten beweglichen Nockenteil.
- Bei der Schaltung nach Abb. i sind mit i und 2 die für die Reihenparallelschaltung benötigten Reihenparallelschalter bezeichnet. 3 und .4 sind die GTberstrommagnete.
- Bei der Anordnung nach Abb. 2 sind mit i und 2 wieder die Reihenparallelschalter bezeichnet, die von der Welle 5 des Fahrschalters in der üblichen Weise durch Nockenscheiben 6 und 7 betätigt werden. Hierfür sind schematisch dargestellte Rollen 14 und 15 vorgesehen, die auf den hTockenscheiben 6 und 7 aufliegen und entgegen der Wirkung von nicht bezeichneten Federn die Reihenparallelschalter i und 2 betätigen. 3 und 4 sind wiederum die Überstrommagnete. Die Anker dieser Überstrommagnete wirken auf einen Winkelhebel i2-13, der um eine nicht näher bezeichnete Achse drehbar und an seinem mit 12 bezeichneten Ende als Klinke ausgebildet ist. Diese Klinke steht im Normalfall im Eingriff mit einem Hebel io, der an dem drehbaren Nockenteil 9 befestigt ist. Der Hebel 1o steht dabei unter der Einwirkung einer Feder i i, die den Hebel io und das drehbare Nockenteil 9 im Uhrzeigersinn zu drehen sucht. Die Drehung wird jedoch durch die Klinke am Ende 12 des Winkelhebels 12-13 verhindert. Das drehbare Nockenteil 9 besitzt zwei in Achsrichtung liegende Ansätze 2o und 21 und stützt sich damit gegen Ansätze 18 und i9 an den beiden Nockenscheiben 7 und 6. Außerdem besitzt das drehbare Nockenteil 9 einen Nocken 17, der in Achsrichtung so breit ist, daß er mit beiden Rollen 14 und 15 in Eingriff kommen und dadurch die Reihenparallelschalter i und 2 betätigen kann.
- Im Normalfall ist die Betätigung der Reihenparallelschalter i und 2 lediglich von den Nockenscheiben 6 und 7 abhängig, die über die Welle 5 von der Fahrschalterkurbel 8 aus gedreht werden.
- Ist nun der Fahrschalter aus der Nullstellung herausgedreht, so sind die Reihenparallelschalter i oder 2, gegebenenfalls aber auch beide, geschlossen. Die Rollen 14. und 15 liegen auf den Nockenscheiben 7 und 6, und zwar an den Stellen geringen Durchmessers, auf. Tritt nun in einem Stromkreis ein Überstrom auf, so zieht einer der Überstrommagnete 3 oder4an. SeinnichtnäherbezeichneterAnkerschlägt gegen den Winkelhebel i2-13 und löst dadurch die Klinke am Ende 12 des Winkelhebels 12-13 aus. Unter der Wirkung der Feder i1 führen in dieseln Augenblick der Hebel 1o und das drehbare Nockenteil 9 eine Drehung im Uhrzeigersinn aus, da bei Drehung der Welle 5 des Fahrschalters in irgendeine Fahrstellung die Ansätze 18 und i9 der Nokkenscheiben 7 und 6 ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht wurden und die Ansätze 2o und 21 des drehbaren Nockenteils 9 infolgedessen eine gewisse Bewegungsmöglichkeit haben. Der Ausschlag des Hebels io und des drehbaren Nockenteils 9 wird einmal durch einen Anschlag 16 begrenzt, gegebenenfalls aber auch durch die Ansätze 18 und 19 an den Nockenscheiben 7 und 6, auf die sich das drehbare N N ockenteil 9 aufsetzt.
- Jedenfalls führt das drehbare Nockenteil 9 bei Überstrom eine schnelle Drehung um einen gewissen Winkelbetrag aus, und dieser reicht aus, um durch den Nocken 17 die Rollen i¢ und 15 anzuheben und dadurch die Reihenparallelschalter i und 2 zu öffnen. Auf diese Weise werden die Fahrmotoren vom Netz getrennt.
- Beim Zurückdrehen der Welle 5 des Fahrschalters in die Nullstellung nehmen die Ansätze 18 und i9 auf dem letzten Teil der Bewegung durch die Ansätze 2o und 21 auch das drehbare Nockenteil 9 wieder in die Ausgangsstellung zurück, so daß, wenn inzwischen der Überstrom abgeklungen ist, der Hebel 1o wieder mit der Klinke am Ende 12 des Winkelhebels 12-13 in Eingriff kommen kann. Die Überstromabschaltung ist damit beendet und die Anordnuüa wieder betriebsbereit.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrschalter mit Überstromschutz, insbesondere für elektrische Bahnen, bei dem die normalen Nockenschalter sowohl zur Reihenparallelschaltung der Fahrmotoren als auch zur Abschaltung von Überströmen dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Nockeiischalter bei Überstrom durch ein die Nockenschalterwelle konzentrisch umgebendes drehbares Nockenteil erfolgt, dessen Bewegung von den Überstrommagneten ausgelöst wird.
- 2. Fahrschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Schaltwalze drehbare Nockenteil (9) unter der drehenden Wirkung einer Feder (i i) steht und bei normalem Betrieb durch eine Klinke festgehalten wird.
- 3. Fahrschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke von zwei auf einen bestimmten Wert einstellbaren Überstrommagneten (3,4) betätigt wird.
- Fahrschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Welle (5) des Fahrschalters lose aufgesetzte drehbare Nockenteil (9) sich mit Anschlägen (ZO, 21) in der Nullstellung gegen Anschläge (18, i9) der Nockenscheiben (6, 7) für die Reihenparallelschaltung der Fahrmotoren stützt und in dieser Stellung durch die Klinke auch dann festgehalten wird, wenn die Fahrschalterwelle (5) aus der Nullstellung herausgedreht wird.
- 5. Fahrschalter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Nockenteil (9) bei Überstrom nach Ausklinkung durch die Feder (i i) gedreht wird und dabei mittels eines Nockens (17) die Reihenparallelschalter (1, 2) für die Reihenparallelschaltung öffnet.
- 6. Fahrschalter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Überstromauslösung die Überstromüberwachung beim Zurücknehmen der Fahrschalterwelle (5) in die Nullstellung durch die Welle (5) erst wieder dadurch einsatzbereit gemacht wird, daß die Ansätze (18, i9) das drehbare Nockenteil (9) in die Ausgangsstellung zurückdrehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 620409, 627209; ETZ 56 (1935), S. 18, linke Spalte, vorletzter Absatz; 57 (1g36), S.743, rechte Spalte, letzter Absatz; Siem.-Z. 15 (1935), S. 365, rechte Spalte, Absatz i ; Druckblatt SGO-l\Tr. 4225 6 der SSW.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL969A DE969087C (de) | 1950-01-21 | 1950-01-21 | Fahrschalter mit UEberstromschutz, insbesondere fuer elektrische Bahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL969A DE969087C (de) | 1950-01-21 | 1950-01-21 | Fahrschalter mit UEberstromschutz, insbesondere fuer elektrische Bahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969087C true DE969087C (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7255169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL969A Expired DE969087C (de) | 1950-01-21 | 1950-01-21 | Fahrschalter mit UEberstromschutz, insbesondere fuer elektrische Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969087C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE620409C (de) * | 1932-07-26 | 1935-10-21 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Nockenschalteinrichtung |
| DE627209C (de) * | 1934-08-23 | 1936-03-12 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Handbetaetigter Selbstschalter |
-
1950
- 1950-01-21 DE DEL969A patent/DE969087C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE620409C (de) * | 1932-07-26 | 1935-10-21 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Nockenschalteinrichtung |
| DE627209C (de) * | 1934-08-23 | 1936-03-12 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Handbetaetigter Selbstschalter |
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