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DE966936C - Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder - Google Patents

Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder

Info

Publication number
DE966936C
DE966936C DEP47865A DEP0047865A DE966936C DE 966936 C DE966936 C DE 966936C DE P47865 A DEP47865 A DE P47865A DE P0047865 A DEP0047865 A DE P0047865A DE 966936 C DE966936 C DE 966936C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ruler
rolling
involute
base circle
generating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP47865A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Thiemig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DEP47865A priority Critical patent/DE966936C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE966936C publication Critical patent/DE966936C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/075Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels for workpieces having a grooved profile, e.g. gears, splined shafts, threads, worms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veränderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben für Zahnräder Die Erfindung betrifft eine nach dem Abwälzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veränderlich einstellbarem Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben, bei welcher Vorrichtung die mittels Wälzbogen und Wälzlineal gebildete Evoivente in einer parallelen Ebene verkleinert abgebildet wird und durch das Zusammenwirken von einem mit dem Wälzlineal verbundenen, rechtwinklig zum Lineal frei geführten Werkzeugträger und von einem in der gleichen Ebene um einen festen Punkt schwenkbaren Hebel von veränderbarer Länge, der den Werkzeugträger führt. Das neue besteht darin, daß das das abzubildende Profil erzeugende Werkzeug, z. B. ein Abrichtdiamant, auf der dem Wälzbogen zugekehrten Seite der Wälzbogenachse angeordnet ist und der bei der Wälzbewegung auf dem Wälzbogen geführte Führungshebel um den Mittelpunkt des Wälzbogens schwenkbar ist.
  • Die so ausgebildete Vorrichtung ergibt den. Vorteil günstig kleiner Gesamtausmaße und zwar einer geringen Ausladung unterhalb der Achse der Körnerspitzen einer Zahnradschleifmaschine, so daß die Vorrichtung im Raum der normalen Spitzenhöhe in der Schleifmaschine gut untergebracht werden kann, ohne für die sonstigen Arbeiten an der Schleifmaschine störend bzw. hindernd zu wirken. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist infolge ihrer Kleinheit leicht zu handhaben und kann gewünschtenfalls zwischen den Körnerspitzen eingespannt werden, an der Stelle, wo sonst ein zu schleifendes Zahnrad bzw. ein Zahnrädersatz gehalten wird. Die Vorrichtung läßt sich auch ohne Schwierigkeit in anderer Weise anordnen. Sie kann sowohl mit der Teilscheibe einer Schleifmaschine lösbar verbunden sein, als auch z. B. so angebracht werden, daß sie in die Arbeitsstellung ein- und ausschwingbar ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Schemaskizze; Fig.2 ist eine perspektivische Darstellung der Hauptteile; Fig.3 zeigt das Gerät von der Seite gesehen, worin das Wälzlineal in zwei Stellungen erscheint. Einige Teile sind geschnitten nach der LinieIII-III der Fig. 4. dargestellt; Fig. 4. zeigt das Abrichtgerät von oben gesehen; Fig.5 zeigt das Gerät in einem Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3.
  • Die schematische Fig. 1 läßt das Grundsätzliche des erfindungsgemäßen Abrichtgeräts erkennen. Hierin sieht man den festen Rollbogen als Grundkreis G mit dem Halbmesser R gleichachsig zur Werkstückachse gehalten. Das Wälzlineal W erscheint in ausgezogener Linie in seiner beispielsweisen Anfangsstellung, in der der Evolventenfußpunkt F auf dem Grundkreis G senkrecht über der Mittelachse A liegt. Auf der Mittelachse ist die mit dem Evolventenfußpunkt F gekoppelte Schiene S schwingbar gelagert. Der Halter des Abrichtwerkzeugs der, wie erwähnt, auf dem Wege des Halbmessers R radial einstellbar sein soll, ist beispielsweise in einer Einstellage des Werkzeughalters mit dem Halbmesser R gezeigt, wobei der Grundkreis G und die Wälzgerade W für die Erzeugung einer im Fußpunkt f beginnenden Evolvente maßgebend sind. Da mit der Wälzbewegung des Lineals W auf dem festen Rollbogen G in die punktiert gezeichnete Stellung der Fußpunkt F eine Evolvente F beschreibt, bewegt sich gleichzeitig das Abrichtwerkzeug im Fußpunkt f beim Schwenken der Schiene S aus der in voller Linie gezeichneten Lage in die punktiert angedeutete Lage auf der Evolventenbahn e, die der Evolvente E proportional ist. Auf diese Weise lassen sich nach entsprechenden Einstellungen des Abrichtwerkzeuges entlang der Schiene S verschieden große Evolventen E erzeugen.
  • Wie das Einstellen des Abrichtwerkzeugs durchführbar ist, wird durch die weiteren Figuren veranschaulicht. Zunächst zeigt Fig.2 die wesentlichsten Teile: Der auf der Achse 1 feste Rollbogenkörper 2 wird z. B. an die Stelle des zu schleifenden Zahnrades in die Schleifmaschine eingespannt. Sein zylindrischer Mantelteil trägt unter Vermittlung von Stahlbändern 3, 4 das Wälzlineal 5. Letzteres besitzt beispielsweise eine Seitenplatte 6, die die Anbringung des Halters 7 des Abrichtwerkzeugs 8 vermittelt, und an der Berührungsstelle zwischen Rollbogen 2 und Wälzlineal 5 ist eine Rolle 9 am Wälzlineal gelagert. Diese Rolle 9 greift in einen Schlitz der Schiene 10 und ist so mit ihr gekoppelt. Die Schiene 10 ist auf dem Bolzen a schwenkbar gelagert und dient dem Halter 7 des Abrichtwerkzeugs als Führung, wozu der Halter mit ihr in steter Berührung gehalten wird. Der Bolzen 1 a ist gleichachsig zur Achse des Werkstück-Zahnrades am Rollbogenkörper 2 angebracht. Die Schiene kann, wie dargestellt, gabelförmig geschlitzt ausgebildet sein. Der Halter 7 des Abrichtwerkzeugs sitzt auf einem Block 11, der zum Abwälzlineal 5 parallel verschiebbar in dem Querstück 12 geführt ist. Das Querstück 12 ist lotrecht zum Wälzlineal 5 auf der Seitenplatte 6 verschiebbar bzw. einstellbar und zwar mit Hilfe einer von Hand zu drehenden Schraube 13, die am Wälzlineal 5 in der Nabe 14. gehalten ist. Als Hilfe zur richtigen Einstellung dient die Strichteilung 15 an der Seitenplatte 6 und die Noniusteilung 16 am Querstück 12.
  • Die in Fig.3 in ausgezogenen Linien gezeigte Anfangsstellung des Wälzlineals 5 ist begrenzt von einer Anschlagschraube 2o, die im stillstehenden Rollbogenkörper 2 sitzt. Der Anfangsstellung des Lineals 5 entsprechend steht die Schiene 10 in der ebenfalls mit ausgezogenen Linien gezeigten Anfangsstellung mit dem Block 11 und dem Halter 7 des Abrichtwerkzeugs. Zur Ausführung der Wälzbewegung des Lineals 5 in der angegebenen Pfeilrichtung X dient der Handgriff 21, der um den Zapfen 22 drehbar auf dem Lineal 5 ruht. Eine Druckfeder 23 hält den Handgriff 21 für gewöhnlich in Berührung mit dem Lineal 5 während dessen Bewegung in die punktiert angedeutete Lage. Entsprechend der zwischen Rollbogen :2 und Lineal 5 entstehenden Evolventenbahn E kommt mit Hilfe der Schiene 10 und des beweglichen Blocks 10 die Evolvente e beim Halter 7 und damit am Abrichtdiamanten zustande, und zwar je nach der gewählten Einstellung des Querstücks 12 auf der Seitenplatte 6.
  • Um nach erfolgtem Abrichten der Schleifscheiben über den Evolventenfußpunkt hinaus den übrigen Teil der Schleifscheibenarbeitsfläche abzurichten, kann, sobald das Wälzlineal s wieder in die Anfangsstellung gelangt ist, eine entsprechende zusätzliche Bewegung des Querstücks 12 in Richtung Y bewirkt werden. Hierzu ist nämlich die Schraube 13 unterhalb ihres Griffknopfes 24 von einer Druckfeder 25 getragen und kann gegen die Wirkung dieser Feder nach unten bewegt werden, so daß das Ouerstück 12 samt dem Block ii und dem Halter 7Odiese Bewegung mitmacht. Zur Ausführung dieser Abwärtsverschiebung dient der am Handgriff 21 angebrachte Bügel 26, der sich mit seinem freien Ende auf den Griffknopf 24 legt. Schwenkt man den Handgriff 21 in der Pfeilrichtung Z gegen die Wirkung der Druckfeder 23, wird der Halter 7 des Abrichtwerkzeugs abwärts bewegt.
  • Im Halter 7 ruht das Abric'htwerkzeug 8 mittels einer Klemme 30 und Spannschraube 31. Hierbei wird vorteilhaft noch eine Exzenterbuchse 32 verwendet, die einen geriffelten Bund 33 besitzt und daher von Hand beliebig verschoben, verdreht und jeweils wieder festgeklemmt werden kann.
  • Für das Gerät in seiner Gesamtheit sieht die Erfindung noch eine Verstellbarkeit insofern vor, als der Rollbogenkörper 2 in beliebige Schwenklagen um die Achse des Werkstückzahnrades verlagerbar und jeweils sicherbar ist. Diesem Zweck dient z. B. ein kreisförmiger Führungsschlitz 35 im Rollbogenkörper 2, wobei durch den Schlitz eine im stillstehenden Bett der Schleifmaschine vorgesehene Feststellschraube 36 eingeführt wird.
  • Man kann Korrekturen des Zahnprofils durch Vergrößerung oder Verkleinerung des Krümmungsradius der Evolvente vornehmen, und zwar bei einer gegenüber theoretisch richtiger Grundkreiseinstellung verkleinerter Grundkreiseinstellung eine Zahnkopfzurücknahme und durch Größereinstellung eine Zahnfußzurücknahme. Balligschliff ist möglich durch Zurückstellen des Diamanthalters, womit die Evolvente einen kleineren Krümmungsradius erhält, und durch entsprechende Verstellung des Geräts in die ursprüngliche Diamantenlage. Antiballigschliff ist erzielbar durch Vorstellen des Diamanten im Halter, wobei die Evolvente einen größeren Krümmungsradius erhält, und durch entsprechende Verstellung des Geräts in die ursprüngliche Diamantlage.
  • Für den Fall, daß zwei oder mehrere hintereinander angeordnete Schleifscheiben abgerichtet werden sollen, kann der Halter 7 entsprechend zur Aufnahme mehrerer Diamanten ausgebildet sein. Es ist auch möglich, für das Schleifen von zwei ihren Arbeitsflächen zueinandergekehrten Schleifscheiben eine geeignete Diamantenanordnung zu treffen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veränderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben, bei der die mittels Wälzbogen und Wälzlineal gebildete Evolvente in einer parallelen Ebene verkleinert abgebildet wird durch das Zusammenwirken von einem mit dem Wälzlineal verbundenen, rechtwinklig zum Lineal einstellbar verschiebbaren und parallel zum Lineal frei geführten Werkzeugträger und von einem in der gleichen Ebene um einen festen Punkt schwenkbaren Hebel von veränderlicher Länge; der den Werkzeugträger führt, dadurch gekennzeichnet, daß das das abzubildende Profil erzeugende Werkzeug, z. B. ein Abrichtdiamant (8), auf der dem Wälzbogen zugekehrten Seite der Wälzbogenachse (1) angeordnet ist und der bei der Wälzbewegung auf dem Wälzbogen geführte Führungshebel (10) um den Mittelpunkt des Wälzbogens schwenkbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von Hand zu bewegende Wälzlineal in seiner Kippbewegung nach der einen Seite hin von einem Anschlag (2o) begrenzt wird und daß Mittel (21, 22, 2q., 26) vorgesehen sind, die es ermöglichen, den auf der Führungsbahn (6) des Wälzlineals einstellbaren Schlitten (12) für sich allein noch um einen gewissen Betrag weiterzuschieben, um das erzeugte Evolventenprofil über den Evolventenfußpunkt hinaus zu verlängern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 750 1o3.
DEP47865A 1949-07-05 1949-07-05 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder Expired DE966936C (de)

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DEP47865A DE966936C (de) 1949-07-05 1949-07-05 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder

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DEP47865A DE966936C (de) 1949-07-05 1949-07-05 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder

Publications (1)

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DE966936C true DE966936C (de) 1957-09-19

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DEP47865A Expired DE966936C (de) 1949-07-05 1949-07-05 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3830215A (en) * 1971-04-21 1974-08-20 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Device for dressing grinding wheels

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750103C (de) * 1942-06-12 1945-01-18 Albert Aeppli Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Abdrehen des Evolventenprofils an Schleifscheiben von Zahnradschleifmaschinen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750103C (de) * 1942-06-12 1945-01-18 Albert Aeppli Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Abdrehen des Evolventenprofils an Schleifscheiben von Zahnradschleifmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3830215A (en) * 1971-04-21 1974-08-20 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Device for dressing grinding wheels

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