DE966579C - Schutzschaltung fuer photoelektrische Zaehlanlagen - Google Patents
Schutzschaltung fuer photoelektrische ZaehlanlagenInfo
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- DE966579C DE966579C DEL11860A DEL0011860A DE966579C DE 966579 C DE966579 C DE 966579C DE L11860 A DEL11860 A DE L11860A DE L0011860 A DEL0011860 A DE L0011860A DE 966579 C DE966579 C DE 966579C
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- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06M1/00—Design features of general application
- G06M1/08—Design features of general application for actuating the drive
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Description
- Schutzschaltung für photoelektrische Zählanlagen Photoelektrische Zählanlagen arbeiten so, daß die zu zählenden Gegenstände einen sonst freigegebenen Lichtstrahl verdunkeln und dadurch einen neuen optischen Zustand hervorrufen. Dadurch wird ein elektrischer Schaltvorgang ausgelöst, der entweder bei Aufhellung der Lichtschranke beendet ist oder schon vorher abklingt. Die Verstärker für Zählanlagen arbeiten entweder nach dem statischen Prinzip: -der Ausgangsstromstoß hält so lange an, als beispielsweise die Photozelle verdunkelt ist, oder nach einem dynamischen Prinzip: der Ausgangsstrom setzt im Moment der Verdunkelung ein und endet unabhängig vom Wiederaufhellen. Bei beiden Verstärkerarten besteht die Möglichkeit, daß beim Ein- und. Ausschalten der Anlage oder auch bei kurzzeitigem Stromausfall unbeabsichtigte Stromstöße erfolgen, die zu Fehlzählungen führen; es wird zuviel gezählt. Außerdem besitzen sämtliche mit Röhren bzw. mit indirekt geheizten Einrichtungen arbeitende Verstärker die Eigenart, eine Anheizzeit zu benötigen, ehe sie betriebsklar sind. Bei Bandzählungen könnten dadurch Fehlzählungen durch Ausbleiben der Betriebsbereitschaft zustande kommen, falls das Band gleichzeitig mit der Anlage anläuft; es wird zuwenig gezählt.
- Beide Störungsarten werden gemäß vorliegender Erfindung durch eine Schutzschaltung vermieden. Sie besteht aus zwei Relais, von denen das eine zählt und anzeigt, ob gezählt wird; während das andere Relais die Spannung an den Zähler gibt, wenn die photoelektrische Zühleinrichtung und der oder die Verstärker arbeitsbereit sind.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Wirkungsweise der Erfindung. Eine Photozelle i wird von einer Lampe :2 beleuchtet und beaufschlagt einen Verstärker 4. Gegebenenfalls ist der Verstärker mit einem Zeitdehner verbunden, beispielsweise .bei einem Zähler nach dem dynamischen Prinzip, mit einer gittergesteuerten Gasentladungsröhre, deren Anodenstrom zeitlich durch eine RC-Kombination oder eine Relaisschaltung mit einem Kondensator, dessen Entladung nach Verlöschen der Röhre über das Zählwerk erfolgt, begrenzt ist. Der Verstärker erregt ein Relais 3 mit dem Ruhekontakt R und dem Arbeitskontakt A. Der Netzschalter 5 verbindet das Gerät 4, das zweckmäßig auch die Stromversorgung für die Lampe 2 enthält, mit dem Gleich- oder Wechselstromnetz 6. Der bewegliche Kontakt M des Relais 3 ist mit dem einen Poldes Netzes verbunden. Mit dem anderen Pol ist über die Relaisspule 7 der Kontakt R und über die Relaisspule 8 der Kontakt A verbanden. Durch den Kontakt 9 ist das Relais 8 ein Selbsthalterelais. Über den Kontakt io erhalten der Zähler 13 und die Anzeigelampe 16 Spannung. Der Kontakt i i dient zur Zählung und 12 verbindet die Lampen 14 oder i 5 mit dem Netz. Die Schalter und Kontakte sind in Ruhestellung gezeichnet.
- Wird der Netzschalter 5 geschlossen, so zieht zunächst das Relais 7 die Kontakte i i und 12 an. Das Zählwerk 13 spricht aber nicht an, die Lampen 15 .und 16 (rot) leuchten auf. Durch die inzwischen erfolgte Arbeitsbereitschaft der Photozelleneinrichtung und des Verstärkers, beispielsweise durch Anheizung der Röhren, verbindet der Kontakt M über A das Netz mit dem Relais B. Es zieht an und bleibt nun durch den Selbsthaltekontakt so lange erregt, bis der Netzschalter 5 wieder geöffnet wird: Gleichzeitig wurde über io Spannung an den Zähler 13 gegeben, und Lampe 16 erlosch. Durch Abfall von M vom Kontakt R fielen die Kontakte i i und 12 vom Relais ab, und Lampe 14 (grün) leuchtet, 15 (rot) erlosch. Jetzt kann die Zählung erfolgen, und man ist sicher, daß der Zähler noch nicht angesprochen hat.
- Der zu zählende Photoimpuls bewirkt ein Schließen der Kontakte 1H und R. Ein Öffnen oder Schließen der Verbindung M-A gibt wegen 9 keinen Effekt. Der Zählimpuls bewirkt ein Schließen von i i und Umschalten von ig, und nun wird gezählt. Nach beendeter Zählung wird der Schalter 5 geöffnet; dadurch fällt sofort das Relais 8 ab, die Spannung ist vom Zähler 13 weggenommen. Ebenso ist es bei auftretenden Störungen in der Stromversorgung; das Relais 8 nimmt sofort die Spannung weg, und das Relais 7 kann keinen Zählvorgang im Zähler 13 auslösen, und die Anzeigelampe 15 leuchtet bei Störungen dauernd rot.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann mit dieser Relaisschaltung auch die Schützspule des. Transportbandes gesteuert werden. Die Lampe 14 zeigt an, ob die Anlage frei ist, in Daueranzeige. Wechselndes. Aufleuchten von 14 und 15 bedeutet `Zählung, bleibt jedoch 15 hell, so wird nicht gezählt.
- Die Anzeigenkombination 14, 15, 16 kann nach Wahl variiert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzschaltung für eine photoelektrische Zählanlage, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Relais vorgesehen sind, deren getrennte Funktionen darin bestehen, Fehlzählungen nach -)-und - zu unterdrücken, die beim Einschalten, Ausschalten oder kurzzeitigen Abschalten oder bei Störungen in der Zählanlage auftreten können.
- 2. Schutzschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais erst dann Spannung an den elektrischen Zähler gibt, wenn die Anlage funktionsbereit ist und diesen' Zustand bis zum .Abschalten der Spannung aufrechterhält, und daß ein zweites Relais zählt und gleichzeitig eine Anzeigevorrichtung steuert.
- 3. Schutzschaltung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zählungen am Fließband das Schütz des Antriebsmotors erst Spannung erhält, wenn die Anlage betriebsklar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Handbock of Industrial Electronic CircuitsK Markus und Z e l u f f, MeGraw-Hill Book Comp., Inc., New York-Toronto-London, 1948, S.48/49, 185 und 192/193.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11860A DE966579C (de) | 1952-03-19 | 1952-03-19 | Schutzschaltung fuer photoelektrische Zaehlanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11860A DE966579C (de) | 1952-03-19 | 1952-03-19 | Schutzschaltung fuer photoelektrische Zaehlanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE966579C true DE966579C (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=7258987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL11860A Expired DE966579C (de) | 1952-03-19 | 1952-03-19 | Schutzschaltung fuer photoelektrische Zaehlanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE966579C (de) |
-
1952
- 1952-03-19 DE DEL11860A patent/DE966579C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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