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DE966406C - Sinterpfanne mit beweglichen Roststaeben - Google Patents

Sinterpfanne mit beweglichen Roststaeben

Info

Publication number
DE966406C
DE966406C DEG1307D DEG0001307D DE966406C DE 966406 C DE966406 C DE 966406C DE G1307 D DEG1307 D DE G1307D DE G0001307 D DEG0001307 D DE G0001307D DE 966406 C DE966406 C DE 966406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate bars
pan
sintering
sintering pan
bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG1307D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Huisken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG1307D priority Critical patent/DE966406C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE966406C publication Critical patent/DE966406C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Sinterpfanne mit beweglichen Roststäben Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Sinterpfannen, die nach dem Sintern ihrer Füllung zum Entleeren auf eine Kippvorrichtung gebracht «erden. Solche Sinterpfannen haben eifnen Rost, der die zum Sintern notwendige Saugluft durchtreten läßt. Damit der Saugluftstrom durch zwischen den einzelnen Roststäben sich festsetzende Sintergut- oder Erzteile nicht behindert ist, hat man bei andersartigen Sinterpfannen die Roststäbe quer drehbeweglich oder längs heb- und senkbar in dem Pfannenrahmen angeordnet. Im ersteren Falle sind die Roststäbe nach unten verlängert und am Verlängerungsende mit einem Gewicht versehen oder zum Eingriff in ein in Abhängigkeit von der Pfan.nenkippbewe@gung verschiebbares Flac!h@gewicht nutzbar gemacht. Die andere Ausbildung besteht darin, daß die Roststäbe an ihren Enden von einem Stützrahmen getragen werden, der quer zu den Roststäben d-rebbeweglich ist und zti diesem Zwecke mit einem nach unten gerichteten Arm in ein ebenfalls in Verbindung mi,t der Pfannenkippl;ewegung verschiebbares Flachgewicht eingreift. Alle diese Ausführungen konnten nicht befriedigen und sind besonders dann ungeeignet, wenn es sich um unten offene, zum Aufsetzen auf eine Wi.ndsau.gvorrichtung dienende Pfannen handelt, weil bei solchen allein die Ge-,viehtsmittel und sonstige dadurch bedingte Einbauten unterhalb des Gesamtrostes den Luftstrom stark behindern wurden. Deshalb haben damit ausgestattete Pfannen einen sie unten völlig abschließenden Boden, der einen Luftabzug durch die hohlen Drehzapfen erfordert. Die somit luftdicht zu haltenden Drehzapfen machen es notwendig, daß jede Sinterpfanne gemeinsam mit den für das Auskippen ihres Inhalts dienenden Antriebsmitteln örtlich gelagert ist.
  • Im Gegensatz hierzu handelt es sich beim Erfindungsgegenstand um in der Längsebene bewegbare Stabgliederreilhen eines Rostes für solche Sin.terpfannen, die vorzugsweise zum Sintern von Feinerz zu mehreren auf einer Windsauganlage behandelt und nach erfolgter Sinterung des Feinerzes einzeln nacheinander abgehoben, zum Entleeren ihres Inhalts auf eine Kippvorrichtung bewegt, dann wieder abgenommen, an anderer Stelle mit Frischgut gefüllt und der Windsau,gvorrichtung zugeführt werden. Die nebeneinander in der Sinterpfanne . -in, geordneten Roststäbe sind, wie an sich bekannt, in Einzelglieder aufgeteilt, von denen zweckmäßig jede zweite Reihe bewegbar ist und die übrigen Roststabglicder festliegen. Während die festliegenden Roststabglieder mit ihren z. B. C-förmig ausgeklinkten Enden an Querträger angreifen, ist dies bei den beweglichen Roststabgliedern nur an einem Ende der Fall. Das andere Ende hat j--Form und liegt auf dem Querträger nur auf. An den beweglichen Roststabgliedern zweckmäßig vorgesehene Augenansätze dienen zur Aufnahme einer Querstange, um alle diese Stäbe einer Querreibe vereinigt verbunden zu halten. Die Enden der Querstangen greifen in an den gegenüberliegenden Pfannenseitenwänden gelagerte Winkelhebel, in deren anderen nach unten gerichteten Arm längs züi den Roststäben liegende Stangen fassen, die mit ihren Enden die Pfannenquerwände durchdringen und außerhalb dieser vorstehen. Die auf eine Kippvorrichtung gebrachte, hierzu vorzugsweise über Rollen bewegte Sinterpfanne hat zwischen Anschlagpuffern einerseits und Sperriegeln andererseits soviel Bewegungsspiel, daß sie sich beim Drehen der Kippvorrichtung nach der einen und anschließend wieder nach der anderen Seite verschiebt. Bei der ersten während des Kipperd.rehens erfolgenden Pfannenschubbewegung haben die in deren Ridhtung an der Pfannenquerwand vorstehenden Stangen bereits mit den gegenüber befindlichen Anschlagpuffern Berührung, und das Pfanneneigengewich.t zwingt die Winkelhebel in eine Stellung, in der die beweglichen Roststabglieder gehoben oder -ausgeschwungen sind. Beim Weiterdrehen des Kippers erfährt die Sinterpfanne eine Schubbewegung in entgegengesetzter Richtung, wobei infolge Anliegens der genannten Stangen an den Sperriegeln durch das Eigengewicht der Pfanne die Winkelhebel zurückbewegt werden und die beweglichen Roststabglieder wieder in die Ebene der feststehenden Roststäbe zurückgelangen. Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Bewegung der Roststäbe vom Eigengewicht der Sinterpfanne abzuleiten.
  • Eine Sinterpfanne mit der erfindungsgemäßen beispielsweisen Ausbildung ist in Abb. i im Schnitt auf einer Kippvorrichtung dargestellt; Abb. 2 stellt einen Pfannenseitenteil im Schnitt nach A-B in Abb. i dar; Abb. 3 ist ein Ausschnitt aus Abb. i in größerem Maßstab; Abb. 4 und 5 lassen andeutungsweise eine Sinterpfan.ne in verschiedenen Schräglagen beim Drehen des Kippers ersehen.
  • In der beispielsweise aus dem Rahmen i und dem zum Aufsetzen auf eine Windsaugvorrichtung mit einem Stutzen 2 versehenen Boden 3 bestehenden Sinterpfanne ist der zum Tragen des Sinterguts dienende Rost, wie an sich bekannt, aus einzelnen Stabgliedern gebildet, die an ihren ausgeklinkten Enden von Stützleisten 4 und Querträgern 5 gehalten werden. Im Beispiel ist jede zweite Stabreilhe gegenüber den übrigen feststehenden Stäben beweglich. Der einzelne bewegliche Roststab 6 ist nur an einem Ende zum Übergreifen eines Flansches seiner hier befindlichen Tragstütze ausgebildet, während das andere Stabende nur zur Auflage auf einer Tragstütze ausgeklinkt ist. Damit hat der Roststab zum Ausschwingen mit seinem einen Ende notwendige Drehbeweglichkeit am anderen Ende. Jeder bewegliche Roststab 6 ist ferner zweckmäßig mit einem durchbohrten Ansatz 7 ausgestattet. Diese Augenansätze einer jeden Roststal)querreihe durchdringt je eine Stange 8, deren Enden in den Arm 9 von Winkelhebeln io eingreifen, die längsseitig des Rostes an beiden Seiten am Sinterpfannenrahmen bei i i drehbewegliche Lagerung haben. Der Arm 12 jedes Winkelhebels i o, bat gelenkige Verbindung mit einer Stange 13. Diese somit ebenfalls unterhalb je der beiden äußeren Rostlängsseiten befindliche Stange 13 ragt durdh beide Pfannenquerwände hindurch und steht hier bei glattliegendem Rost, also vor Beginn des Pfannenentleerens, so weit vor, daß sie Puffer i4 an der Kippvorrichtung 15 berühren kann, sobald die Sinterpfanne auf die um ihre Seitenzapfen 16 drehbare Kippvorrichtung gebracht ist (Abb. i). Die, wie ebenfalls an sich bekannt, auf der Kippvorrichtung i5 im gezeichneten Beispie.l an beiden Längsseiten durch übergreifende, mit der Kippvorrichtung verbundene Haken 17 gehaltene Sinterpfanne findet querseitig, wie an den Puffern 14 einerseits, an besonders zu betätigenden Sperriegeln i8 andererseits Anschlag. Diese Sperrriegel sind zurück, d. h. nach unten bewegt, wenn die Si.nterpfanne beispielsweise auf die mit Rollen i9 versehene Kippvorrichtung 15 bewegt wird. Zwischen den Puffern 14 od. dgl. und den Sperrriegeln 18 ist der Sinterpfanne von deren Mittelstellung aus so viel Bewegungsspiel x gelassen, daß sie sich bei der zum Entleeren durch Kippen erfolgenden Drehbewegung des Kippers infolge ihres Eigengewichtes bis zum Antreffen an die Puffer 14. verschiebt (Abb. i). Da die Stangen 13 bereits an den Puffern 14 anliegen, erfahren die Winkelhebel i o, da ihre Lagerung i i an dem Pf annenrahmen i um das gleiche Maß x (Abb. 3) mitv erlegt wird, infolge des Angriffs ihres Arms 12 an den Stangen 13 eine Drehbewegung. Dieser Drehbewegung folgend schwingt der Arm 9 der Winkelhebel io die Roststäbe 6 aus, infolgedessen zwischen diesen und den feststehenden Roststäben etwa befindliche Sinterguits.tückchen gelöst werden und abfallen können. Die Betätigung der beweglichen Roststäbe 6 lassen die Abb. i und 3 mit gestrichelten Linien dargestellt ersehen. In Abb.4 ist gezeigt, wie während der Kipperdrehbewegung die Sinterpfanne sich gegen die Puffer 14 geschoben hat und die beweglichen Roststäbe 6 ausgeschwungen sind. Während des Weiterdrehens des Kippers 15 muß die Sinterpfanne sich entgegengesetzt zu der voraufgegangenen Schubbewegung verschieben, bis sie an die als Puffer dienenden Sperriegel 18 trifft (Abb. 5). Hierbei sind die Stangen 13, die in Richtung gegen die Sperriegel 18 zunächst vorstanden, zurückgeschoben worden und haben unter Rückführung der Winkelhebel io die beweglichen Roststäbe 6 zwangläufig wieder in die Ebene der festen Roststäbe gebracht. Die Sinterpfanne ist mit ihrem Rost nunmehr wieder zur Aufnahme frischen Sinterguts fertig, so daß sie für eine neue Füllung von dem Kipper 15 bewegt werden kann, sobald dieser aus der in Abb. 5 gezeichneten Stellung seine waagerechte Lage erreicht hat und die Sperriegel 18 zurückgezogen sind. Der Kipper ist dann zur Aufnahme einer neuen, frisches Sintergut enthaltenden Pfanne in Bereitstellung.
  • Statt der Winkelhebel io können auch andere :Mittel Anwendung finden. Zum Beispiel können die Stangen 13 Ansätze mit einem in Richtung zum Rost ansteigenden Sdhlitz besitzen, in die die Verbindungsstange 8 jeder Roststabrei'he eingreift. Bei der erläuterten ersten Schubbewegung einer Sinterpfanne auf der Kippvorrichtung gleiten die Verbindungsstangen 8, der Schlitzsteigung folgend, nach oben und bringen die beweglichen Roststäbe zum Aussdhwingen, um wieder in Ausgangsstellung zurückzugehen, sobald die entgegengesetzte Schubbewegung der Sinterpfanne stattfindet. Die Beweglichkeit der Raststabglieder 6 kann statt eine einerseits ausschwingende eine zum übrigen Rost senkrechte sein, indem je Roststabquerrei'he zwei gleichlaufende an die Stangen 13 angreifende Verbindungsmittel Verwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sinte@rpfanne mit beweglichen Roststäben, deren Betätigung in Abhängigkeit von der Drehung einer Kippvorrichtung steht, dadurch ge'kennzeic'hnet, daß die Sinterpfanne auf der Kippvorrichtung zwischen Puffern oder Anschlagriegeln eine Schubbeweglichkeit hat, die zum Heben und Senken der beweglichen Roststäbe über mit diesen in Verbindung stehlenden Betätigungsmitteln wirksam ist.
  2. 2. Sinterpfanne nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in ihrer Schubrichtung geführte Stangen (i3), die mit den beweglichen Roststähen (6) Verbindung haben.
  3. 3. Sinterpfanne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß die beweglichen Roststäbe (6) eine Querstange (8) verbindet, Tiber die an der Sinterpfanne gelagerte, andererseits an die Stangen (i3) angreifende Winkelhebel (io) fassen.
  4. 4.. Sin.terpfanne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (i3) mit in Richtung gegen den Rost schrägen Schlitzen versehen sind, in die die Querstangen (8) der beweglichen Roststäbe (6) greifen.
  5. 5. Sinterpfanne nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (6) einerseits für eine Dreh- oder Schwingbeweglichkeit gegenüber ihrem Auflager eine dieses über- und unterfassende Ausklinkung besitzen, während sie gegenüber ihrem Auflager andererseits eine das freie Ausschwingen gestattende Ausnehmung haben.
  6. 6. Sinterpfanne nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch zwei gleichlaufende Verbindungsmittel zwischen den Roststäben (6) und den Stangen (i3), In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 5o6 582, 35o 644.
DEG1307D 1944-08-08 1944-08-08 Sinterpfanne mit beweglichen Roststaeben Expired DE966406C (de)

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DEG1307D DE966406C (de) 1944-08-08 1944-08-08 Sinterpfanne mit beweglichen Roststaeben

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DEG1307D DE966406C (de) 1944-08-08 1944-08-08 Sinterpfanne mit beweglichen Roststaeben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE966406C true DE966406C (de) 1957-08-01

Family

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DEG1307D Expired DE966406C (de) 1944-08-08 1944-08-08 Sinterpfanne mit beweglichen Roststaeben

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DE (1) DE966406C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE350644C (de) * 1922-03-24 John Eckert Greenawalt Vorrichtung zum Roesten oder Sintern von Erzen
DE506582C (de) * 1928-12-15 1930-09-09 John Eckert Greenawalt Kippbare Sinterpfanne

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE350644C (de) * 1922-03-24 John Eckert Greenawalt Vorrichtung zum Roesten oder Sintern von Erzen
DE506582C (de) * 1928-12-15 1930-09-09 John Eckert Greenawalt Kippbare Sinterpfanne

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