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DE966009C - Interferenzpolarisator - Google Patents

Interferenzpolarisator

Info

Publication number
DE966009C
DE966009C DEP7477A DEP0007477A DE966009C DE 966009 C DE966009 C DE 966009C DE P7477 A DEP7477 A DE P7477A DE P0007477 A DEP0007477 A DE P0007477A DE 966009 C DE966009 C DE 966009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interference
light
polarizer
incident
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP7477A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Kurt Wiemer
Dr Paul Wiemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POLA LUX GmbH
Original Assignee
POLA LUX GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POLA LUX GmbH filed Critical POLA LUX GmbH
Priority to DEP7477A priority Critical patent/DE966009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE966009C publication Critical patent/DE966009C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/28Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00 for polarising
    • G02B27/283Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00 for polarising used for beam splitting or combining

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)

Description

  • Interferenzpolarisator Die Erfindung betrifft einen Interferenzpola.risator mit Zylinderlinsen., welche das in den Polarisator einfallende Lichtstrahlenbündel auf den halben Querschnitt verengen, und mit Interferenzschichten, von welchem, die auftreffenden Lichtstrahlen teils hindurchgelassen, teils reflektiert werden..
  • Derartige. Einrichtungen sind bekannt. Sie sind jedoch mit dem erheblichen Nachteil verbunden, da.B das Lichtstrahlenbündel beim Durchtritt durch den Polarisator eine seitliche Versetzung erfährt, was in vielen Fällen äußerst störend wirkt.
  • Ferner sind bereits Polarisationsvorrichtungen bekannt, die aus mehreren nebeneinander angeordneten polarisierenden Prismen aus doppel- brechendem Material bestehen. Die außerordentlichen Lichtstrahlen. durchsetzen dabei die Pola.risatoren annähernd geradlinig, während die ordentlichen Lichtstrahlen von der Lichteinfallsrichtung abgelenkt und durch seitlich angeordnete Spiegel parallel zu den außerordentlichen Lichtstrahlen. gerichtet werden. Diese Vorrichtung weist jedoch den. Nachteil auf, daß bei homogenem Liehteintrittsbündeil das aus dem Polarisator austretende Lichtstrahlenbündel eine ungleichmäßige Querschnittsverteilung der Energiedichte zeigt und eine Konzentration des Lichtes nach den Randzonen zu aufweist. Ein. weiterer Nachteil dieser Vorrichtung ist darin zu erblicken, daß sie nicht in. Plattenform herstellbar ist.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung ein Interferenzpolarisator der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei dem die Interferenzschichten sowie parallel hierzu angeordnete reflektierende Flächen., welche die an den Interferenzschichtem reflektierten Lichtstrahlenkomponenten parallel zu den von den Interfe-renzschichte@,n hindurchgelassenen Lichtstralilenkomponen.ten richten, jeweils symmetrisch in einem Winkel zueinander aligeordnet sind, so daß die Begrenzungslinien des den Pola.risator verlassenden. Lichtbündels die: Verlängerung der Begrenzungslinien des in die:Zyliride:rlinsen einfallenden Lichtbündels sind und die Mittellinie des einfallenden Strahlenbündels mit der Mittellinie des austretenden Strahlenbündels auf einer geraden Linie liegt, und bei dem die Austrittsflächen der Polarisatoren wechselweise so mit @4-Plättchen bedeckt sind, da:R deren optische Achsen, im Winkel von q.5° zu den. lineiaren Polarisationsebenen stehen und gleichzeitig rechtwinklig zueinander, so daß einheitlich zirkular polarisiertes Licht entsteht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist im Vergleich zu den bisher bekannten annähernd lichte erlustfrei wirkenden Polarisato-ren mit denn Vorteil verbunden:, daß er-keine seitliche Versetzung des zu polarisierenden. Lichtstrahlenbündels beim Durchtritt durch den. Polarisatar bedingt und bei homogenem Lichtcintrittsbündel auch ein homogenes L ichtaustrittsbündel liefert.
  • Da der Erfindungsgegenstand auch keine Änderung des Querschnitts des polarisierten Lichtstrahlenbündels bedingt und aus einer Vielzahl von kleinen Bauelementen zusammensetzbar ist, die, zu einer Raumform führen, welche planparallelen Platten. vergleichbar ist, ist der Erfinduligsgegenstand praktisch ebenso leicht zu handhaben wie, eine übliche Polarisationsfolie, ohne jedoch den finit Polarisationsfolien' verbundenen Nachteil des großen Lichtverlustes aufzuweisen.
  • Die einzelnen Bauelemente, des erfindungsgemäßen Interferenzpolarisators können aus Glas oder Kunststoff hergestellt oder gepreßt oder geschliffen sein. Durch. Zusammensetzung einer entspre:chend.en Anzahl von Bauelementen ist es möglich, Platten von. beliebiger Größe herzustellen, wobei der Einfallswinkel in bezug auf die Interferenzschichten sowohl 4.5° aufweisen als auch größer sein-kann.
  • Eine weitere Störung zeigen die In.terferenzpolarisatoren darin, daß in ganz besonderem Maße der abgelenkte Strahl emei stark spektrale Färbung des austretenden polarisierten. Lichtes zeigt. Es ist schon anderen Ortes vorgeschlagen worden, diesen Mangel durch rotierende Polarisatoren zu beseitigen. Eine Rotation bei asymmetrischem Aufbau der Interferenzpolarisatoren ist aber mit mancherlei Nachteilen verbunden. Diese Nachteile, werden durch die: erfindungsgemäßen symmetrischen. Interfere:nzpo:la:risatoren. behoben und der Bau von rotierenden Scheiben wesentlich. vereinfacht. Vor allen Dingen benötigen die den Gegenstand des Anspruches :I bildenden und nachfolgend beschriebenen, scheibenförmigen Interferenzpolarisatoren bei der Rotation keine zusätzlichen optischen oder mechanischen. Hilfsmaßnahmen.
  • Diese scheibenförmigen rotierenden, symmetrischen Interferenzpolarisa:toren für Stereoprojektoren erlauben lediglich eine Projektion mit zirkular polarisiertem Licht. Sie können entweder so ausgebildet sein, da:ß sie einheitlich -zirkular polarisiertes Licht ausstrahlen, dann sind. sie nur für Zweibandsystenie mit zwei getrennten Scheiben und zwei getrennten. Objektiven verwendbar, oder aber sie: können auch unterteilt gebaut werden, dann. sind sie in besonderem Maße geeignet für Einbandprojektion mit Formatteilung. In dieseln Falle jedoch, besonders wenn die rotierenden Scheiben in größerer Entfernung vom Bildfenster angeordnet sind, kann sich. eine Störung insofern bemerkbar machen, als die Trennungslinie, auf der rotierenden Scheibe, die das rechts zirkular polarisierte Licht von dem links zirkular polarisierten Anteil trennt, nicht scharf genug bleibt und die verschieden zirkular polarisierten Lic.htstrahleii ineinander übergehen und damit auch nicht mehr sauber genug von den Bildern getrennt gehalten werden können. Gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird dieser Mangel dadurch behoben, daß zwischen die beiden Po:larisa:taren. eine lichtundurchlässige Trennwand eingebaut wird, die im Strahlengang parallel zu den Lichtstrahlen angeordnet ist. Diese Trennwand kann am Bildfenster, innerhalb der Trommelblende, an der rotierenden Scheibe selbst oder aal mehreren der genannten Stellen zugleich angeordnet werden.
  • An Stelle der rotierenden Scheiben kann auch ein einziges Polarisationsaggregat vorzugsweise in der technisch größtmöglichen Höhe des Bildfensters angeordnet werden. Selbstverständlich muß auch dieses Aggregat mit 2/.I-Folien versehen sein und zirkular po-la.risiertes Licht ausstrahlen. und soll ebenfalls vorzugsweise rotieren, wobei in diesem Falle die optische Achse und die- Rotationsachse zusammenfallen.
  • Ein weiterer Vorteil der zusammengesetzten scheibenförmigen symmetrischen Interferenzpolarisato,ren liegt darin, daß der Aufban-dieser Scheiben einfacher und billiger ist als hei scheibenförmigen asyrnmetriscben Polarisatoren bisher bekannter Bauart. Die Anzahl der Linsensysteme wie auch die Anzahl der ?./j-Folien. ist etwa halb so groß wie, bei asymmetrischen Polarisatoren., trotzdem ebenfalls nur zwei verschiedene Dauelemelite notwendig sind, was sich preislich bei der Herstellung besonders günstig auswirkt.
  • Eine Parallelrichtung der linearen Polarisationsebenen, die an sich von Element zu Element rechtwinklig aufeinanderstehen, ist nicht notwendig, da nur einheitlich zirkular polarisiertes Licht zur Anwendung kommt. Dieses aber wird dadurch erreicht, daß die 7,4-Plättchen wechselweise, entsprechend der Anordnung in Fig. 3 und 5, jeweils ini Winkel von 4.5° zur Polarisationsebene und rechtwinklig zueinander angeordnet werden, was wiederum eine wesentlich.eVereinfachung derHerstelhingbedeutet.
  • In Fig. i ist ein einzelner symmetrischer Interferenzpolarisator dargestellt, liei denn die beiden Interferenzschichten d. und 5 jeweils im Winkel von 45' zueinander angeordnet sind.. i ist die Zylinderlinse, die das .einfallende Licht auf den halben Ouerschnitt verengt und parallel richtet. G und S sind zwei Parallelepipede aus Glas, die gleichgeformt sind und symmetrisch an ein Glasprisma, 7 a.ngekittet sind. Zwischen das Glasprisma 7 und die beiden. Parallelepipede- 6 und 8 ist der Interferenzpolarisa.tor .4 und 5 gekittet oder unmittelbar auf das Glas aufgedampft. Die Flächen ,3 und ? sind entweder metallisch verspiegelt oder auch Dünnschichtpolarisatoren. Der Dünnschich.tpolarisa.tor stellt eine polarisierende Schicht dar, deren. Dicke in der Größenordnung einer Lichtwellenlänge- liegt. Dieser Polarisator hat den Zweck, die nicht unmittelbar durch das Prisma ge:hendeii Strahlen-, die, durch- Reflex nicht vollständig polarisiert sind, nachzupolarisieren.
  • Auf den Austrittsflächen 9 und io ist das Licht in der gleichen Schwingungsrichtung polarisiert. Auf der Fläche i i steht die Polarisationsebene senkrecht zu 9 und io. In Fig. 3 und 5, die eine Aufsicht auf Fig. i und. 2 b,zw. 4. und 6 darstellen, sind die optischen Achsen von i/4-Plättchen gezeichnet., die 12 und 13 der Fig. i und 2 entsprechen und. einerseits im Winkel von 45' zu den Polarisationsebenen stehen., andererseits rechtwinklig zueinander angerdnet sind, so daß also einheitlich zirkular polarisiertes Licht entsteht.
  • Fig. 2 zeigt den gleichen Interferenzpolarisator, jedoch mit 55' Einfallswinkeln. Die Zahlen entsprechen denen der Fig, i. In der Aufsicht auf den I'olarisator sind die V4-Plättchen in gleicher Weise wie in Fig. 3 aalgeordnet.
  • Diese. Einzelkörper können nun zu größeren einheitlichen Platten angeordnet werden, wie sie in den folgenden Figuren 4 und 6 und der Aufsicht in Fig. 5 dargestellt sind. Diese großflächigen Platten sind aus zahlreichen stabförmigen Elementen, entsprechend den Fig. i und 2, zusammengesetzt.
  • Alle beschriebenen Polarisatoren können entweder stillstehen oder rotieren. Die schon anderen Ortes beschriebenen. und in den F ig. 4. 5 und 6 dargestellten Pola,risationssch.eiben eignen sich auch für Schein werferabschlußscheiben zum "Zwecke derEntblendung und als Nebelscheinwerfer in ;in sich bekannter Weise.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Interferenzpola,risa,tor mit Zylinderlinsen, welche das einfallende Lichtstrahlenbündel auf den halben Querschnitt verengen, und mit Interferenzschichten., von-welchen die auftreffenden Lichtstrahlen teils hindurchgelassen, teils reflektiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Interferenzschichten sowie pa.ra,llel zu ihnen angeordnete reflektierende Mittel, welche die an den. Interferenzschichten reflektierten Lichtstrahlen parallel zu den von den Interferenzschichten hindurchgelassenen. Lichtstrahlen richten, jeweils symmetrisch in einem Winkel zueinander aalgeordnet sind, so daß die Begrenzungslinien des den Polarisator verlassenden Lichtbündels die `'erlängerung der Begrenzungslinien des in die: Zylinderlinsen einfallenden Lichtbündels sind und. die Mittellinie- des einfallenden Strahlenbündels mit der Mittellinie. des austretenden Strahlenbündels auf einer geraden Linie liegt. und daß die Austrittsflächen der Polarisatoren wechselweise so mit i/4-Plättchen bedeckt sind, da.ß deren optische Achsen im Winkel von. 45° zu deal linearen Polarisationsebenen stehen und. gleichzeitig rechtwinklig zueinander, so, daß einheitlich zirkular polarisiertes Licht entsteht.
  2. 2. Interferenzpolarisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfallswinkel des Lichtes auf die Interferenzsc.hich.ten größer als 45° sind, für gewöhnliches Silikatglas beispielsweise 55°.
  3. 3. Interferenzpolarisa,tor nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er um seine Mittelachse, die mit der optischen Achse des durchgehenden Strahlenbündels übereinstimmt, rotiert.
  4. 4.. Interferenzpolarisator nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Aneinanderreihung der einheitlichen, aus Zylinderlinsensystemen und Interferenzpolarisatoren bestellenden so da,ß scheibenförmige Körper beliebiger Größe entstehen., bei denen die 2,/4-Plättchen einmal den. mittleren prisina.tisch.en Teil des Polarisa.tors bedecken und zum arideren die Austrittsfläche: eines Parallelepipeds und. gleichzeitig die Austrittsfläche des benachbarten Parallelepipeds bedecken.
  5. 5. Scheibenförmiger Interfererizpolarisator nach Anspruch 4, dadurch gehe nzeichnet, daß er rotiert.
  6. 6. Stereoprojektor für Einb.andsystern mit Formatteilung und. mit rotierenden Interferenzpola.risa.toren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine lichtundurchlässige dünne Trennwand zwischen. den beiden entgegengesetzt polarisierten Anteilen. des Lichtstrahlenbündels, parallel zu dessen Strahlrichtung, angeordnet ist, wobei diese Trennwand vorzugsweise am Bildfenster und/oder in. der Trommelblende. und/oder an dem rotierenden Polarisator bzw. in dessen unmittelbarer Nähe angebracht ist.
  7. 7. Inte.rferenzpola.risatoren nach Anspruch i, 2 und .4, dadurch gekennzeichnet, daß diese in Scheinwerfern, insbesondere Fahrzeugscheinwerfern, als Abschlußscheiben eingebaut sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. r 963 127; deutsche Patentanmeldung 1559 IN/411; Zeitschrift für technische Physik, 1939, N r. 9, S. 257 bis 259.
DEP7477A 1952-04-17 1952-04-17 Interferenzpolarisator Expired DE966009C (de)

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DEP7477A DE966009C (de) 1952-04-17 1952-04-17 Interferenzpolarisator

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DEP7477A DE966009C (de) 1952-04-17 1952-04-17 Interferenzpolarisator

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DE966009C true DE966009C (de) 1957-07-04

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ID=7361203

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DE (1) DE966009C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1963127A (en) * 1933-05-22 1934-06-19 Delamere B Gardner Prism

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1963127A (en) * 1933-05-22 1934-06-19 Delamere B Gardner Prism

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