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DE965628C - Tragkonstruktion fuer Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl. aufgestellt werden - Google Patents

Tragkonstruktion fuer Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl. aufgestellt werden

Info

Publication number
DE965628C
DE965628C DED7838A DED0007838A DE965628C DE 965628 C DE965628 C DE 965628C DE D7838 A DED7838 A DE D7838A DE D0007838 A DED0007838 A DE D0007838A DE 965628 C DE965628 C DE 965628C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fields
concrete
support structure
dams
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED7838A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Idel
Hermann Lips
Dr-Ing Friedrich Toelke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN KELLER GmbH
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
JOHANN KELLER GmbH
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN KELLER GmbH, Demag AG filed Critical JOHANN KELLER GmbH
Priority to DED7838A priority Critical patent/DE965628C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE965628C publication Critical patent/DE965628C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/02Fixed barrages
    • E02B7/04Dams across valleys
    • E02B7/08Wall dams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Tragkonstruktion für Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl., . aufgestellt werden Die Erfindung betrifft eine Tragkonstruktion für Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl., innerhalb der Felder der nebeneinanderliegenden, wechselweise hochzuführenden Baublöcke aufgestellt werden. Der Baustoff oder seine Bestandteile werden in der Regel durch große Turm-, Dreh- oder Kabelkrane oder auch mit Hilfe von Betonierbrückeri eingebracht, und es besteht ein dringendes Bedürfnis, durch Anwendung anderer Mittel die Bauzeit für die Massenbauwerke wesentlich zu verkürzen. Gemäß der Erfindung wird für diesen Zweck eine Tragkonstruktion geschaffen, die Stützorgane :lür eine Reihe von Kranen mit verhältnismäßig kleinem Arbeitsbereich bildet, mit deren Hilfe das von größeren Kraneinheiten eingebrachte Baumaterial oder dessen Komponente der maschinellen Behandlung unterworfen wird. Die Tragkonstruktion besteht erfindungsgemäß aus einzelnen aufeinandergesetzten begehbaren Rohrschüssen, die in der Mitte der Felder jeweils vor dem Einbringen des Betons, etwa in Höhe der einzubringenden Betonschicht, felderweise abwechselnd aufgebaut und anschließend mit einbetoniert werden. Das Verfahren gestaltet sich danach beispielsweise folgendermaßen: Die Oberfläche des Bauwerks wird in Felder aufgeteilt. In jedem Feld werden ein oder mehrere Rohrschüsse errichtet, wobei j e nach Lage des Falles Betonrohre, Stahlrohre oder sonstige zur Unterstützung eines Umsetzkranes geeignete Rohre von rundem, eckigem oder sonstigem Querschnitt benutzt werden.
  • Nunmehr wird von den Großkranen das Baumaterial fertig vorbereitet oder auch in einzelnen Komponenten in die Verschalung od. dgl. eingebracht, wobei das Innere der Rohre von dem Baumaterial frei bleibt. Mit Hilfe des Umsetzkranes auf den Rohrschüssen wird dann die Rütteleinrichtung oder Verdichtungseinrichtung an verschiedene Stellen des Arbeitsbereiches gebracht, so daß also im gesamten Arbeitsbereich des Umsetzkranes das Baumaterial verfestigt werden kann.
  • Alsdann wird der Umsetzkran von einem größeren Hebezeug, z. B. dem für das Einbringen des Baumaterials, der Verschalung u. dgl. benutzten Hebezeug, abgenommen und in einem bisher unbearbeitetem Feld ebenfalls auf ein Rohroberende aufgesetzt. Im bisherigen Arbeitsbereich des Umsetzkranes wird das Rohr um einen Rohrschuß erhöht, der in geeigneter Weise mit den übrigen Rohrschüssen verbunden wird, sei es durch direktes Anschrauben, Verklammern od. dgl., sei es durch eine Verankerung, welche vorzugsweise neben den Rohren emporgezogen wird und aus einem Gestänge besteht. welches ähnlich wie das Aufsetzen der Rohrschüsse aufeinander durch Ansetzen von Verlängerungen fortgesetzt werden kann. Ist auf diese Weise das Rohr befestigt, so wird der die Behandlungsvorrichtungen tragende Umsetzkran wieder eingesetzt, das Material wird um die Rohre herum eingebracht, und die Behandlung durch Rütteln mittels der vom Kran gehaltenen Behandlungsvorrichtung geht vor sich.
  • Es ist also ständig eine Anzahl der Umsetzkrane mit der von ihnen gehaltenen und umgesetzten Rüttelvorrichtung in Betrieb, während an einigen Rohren Schüsse aufgesetzt werden, so daß ein schnelles, an vielen Stellen des Bauwerkes gleichzeitig erfolgendes Arbeiten durchführbar ist, was im ganzen die Bauzeit wesentlich verkürzt.
  • Die Großkrane werden von der Arbeit des Umsetzens der Rüttelvorrichtungen entlastet und stehen daher in erhöhtem Maße für das Einbringen des Baustoffes oder seiner Komponenten zur Verfügung, was ebenfalls im Sinne der Verkürzung der Bauzeit liegt.
  • Die Anwendung der Rohre bietet den Vorteil, daß sie zu weiteren Zwecken benutzt werden können. Sie können ohne Schwierigkeit begehbar ausgebildet werden, so daß sie zu Besichtigungs- und Kontrollzwecken dienen können.
  • Weiter können die Rohre in Massenbetonbauten zur Abführung der Abbindewärme benutzt werden, z. B. indem man sie mit Kühlwasser füllt, wobei die Kühlwirkung noch durch ständige Einführung von Eisblöcken verstärkt werden kann.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Ausnutzung der Rohre besteht darin; daß von diesen Rohren aus zusätzliche Arbeiten am Bauwerk unternommen werden können, z. B. können Verfestigungsmittel, insbesondere Mittel zur Versteinerung oder Abdichtung in das Schüttmaterial eingefüllt oder eingepreßt werden. Zu diesem Zweck werden z. B. durch Gesteinsbohrer Kanäle von den Rohren aus vorgetrieben. Es können auch von Anfang an Spalte, Gänge, Kanäle od. dgl. ausgespart werden, welche von den Rohren oder Gerüsten zugänglich sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt.
  • Abb. i gibt einen schematischen Längsschnitt durch die Sperrmauer wieder; Abb.2 zeigt eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der im Bau begriffenen Sperrmauer, und Abb. 3 gibt den Umsetzkran wieder.
  • Bei der Errichtung einer Talsperrenmauer wird die Mauer in einzelne Felder i bis 7 aufgeteilt. Zunächst werden beispielsweise die Felder mit den ungeraden Bezugszahlen hochgezogen, wobei zwischen ihnen Lücken bzw. Schächte zur Abführung der Abbindewärme verbleiben. In jedes dieser Felder wird ein Betonrohr i i bis 14 eingesetzt. In jedes zweite der hochzuziehenden Felder wird ein Umsetzkran 16 auf das Rohr 12 bzw. 14 gesetzt, während die Betonmasse oder das sonstige Baumaterial eingebracht wird.
  • An den Kran wird die Behandlungseinrichtung, also z. B. ein Rüttler 17, dessen Ausbildung nicht Gegenstand der Erfindung ist, angehängt und von ihm nacheinander systematisch das gesamte Feld bearbeitet. Zum Beispiel können auf diese Weise die Bestandteile einer Rüttelbetonmasse in die richtige Verteilung gebracht werden, so daß ein Beton außerordentlich hoher Festigkeit entsteht.
  • Sind auf diese Weise die beiden Felder 3 und 7 in einer Höhenlage fertiggestellt, so werden die beiden Krane 15 und 16 mit Hilfe des Turmkrans 18 auf die Betonrohre i i und 13 in den Feldern i und 5 aufgesetzt, um auch in diesen Feldern die Rüttlung vorzunehmen. Währenddessen wird in den Feldern 3 und 7 ein weiterer Schuß der Betonrohre 12 und 14 aufgesetzt, und nach Verankerung desselben wird erneut Betonmasse eingefüllt. Ist nunmehr die erste Höhenlage in den Feldern i und 5 gerüttelt, gestampft oder in sonst geeigneter Weise von dem Kran 15 und 16 aus behandelt, so erfolgt eine Rückversetzung dieser Krane samt den Rüttlern in die Felder 3 und 7, deren zweite Höhenlage nunmehr bearbeitet wird.
  • Inzwischen werden die Rohre in den Feldern i und 5 hochgezogen, das Baumaterial wird eingebracht, und nach Fertigstellung der zweiten Höhenlage in den Feldern 3 und 7 werden die Umsetzkrane wieder auf die Rohre i i und 13 gesetzt. Dieser Arbeitsvorgang wiederholt sich, bis schließlich die Mauerkrone erreicht ist. Alsdann werden die verbliebenen Lücken, also die Felder 2, ;I, 6 usw. in der gleichen Weise hochgezogen.
  • Die Tragkonstruktionen für die Umsetzkräne brauchen dabei nicht senkrecht zustehen; sie können bei gebogenen Mauern, wie in Abb. i dargestellt, auch entsprechend der Mittellinie dieser .Mauer in gebogener Form ausgeführt werden. Die Rohre werden durch das Baumaterial in ihrer Lage gehalten und verbleiben nach Verfestigung des lfaterials in dem Bauwerk.
  • Der jeweils oberste Schuß der Rohre ist gegen Kippen zu sichern. Das geschieht gemäß der weiteren Erfindung mit Hilfe von Ankern, welche beliebig verlängerbar sind. Die Anker sind im Untergrund bzw. in der jeweils untenliegenden Schicht des Bauwerkes befestigt und haben an ihren Enden Anschlußmittel, an denen Verlängerungen angebracht werden können.
  • Nach Abb. 3 werden die Anker 2o außerhalb der Rohre hochgezogen. Sie sind am Ende mit Gewinde versehen, insbesondere mit gerolltem oder gewalztem Gewinde, über das eine Muffe 21 geschraubt wird, mit der eine Verlängerung 22 verbunden wird. Diese Verlängerung findet ihr Widerlager in einer Platte 23, die von oben auf den jeweils obersten Schuß gepreßt wird. Auf dieser Platte wird das Untergestell 2.4 des Umsetzkrans 15 befestigt.
  • Soll ein neuer Schuß aufgesetzt werden, so wird zunächst der Kran samt Untergestell 2.4 in ein anderes Feld gebracht. Alsdann wird die Platte 23 gelöst, und mit Hilfe des Turmkrans 1g wird der neue Betonschuß aufgesetzt. Er zentriert sich dabei an den Ansätzen des jeweils obersten Rohres. Dazu ist erforderlich, daß das Rohr zumindest während des Aufsetzens nur von innen mittels der bei 35 angedeuteten Zange gehalten wird. Die Zange sichert die Lage des aufgesetzten Rohrschusses so lange, bis die Ankerverlängerungen 22 angebracht, die Bodenplatte 23 aufgesetzt und die entsprechenden Verschraubungen angeordnet sind. Erst nach dieser Befestigung wird die Zange durch die äffnung 21, der Bodenplatte herausgezogen, und es kann der Umsetzkran erneut aufgebracht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Tragkonstruktion für Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl., innerhalb der Felder der nebeneinanderliegenden, wechselweise hochzuführenden Baublöcke aufgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion aus einzelnen aufeinandergesetzten begehbaren Rohrschüssen besteht, die in der Mitte der Felder jeweils vor dem Einbringen des Betons etwa in Höhe der einzubringenden Betonschicht felderweise abwechselnd aufgebaut und anschließend mit einbetoniert werden.
  2. 2. Tragkonstruktion nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Rohren gebildete Schacht in seiner Längsrichtung der bei Talsperren üblichen Krümmung des Mauerwerkes angepaßt ist.
  3. 3. Tragkonstruktion nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils oberste Rohrschuß mittels außerhalb desselben angeordneter Zugglieder, die jeweils entsprechend dem Baufortschritt stufenweise verlängert werden, im darunterliegenden Beton verankert ist. Tragkonstruktion nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine auf den jeweils obersten Rohrschuß aufsetzbare Ringscheibe für die Befestigung der Zugglieder der Verankerung und für die Auflagerung des Kleinkrans. In Betracht gezogene Druckschriften: »Der Bauingenieur«, Jahr 1937, S.9, 539, 738, 739.
DED7838A 1951-01-26 1951-01-26 Tragkonstruktion fuer Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl. aufgestellt werden Expired DE965628C (de)

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DE965628C true DE965628C (de) 1957-06-13

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DED7838A Expired DE965628C (de) 1951-01-26 1951-01-26 Tragkonstruktion fuer Kleinkrane, die bei der Errichtung von Massenbauwerken, wie Talsperren u. dgl. aufgestellt werden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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