DE965366C - Doppelnocken - Google Patents
DoppelnockenInfo
- Publication number
- DE965366C DE965366C DEM18641A DEM0018641A DE965366C DE 965366 C DE965366 C DE 965366C DE M18641 A DEM18641 A DE M18641A DE M0018641 A DEM0018641 A DE M0018641A DE 965366 C DE965366 C DE 965366C
- Authority
- DE
- Germany
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- cam
- cams
- halves
- double
- run
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/02—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for reversing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Doppelnocken, der für die Betätigung der Ventile von unsteuerbaren Brennkraftmaschinen verwendet wird.
- Bei derartigen Brennkraftmaschinen werden die Einlaß- und Auslaßventile sowie die Brennstoffpumpe meist mittels Doppelnocken gesteuert, die mit der Steuerwelle zwecks Änderung des Drehsinnes der Brennkraftmaschine axial verschoben werden. Um das Umsteuern zu erleichtern, werden Vor- und Rückwärtsnocken bekanntlich mit schrägen Auflaufflächen versehen, deren Neigung jedoch eine gewisse Steilheit nicht überschreiten darf, da die Umsteuerkraft sonst zu groß wird und unter Umständen unzulässige Beanspruchungen in der Stößelführung auftreten. Andererseits ist der Verschiebeweg der Steuerwelle vom Zylinderabstand abhängig und kann daher nicht beliebig groß gemacht werden, wenn die Baulänge der Maschine nicht unnötig vergrößert werden soll.
- Man hat daher bereits versucht, durch Verringern der Breite der Nockenlauffläche den Verschiebeweg klein zu halten. Bei derartigen Nocken wird jedoch durch die einseitige Beanspruchung, insbesondere am Nockenscheitel, die Lauffläche einer erhöhten Beanspruchung unterworfen, wodurch die Abnutzung des Nockens erhöht und der Steuervorgang beeinträchtigt wird.
- Es ist ferner ein Doppelnocken bekannt, bei welchem die beiden Nockenhälften in der Längssymmetrieebene klauenartig ineinandergreifen. Man kann auf diese Weise wohl den Verschiebeweg gegenüber stumpf aneinanderstoßender Nocken verringern, die Herstellung solcher Nocken ist aber kompliziert, weil die beiden Nockenhälften zufolge der Anordnung der Nut an verschiedenen Stellen nicht gleich und auch zusätzliche Bearbeitungsgänge zum Fräsen der klauenartig ineinandergreifenden Vorsprünge erforderlich sind.
- Diese Nachteile werden bei einem Doppelnocken mit schrägen Auflaufflächen im Bereich der Nockenerhebung, insbesondere für umsteuerbare Brennkraftmaschinen, welcher aus zwei Hälften besteht, die koaxial und symmetrisch zur Berührungsfläche sowie in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die schrägen Auflaufflächen der beiden Nocken in dem sich nicht überdeckenden Bereich mit einem axialen dachartigen Vorsprung versehen sind, welcher über einen Teil der Grundkreisfläche des anderen Nockens greift. Durch diese Ausbildung des Nockens ist es möglich, trotz gedrängter Bauart die beiden Teile in einfacher Weise herzustellen und insbesondere die Schwierigkeiten beim Schleifen der schrägen Auflaufflächen der bekannten einteiligen Doppelnocken zu vermeiden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der 1-Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht eines Doppelnockens mit Steuerwelle und Steuerrolle, Fig. 2 eine Seitenansicht des Doppelnockens, Fig. 3 eine Hälfte in Seitenansicht, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig- 3, In der Fig. i ist mit i die Stenerwelle bezeichnet, auf welcher drehsteif die beiden Nockenhälften :2 und 2' für die Betätigung der Rolle 3 angeordnet sind. Letztere ist an der in der Führung 4 beweglichen Stoßstange 5 befestigt. Die Nocken weisen schräge Auflaufflächen 6 und 6' auf, die ein leichteres Wechseln der Rolle von der Lauffläche des Nockens 2' auf die Lauffläche des Nockens 2 ermöglichen, und sind einander vollständig gleich. Um einerseits eine breite Lauffläche 7 und andererseits keine- übertrieben steile Auflauffläche 6, 6' zu erhalten, ist in dem sich nicht überdeckenden Bereich, d. h. zwischen Auf- und Ablauf im Anschluß an die Auflauffläche 6, 6' in axialer Verlängerung ein dachartiger Vorsprung 8 vorgesehen, der bei aneinandergepreßten Nocken über einen Teil der Grundkreisfläche des anderen Nockens greift. Bei geringer Versetzung der Nockenhälften in Umfangsrichtung ist an jedem Nocken die mit 9 bezeichnete kleine Ecke bis zu der strichpunktierten Linie in geeigneter Weise, beispielsweise durch Fräsen, zu entfernen. Die Nocken :2, :2' können durch in die Bohrungen io einsetzbare Stellschrauben auf der Welle i gegen axiales Verschieben und gegen Verdrehen mit einem Keil gesichert sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-. i. Doppelnocken mit schrägen Auflaufflächen im Bereich der Nockenerhebung, insbesondere für umstetierbare Brennkraftmaschinen, bestehend aus zwei Hälften, die koaxial und symmetrisch zur Berührungsfläche sowie in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Auflaufflächen (6, 6') der beiden Nocken (2, 2') in dem sich nicht überdeckenden Bereich mit einem axialen dachartigen Vorsprung (8, 8') versehen sind, welcher über einen Teil der Grundkreisfläche des anderen Nockens greift.
- 2. Doppelnocken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften (2, 2') in an sich bekannter Weise mittels Stellschrauben gegen axiales Verschieben auf der Welle gesichert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. :233 132; schweizerische Patentschrift Nr. 57418; Mayr, »Ortsfeste und Schiffsdieselmotoren«, Wien 1948, S. 91, 92.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM18641A DE965366C (de) | 1953-05-20 | 1953-05-20 | Doppelnocken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM18641A DE965366C (de) | 1953-05-20 | 1953-05-20 | Doppelnocken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE965366C true DE965366C (de) | 1957-06-06 |
Family
ID=7297775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM18641A Expired DE965366C (de) | 1953-05-20 | 1953-05-20 | Doppelnocken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE965366C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201119B (de) * | 1960-07-11 | 1965-09-16 | Sulzer Ag | Zweitakt-Dieselbrennkraftmaschine mit Abgasturbogeblaese |
| DE1256943B (de) * | 1966-10-20 | 1967-12-21 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Doppelnocken fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE233132C (de) * | ||||
| CH157418A (de) * | 1930-12-20 | 1932-09-30 | Sulzer Ag | Nockenkörper mit zwei Nockenbahnen zur Betätigung eines Steuerorganes an umsteuerbaren Kraftmaschinen. |
-
1953
- 1953-05-20 DE DEM18641A patent/DE965366C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE233132C (de) * | ||||
| CH157418A (de) * | 1930-12-20 | 1932-09-30 | Sulzer Ag | Nockenkörper mit zwei Nockenbahnen zur Betätigung eines Steuerorganes an umsteuerbaren Kraftmaschinen. |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201119B (de) * | 1960-07-11 | 1965-09-16 | Sulzer Ag | Zweitakt-Dieselbrennkraftmaschine mit Abgasturbogeblaese |
| DE1256943B (de) * | 1966-10-20 | 1967-12-21 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Doppelnocken fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen |
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