DE964879C - Elektronenroehre nach Art einer Wanderfeldroehre od. dgl. - Google Patents
Elektronenroehre nach Art einer Wanderfeldroehre od. dgl.Info
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- DE964879C DE964879C DES36785A DES0036785A DE964879C DE 964879 C DE964879 C DE 964879C DE S36785 A DES36785 A DE S36785A DE S0036785 A DES0036785 A DE S0036785A DE 964879 C DE964879 C DE 964879C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J23/00—Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
- H01J23/16—Circuit elements, having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube and interacting with the discharge
- H01J23/24—Slow-wave structures, e.g. delay systems
- H01J23/30—Damping arrangements associated with slow-wave structures, e.g. for suppression of unwanted oscillations
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronemröhre
für sehr hohe Frequenzen nach Art einer Wanderfeldröhre od. dgl. mit einem Wellenleiter,
der insbesondere als wendelförmig gestaltete Verzögerungsleitung ausgebildet ist. Bei Wanderfeldröhren
ist es bekannt, zur Vermeidung von Selbsterregungen zusätzlich künstliche Bedämpfungen
vorzusehen^ Dies geschieht meist so*, daß der Wellenleiter längs einer oder mehrerer Teilstrecken
dadurch bedämpft wird, daß in der Nähe der Verzögerungsleitung eine Dämpfungmasse angebracht
wird.
Im allgemeinen ist man bestrebt, die Länge des Dämpfungsabschnittes möglichst klein· zu halten,
da hiervon die Gesamtverstärkung der Röhre und damit der Wirkungsgrad stark abhängig ist. Die
Länge der Dämpfunfrsstrecke ergibt sich durch die absolute Größe der Dämpfung selbst einschließlich
der sogenannten Taperung der Dämpfungsschicht, d. h. des Bereiches, in dem ein allmählicher Übergang·
vom ungedämpften Teil zu dem Gebiet der stärksten Dämpfung stattfindet.
Wird als Material für die Dämpfungsmasse ein Graphitbelag verwendet, dann liegt damit für einen
bestimmten Röhrentyp die Mindestlänge der Dämpfungsschicht im wesentlichen' fest. Es ist
bereits bekanntgeworden, die Dämpfungsschicht in verschiedene Einzelschichtten aufzuteilen, so daß
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eine Verzögerungsleitung entsteht, die begrenzte Därnpfungsabschnitte enthält. Eine wesentliche
Verbesserung- ist aber durch diese Ausgestaltung nicht erzielt worden.
Die Erfindung ermöglicht, die Länge der Dämpfungsschicht weiter zu verkürzen, ja sogar
auf eine solche Art der Dämpfung überhaupt ganz verzichten zu können. Um dies zu erreichen, macht
die Erfindung von einer elektronischen Dämpfung· ίο Gebrauch, Es ist bereits eine elektronische Dämpfung
bekanntgeworden, bei der mit dem Wellenleiter ein Elektronenstrahl gekoppelt ist, dessen
Elektronengeschwindigkeit oder Laufrichtung so gewählt ist, daß er die in der unerwünschten
Richtung fortschreitende Welle dämpft. Die Anwendung eines dieDämpfung bewirkenden weiteren
Elektronenstrahls erfordert jedoch einen unverhältnismäßig·
große« Aufwand.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin·, daß der Dämpfungsabschnirt des Wellenleiters- so ausgebildet und angeordnet ist, daß in
ihm, zumindest in dem Arbeitsfrequenzbereichi, zwischen dem Elektronenstrahl und1 den Feldern
der längs des Wellenleiters fortschreitenden elektromagnetischem
Hauptwelle keine Wechsel wirkung eintritt, dagegen infolge der Wechselwirkung zwischen
dem Elektronenstrahl und den· Feldern der reflektierten Welle eine elektronische Dämpfung
eintritt.
Eine Wechselwirkung zwischen Elektronenstrahl und elektromagnetischer Welle auf der beispielsweise
wendelförmig gestalteten Verzögerungsleitung findet nur dann statt, wen» das· Feld der
elektromagnetischen Welle in. Achsrichtung entweder etwas langsamer oder etwas rascher als der
Elektronenstrahl läuft. Im ersteren Fall wird die Welle verstärkt, während im zweiten' Fall jedoch
eine negative Verstärkung-, also eine Dämpfung eintritt. Bei einer konstanten bestimmten Geschwindigke'it
des Elektronenstrahls wird also eine elektromagnetische Welle, die sich längs einer
beispielsweise als Wendel mit konstantem Durchmesser ausgebildeten Verzögerungsleitung fortpflanzt,
entweder verstärkt oder aber geschwächt, je nachdem die Steigung der Wendel gewählt wird.
Eine weitere. Bedingung für die Verstärkungswirkung besteht darin1, daß elektromagnetische
Welle und Strahl gleiche Richtung besitzen«.
Die Erfindung kann ganiz allgemein, durch eine
Anordnung realisiert werden, bei der im Dämpfungsabschnitt der Elektronenstrahl und die reflektierte
Welle gleiche Richtung haben und! das Verzögerungsmaß ein anderes ist als in den ungedämpften;
Teilen des Wellenleiters. An Hand der Zeichnung1 soll die Erfindung näher
erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel in seinen, lediglich für die Erfindung wesentlichen.
Teilen in stark vereinfachter schematischer Darstellung.
Die Verzögerungsleitung ist als Wendel 1 dargestellt
und wird von einer Elektronenströmung in Richtung des· Pfeiles 2 durchsetzt. Die vom Ein- |
gang B zum Ausgang A sich bewegende elektromagnetische
Hauptwelle ist als Doppelpfeil· 3 und die reflektierte Welle als gestrichelter Doppelpfeil 4
veranschaulicht. Die dargestellte Wendel, die beispielsweise die Verzögerungsleitung einer
Wanderfeldröhre ist, wird in die Teile Tx, T 2
und T 3 gegliedert. In den Abschnitten T1 und T 3
haben Elektronenströmung und elektromagnetische Hauptwelle gleiche Richtung. Die Steigung der
Wendel ist dabei so gewählt, daß eine Verstärkung stattfindet.
Demgegenüber ist im Abschnitt T 2 die Wendel um i8o° gedreht, so daß in dieser Strecke Elektronenströmung
und (hinlaufende) elektromagnetische Hauptwelle entgegengesetzte Richtung besitzen.
Eine Wechselwirkung zwischen den Feldern der (hinlaufenden) elektromagnetischen Hauptwelle
und der Elektronenströmung kann daher in dem - Abschnitt T 2 nicht erfolgen. Für die vom
Eingang E zum Ausgang A fortschreitende elektromagnetische
Hauptwelle stellt der Wendelabschnitt T2 lediglich ein Stück Leitung dar. Die
am Ausgang^ reflektierte Welle bzw. das reflektierte Rauschsignal läuft über den Abschnitt T 3
zurück, ohne beeinflußt zu werden, während im Wendelabschnitt T2 reflektierte' Wellen bzw.
reflektierte Rauschsignale -und Elektronenstrahl gleiche Richtung besitzen, so daß dort eine
Wechselwirkung eintritt.
Gleichzeitig mit der Maßnahme des Gegeneinanderschaltens
wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aber auch das Verzögerungsmaß innerhalb des Abschnittes T 2 anders gewählt. Die
Steigung in diesem Wendelabschnitt ist hierbei so groß bemessen, daß die Geschwindigkeit der elektromagnetischen
Welle in Achsrichtung etwas größer ist als die Geschwindigkeit des Elektronenstrahles.
Die Steigung wird hier so gewählt, daß die reflektierte elektromagnetische Welle bzw. das reflektierte
Rauschsystem elektronisch gedämpft wird. An dieser Stelle kann gegebenenfalls noch zusätzlich
in an sich bekannter Weise durch eine Dämpfungsschicht 5 eine künstliche Bedämpfung bewirkt
werden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Elektronenröhre nach Art einer Wanderfeldröhre od. dgl. mit einem vorzugsweise wendelförmig gestalteten, als Verzögerungsleitung ausgebildeten Wellenleiter, der eine Dämpfungsetrecke aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungsabschnitt des Wellenleiters so ausgebildet und angeordnet ist, daß in ihm, zumindest in dem Arbeitsfrequemzbereich, zwischen dem Elektronenstrahl und den Feldern der längs des Wellenleiters fortschreitenden elektromagnetischen Hauptwelle keine Wechselwirkung eintritt, dagegen infolge der Wechselwirkung zwischen dem Elektronenstrahl und den Feldern der reflektierten Welle eine elektronische Dämpfung eintritt.
- 2. Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungsabschnitt so angeordnet'und derart in den ungedämpften Wellenleiter eingeschaltet ist, daß in ihm der Elektronenstrahl und die Hauptwelle in einander entgegengesetzter Richtung verlaufen, während der Elektronenstrahl und die reflektierte Welle in gleicher Richtung laufen.
- 3. Röhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Dämpfungsabschnitt das Verzögerungsmaß kleiner ist als in den ungedämpften Teilen des Wellenleiters.
- 4. Röhre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel zur Bedämpfung vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nf. 836816; französische Patentschrift Nr. 951 204.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©609 737/248 12.56 (709 524/190 5. 57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36785A DE964879C (de) | 1953-12-16 | 1953-12-16 | Elektronenroehre nach Art einer Wanderfeldroehre od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36785A DE964879C (de) | 1953-12-16 | 1953-12-16 | Elektronenroehre nach Art einer Wanderfeldroehre od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964879C true DE964879C (de) | 1957-05-29 |
Family
ID=7482341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36785A Expired DE964879C (de) | 1953-12-16 | 1953-12-16 | Elektronenroehre nach Art einer Wanderfeldroehre od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964879C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR951204A (fr) * | 1947-08-01 | 1949-10-19 | Materiel Telephonique | Tubes électroniques pour hyperfréquences |
| DE836816C (de) * | 1950-05-06 | 1952-04-17 | Telefunken Gmbh | Wellenleiter mit einer von der Flussrichtung abhaengigen Daempfung zur Verwendung in einem Ultrakurzwellenverstaerker |
-
1953
- 1953-12-16 DE DES36785A patent/DE964879C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR951204A (fr) * | 1947-08-01 | 1949-10-19 | Materiel Telephonique | Tubes électroniques pour hyperfréquences |
| DE836816C (de) * | 1950-05-06 | 1952-04-17 | Telefunken Gmbh | Wellenleiter mit einer von der Flussrichtung abhaengigen Daempfung zur Verwendung in einem Ultrakurzwellenverstaerker |
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