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DE964532C - Schutzeinrichtung fuer geoelektrische Messungen - Google Patents

Schutzeinrichtung fuer geoelektrische Messungen

Info

Publication number
DE964532C
DE964532C DES46589A DES0046589A DE964532C DE 964532 C DE964532 C DE 964532C DE S46589 A DES46589 A DE S46589A DE S0046589 A DES0046589 A DE S0046589A DE 964532 C DE964532 C DE 964532C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
ground
protective device
measuring
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES46589A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Guenter Eingrieber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seismos GmbH
Original Assignee
Seismos GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seismos GmbH filed Critical Seismos GmbH
Priority to DES46589A priority Critical patent/DE964532C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE964532C publication Critical patent/DE964532C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/02Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with propagation of electric current

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Schutzeinrichtung für geoelektrische Messungen Bei vielen Verfahren der Geoelektrik wird dem Erdboden durch galvanische Elektroden ein Gleich-oder Wechselstrom zugeführt. So wird beispielsweise beim sogenannten Vierpunkteverfahren an zwei Punkten Strom zugeführt. An zwei weiteren Elektroden, meist Senden genannt, wird der Spannungsabfall gemessen. Aus dem Strom im Elektrodenkreis, dem Spannungsabfall an den Sonden und den Abständen der vier verwendeten galvanischen Elektroden kann man den sogenannten scheinbaren spezifischen Widerstand des Erdbodens errechnen, aus dessen Kenntnis man Schlüsse auf die Schichtung des El@bodens ziehen kann.
  • An die Stromzuführungselektroden werden Spannungen bis zu etwa IOOO Volt gelegt, die je nach Bodenwiderstand Ströme bis zu einigen Ampere Stärke fließen lassen. Die Entfernung zwischen der Meßanordnung und den Stromzuführungen beträgt manchmal bis zu mehreren tausend Metern.
  • Eine unmittelbare Verständigung zwischen dem Messenden und den die Elektroden in den Erdboden treibenden Arbeitern ist aber oft schon bei geringen Entfernungen nicht möglich. Daher sind durch Berühren der Elektroden durch die diese eintreibenden Arbeiter oder andere Personen schon verschiedentlich Unfälle, sogar tödliche, eingetreten.
  • Es ist bekannt, daß zur Vermeidung der Unfallgefahr die Arbeiter an den Elektroden und der Messende sich durch akustische Signale, beispielsweise Triiierpfeifen und elektromagnetische Hupen, oder durch optische Signale verständigen. Aber Wind, schlechte Sichtverhältnisse u. dgl. Umstände können den Wert solcher Sicherungsmaßnahxmen erheblich herabsetzen oder diese ganz unwirksam machen.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Vermeidung dieser Gefahren zur Aufgabe gestellt. Erfindungsgegenstand ist eine Schutzeinrichtung zur gefahrlosen Durchführung geoelektris-cher Messungen im Erdboden, bei denen dem Erdboden durch in den Boden eingetriebene galvanische Elektroden Strom zugeführt und an ebenfalls in den Boden eingetriebenen Sonden der Potentialverlauf im Erdboden gemessen wird. Die Schutzeinrichtung besteht gemäß der Erfindung aus akustischen Indikatoren, die in die Stromzuführungen zu den galvanischen Elektroden in Elektrodennähe eingeschaltet sind und das Fließen des elektrischen Stromes hörbar machen. Als Indikatoren können Lautsprecher oder Kopfhörer verwendet werden.
  • Falls nötig, kann jeweils vor den Indikator noch ein elektronischer Verstärker, beispielsweise ein Transistorverstärker, und die nötigen Koppelglieder gelegt werden. Das Fließen von Wechselstrom ist stets hörbar. Auch das Fließen von Gleichstrom kann durch den Indikator bemerkt werden, falls man als Stromquelle nicht Primär-oder Sekundärelemente benutzt, sondern in bekannter Weise einen rotierenden Umformer, dessen pulsierender Gleichstrom deutlich hörbar ist. Diese akustische Anzeige für das Fließen des Stromes warnt die Arbeiter an den -Elektroden, daß ein Berühren der Elektroden gefährlich ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Schutzeinrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß der Potentialmeßstelle eine Gegensprechanlage zugeordnet ist, die vom Messenden nach Bedarf in die Stromzuführungen zu den galvanischen Elektroden eingeschaltet werden kann und eine Sprechverbindung zwischen dem Messenden und der Elektrodenbedienung ermöglicht. Dabei sind die akustischen Indikatoren ein Bestandteil der Gegensprechanlage.
  • Durch Betätigung eines Umschalters kann der Messende wahlweise an Stelle der Meßanordnung die Gegensprechanlage einschalten und mitteilen, daß die Messung beendet ist, und kann weitere Anordnungen geben. Die Arbeiter an den Elektroden teilen durch die Gegensprechanlage einzeln mit, daß die Anordnung meßbereit ist. Dann erst betätigt der Messende den Umschalter zum Einschalten der Meßanordnung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Messung des scheinbaren spezifischen Widerstandes im Erdboden nach- dem Vierpunkteverfahren ist in der Abbildung schematisch dargestellt und nachfolgend beschrieben.
  • Von der Stromquelle der Meßanordnung I fließt ein Strom über den zweipoligen Umschalter 2, die akustischen Indikatoren 3 und die galvanischen Elektroden 4 durch den Erdboden, dessen Stärke in der Meßeinrichtung 1 gemessen wird. An den Sonden 5 wird vermittels des Meßgerätes 6 der Spannungsabfall- gemessen. Durch den Umschalter 2 kann an Stelle der Meßanordnung I der Verstärker einer Gegensprechanlage 7 über die akustischen Indikatoren; 3 an die Elektroden 4 gelegt werden, so daß der die Meßgeräte 1 und 6 Bedienende sich mit den die Elektroden 4 Bedienenden jederzeit verständigen kann.
  • Die Anwendung der Schutzeinrichtung gemäß der Erfindung ist nicht auf das als Beispiel geschilderte Vierpunkteverfahren beschränkt, vielmehr ist sie bei allen geoelektrischen Verfahren anwendbar, bei denen dem Erdboden mittels galvamscher Elektroden Strom zugeführt wird.
  • PATENTANSPRGCHE: I. Schutzeinrichtung zur gefahrlosen Durch führung geoelektrischer Messungen im Erdboden mittels galvanischer Elektroden zur Stromzuführung in den Erdboden sowie Bodensonden zur Potentialmessung im Bonden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stromzuführungen zu den galvanischen Elektroden in Elektrodennähe akusti;sche Indikatoren und gegebenenfalls elektronische Verstärker gelegt sind, die das Fließen des Stromes hörbar machen.

Claims (1)

  1. 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Gegensprecheinrichtung, die von der Meßstelle aus in die Stromzuführungen zu den galvanischen Elektroden einschaltbar ist und eine Sprechverbindung zwischen dem Messenden und der Elektrodenbedienung ermöglicht.
DES46589A 1955-12-04 1955-12-04 Schutzeinrichtung fuer geoelektrische Messungen Expired DE964532C (de)

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Family

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