DE964304C - Umlaufaufzug fuer Waren - Google Patents
Umlaufaufzug fuer WarenInfo
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- DE964304C DE964304C DEST10037A DEST010037A DE964304C DE 964304 C DE964304 C DE 964304C DE ST10037 A DEST10037 A DE ST10037A DE ST010037 A DEST010037 A DE ST010037A DE 964304 C DE964304 C DE 964304C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
- B65G47/56—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections
- B65G47/57—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections for articles
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Elevator Door Apparatuses (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 23. MAI 1957
St 10037 XI j8ie
Umlaufaufzug für Waren
Die Erfindung betrifft einen Umlaufaufzug für Waren mit rechenartig ausgebildeten Fahrzellen
und in den einzelnen Stockwerken vorgesehenen Ladevorrichtungen in Form von in den Aufzugschacht
einfahrbaren, ebenfalls rechenartig ausgebildeten Fördergutträgern, welche so ausgebildet
sind, daß deren Zähne in den Lücken zwischen den Zähnen der Fahrzellenrechen eingreifen.
Soweit bei solchen Aufzügen die an den einzelnen Be- und Entladestellen vorgesehenen Fahrschachtöffnungen
unverschlossen sind, macht die Bedienung der Ladevorrichtungen keine Schwierigkeiten.
Da jedoch der Fahrschacht wie ein Kamin wirkt, herrscht im Bereich der unverschlossenen
Öffnungen häufig ein starker, für die Bedienenden unangenehmer Luftzug. Außerdem erhöht eine derartige
Anordnung die FeuersgefaTir in unzulässiger Weise.
Um diese Nachteile auszuschalten, ohne auf den Vorteil eines ungestörten Überganges von den ao
Ladevorrichtungen, zu den Fahrzellen bzw. umgekehrt verzichten zu müssen, hat man nun bisher die
Ladevorrichtungen in schleusenartig wirkenden Vorbauten untergebracht, welche gegenüber dem
übrigen Raum durch eine Tür feuer- und zugluftsicher abschließbar sind. Dadurch wird aber nicht
nur unnötig viel Platz verbraucht, sondern es wird insbesondere auch die Übersicht erschwert und der
Zeitaufwand für das Aufbringen des Fördergutes auf die Beladevorrichtungen bzw. für das Abneh-
709 522/3«
men von den Entladevorrichtungen durch die Notwendigkeit,
jedesmal die Tür des Vorbaues zu öffnen und wieder zu schließen, in unerwünschter
Weise erhöht.
Erfindungsgemäß wird demgegenüber bei Umlaufaufzügen
der eingangs beschriebenen Art ein flüssiger und zugleich zugluftfreier und feuersicherer
Betrieb ohne Vorbauten in einfachster Weise dadurch erreicht, daß jeder Haltestelle eine
ίο Fahrschachttür in Form einer Schiebetür zugeordnet ist, die in Verbindung mit dem Bewegungsmechanismus des Fördergutträgers in der Weise
gesteuert wird, daß über von den Fahrzellen betätigbare Schaltelemente an der betreffenden
Haltestelle zuerst das Öffnen der Fahrschachttür eingeleitet und dann der Fördergutträger eingefahren
wird.
Eine Störung des Arbeitsablaufes ist bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung deshalb ausgeschlossen,
weil die jeweils betroffene Tür selbsttätig schon geöffnet ist, wenn das Einfahren des Fördergutträgers
stattfindet. Andererseits sind Zugluftbelästigungen dadurch ausgeschlossen, da jeweils
nur dort Türen kurzzeitig offenstehen, wo gerade Fördergut ein- oder ausgefahren werden soll.
An sich ist es zwar nicht neu, die Bewegung von Fördergutträgern in Verbindung mit Warenumlaufaufzügen
durch über die Fahrzellen betätigte Schaltelemente selbsttätig zu bewirken, jedoch ist
der Gedanke neu, in solche Ladevorrichtungen auch selbsttätig wirkende Abschluß türen für den Fahrschacht
einzubeziehen.
Besonders vorteilhaft ist es bei der erfindungsgemäßen Anordnung, die Schaltelemente in aus
dem Aufzugbau an sich bekannter Weise an ein Sammelsteuerungssystem anzuschließen.
Weitere Merkmale des Gegenstandes der Erfindung können dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel entnommen werden. Dieses zeigt in
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch den Schacht senkrecht zur Türöffnung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Schacht parallel zur Türöffnung und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch den Schacht. Die an der Beladeseite des Umlaufaufzuges von
unten ankommende, in bekannter Weise als Rechen ausgebildete Fahrzelle betätigt das in einem bestimmtenAbstandunterhalbderBeladestellesitzendeSchalt-
element 1, das seinerseits das Schaltelement 2 des elektromagnetisch, pneumatisch, hydraulisch oder
motorisch ausgeführten Antriebselements 3 für die Betätigung der Schwinge 4 steuert. Die im Punkt A
drehbar gelagerte Schwinge 4 ist an ihrem oberen Ende mit dem Fördergutträger 5 beweglich verbunden
und hat bei Punkt B ein Kniegelenk 6 angelenkt, das seinerseits am unteren Ende eine
Rolle 7 trägt, am Knickpunkt mit dem Stößel von 3 verbunden ist und überdies eine Verlängerung 8
hat, an der das Betätigungsseil 9 für die Schiebetür 10 angreift. Beginnt nun der Stößel vom Antriebselement
3 seine Bewegung in Pfeilrichtung, so wird das Kniegelenk 6, das nach unten ausweichen
und sich an dem Ansatz der Kurve 11 abstützen kann, von I nach II durchgedrückt, während die
Schwinge 4 durch die Feder 12 in ihrer Lage gehalten wird. Damit kommt aber auch die Verlängerung
8 von III nach IV, und damit wird über das Betätigungsseil 9 der die Tür 10 enthaltende Rahmen
13 angehoben. Bei der weiteren Linksbewegung des Stößels vom Antriebselement 3 beginnt
nunmehr die Schwinge 4 ihre Schwenkbewegung um Punkt A und schiebt unter gleichzeitigem weiteren
Anheben des -Rahmens 13 den Fördergutträger 5 in den Schacht.
Das miteingebrachte Gut wird nunmehr durch den Fahrzellenrechen übernommen, und dieser
schaltet über ein über der B'eschickungsstelle angebrachtes Schaltelement 14 die Funktion des Antriebselements
3 ab. Dadurch wird die Feder 12 wirksam und bewirkt in umgekehrter Reihenfolge
die vorbeschriebenen Bewegungen, wobei die Kurve 11 das mit der Rolle 7 daran abrollende Kniegelenk
6 so lange in seiner durchgedrückten Stellung hält, bis der Fördergutträger 5 ganz ausgefahren,
somit also der Punkt IV wieder erreicht ist. Erst dann kann das Kniegelenk 6 nach unten ausweichen
und in seine andere Knicklage kommen, wodurch die Tür 10 ganz geschlossen wird.
An der Entladeseite des Umlaufaufzugs ist die Ausrüstung vollkommen gleich. Der von oben kommende
beladene Fahrzellenrechen schaltet das Schaltelement 14, und es erfolgt in der vorbeschriebenen
Reihenfolge das öffnen der Tür und Einfahren des Fördergutträgers, wobei dieser Vorgang
beendet ist, ehe der Fahrzellenrechen die Entladestelle erreicht hat, so daß beim Durchfahren das
Fördergut auf dem Fördergutträger abgesetzt wird.
Ausfahren und Schließen der Tür werden wieder über Schaltelement 1 durch den Fahrzellenrechen
eingeleitet.
Claims (4)
1. Umlauf auf zug für Waren mit rechenartig ausgebildeten Fahrzellen und in den einzelnen
Stockwerken vorgesehenen Ladevorrichtungen in Form von in den Aufzugschacht einfahrbaren,
ebenfalls rechenartig ausgebildeten Fördergutträgern, welche so ausgebildet sind, daß
deren Zähne in die Lücken zwischen den Zähnen der Fahrzellenrechen eingreifen, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Haltestelle eine Fahrschachttür in Form einer Schiebetür zugeordnet
ist, die in Verbindung mit dem Bewegungsmechanismus des Fördergutträgers in der
Weise gesteuert wird, daß über von den Fahrzellen betätigbare Schaltelemente an der betreffenden
Haltestelle zuerst das öffnen der Fahrschachttür eingeleitet und dann der Fördergutträger
eingefahren wird.
2. Umlaufaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltelemente in an
sich bekannter Weise an ein Sammelsteuerungssystem angeschlossen sind.
3. Umlaufaufzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der
Fahrschachttüren und der ihnen zugeordneten Fördergutträger durch zwei gekoppelte Getriebe
mit einem gemeinsamen Antriebselement bewirkt wird.
4. Umlaufaufzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement, z. B.
ein Hydraulikzylinder, auf ein Hebelsystem einwirkt, das die Fahrschachttür betätigt und
andererseits mit einer am Fördergutträger angelenkten Schwinge derart gekoppelt ist, daß
letztere erst bewegt wird, wenn das erstgenannte Hebelsystem bereits einen Weg zurückgelegt
hat, der eine der Höhe des beladenen Fördergutträgers entsprechende Türöffnung bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 613 682.
Deutsche Patentschrift Nr. 613 682.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 710/224 11.56 (709 522/3*1 5.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10037A DE964304C (de) | 1955-06-24 | 1955-06-24 | Umlaufaufzug fuer Waren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10037A DE964304C (de) | 1955-06-24 | 1955-06-24 | Umlaufaufzug fuer Waren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964304C true DE964304C (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=7454965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST10037A Expired DE964304C (de) | 1955-06-24 | 1955-06-24 | Umlaufaufzug fuer Waren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964304C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE613682C (de) * | 1931-04-21 | 1935-05-23 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zum Kuehlen von Blankgluehgut |
-
1955
- 1955-06-24 DE DEST10037A patent/DE964304C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE613682C (de) * | 1931-04-21 | 1935-05-23 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zum Kuehlen von Blankgluehgut |
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