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DE953932C - Selbsttaetiger Mitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere fuer Drehbaenke - Google Patents

Selbsttaetiger Mitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere fuer Drehbaenke

Info

Publication number
DE953932C
DE953932C DEF12237A DEF0012237A DE953932C DE 953932 C DE953932 C DE 953932C DE F12237 A DEF12237 A DE F12237A DE F0012237 A DEF0012237 A DE F0012237A DE 953932 C DE953932 C DE 953932C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turning
driver
clamping
pin
spur gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF12237A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Kaul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forkardt Deutschland GmbH
Original Assignee
Paul Forkardt GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Forkardt GmbH and Co KG filed Critical Paul Forkardt GmbH and Co KG
Priority to DEF12237A priority Critical patent/DE953932C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE953932C publication Critical patent/DE953932C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/1261Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in a radial plane
    • B23B31/1284Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in a radial plane with a centre

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Mitnehmer für das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere für Drehbänke Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Mi.tnehmer für das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere für Drehbänke. Es sind Mitnehmer bekannt, die längs verschiebbare, durch Federn nach vorn gedrückte Körnerspitzen aufweisen, durch deren Verschieben beim -Einspannen des Werkstücks die Klemmbacken verstellt werden. Die bekannten Ausführungen weisen eine ziemliche Bauhöhe auf, was unerwünscht ist.
  • Um hier Abhilfe zu schaffen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen; die axial verschiebbare, gegen Drehen gesicherte Körnerspitze mit einem schräg verzahnten, mit ihr verschiebbaren Stirnrad zu verbinden, das in schräg verzahnte Ritzel eingreift, die mit den Zapfen der Klemmbacken verbunden sind. Wird eine Körnerspitze dieser Art beim Einspannen des Werkstücks und bei dessen axialer Verschiebung durch die Reitstockpinole axial verstellt, so wirkt das schräg verzahnte Stirnrad über die Ritzel auf die Klemmbacken _in deren Schließbewegungsrichtung ein.
  • Die Körnerspitze läßt sich gemäß der@Erfindung biss zu einem Anschlag verschieben. Da die Klemmbacken schon vor dem Erreichen dieser Endstellung der Körnerspitze die erforderliche Klemmlage eingenommen haben können, ist jedes Antriebsritzel durch eine vorgespannte Feder mit seiner Welle verbunden. Der nicht mehr für den Klemmweg der Klemmbacken erforderliche Weg der Körnerspitze wird auf diese Weise durch die Zwischenfeder aufgenommen.
  • Bei der praktischen Ausführung ist das längs verschiebbare Stirnrad nach dem Lösen eines Klemmringes von außen verstellbar, so daß sich die Klemmbacken sehr leicht auf verschiedene Spannbereiche einstellen lassen.
  • Es ist bekannt, bei unrunden oder exzentrischen Werkstücken eine gleichmäßige Verteilung der Spannkraft durch eine gewisse radiale Beweglichkeit der Spannbacken zu erreichen. Der erfindungsgemäße Mitnehmerkörper ist ebenfalls gegenüber dem Befestigungsflansch geringfügig verstellbar und durch federnde Mitnehmer mit dem Flansch gekuppelt. Hierdurch wird erreicht, daß die Klemm.-backen sich bei unrunden Werkstücken in geringem Bereich mit dem gesamten Mitnehmerkörper verschieben können, so daß auch bei unrunden oder exzentrisch ausgeführten Werkstücken eine einwandfreie Mitnahme erreicht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Mitnehmers gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Ansicht des Mitnehmers, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 den Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i und Fig. .4 den Schnitt nach der Linie E-F der Fig. i. Der Mitnehmer besteht aus dem Grundkörper i mit einem hinteren Deckel 2, der an dem Befestigungsflansch 3 angebracht wird. Mit Hilfe der Schrauben 4 (Fig. 3) kann der Mitnehmer an die Spindel einer Drehbank od. dgl. angeschraubt werden. Die gesamte Einrichtung ist durch ein Gehäuse 5 abgedeckt. In der Mitte ist die Körnerspitze 6 in einer Hülse 7 befestigt, die mit der Körnerspitze axial in dem Flansch 3 verschiebbar ist, und zwar bis zu einer Anschlagfläche 8 ei-nies Ringes 9. Mit der Hülse 7 ist eine topfartige Nabe io eines Stirnrades i i verbunden. Dieses Stirnrad hat schräge Zähne, die in entsprechend verzahnte Ritzel 12 eingreifen. Diese Ritzel sind auf Zapfen 13, an deren vorderen Enden die Klemmbacken 14 befestigt sind, drehbar gelagert. Die Klemmbacken haben die üblichen Klemmflächen 15, mit denen ein zylindrischerKörper eingeklemmt werdenkann. Zwischen den Ritzeln 12 und dem drehbar gelagerten Zapfen 13 befindet sich jeweils eine vorgespannte Feder 16, die mit ihrem abgebogenen Ende 17 in eine Bohrung eines Innenbundes am Ende des Ritzels 12 eingreift. Das andere Ende i8 dieser Feder 16 faßt in eine Bohrung eines Zentrierbundes i9 des Zapfens 13. Das Ritzel i2 ist auf dem Zentrierbund i9 des Zapfens 13 zentriert und liegt mit seiner Stirnseite gegen einen weiteren Bund i9' des Zapfens 13 an. Dieser Bund i9' ist über einen Teil seines Umfanges ausgespart, und im Bereich dieserAussparung faßt ein in die Stirnseite des Ritzels 12 eingeschlagener Stift 12'. Bei der Montage wird bei festgehaltenem Ritzel 12 durch Drehen des Zapfens 13 die Feder 16 vorgespannt und dann im Bereich der Aussparung am Umfang des Bundes i9' der Stift 12' in das Ritzel 12 eingeschlagen. Der Stift 12 verhindert dann eine Entspannung der Feder 16. Die Aussparung am Umfang des Bundes i9' ermöglicht aber ein Drehen des Ritzels 12 in der Spannrichtung der Feder 16 bei festgehaltenem Zapfen 13.
  • Durch mehrere Schlitze 2o des Stirnrades i i greift eine Büchse 21, die ebenfalls entsprechende Schlitze 22 besitzt. Die Büchse 2i gestattet ein axiales Verschieben des Stirnrades i i. Durch einen Klemmring 23 wird die Büchse in ihrer Lage zum Grundkörper i gehalten.
  • Auf das Stirnrad i i wirkt schließlich noch eine Doppelfeder 24 und 25 ein, die das Bestreben hat, das Stirnrad und damit auch die Hülse 7'mit der Körnerspitze 6 nach vorn zu schieben.
  • Die Wirkungsweise dieses selbsttätigen Mitnehmers ist folgende: Soll ein Werkstück 26 (Fig. 2) eingeklemmt werden, so wird es auf die Körnerspitze 6 gelegt und dann mittels der Reitstockpinole axial nach hinten verschoben, bis die Hülse 7 am Anschlag 8 anliegt. Durch diese Verschiebung der Körnerspitze wird gleichzeitig das Stirnrad i i verschoben, wodurch die Ritzel 12 gedreht werden. Diese Drehung wird über die Federn 16 auf die Klemmbacken 14 übertragen, so daß diese das Werkstück festklemmen. Diese Klemmstellung wird erreicht, bevor die Hülse 7 zur Anlage an die Anschlagfläche 8 kommt, so daß bei weiterer Verschiebung der Hiilse 7 und Drehung der Ritzel 12 der Zapfen 13 von der Feder 16 nicht mehr mitgenommen werden kann. Der Zapfen 13 und damit die Klemmbacke 14 bleiben also stehen, während das Ritzel 12 weitergedreht wird, bis die Hülse 7 zum Anschlag kommt. Bei dieser restlichen Drehung des Ritzels 12 wird die Feder 16 weitergespannt und der Druck der Klemmbacke verstärkt. Der Stift 12' im Ritzel 12 dreht sich dabei im Bereich der Aussparung am Umfang des Bundes ig'.
  • Wenn zur Abnahme des Werkstückes 26 die Reitstockpinole zurückgeschraubt wird, wird- die Körnerspitze 6 durch die Federn 24 und z5 nach vorn geschoben, hiermit auch das Stirnrad i i, so daß die Ritzel 12 ebenfalls in die Öffnungsrichtung der Klemmbacken gedreht werden.
  • Um eine Zentrierung des Mitnehmers bei nicht ganz runden Werkstücken zu erreichen, ist der Decke12 mittelsen.tsprechendgroß gebohrten Löchern 27 (Fig. 3) an dem Flansch 3 befestigt. Die Klemmschrauben 28 lassen mithin eine geringe Verschiebung des Mitnehmers auf dem Flansch 3 zu. Zum Vorzentrieren dienen Zentrierbolzen 29 (Fig. 4), die durch Federn 3o belastet sind und in entsprechende Vertiefungen 31 des Flansches 3 eingreifen und auf diese Weise den Mitnehmer mit dem Flansch 3 kuppeln. Die eigentliche Mitnahme erfolgt durch einen Bolzen 32, der in dem Grundkörper i befestigt ist und in ein Langloch 33 des Flansches eingreift.
  • Da das Stirnrad i i um einen begrenzten Betrag längs verschiebbar ist, ist auch der Schwenkbereich der Klemmbacken begrenzt; demzufolge können nur Werkstücke eingespannt werden, deren Durchmesser ein bestimmtes Größtmaß und ein bestimmtes Kleinstmaß nicht übersteigt. Sollen Werkstücke mit einem anderen Durchmesserbereich eingespannt werden, so ist eine Änderung des Schwenkbereiche der Klemmbacken erforderlich. Diese Änderung wird dadurch erreicht, daß nach Lösen des Klemmringes 23 die Büchse 21 und damit das Stirnrad ii verdreht werden. Nach erneutem Festspannen des Klemmringes 23 ist dann der Schwenkbereich der Klemmbacken 14 geändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiger Mitnehmer für das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere für Drehbänke, mit einer längs verschiebbaren, durch Federn nach vorn gedrückter Körnerspitze, durch deren Verschieben die Klemmbacken verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen Drehen gesicherte Körnerspitze (6) mit einem schräg verzahnten, mit ihr verschiebbaren Stirnrad (ii) verbunden ist, das in schräg verzahnte Ritzel (12) eingreift, die mit den Zapfen (13) der Kle.nanbacken (1q.) verbunden sind.
  2. 2. Mitnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel (12) jeder Klemmbacke (1q.) durch eine vorgespannte Feder (16) mit seinem Zapfen (13) verbunden ist.
  3. 3. Mitnehmer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB das längs verschiebbare Stirnrad (i i) nach dem Lösen eines Klemmringes (23) drehverstellbar ist. q.. Mitnehmer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerkörper (i) gegenüber dem Befestigungsflansch (3) geringfügig verstellbar und durch federbelastete Vorzentrierbolzen (29) mit dem Flansch (3) gekuppelt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Fertigungs-Technik«, April 1953, S. 12O.
DEF12237A 1953-07-02 1953-07-02 Selbsttaetiger Mitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere fuer Drehbaenke Expired DE953932C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF12237A DE953932C (de) 1953-07-02 1953-07-02 Selbsttaetiger Mitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere fuer Drehbaenke

Applications Claiming Priority (1)

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DEF12237A DE953932C (de) 1953-07-02 1953-07-02 Selbsttaetiger Mitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere fuer Drehbaenke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE953932C true DE953932C (de) 1956-12-06

Family

ID=7086954

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF12237A Expired DE953932C (de) 1953-07-02 1953-07-02 Selbsttaetiger Mitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen, insbesondere fuer Drehbaenke

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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