DE953100C - Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders fuer elektrische MaschinenInfo
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- DE953100C DE953100C DEB31859A DEB0031859A DE953100C DE 953100 C DE953100 C DE 953100C DE B31859 A DEB31859 A DE B31859A DE B0031859 A DEB0031859 A DE B0031859A DE 953100 C DE953100 C DE 953100C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/08—Making tubes with welded or soldered seams
- B21C37/0803—Making tubes with welded or soldered seams the tubes having a special shape, e.g. polygonal tubes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/06—Manufacture of commutators
- H01R43/08—Manufacture of commutators in which segments are not separated until after assembly
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 29. NOVEMBER 1956
B 3185p VIIIb j'sid1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders für elektrische
Maschinen, bei dem in einen schrittweise in seiner Längsrichtung bewegten Metallstreifen Quernuten
eingeprägt und aus den durch diese Nuten begrenzten Stegen hakenförmige Verankerungsmittel herausgeschält
werden.
Das bekannte Verfahren läßt sich fast vollkommen unter Vermeidung von Zerspanungsarbeiten
und -Verlusten durchführen, sofern Stromwender mit zahlreichen Stegen hergestellt werden sollen.
Wenn jedoch mit den bisher bekannten Verfahrensschritten Stromwender, für kleine Maschinen mit
nur wenigen, beispielsweise mit weniger als acht oder gar nur mit fünf Stegen gefertigt werden sollen,
ergibt sich beim Zusammenrollen der genuteten Metallbahn kein nahezu zylindrischer, sondern ein
vieleckiger prismatischer Hohlkörper entsprechend Fig. 4 der Zeichnung. Wenn aus einem solchen
Werkstück ein aus Metallsegmenten von der Min- ao destwandstärke s bestehender Zylinder herausgearbeitet
werden soll, muß ein beträchtliches, durch den strichpunktierten Kreis in Fig. 4 begrenztes
Spänevolumen abgedreht werden. Da somit für einen solchen Stromwender eine Metallbahn von der
Dicke s 1 benötigt wird, muß auch eine sehr große Verformungsarbeit beim Einprägen der entsprechend
tiefen und weitwinkligen Nuten aufgewen-
det werden. Dieser Arbeitsaufwand ist besonders deshalb sehr hoch, weil mit abnehmender Stegzahl
der Spitzenwinkel des Nutquerschnittes, stetig größer wird. Bei einem Stromwender mit fünf Stegen
beträgt dieser Winkel bereits 36o°/5 = 72°. Schließlich ergibt sich auch ein so geringer Mindestabstand
α der Steginnenseite von der Achsbohrung b, daß die Unterbringung der erforderlichen
Verankerungsmittel Schwierigkeiten bereitet. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung
dadurch vermieden, daß die durch eingeprägte Nuten abgeteilten und durch dünne Brücken zusammenhängenden
Stege quer zu den Stegflanken so gewölbt werden, daß sie einzelne Zylinders egmente
bilden. Da die Segmente bereits eine ihrer endgültigen Gestalt angenäherte Form haben, brauchen
die zur Herstellung des Stromwenders verwendeten Metallstreifen nur wenig stärker zu sein als der
aus den einzelnen Segmenten bestehende metallische Mantel des fertig bearbeiteten Stromwenders.
Schon hieraus ergibt sich eine große Ersparnis an Werkstoff und an Verformungsarbeit beim Einprägen
der Nuten. Außerdem können die in die Metallbahn einzuprägenden· Nuten eine spitzere
Querschnittsform erhalten, da die Nutenflanken beim Auswölben der Stege noch auseinanderklaffen.
Ferner ergibt sich, da die einzelnen Stege bereits Zylindersegmente bilden, zwischen den Innenseiten
der Stege und der Achse ein gleichmäßiger Abstand von solcher Größe, daß Verankerungsmittel
ausreichender Festigkeit, die in bekannter Weise durch einen Schälvorgang erzeugt werden, leicht
untergebracht werden können.
Schließlich besteht ein weiterer Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung darin, daß die aus
der konkaven Innenfläche der Stege herausgeschälten Verankerungshaken infolge ihrer Querschnittsgestalt ein hohes Widerstandsmoment haben. Daher
kann das angegebene Verfahren mit großem Vorteil auch, bei Stromwendern mit beliebig vielen
Segmenten angewendet werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι die einzelnen Verfahrensschritte in raumbildlicher
Darstellung,
Fig. 2 eine Stirnansicht eines nahezu fertigen Stromwenders und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den fertigen Stromwender;
Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht eines in bekannter Weise hergestellten Stromwenders.
In einen schrittweise in Richtung des Pfeiles P bewegten Metallstreifen 15 prägt nach jedem Bewegungsschritt
ein Werkzeug 10 eine keilförmige Nut 16 ein (Fig. 1). Durch diese Nuten wird die
Metallbahn in einzelne Stege 18 aufgeteilt, die durch kurze und dünne Brücken 17 miteinander
verbunden sind. Die Stege werden in einem zweiten Arbeitsgang durch ein weiteres Prägewerkzeug
11 so gewölbt, daß sie einzelne Hohlzylindersegmente bilden. Der Keilwinkel der Nuten, der nach
dem ersten Prägevorgang bei einem Stromwender mit fünf Stegen etwa 63 ° beträgt, vergrößert sich
durch den zweiten Prägevorgang auf etwa 720. Durch paarweise gleichzeitig von den Stirnkanten
der Stege her gegen die Mitte bewegte (nicht gezeichnete) Schäl werkzeuge werden sodann hakenförmige
Ansätze 20 aus den Stegen herausgeschält.
Ein aus der erforderlichen Anzahl von Stegen und den zugehörigen Brücken bestehender Abschnitt
der genuteten Metallbahn wird schließlich zu einem Ringzylinder gerollt (vgl. Fig. 2), wobei
lediglich die dünnen und daher leicht biegsamen Brücken 17 verbogen zu werden brauchen. Die von
diesem Ringzylinder und einem zylindrischen Kern 19 begrenzten Hohlräume werden in bekannter,
nicht näher erläuterter Weise mit zunächst fließfähigem und sodann zu einer festen Tragnabe erstarrenden
Isolierstoff ausgefüllt. Beim Überdrehen des auf der Welle einer elektrischen Maschine,
z. B. eines Elektromotors, befestigten Stromwenders, werden die vorspringenden Brücken 17 zerspant;
dabei wird der metallische Mantel in einzelne elektrisch voneinander isolierte Stege unterteilt.
Hierzu braucht im Gegensatz zu dem nach dem bekannten Verfahren hergestellten Stromwender
nach Fig. 4 nur eine dünne Oberflächenschicht entfernt zu werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders für elektrische Maschinen, bei dem in einen schrittweise in seiner Längsrichtung bewegten Metallstreifen Quernuten eingeprägt und aus den von diesen Nuten begrenzten Stegen hakenförmige Verankerungsmittel herausgeschält werden, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eingeprägte Nuten abgeteilten und durch dünne Brücken zusammenhängenden Stege quer zu den Stegflanken so gewölbt werden, daß sie einzelne Zylindersegmente bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 507/255 4.56 (609 694 11. 56)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB31859A DE953100C (de) | 1954-07-16 | 1954-07-17 | Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders fuer elektrische Maschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329885X | 1954-07-16 | ||
| DEB31859A DE953100C (de) | 1954-07-16 | 1954-07-17 | Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders fuer elektrische Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE953100C true DE953100C (de) | 1956-11-29 |
Family
ID=6187518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB31859A Expired DE953100C (de) | 1954-07-16 | 1954-07-17 | Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders fuer elektrische Maschinen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS328009B1 (de) |
| CH (1) | CH329885A (de) |
| DE (1) | DE953100C (de) |
| FR (1) | FR1127695A (de) |
| GB (1) | GB773921A (de) |
-
1954
- 1954-07-17 DE DEB31859A patent/DE953100C/de not_active Expired
-
1955
- 1955-06-17 CH CH329885D patent/CH329885A/de unknown
- 1955-07-13 GB GB20225/55A patent/GB773921A/en not_active Expired
- 1955-07-15 FR FR1127695D patent/FR1127695A/fr not_active Expired
-
1957
- 1957-06-29 JP JP32800957A patent/JPS328009B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1127695A (fr) | 1956-12-21 |
| CH329885A (de) | 1958-05-15 |
| JPS328009B1 (de) | 1957-09-24 |
| GB773921A (en) | 1957-05-01 |
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