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DE952934C - Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge - Google Patents

Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge

Info

Publication number
DE952934C
DE952934C DEH22889A DEH0022889A DE952934C DE 952934 C DE952934 C DE 952934C DE H22889 A DEH22889 A DE H22889A DE H0022889 A DEH0022889 A DE H0022889A DE 952934 C DE952934 C DE 952934C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strand
press
carriage
further processing
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH22889A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Hutt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH22889A priority Critical patent/DE952934C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE952934C publication Critical patent/DE952934C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J2200/00General characteristics or adaptations
    • A61J2200/20Extrusion means, e.g. for producing pharmaceutical forms

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Preßstränge Die Weiterverarbeitung endloser, mittels Strangpresse hergestellter Preßstränge zu Rotationskörpern erfordert nach dem heutigen Stand -der Technik außer der Strangpresse selbst ein Förderband, auf das der endlose Strang aus der Presse abgelegt wird, ferner eine Schneidvorrichtung, die den endlosen Strang in Stücke teilt, und eine Abwerfvorrichtung, die die Teilstücke in die Formmaschine, z. B. eine Rillenwalzenmaschine, vom Förderband herab einwirft.
  • Es hat sich gezeigt, daß Stränge unter IO mm Durchmesser mit diesen bekannten Maschinen nicht mehr verarbeitet werden können: Das Strangmaterial muß bei so geringem Durchmesser eine gewisse minimale Zähigkeit besitzen, damit der Strang nicht reißt, und bleibt infolge'dessen wegen seines zu geringen Eigengewichtes schon am Messer der Schneidvorrichtung hängen, und aus demselben Grund bleiben die Teilstücke am Einwerfer- hängen, soweit sile von diesem überhaupt noch erfaßt werden können.
  • Sowohl die pharmazeutische wie auch die chemische und chemisch-technische Industrie verlangen aber heute Rotationskörper, hauptsächlich in Stäbchen- und Kugelform mit Durchmesser bis herunter zu I mm, und zwar in größten Mengen, so daß sich Einzelherstellung (durch Formpressen etwa) der viel zu hohen Herstellungskosten wegen von selbst verbietet, vielmehr nur Herstellung aub Preßsträngen mit Automaten in Betracht kommt. Die Schwierigkeit liegt dabei im Transport des derart dünnen Stranges von der Presse in die Formmaschine (Rillenwalzenmaschine) und in der Teilung in Einzelstücke, die beide mit den bekannten Automaten aus den genannten Gründen unmöglich sind.
  • Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten und gibt die Möglichkeit, Preßstränge jeden, auch geringsten Durchmessers von der Presse in die Formmaschine zu bringen, dadurch, daß die Formmaschine (z. B. Rillenwalzenmaschine, die die Rotationskörper direkt aus dem Strang formt) auf einem unter der Preßdüse hin und her laufenden Wagen angeordnet ist, so daß der Strang ohne jeden Zwischentransport unmittelbar aus der Düse sich in die Formmaschine einlegt.
  • Die beim Richtungswechsel des Wagens entstehenden Strangschleifen werden durch die Formmaschine selbst abgeschnitten und fallen außerhalb des Wagens, jedoch stets unmittelbar unter der Preßdüse ab, können dabei gesammelt und in Zeitabständen von Hand wieder in die Presse oder mittels Förderband laufend in die Presse zurückgeführt werden.
  • Die bisher erforderliche Schneidvorrichtung und die Abwerfvorrichtung fallen bei der Vorrichtung nach der Erfindung ganz weg. Es sind damit gleichzeitig zwei Störungsquellen, und zwar die beiden empfindlichsten solcher Anlagen, beseitigt, da sie auf Bruchteile von Millimetern genau einstellbar sein und eingestellt werden müssen, während die beiden verbleibenden Aggregate, Strangpresse und Rillenwalzenformmaschine, sehr robuste Maschinen sind, die, wenn die Geschwindigkeit einmal geregelt ist, selbst im Dauerbetrieb keiner Aufsicht oder Wartung mehr bedürfen.
  • Ein weiterer Vorzug der Erfindung besteht in der mit ihr erzielten wesentlich höheren Arbeitsgeschwindigkeit. Während bei den Automaten mit Abschneide- und Abwerfvorrichtung nur eine maximale Stranglänge von 6, allergünstigstenfalls bis 7 m pro Minute erreichbar ist, - weil sie durch die nicht beliebig zu steigernde Arbeitsgeschwindigkeit des Abschneiders und Abwerfers begrenzt ist, arbeitet die Erfindung mit normal 25 m .pro Minute verarbeiteten Stranges, also mit mindestens vierfacher Geschwindigkeit.
  • Der die Formmaschine tragende, hin und her gehende Wagen kann von der Antriebsmaschine der Strangpresse aus mechanisch oder hydraulisch gesteuert werden. Die hydraulische Steuerung hat sich in der Praxis als besser erwiesen, da sie weicher und völlig stoßfrei arbeitet.
  • Der Antriebsmotor für die Walzen der Formmaschine ist am hin und her gehenden Wagen selbst angeordnet. Für gewisse Strangmaterialien ist kontinuierlicher Antrieb der Formmaschine brauchbar. Für manche Strangmaterialien, die sonst reißen würden, ist Stillstand der Formmaschine während des Vor- und Rücklaufs des Wagens erforderlich, solange der Strang sich also auf die Rillenwalzen legt. Der Antriebsmotor für die Rillenwalzen darf in diesem Falle also nur während der Abfallschleifenbildung arbeiten.
  • Dieser kurze Augenblick ist zur Verarbeitung eines eingelegten Strangstückes mittels Rillenwalzen völlig ausreichend. Nur muß der Antriebsmotor für die Rillenwalzen in diesem Fall in Übereinstimmung mit der Hinundherbewegung des Wagens ein- und ausgeschaltet werden. Technische Mittel hierfür sind an sich bekannt, z. B. Quecksilberkippschalter oder Federkippschalter, die durch den Wagen selbst umgestellt werden. Die Stromzuführung für den auf dem Wagen angeordneten Antriebsmotor kann durch Gleitschiene und Schleifbügel oder durch flexibles Kabel, am besten durchhängendes Kabel erfolgen.
  • Die gebildeten Rotationskörper können durch ein am Wagen unter den Rillenwalzen angeordnetes Leitblech in Sammelbehälter oder auf ein Förderband ausgeworfen werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen schematischen Aufriß; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht.
  • Unter der Austrittsdüse b einer Strangpresse a sind Laufschienen d für einen Wagen c angeordnet, der mittels hydraulischer Steuerung über den zweiseitig wirkenden Zylinder f und ÖIdruckleitungen g mittels (nicht eingezeichneter) durch den Antrieb der Presse a bedienter Öldruck- und -saugpumpe zwischen den Endstellungen c und c' hin und her bewegt wird und die mit ihren Achsen in Längsrichtung des Wagens liegende Rillenwalzen zur Verarbeitung des Stranges h zu Rotationskörpern sowie einen besonderen, zum Antrieb dieser Rillenwalzen dienenden (nicht eingezeichneten) Motor trägt. Der Wagen trägt unten ein Leitblech e, auf dem die hergestellten Rotationskörper abrollen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Über an sich bekannte Geschwindigkeitsregler, z. B. stufenlose Regelgetriebe, eingestellt, bewegt sich der Wagen c mit derselben Geschwindigkeit, mit der der Strang h aus der Preßdüse b austritt, unter dieser hin und her. In beiden Laufrichtungen legt sich der aus der Düse b austretende Preßstrang .h auf die Rillenwalzen im Wagen c. Die Weglänge des Wagens c ist so bemessen, daß sich bei jeder Umkehrung seiner Bewegung eine über die Enden der Rillenwalzen überhängende Strangschleife bildet.
  • Soweit die im Wagen c angeordneten Rillenwalzen nicht ständig angetrieben werden und dadurch den sich auflegenden Preßstrangteil sofort verarbeiten (was nicht bei allen Strangmaterialien zweckmäßig ist), erfolgt ihr Antrieb nur währenddem Bildung der überhängenden Strangschleifen, also von kurz vor bis kurz nach der Bewegungsumkehrung des Wagens c.
  • Zur Verarbeitung des aufliegenden Strangstückes reicht diese kurze Zeit aus. Die seitlich überhängenden Strangteile werden dabei von den Rillenwalzen selbst abgeschnitten und fallen außerhalb des Wagens c aus, wobei sie durch Leitblechei, die gegebenenfalls mit Durchgangsschlitzen für das am Wagen c angeordnete Leitblech e für die Rotationskörper versehen sein müssen, in Sammelbehälter oder auf ein Transportband zur Zurückführung in die Presse a geleitet werden können.
  • Da von der Düse b bis zu den Rillenwalzen des Wagens c keinerlei Transporteinrichtungen für den Strang h erforderlich sind, können mit der Erfindung Stränge selbst kleinsten Durchmessers zu Rotationskörpern verarbeitet werden, und die Arbeitsgeschwindigkeit ist ein Mehrfaches derjenigen von Automaten zum vorliegenden Zweck mit ortsfest gelagerten Rillenwalzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Preßstränge zu Rotationskörpern mittels mit verschiedener Geschwindigkeit, aber in gleicher Drehrichtung umlaufender Formwalzen (Rillen- oder Kehlwalzen), dadurch gekennzeichnet, daß die Formwalzen auf oder in einem unter der Preßdüse (b) hin und her laufenden Wagen (c, c') derart angeordnet sind, daß der aus der Preßdüse (b) austretende Strang sich ohne Zwischentransport auf die Formwalzen legt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Antrieb des Wagens (c) vom Antrieb der Strangpresse (a) unter Zwischenschaltung eines Geschwindigkeitsreglers, z. B. eines stufenlosen Flüssigkeits- oder stufenlosen mechanischen Regelgetriebes, bei stets gleichbleibender Weglänge des Wagens (c).
DEH22889A 1955-02-05 1955-02-05 Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge Expired DE952934C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH22889A DE952934C (de) 1955-02-05 1955-02-05 Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge

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DEH22889A DE952934C (de) 1955-02-05 1955-02-05 Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge

Publications (1)

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DE952934C true DE952934C (de) 1956-11-22

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ID=7149403

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DEH22889A Expired DE952934C (de) 1955-02-05 1955-02-05 Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge

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