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DE952402C - Fluessigkeitspume mit sternfoermig angeordneten Zylindern - Google Patents

Fluessigkeitspume mit sternfoermig angeordneten Zylindern

Info

Publication number
DE952402C
DE952402C DESCH3037D DESC003037D DE952402C DE 952402 C DE952402 C DE 952402C DE SCH3037 D DESCH3037 D DE SCH3037D DE SC003037 D DESC003037 D DE SC003037D DE 952402 C DE952402 C DE 952402C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentrics
cylinder
eccentric
common
around
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH3037D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Wiggermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
Priority to DESCH3037D priority Critical patent/DE952402C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE952402C publication Critical patent/DE952402C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/005Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 changing the phase relationship of two working pistons in one working chamber or the phase-relationship of a piston and a driven distribution member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitspumpe mit sternförmig angeordneten Zylindern Gegenstand der Erfindung ist eine Pumpe mit sternförmig angeordneten Zylindern, bei der zwecks Verstellung der Fördermenge und Förderrichtung mehrere um die Antriebswelle herum liegende Zylinderpaare auf einen gemeinsamen, einen Steuerschlitz des Zylinderkörpers aufweisenden Hubraum arbeiten. Dabei werden die Kolben von zwei getrennten und in ihrer gegenseitigen Phasenlage durch Zahnräder verstellbaren Exzentern von unveränderlicher Exzentrizität gesteuert.
  • Bei einer bekanntgewordenen Pumpe dieser Art sind die Verstellexzenter auf der Antriebswelle gelagert; sie werden von dieser angetrieben und sind damit der umlaufende Teil der Pumpe. Diese Bauweise bedingt einen großen Aufwand von wenig betriebssicheren und teueren Einzelteilen, wie Zahnräder, Kugellager, Achsen und Zahnsegmenten, um den von einem am Gehäuse angebrachten Verstellmittel ausgehenden Verstellimpuls auf die umlaufenden Exzenter zu übertragen. Da hier ein großer Teil dieser Bauelemente im Innern des Zylinderblocks untergebracht ist, so muß diese Pumpe mit großem Durchmesser ausgeführt sein, um brauchbare Verstellwege für die Exzenter und genügend Einbauraum für die einzelnen Steuerungsteile zu erhalten.
  • Durch die vorliegende Erfindung ergeben sich demgegenüber wesentliche funktionelle und bauliche Vorteile dadurch, daß zwei Exzenter, die um den die Zylinderpaare enthaltenden Zylinderblock angeordnet sind, mit ihren gleichachsigen Umfängen konzentrisch zu der Welle drehbar im Gehäuse gelagert sind, und mit ihrem exzentrischen Innendurchmesser die Kolben stützen und steuern.
  • Da hier die Exzenter den Zylinderblock umfassen und nicht umlaufen, so ist ihre Verstellung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln bei sehr günstiger Anordnung dieser Mittel möglich. Infolge des großen Exzenterdurchmessers steht nunmehr auch ein großer Verstellweg unmittelbar zur Verfügung, so daß die sehr empfindliche Änderung der Phasenlage besser beherrscht und genauer abgestuft vorgenommen werden kann als bisher.
  • Erfindungsgemäß sind die Exzenter mit zueinander weisenden Zahnkränzen versehen, die mit einem gemeinsamen Kegelrad im Eingriff stehen, welches mit der Verstelleinrichtung verbunden ist. Dadurch sind die Exzenter in entgegengesetztem Drehsinn, jedoch um den gleichen Drehwinkel beliebig verstellbar.
  • In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pumpe mit sternförmig angeordneten Zylindern dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Querschnitt durch die Pumpe; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Pumpe; Fig. 3 bis io zeigen schematische Darstellungen der Hubraumänderungen während eines Arbeitsganges.
  • Das Gehäuse 3o der Pumpe ist mit einem Deckel 31 versehen, in welchem die über die Klauenverzahnung 32 direkt mit dem Zylinderblock 33 verbundene Antriebswelle 34 gelagert ist. Im Gehäuse 30 ist eine Welle 35 starr befestigt; auf dieser ist der Zylinderblock 33 drehbar gelagert. Die Zylinderbohrungen 36, 37 gehören zwei Zylinderblöcken an, die beispielsweise aus je fünf Zylindern bestehen und in axialer Richtung um einen gewissen Betrag versetzt angeordnet sind. Die axial hintereinanderliegenden Zylinder sind zu Paaren vereinigt, indem sie je einen Verbindungskanal 38 und eine gemeinsame Steueröffnung 39 besitzen. Die Welle 35 ist im Bereich der Steueröffnungen 39 mit zwei Aussparungen 4o, 41 versehen, von denen je eine Bohrung 42 zu den Außenanschlußöffnungen 43 führen. Die Kolben 44 stützen sich, unter Zwischenschaltung von Rollen 45, gegen die Exzenter 46, 47. Die Exzenter 46, 47 sind im Gehäuse, 3o konzentrisch zur Welle 34 bzw. 35 drehbar gelagert und durch das von außen an seinen Wellenzapfen, z.- B. mittels Handrad bedienbare Kegelrad 48, im entgegengesetzten Drehsinn und um den gleichen Drehwinkel beliebig verstellbar. Der Exzenter 46 betätigt alle Kolben des linken Sterns, der Exzenter 47 alle Kolben des rechten Sterns.
  • In Fig. i sind zwar beide Exzenter 46, 47, aber der Übersichtlichkeit halber nur die Kolben des rechten Zylindersterns eingezeichnet. Die Kolben des linken Sterns würden demnach in Fig. i etwa hinter den gezeichneten liegen und sich gegen das teilweise gestrichelt angedeutete Exzenter stützen.
  • Je nach Stellung der Exzenter 46, 47 ergibt sich bei Drehung der Welle 34 und damit der Zylindersterne eine mehr oder weniger große Volumenänderung in den gemeinsamen Hubräumen der einzelnen Kolbenpaare, die sich über die Steueröffnungen 39, je nach der augenblicklichen Lage auf die Aussparungen 40, 41 und damit auf die Anschlußbohrungen 42, 43, als Saug- oder Druckwirkung übertragen. Die Hubraumtotpunktlage bleibt' jedoch bei jeder Exzenterstellung stets so, daß die Strömung durch die Steueröffnungen 39 genau dann gleich Null ist, wenn sie die Stege N., -All zwischen den beiden Aussparungen 4o der Welle 35 überfahren.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Pumpe sei an Hand der schematischen Darstellungen nach Fig.3 bis io erläutert. Mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Handrades werden die Exzenter 46, 47 gegenläufig so gedreht, daß sie nacheinander alle Stellungen stufenlos einnehmen, von denen in den Fig. 3 bis io einige herausgegriffen sind. Im stetigen Übergang wird dadurch stufenlos die spezifische Fördermenge und gegebenenfalls die Förderrichtung geändert.
  • In den schematischen Einzeldarstellungen bedeuten die dünn ausgezogenen Kurven die Hubraumvolumenänderung, die von dem betreffenden Exzenter allein verursacht würden, während die stark ausgezogenen Linien bzw. Kurven die Hubraumänderung angeben, die sich aus dem Zusammenwirken der beiden Exzenter ergibt und der wirklichen Fördermenge entspricht.
  • Die Amplitude der Volumenkurven der einzelnen Exzenter ist mit H, die Amplitude der als Summe der Einzelkurven wirksamen wirklichen Volumenänderung des Hubraumes mit H bezeichnet. Die Linien N" und N, entsprechen den neutralen Zonen der Steuerung. Ihr Abstand entspricht jeweils einer Drehung der Antriebswelle um i8o° oder i T. Der besseren Übersicht wegen sind die einzelnen Exzenter untereinander und als Kurbeln gezeichnet.
  • In Fig. 3 stehen die beiden Exzenter so, daß ihre Totpunkte genau zwischen den neutralen Zonen N,. und N, liegen. Der theoretische Einfluß der Einzelexzenter auf den von beiden Exzentern zusammen beeinflußten Hubraum wäre dem Wert r - sin 99 proportional, wobei r die Exzentrizität bzw. den Kurbelradius und. 99 den Drehwinkel der Kurbel, von der Totpunktlage Nx oder N, aus gemessen, bedeuten.
  • Beim Drehen eines Exzenters würde also das Hubraumvolumen innerhalb einer Drehung von 36o° um den Wert 2 r - sin go° - C oder, da sin go° = i ist, um den Wert 2 r - C schwanken. C bedeutet dabei eine Konstante, die z. B. dem Flächeninhalt der Zylinderbohrung des Hubraumes entsprechen kann.
  • Beim Drehen beider Exzenter erfährt also der Hubraum eine Volumenänderung, deren Momentanwert jeweils der algebraischen Summe der Einzeleinflüsse entspricht. Der Verlauf der so ermittelten wirksamen Volumenänderung des Hubraumes ist mittels einer stark ausgezogenen Linie bzw. Kurve angedeutet.
  • In Fig. 3 heben sich die Einzeleinflüsse auf, die Hubraumveränderung, und damit auch die Fördermenge der Pumpe, ist gleich Null. In Fig, 4 sind die Exzenter (Kurbeln) entgegengesetzt um je 30° verdreht. Die wirksameVolumenänderung entspricht der Amplitude H.
  • In Fig. 5 sind die Exzenter entgegengesetzt um je 9o° verdreht. Die AmplitudeH hat den Größtwert 4 r C.
  • In Fig. 6 sind die Exzenter entgegengesetzt um je 15o° verdreht. Die wirksame Hubraumänderung H hat wieder abgenommen.
  • In Fig. 7 ist die Hubraumänderung bei einer Exzenterverdrehung von je i8o° wieder gleich Null.
  • In Fig. 8 sind die Einzelexzenter um je 2io° entgegengesetzt verdreht, die Amplitude H der wirksamenHubraumänderung nimmt wieder zu. Es zeigt sich aber noch eine andere Eigenschaft der Hubraumkurve, nämlich, daß sie bei N, erst zu steigen beginnt und von N, ab fällt. Das hat praktisch zur Folge, daß jetzt, im Gegensatz. zu den Beispielen Fig.4 bis 6, die bisherige Druckseite zur Saugseite und umgekehrt wird, also die Förderrichtung eine umgekehrte ist.
  • In Fig. 9 sind die beiden Einzelexzenter entgegengesetzt um je 27o° verdreht. Die Volumenänderungskurve zeigt für diese Förderrichtung den Größtwert R = 4 y - C.
  • In Fig. io sind die beiden Einzelexzenter entgegengesetzt um je 33o° verdreht. Man sieht, daß die Fördermenge der Pumpe wieder abnimmt und so bei einer weiteren Exzenterdrehung um 36o° wieder der Zustand von Fig.3, also der Wert H = Null, erreicht wird.
  • Bei einer weiteren Verstellung wiederholt sich das Spiel. Von einer der beiden Nullvorderstellungen ausgehend, hängt der Drehsinn der Verstellung nur von der gewünschten Förderrichtung, der Verstellwinkel nur von der gewünschten spezifischen Fördermenge ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitspumpe mit sternförmig angeordneten Zylindern, bei der zwecks Verstellung der Fördermenge und Förderrichtung mehrere um die Antriebswelle herum liegende Zylinderpaare auf je einen gemeinsamen, einen gemeinsamen Steuerschlitz aufweisenden Hubraum im Zylinderkörper arbeiten und von zwei getrennten und in ihrer gegenseitigen Phasenlage durch Zahnräder stets um den gleichen Winkel und in entgegengesetzter Drehrichtung verstellbaren Exzenter von unveränderlicher Exzentrizität gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Exzenter (46, 47), die um den die Zylinderpaare enthaltenden Zylinderblock (33) angeordnet sind, mit ihren gleichachsigen Umfängen konzentrisch zu der Welle drehbar im Gehäuse (30) gelagert sind, und mit ihrem exzentrischen Innendurchmesser die Kolben (44) stützen und steuern.
  2. 2. Flüssigkeitspumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (46, 47) mit zueinander weisenden Zahnkränzen versehen sind, die mit einem gemeinsamen Kegelrad (48) im Eingriff stehen, welches mit der Verstelleinrichtung verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 576 6i9, 893 293 als älteres Recht; österreichische Patentschrift Nr. 141 759; französische Patentschrift Nr. 458 597.
DESCH3037D 1940-12-25 1940-12-25 Fluessigkeitspume mit sternfoermig angeordneten Zylindern Expired DE952402C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100469B (de) * 1956-07-10 1961-02-23 Appbau Burkhardt G M B H Als Pumpe oder Motor verwendbare Axial- oder Radial-Kolbenmaschine
DE1109036B (de) * 1957-09-11 1961-06-15 Steinbock G M B H Hydraulisches Geraet, Pumpe oder Motor
DE2742217A1 (de) * 1977-09-20 1979-03-22 Josef Bertrams Prinzip eines einzellaeufer-differenzkraftmotor, mehrstufen-einzellaeufer- differenzkraftmotor und varianten von motor- und pumpenlaeufer
DE102004049864B4 (de) * 2004-10-13 2015-01-22 Linde Hydraulics Gmbh & Co. Kg Hydrostatische Verdrängermaschine mit gegeneinander phasenverschiebbaren Verdrängungsbewegungen von Verdrängerkörpern

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR458597A (fr) * 1912-11-20 1913-10-14 Robert Falkland Carey Perfectionnement aux pompes, moteurs et autres appareils similaires
DE576619C (de) * 1929-02-08 1933-05-17 Cincinnati Milling Machine Co Kolbenpumpe, insbesondere fuer den hydraulischen Vorschub an Werkzeugmaschinen
AT141759B (de) * 1934-01-04 1935-05-25 Fritz Cavallar Flüssigkeitsgetriebe.
DE893293C (de) * 1940-11-01 1953-10-15 Karl Meyer Dr Als Pumpe oder Motor verwendbare Sternzylinder-Kolbenmaschine

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