DE950902C - Anordnung zur Abblendung von Polarisations-Scheinwerfern - Google Patents
Anordnung zur Abblendung von Polarisations-ScheinwerfernInfo
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- DE950902C DE950902C DEW10187A DEW0010187A DE950902C DE 950902 C DE950902 C DE 950902C DE W10187 A DEW10187 A DE W10187A DE W0010187 A DEW0010187 A DE W0010187A DE 950902 C DE950902 C DE 950902C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/02—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
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- B60Q1/14—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
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- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
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Description
- Anordnung zur Abblendung von Polarisations-Scheinwerfern Bei der Einführung von polarisiertem Licht bei Kraftfahrzeugscheinwerfern muß man zunächst damit rechnen, daß ein großer Teil der Verkehrsteilnehmer noch nicht mit Schutzbrillen cKd. dgl. ausgerfistet ist. Man wird daher für eine Übergan,gszeit das Abblenden der Scheinwerfer, wie bisher üblich, beibehalten müssen. Es hat sich herausgestellt, daß die bei Kraftfahrzeugscheinwerfern mit normalem Licht üblichen Abblendanordnungen nicht ohne weiteres auf Polarisationsscheinwerfer übertragen werden können. Die Ursache liegt darin, daß bei Polarisationsscheinwerfern durch die Polarisation ein hoher Anteil der im Scheinwerfer erzeugten Lichtmenge bei seinem Durchtritt: durch das Filter verschluckt wird. Auch wenn man, wie beabsichtigt ist, die Leistung der Uchtmaschine erhöht, wird man trotzdem nicht mit den gleich hohen Lichtmengen, wie bei Scheinwerfern mit normalem Licht rechnen können. Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die zur Verfügung stehende Lichtrnenge mit allen M.,itteln auszunutzen und vermeidbare Verluste auszuschalten.
- Bei Kraftfahrzeugscheinwerfern mit normalem Licht verzichtet man in der Alyblendstellung bewußt auf die an sich mögliche volle Ausnutzung der Lichtmenge und setzt z, B. bei dem Zweifadenabblendsystem den Abblendfaden außerhalb des Reflektorbrerinpunktes. Das -hierdurch entstehende, größtenteils diffuse Licht genügt durchaus zur Beleuchtung der Fahrbahn und des Straßenrandes in der vorgeschriebenen Entfernung vor dem Kraftwagen. Diese Methode läßt sich bei dem polarisiertes Licht abstrählenden Scheinwerfer aus den eingangs angedeuteten Gründen nicht durchführen, weil dann die Lichtstärke zu gering würde. Die Lichtquelle muß bei den Polarisationsscheinwerfern immer im Brennpunkt des Reflektors angeordnet sein. Das zweite bekannte Verfahren zum Ab- blenden von Scheinwerfern besteht im Neigen des Reflektors gegenüber der feststehenden Streu-Scheibe. Eine solche Streuscheibe ist bei den Polarisationsscheinwerfern ebenfalls vorhanden und befindet sich zwischen der gleichfalls feststehenden Filterscheibe undder Lichtquelle. Sie ist jedoch in ihrer bekannten Ausführun.g für den vorliegenden Zweck nicht geeignet, da sie ihrer bisherigen Ausbildung nach in ihrer Randzone in erster Linie diffuses Licht abstrahlt. Der Durchtritt dieses diffusen Lichtes durch das Polarisationsfilter ergibt zusätzliche Verluste, die vermieden werden sollen.
- Die Erfindung löst die Aufgabe, die vorhandene Lichtmenge auch in der Abblendstellung des Scheinwerfers voll auszunutzen. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, die bei Polarisationsscheinwerfern zwischen Polarisationsfilter und Lichtquelle vorhandene Strenscheibe in einer solchen Weise optisch auszubilden oder mechanisch anzuordnen, daß der Scheinwerfer auch in geneigter Stellung des Reflektors praktisch nur gerichtete Lichtstrahlen aussendet. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Die einfache Ausführungsform der Erfindung besteht darin, die Streuscheibe fest mit ,dem neigbaren Reflektor zu verbinden, so daß also die durch die Streuscheibe treten-den Lichtstrahlen in jeder Stellung des Reflektors die gleichen optischen Bedingungen vorfinden.
- Eine weitere Möglichkeit besteht darin, mindestens den unteren Teil einer feststehenden Streu-Scheibe durch an sich bekannnte optische Mittel derart auszubilden, daß auch die auf die untere Randzone der Streuscheibe bei geneigtem Reflektor schräg auffallenden Lichtstrahlen gerichtet werden, ohne daß wildes oder diffuses Licht auftritt.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgedanken an drei Beispielen, und zwar stellt Abb. i einen Schnitt durch den Scheinwerfer mit feststehender Streuscheibe und Abb. 2 einen Schnitt mit der dem Reflektor fest verbundenen Streuscheibe dar; Abb. 3 zeigt eine Einzelheit der feststehenden Streuscheibe.
- Die Lichtaustrittsöffnung des Scheinwerfers wird durch die Polarieationseinrichtung i verschlossen, hinter der sich die S treuscheibe 2 befindet. Der neigbare Reflektor 3 trägt die Lichtquelle 4. Die Neigung des Reflektors wird in an sich bekannter Weise mittels einer durch Bowdenzug betätigten Verstellvorrichtung 5 vorgenommen. Der untere Teil der feststehenden Streuscheibe ?- ist mit optischen Mitteln 6 ausgerüstet. Die optischen Mittel bestehen aus aufeinandergestellten Prismen, die derart orientiert sind, daß die auffallenden parallelen Fernlichtstrahlen 7 leicht angehoben austreten, während die schräg ankommenden Abblendlichtstrahlen 8 bei geneigtem Reflektor parallel gerichtet austreten. Hierdurch wird erreicht, daß die Sichtweite bei abgeblendetem Licht erhöht wird, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden, denn die optischen Mittel sind nur in der unteren Randzone der feststehenden Abdeckscheibe angeordnet, während die leichteAnhebung der Fernlichtstrahlen bei polarisiertem Licht nicht stört.
Claims (3)
- PATENTANSPROCHE: i.
- Durch Neigen des Reflektors abblendbarer Polarisationsscheinwerfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem zwischen den Polarisationsfiltern und dem die Lichtquelle tragenden Reflektor eine Streuscheibe angeordnet ist, -dadurch gekennzeichnet daß die Streuscheibe optisch so ausgebildet oder mechanisch so angeordnet ist, daß der Schein*erfer auch bei geneigtem Reflektor praktisch nur gerichtete Lichtstrahlen aussendet. :2.
- Polarisationsscheinwerfer nachAnsprucn i, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuscheibe fest mit dem neigbaren Reflektor verbunden ist. 3. Polarisationsscheinwerfer nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Streuscheibe mindestens in ihrer unteren Randzone mit optischen Mitteln zum Richten der schräg auffallenden Lichtstrahlen des geneigt-en Reflektors versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10187A DE950902C (de) | 1952-12-17 | 1952-12-17 | Anordnung zur Abblendung von Polarisations-Scheinwerfern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10187A DE950902C (de) | 1952-12-17 | 1952-12-17 | Anordnung zur Abblendung von Polarisations-Scheinwerfern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE950902C true DE950902C (de) | 1956-10-18 |
Family
ID=7594293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10187A Expired DE950902C (de) | 1952-12-17 | 1952-12-17 | Anordnung zur Abblendung von Polarisations-Scheinwerfern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE950902C (de) |
-
1952
- 1952-12-17 DE DEW10187A patent/DE950902C/de not_active Expired
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