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DE950867C - Aus Blechstreifen bestehender Widerstandskoerper - Google Patents

Aus Blechstreifen bestehender Widerstandskoerper

Info

Publication number
DE950867C
DE950867C DES19429D DES0019429D DE950867C DE 950867 C DE950867 C DE 950867C DE S19429 D DES19429 D DE S19429D DE S0019429 D DES0019429 D DE S0019429D DE 950867 C DE950867 C DE 950867C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
sheet metal
resistance
resistance body
metal strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES19429D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Treubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority to DES19429D priority Critical patent/DE950867C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950867C publication Critical patent/DE950867C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/10Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids the resistive element having zig-zag or sinusoidal configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Aus Blechstreifen bestehender Widerstandskörper Die bislang serienmäßig hergestellten und verwendeten Widerstandskörper für Starkstromwiderstandsgeräte bestehen in der Regel für größere Ströme aus Gußeisenkörpern. Derartige Widerstandskörper haben den erheblichen Nachteil, daß sie äußerst empfindlich gegen Fall und Erschütterungen sind. Sie gehen sehr leicht zu Bruch. Diese geringe Bruchfestigkeit macht sich schon bei ,der Herstellung durch einen verhältnismäßig hohen Prozentsatz an Ausschuß bemerkbar. Durch die geringe Festigkeit besteht gleichzeitig die Gefahr, daß zufolge Kurzschluß durch im. Betrieb zu Bruch gehende Teile weitere an sich noch betriebsfähige Teile des Widerstandes ausfallen, wodurch die Störung noch vergrößert wird. Ein weiterer Nachteil von, Gußeis,enwiderständen besteht darin, daß sich vorhandene Gußspannungen bei übermäßiger Erwärmung auszugleichen streben und den Gußkörper gegebenenfalls zerstören. Wird bei derartigen Widerständen zur Isolierung der einzelnen Gußeleni.ente -Glimmer oder aus Schichten von Glimmerplättchen und B@indemitte'ln zusammengesetzter Isolierstoff verwendet, so muß sorgfältig darauf geachtet werden, daß die Widerstände nicht überlastet werden. Bei höheren Temperaturen verliert nämlich Glimmer seine Isolationsfestigkeit. Etwaige Einschlüsse des Glimmers vermögen :dann leicht das Widerstandsmaterial selbst zu zerstören. Bei zusammengesetzten Isolierstoffen der vorerwähnten Art gelangt bei genügend hohen Temperaturen das Bindemittel der Glimmerplättchen zur Verdampfung, falls dies nicht durch eine entsprechend hohe Flächenpressung verhindert wird. Ein weiterer Mangel derart isolierter Gußelemente besteht darin, daß sie nicht unter Öl verwendet werden können, da das Öl das Bindemittel auflöst, so daß die Glimmerplättchen aufblättern und zerfallen. Bei Verwendung der üblichen mäanderartig geformten Gußeisenelemente muß gleichzeitig noch darauf geachtet werden, daß das für die betriebsmäßige Kühlung der Widerstände dienende Medium die Oberfläche der Gußwiderstandselemente ungehindert bestreichen kann. Es muß daher immer für eine senkrechte Aufstellung der einzelnen Gußelemente Sorge getragen werden.
  • Es sind nun auch schon Widerstandskörper aus Blechen bekanntgeworden, bei denen die genannten Mängel zum Teil behoben sind. Diese bekannten Blechwiderstände bestehen aus gelochten oder geschlitzten ebenen Blechstreifen oder Platten. Sie haben den Nachteil, daß ihre wärmeabgebende Oberfläche verhältnismäßig gering ist. Sie erhitzen sich daher bei Stromdurchgang schnell und stark. Die Folge davon ist, daß sich die Blechstreifen oder Platten mangels anderweitiger Wärmespannungsaufnahme werfen. Sie können aus diesem Grunde nur unter Zwischenlage von Abstandsleisten aus wärmebeständigen Isoliermaterialien aneinandergereiht werden, wenn eine gegenseitige Berührung und damit ein Kurzschluß einzelner Streifen mit Sicherheit vermieden werden soll. Derartige Isolierleisten verhindern aber die ohnehin schon infolge der kleinen. Oberfläche geringe Wärmeabfuhr noch weiter. Soll die wärmeabführende Wirkung der Oberfläche nicht völlig unterbunden werden, so dürfen derartig zusammengesetzte Widerstände nur mit senkrecht verlaufenden Isolierleisten aufgestellt werden. Nur so ist noch eine gewisse natürliche Bewegung des Kühlmittels zum Zweck der Kühlung erreichbar. Infolge der geringen für die Kühlung ausnutzbaren Oberflächen solcher Widerstandsbleche erfordern .diese bekannten Widerstände einen großen Raum, sobald es größere Wärmemengen abzuführen gilt. Für die meisten Zwecke scheidet diese bekannte Anordnung deshalb praktisch aus.
  • Die Erfindung betrifft einen aus Blechstreifen bestehenden Widerstandskörper, der sich durch einfachen Aufbau auszeichnet und allen praktischen Anforderungen genügt. Erfindungsgemäß sind die den Widerstand bildenden Blechstreifen in sinusförmige, quer zur Längsrichtung der Streifen verlaufende, aus der ursprünglichen Blechebene vorspringende Falten geringer Höhe gelegt, und diese wellblechartigen Streifen werden durch jeweils zwei anliegende Leisten aus keramischem Material gehalten. Zwar sind bereits Widerstände aus gewellten Widerstandsbändern an sich bekannt. So z. B. ist ein Widerstand bekannt, der aus zwei Streifen besteht. jeder Streifen ist sehr schmal im Vergleich zu seiner Länge, und beide Streifen sind spiralig umeinandergewickelt. Dadurch wird zwar eine größere mechanische Festigkeit ,erzielt, was von Bedeutung ist, weil die Streifen im Vergleich zu ihrer Länge sehr schmal sind. Die Ausführung hat aber den Nachbeil, daß an den einander zugekehrten Innenseiten der Bänder eine wirksame Abkühlung nicht auftreten kann. Ferner ist ein wellenförmiges Widerstandselement bekannt, dessen Wellen in der Ebene des Elements liegen. Im Gegensatz dazu sind aber bei der Erfindung quer zur Längsrichtung der Widerstandsbänder verlaufende, aus der ursprünglichen Blechebene vorspringende Falten vorhanden. Dadurch, wird eine wesentlich größere wirksame Abkühlungsfläche erreicht.
  • Schließlich ist ein bandförmiger Widerstandskörper bekannt, der in Falten gelegt ist. Diese Falten haben aber quer zur Längsrichtung des Bandes eine beträchtliche Höhe, so daß es notwendig ist, an beiden Seiten besondere Befestigungsplatten vorzusehen, die zum Halten der Widerstandselemente dienen. Diese Platten müssen aus wärmebeständigem Material bestehen und außerdem in bestimmter Weise geschlitzt sein, um das Band einzufädeln. Demzufolge ist die Herstellung eines solchen Widerstandes sehr teuer.
  • Durch die Faltung gemäß der Erfindung -wird eine beträchtliche Oberflächenvergrößerung bei kleinstem Raumbedarf gegenüber den bekannten Anordnungen und eine gute Wärmeabführung erzielt. Die Verwendung von Blechen ermöglicht gegenüber Gußmaterial eine erhebliche Material-und Gewichtsersparnis, da mit der Blechstärke weit unter die Mindestgußstärke heruntergegangen werden kann. Die Benutzung gestanzter und gepreßter Bleche bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die. Herstellung wesentlich verbilligt wird. Die Wirtschaftlichkeit der Herstellung wird schließlich noch dadurch weiter erhöht, daß durch das Hers.teflungsverfahren jeder Ausschuß nahezu völlig vermieden werden 'kann. Auch gestattet die Verwendung von Blechen als Widerstandskörper die Wahl von Widerstandsmaterialien beliebigen spezifischen Widerstandes. Die Festlegung der gewünschten Widerstandswerte kann in einfacher Weise vor sich gehen., indem die Bleche mehr oder weniger weit vom Band her eingeschnitten werden. Dieses Einschneiden kann im Bedarfsfalle auch mühelos nachträglich erfolgen.' Es können so leicht Veränderungen der Widerstandswerte an bereits eingebauten Widerständen vorgenommen werden.
  • Durch die Benutzung keramischer, .wärmebeständiger Materialien zur Isolierung und Halterung der Widerstandsstreifen können nun die bislang üblichen Glimmer bestehenden oder Glimmer enthaltenden Zwischenlagen in Fortfall kommen, die als nicht einheimische Werkstoffe die Herstellung bislang unnötig verteuerten. Die Widerstände können deshalb nunmehr auch gefahrlos bis zu den höchsten Temperaturen verwendet werden, erforderlichenfalls können: sie auch unter C51 gesetzt werden,- ohne. daß irgendwelche Gefahr für das Isoliermaterial besteht. Infolge Fortfalls von Isolierstoffen der -eingangs erwähnten Art, die die praktische Verwendbarkeit der Widerstände nur auf bestimmte Anwendungsgebiete beschränkte bzw. nur unter bestimmten Bedingungen ermöglichte, wird erst eine wirtschaftliche Herstellung derartiger Widerstände ermöglicht, da diese nunmehr für alle denkbaren Betriebsbedingungen gleich ausgebildet werden können. Die verhältnismäßig große Bruchfestigkeit der verwendeten keramischen Materialien .gegen Fall und Erschütterungen ergibt eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer der erfindungsgemäßen Widerstände. Da gleichzeitig ein. Bruch des Widerstandsmaterials selbst ausgeschlossen. ist, ist die Gefahr von Kurzschlüssen benachbarter Widerstandsstreifen auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
  • Die Wärmeabfuhr ist bei dem erfindungsgemäßen Widerstandskörper in jeder Lage nahezu .gleich gut, da sowohl. bei senkrecht als auch waagerecht liegenden Falten der Blechstreifen eine hin.-reichende gute Bestreichung der wirksamen Oberflächen durch das Kühlmittel, beispielsweise Luft, auf natürlichem Wege sichergestellt ist. Lange gekrümmte Wege für das Kühlmittel, die der Ausbildung jeder Strömung im Wege stehen, sind vermieden, das strömende Kühlmittel besitzt daher an allen von ihm berührten Stellen noch eine hinreichend niedrige Temperatur und Kühlwirkung. Die Wärmegbführung kann schließlich. auch noch dadurch verbessert werden, .daß die wirksamen Oberflächen aufgerauht werden.
  • Reicht der Widerstand eines Widerstandsstreifens nicht aus, so werden mehrere Streifen über oder nebeneinander angeordnet, die elektrisch parallel oder hintereinandergeschaltet werden können. Die Widerstandsstreifen selbst können dabei aus Vollblech, gelochtem oder geschlitztem Blech bestehen. Sind mehrere Blechstreifen erforderlich, so werden diese mit einem bestimmten gegenseitigen Abstand, der abhängig ist von der Dichte der Faltung, .der abzuführenden Wärmemenge - und den." Abkühlungsverhältnissen, auf Tragbolzen aufgereiht und vorzugsweise durch Schrauben zusammengehalten. Zur Einhaltung dieses bestimmten gegenseitigen Abstandes dienen Zwischenstücke aus keramischem, wärmebeständigem Material. Die Zwischenstücke aus keramischem Material sind zweckmäßighohlzylindrisch ausgebildet, so daß sie zwischen .den einzelnen Streifen mit diesen auf die Tragbolzen aufgereiht werden können. Die besondere gefaltete Gestaltung der Bleche gibt an sich: schon eine hinreichende Festigkeit gegen Verformung bei Belastung, so daß eine besondere Pressung der Blechpakete, durch die .die einzelnen Blechstreifen im Block unverrückbar festgelegt werden, entbehrlich ist. Um übermäßige Durchbiegungen der gefalteten Blechstreifen selbst bis zu den allerhöchsten Temperaturen mit völliger Sicherheit zu vermeiden, können die hohlzylindrischen Zwischenstücke auch noch mit Aussparungen versehen werden, in welche keramische Leisteneingelegt werden. Kurzschlüsse durch Ausbiegung der Widerstandsstreifen sind dann unmöglich, zumal Wärmespannungen und hierdurch 'hervorgerufene Längenänderungen der Streifen ohne weiteres schon durch die Faltungen aufgenommen: werden.
  • Im folgenden sei ein Ausführungsbeispiel an Handeiner Abbildung erläutert. Der Widerstandskörper ist aus Blechstreifen i zusammengesetzt, die in dicht aufeinanderfolgende, sinusförmige Falten gelegt sind. Zur Halterung der Widerstandsstreifen dienen hohlzylindrische Zwischenstücke 2-, die mit den Widerstandsstreifen auf Tragbolzen 3 aufgereiht sind. Nach dem Zusammensetzen des Widerstandskörpers werden die einzelnen Widerstandsstreifen i über federnde Unterlegscheiben 4 und Muttern 5 zusammengehaltem Um mit Sicherheit eine Berührung beruaclzbarter Widerstandsstreifen selbst bei den höchsten Temperaturen auszuschließen, können zwischen den Streifen noch keramische Leisten 6 vorgesehen werden, die von entsprechenden Aussparungen 7 der hohlzylindrischen Zwischenstücke 2 aufgenommen; werden. Zur elektrischen Verbindung der einzelnen Widerstandsstreifen mit der Anschlußleitung und untereinander dienen Muttern und Schrauben B.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Blechstreifen bestehender Widerstandskörper, dadurch gekennzeichnet, daß die den, Widerstand bildenden Blechstreifen in sinusförmige, quer zur Längsrichtung der Streifen verlaufende, aus der ursprünglichen Blechebene vorspringende Falten geringer Höhe gzlegt sind und daß diese wellblechartigen Streifen durch, jeweils zwei anliegende Leisten aus keramischem Material gehalten werden.
  2. 2. Widerstandskörper nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen teilweise oder sämtlich elektrisch in Reihe oder parallel geschaltet sind.
  3. 3. Widerstandskörper nach Anspruch, i oder 2" dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsstreifen aus Vollblech, gelochtem oder geschlitztem Blech bestehen.
  4. 4. Widerstandskörper nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Blechstreifen mit einem bestimmten .gegenseitigen Abstand auf Tragbolzen aufgereiht sind, auf «-elchen sie vorzugsweise durch. Schrauben zusammengehalten werden.
  5. 5. Widerstandskörper nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhaltung des bestimmten Abstandes der einzelnen Streifen durch Zwischenstücke aus keramischem, wärmebeständigem Material erfolgt. --6: Widerstandskörper. nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke hohlzylindrisch ausgebildet sind und zwischen den einzelnen Streifen mit diesen: auf die Tragbolzen; aufgereiht werden. 7. Widerstandskörper nach Anspruch 6,- dadurch gekennzeichnet, daßi die hohlzylindrischen - Zwischenstücke zum, Einlegen- der, kerarnisehen Leisten.Aussparun.gen besitzen; In Betracht gezogene Deutsche Patentschriften Nr. .22q.913, a26801, 488 039.. - .
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