DE950539C - Klappdeckel fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Klappdeckel fuer KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE950539C DE950539C DEA16571A DEA0016571A DE950539C DE 950539 C DE950539 C DE 950539C DE A16571 A DEA16571 A DE A16571A DE A0016571 A DEA0016571 A DE A0016571A DE 950539 C DE950539 C DE 950539C
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- Germany
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- motor vehicles
- car body
- hinged
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- hinged lid
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/08—Front or rear portions
- B62D25/10—Bonnets or lids, e.g. for trucks, tractors, busses, work vehicles
- B62D25/12—Parts or details thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Superstructure Of Vehicle (AREA)
- Hinge Accessories (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
- Klappdeckel für Kraftfahrzeuge Die Erfindung hat einen Klappdeckel zum Gegenstand, wie er an Fahrzeugen, insbesondere zur Abdeckung des Motorraumes verwendet werden kann.
- Bekannt sind Motorhauben, die in Fahrtrichtung nach oben klappbar angelenkt sind. Um einen bestmöglichen Zugang zum Motorraum zu schaffen, kommt es besonders darauf an, daß die Anlenkung am Wagenkasten, in der Regel am Windlauf, so erfolgt, daß die Haube um einen großen Winkel gedreht werden kann. Außerdem ist es notwendig, daß die Haube beim Öffnen vom Wagenkasten so abgehoben wird, daß ein Gleiten an den nicht bewegten Anschlußteilen und eine Berührung mit dem Windlauf ausgeschlossen ist. Um diese Bedingungen zu erfüllen, sind Hilfseinrichtungen, wie z. B. scherenartig ausgebildete Scharniere, gebaut worden, die eine sich beim Betätigen veränderliche ideelle Anlenkachse aufweisen. Derartige Ausführungen sind schwer, teuer und allgemein schlecht zugänglich. Als einfachere Lösung ist bekannt, an einer Haube lappenartige Verlängerungen anzubringen, die eine in Fahrtrichtung gesehene, zurückverlegte, feste Anlenkung möglich machen. Dazu sind die Lagerzapfen bzw. -schalen verwendet worden, die bei Montage der Haube am Wagenkasten angeschraubt sind. Diese Arbeiten waren dadurch außerordentlich beschwerlich, daß die weitausladenden und somit verhältnismäßig schweren Hauben dabei zumindest teilweise in Öffnungsstellung gehalten werden mußten, Außerdem waren für ihre lösbaren Lagerungsmittel besondere Befestigungselemente erforderlich.
- Die Erfindung schafft demgegenüber einen Klappdeckel für Kraftfahrzeuge, der mit seitlich durchlochten Lappen um Bolzen am Wagenkasten schwenkbar ist und an dem das Neue darin besteht, daß der Deckel lediglich auf Grund seiner eigenen Elastizität zwischen seinen seitlichen Lappen auf den beiden Lagerstellen am Wagenkasten festgehalten ist. Dadurch ist' es möglich geworden, die Lagerelemente sowohl am bewegten als auch am feststehenden Teil vor dem Zusammenbau anzubringen und eine billige und einfache Befestigungsart derselben, z. B. durch Schweißung, zu wählen. Dabei können die Lageraugen unter Berücksichtigung der übrigen Gegebenheiten entweder am bewegten oder am feststehenden Teil vorgesehen werden. Zur Montage ist die Klappe dann nur um etwa eine Lagerbreite aufzufedern.
- Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß an der Unterseite des Deckels an sich bekannte Spannmittel so angeordnet sind, daß die Elastizität des # Deckels besonders zwischen den Lagerstellen einstellbar ist. Mit dieser Maßnahme wird nicht nur .eine sichere Lagerung erzielt, es können auch bisher erforderliche Verstärkungen des Deckels wegfallen, denn solche Mittel verspannen zugleich diesen meist dünnwandigen und dadurch zur Verwindung neigenden Bauteil über seine Anlenkungen mit dem formsteifen Wagenkasten.
- Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht des Vorderteiles eines Wagenkastens, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Klappdeckels I, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-C in Fig. I. Ein Klappdeckel I deckt den Motorrauen eines Wagenkastens ab, dessen Windlauf 2 von lappenartigen Auslegern 3, 3' bis zu den Anlenkpunkten 4 seitlich umfaßt ist. Am Ende der Ausleger 3, 3' sind im Abstand a Lagerstellen 5, 5' vorgesehen, deren gedachte Verbindung die Anlenkachse E ist. Zwischen den Lagerstellen 5, 5' ist die Elastizität des Klappdeckels I durch Formgebung und Ausbildung seiner Verstärkungen, z. B. des Flansches Io, so abgestimmt, daß er in Richtung :der Anlenkachse E etwa um Gelenklagerbreite b aufgefedert werden kann. Dadurch ist es möglich, vor der Montage am Windlauf 2 mit Verstärkungen 12 die Gelenkbolzen II und am Klappdeckel I die Gelenkaugen 13, oder umgekehrt, zu befestigen. Von Vorteil ist bei solcher Ausführung, daß von außen keine Gelenkteile sichtbar sind, denn Gelenkaugen und -bolzen sind durch die Lappen 3 der Klappe überdeckt. Trotzdem ist die Montage von außen mit wenigen Handgriffen möglich. Der Klappdeckel I wird in eines der beiden Gelenke eingehängt, man biegt den anderen Lappen 3' um etwa die Lagerbreite b auf und läßt ihn dann in das Gelenk einspringen. Zur axialen Lagerung und zum Ausgleich der Bautoleranzen werden federnde Scheiben I4, z. B. aus Gummi, beigelegt.
- Wenn zur Erhöhung der Formsteifigkeit eines z. B. als Blechpreßteil ausgebildeten Klappdeckels in seiner Wölbung Spanndrähte, Spannbänder 16 od. ähnl. verwendet werden, so bietet sich die Möglichkeit, diese längsverstellbar zu machen und so anzubringen, daß die lappenartigen Ausleger 3, 3' gegeneinander verspannt werden können. Das Ruffedern zum Einhängen des Deckels I in seine Lagerung ist damit einstellbar. Dadurch können gröbere Bautoleranzen zugelassen werden. Darüber hinaus findet der Klappdeckel I an seinen Anlenkungen eine so feste Abstützung in Richtung der Achse E, däß auch diese wesentlich zur Erhöhung der Formsteifigkeit der Klappe beiträgt. Schließlich ist auf diese Weise eine erhöhte Sicherheit gegen Gewalteinbrüche in die mit solchen Klappdeckeln abgeschlossenen Fahrzeugräume, z. B. den Motorrauen. gegeben.
- Diese Deckelausbildung und Art der Anlenkung ist sinngemäß anwendbar auf alle anderen in Fahrtrichtung klappbaren Deckel.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Klappdeckel für Kraftfahrzeuge, insbesondere Motorhaube, der mit seitlichen, durchlochten Lappen um Bolzen 'am Wagenkasten schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (i) lediglich auf Grund seiner eigenen Elastizität zwischen seinen seitlichen Lappen (3, 3') auf den beiden Lagerstellen (q., 11) am Wagenkasten festgehalten ist.
- 2. Klappdeckel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an .der Unterseite des Deckels (i). an sich bekannte Spannmittel (16) so angeordnet sind, daß die Elastizität des Deckels (i) besonders zwischen den Lagerstellen (5, 5') einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 523 505, ? 353 175. 2:253 561, 2 204 991, 2 199 036; britische Patentschrift Nr. 354 q.24.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA16571A DE950539C (de) | 1952-09-23 | 1952-09-23 | Klappdeckel fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA16571A DE950539C (de) | 1952-09-23 | 1952-09-23 | Klappdeckel fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE950539C true DE950539C (de) | 1956-10-11 |
Family
ID=6923678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA16571A Expired DE950539C (de) | 1952-09-23 | 1952-09-23 | Klappdeckel fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE950539C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB354424A (en) * | 1930-05-22 | 1931-08-13 | Allan Riley | Bonnets for motor-vehicles |
| US2199036A (en) * | 1937-10-29 | 1940-04-30 | Packard Motor Car Co | Motor vehicle |
| US2204991A (en) * | 1940-01-26 | 1940-06-18 | Haltenberger Jules | Automobile hood |
| US2253561A (en) * | 1938-05-02 | 1941-08-26 | Ternstedt Mfg Co | Deck lid support |
| US2353175A (en) * | 1941-02-17 | 1944-07-11 | Hancock Mfg Company | Hinge |
| US2523505A (en) * | 1948-07-03 | 1950-09-26 | Ferguson Harry Inc | Hood latch |
-
1952
- 1952-09-23 DE DEA16571A patent/DE950539C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB354424A (en) * | 1930-05-22 | 1931-08-13 | Allan Riley | Bonnets for motor-vehicles |
| US2199036A (en) * | 1937-10-29 | 1940-04-30 | Packard Motor Car Co | Motor vehicle |
| US2253561A (en) * | 1938-05-02 | 1941-08-26 | Ternstedt Mfg Co | Deck lid support |
| US2204991A (en) * | 1940-01-26 | 1940-06-18 | Haltenberger Jules | Automobile hood |
| US2353175A (en) * | 1941-02-17 | 1944-07-11 | Hancock Mfg Company | Hinge |
| US2523505A (en) * | 1948-07-03 | 1950-09-26 | Ferguson Harry Inc | Hood latch |
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