DE959954C - Scherengliederband - Google Patents
ScherengliederbandInfo
- Publication number
- DE959954C DE959954C DEG14501A DEG0014501A DE959954C DE 959954 C DE959954 C DE 959954C DE G14501 A DEG14501 A DE G14501A DE G0014501 A DEG0014501 A DE G0014501A DE 959954 C DE959954 C DE 959954C
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- DE
- Germany
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- link belt
- connecting parts
- parts
- belt according
- scissor link
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/06—Link constructions extensible having lazy-tongs
Landscapes
- Buckles (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 14. MÄRZ 1957
G 14501 III j 44 a
Paul Girrbach, Pforzheim
ist als Erfinder genannt worden
Scherengliederband
Bei Scherengliederbändern ist ebenso wie bei den bekannten, aus Rahmen- und Rouleaugliedern
bestehenden Ziehgliederbändern ein einfaches Vernur um einzelne von den übrigen Gliedern unterschiedliche,
in der Fertigung teuerere Glieder. Auch sind bei diesen verkürzbaren Scherenbändern ge-
kürzen und Verlängern des Bandes, möglichst so- ; rade die bei Bandzug stark beanspruchten Gelenk- so
gar das Auswechseln beliebiger Glieder erwünscht, da sich durch die Möglichkeit des Verkürzens bzw.
Verlängerns dieser Bänder die Lagerhaltung von vielen verschiedenen Bandlängeii erübrigt. Man
hat dies bei Scherengliederbändern schon dadurch zu erreichen versucht, daß die Boden- und. Deckelteile
schwenkbar miteinander verbindenden Gelenkstellen durch Schraubverbindungen oder bajostellen
durch die besondere Ausbildung störungsanfällig oder gar locker.
Demgegenüber kennzeichnet sich das erfindungsgemäße
Scherengliederband durch aus Deckel- und Bodenteil gebildete Hohlglieder, in welchen an . as
querseitigen Schlitzen, austretende, die Glieder unter Federwirkung aneinanderlegende, zweckmäßigerweise
violinschlüsselförmige Verbindungs-
teile schwenkbar gelagert sind, die an ihren Enden mittels Lochungen an Zapfen in den Nachbargliedern
Vorzugs weiseauswechselbar eingehängtsind. Es wird damit ermöglicht, lauter gleiche leicht
aus- und ineinanderhängbare Bandglieder zu verwenden, die auch im Aufbau einfach und stabil sind.
Bei einschenkeligen Scherenarmbändern ist schon vorgeschlagen worden aus Boden- und
Deckelteil gebildete Hohlglieder zu verwenden, in to denen aus querseitigen Schlitzen austretende, die
Glieder unter Fedterwirkung aneinanderlegende Verbindungsteile beweglich gehalten sind.
Im einzelnen können in den bandlängs- oder querseits mittels Lappen verbündenden Deckel-
und Bodenteilen Grundplatten fest eingelegt und gegebenenfalls durch Randbördelung oder Umlappung
gehalten sein, die an vorzugsweise hohlgeprägten Mittelzapfen die Verbindungsteile
schwenkbar lagern, wobei diese Mittelzapfen je so eine Schraubenfeder aufnehmen, deren eines Ende
sich im Gliedinnern abstützt, während das andere hinter einem Nocken oder Lappen am Verbindungsteil
greift, so daß diese eingeschwenkt gehalten werden.
Ferner können die Grundplatten beiderseits vom Mittelzapfen vorzugsweise zum Außenrand gegeneinander
versetzt angeordnete, gegd>enenfalls geprägte Drehzapfen besitzen, in welchen die Verbindungsteile
einhängbar sind.
Das Ineinanderhängen der einzelnen Glieder kann dadurch ermöglicht werden, daß die Bodentei'le
derart gewölbt sind, daß die vorzugsweise am Ende abgebogenen Verbindungsteile aneinandergelegter
Glieder einfach durch Einführen und Einhängen anschließbar sind. Die an den. Drehzapfen
schwenkbar gehaltenen Verbindungsteile können aber auch durch ül>ergreifende bandlängsseitig eingeschobene
Federklammern gesichert sein. Schließlich können auch die Drehzapfen teleskopartig ausgebildet
und unter Federwirkung bestrebt sein am Boden anzustehen, so daß sie zwecks Ein- oder
Aushängens des Verbindungsteils durch eine öffnung am Bodenteil niederdrückbar sind.
Ausführungsformen des Scherengliederbandes gemäß der Erfindung sind in. der Zeichnung beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 die Unteransicht eines gedehnten und ungedehnten Scherengliederbandteiles mit teilweise
abgenommenem Boden.
Fig. 3 und 4 die Seitenansichten zu Fig. 1 und 2
teilweise aufgeschnitten,
Fig. 5 die Seitenansicht eines Bandstückes beim Aus- bzw. Einhängen von Gliedern,
Fig. 6, 7 und 8 die Innenansicht und zwei Seitenansichten eines Glieddeckels,
Fig. 9, 10 und 11 die Innenansicht und zwei
Seitenansichten eines Gliedbodens,
Fig. 12, 13 und 14 die Ansicht und zwei Schnitte
einer Grundplatte,
Fig. 15 und 16 die Ansicht und· Seitenansicht
eines Verbindungsteiles,
Fig. 17 und 18 die Unteransicht und Seitenansicht
eines zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. 19 und 20 die Schnitte durch weitere Ausführungsbeispiele.
Beim ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. ι bis 16 sind die Hohlglieder des erfindungsgemäßen
Scherengliederbandes aus den Deckelteilen 1 und Bodenteilen 2 gebildet. Die Bodenteile 2 greifen
bandlängsseitig mit Lappen 3 durch Schlitze 4 der Deckelteile 1 und sind durch Umlegen an diesen
befestigt. Querseits ist zwischen Boden- und Deckelteil je ein Spalt 5 frei. In dem Deckelteil 1
sind die Grundplatten 6 fest eingesetzt. Sie weisen hohle Mittelzapfen 7 auf, welche den Verbindungsteilen
8 zur schwenkbaren Lagerung dienen. In den Mittelzapfen 7 sind Schraubenfedern 9 ein>gesetzt,
welche mit ihrem einen Arm am Rande der Grundplatten oder Deckelteile anliegen und mit
dem anderen Arm an Nocken 10 der Verbindungsteile anstehen, derart, daß sie bestrebt sind diese
angeschwenkt zu halten. Die Grundplatten 6 tragen außerdem beidendig zum Außenrand gegeneinander
versetzt angeordnete, durch Prägung erzeugte Drehzapfen 11, in welchen jeweils die Verbindungsteile
8 der Nachbarglieder schwenkbar eingehängt sind.
Das Ein^ bzw. Aushängen von Gliedern geschieht,
wie in Fig. 5 dargestellt, durch Ausschwenken des Bandes in Richtung A, d. h. entgegen
der beim Anliegen am Arm gegebenen Biegerichtung B, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt,
so daß eine Sicherheit gegen selbsttätiges Öffnen gegeben ist. Zum besseren Aushängen ist der
Bodenteil 2 vorteilhafterweise etwas gewölbt und die Enden der Verbindungsteile 8 etwas abgebogen,
wie aus Fig. 5 ersichtlich. Auch können die Verbindungsteile 8 zum leichteren Einführen in den
seitlichen Spalt 5 aus federndem Metall bestehen.
Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 und 18 bestehen die Höhlglieder aus
Deckelteileni 12 und flachen Bodenteilen 13. Die
Verbindung beider Teile geschieht wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Die Grundplatten 14 tragen
ebenfalls hohle Mittelzapfen 15, an welchen die Verbindungsteile 16 gegen Wirkung von Federn
17 schwenkbar gelagert sind. Die Verbindungsteile 16 sind bei diesem Ausführungsbeispiel durch
bandlängsseitig eingeschobene, die Drehzapfen 18 an den Grundplatten 14 umgreifende Feder- no
klammern 19 gesichert.
Bei den beiden letzten Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 19 und 20 finden ebenfalls Deckelteile
20 und flache Bodenteile 21 Verwendung. Die Grundplatten 22 besitzen hohle Drehzapfen 23
bzw. 24, in welchen bzw. auf welchen Bolzen 25 bzw. Kappen 26 gegen Wirkung von. Federn 27
bzw. 28 teleskopartig verschiebbar sitzen, derart, daß sie stets an den BodenteMen 21 anstehen.
Durch öffnungen 29 an diesen Bodenteilen 21 iao
können mittels eines spitzen Gegenstandes die Bolzen 25 bzw. Kappen 26 niedergedrückt werden,
so daß die Verbindungsglieder 30 einfach ein- bzw. aushängbar sind.
Das erfindungsgemäße Scherengliederband be- 1*5
steht somit jeweils aus lauter gleichen einfach mit-
einander verbindbaren Gliedern und erlaubt so ein leichtes Verlängern bzw. Verkürzen des Bandes
sowie ein Auswechseln einzelner Glieder.
Claims (8)
1. Scherengliederband, gekennzeichnet durch aus Deckel- und Bodenteil gebildete Hohlglieder,
in welchen an querseitigen. Schlitzen
ίο austretende, die Glieder unter Federwirkung
aneinandeTlegende, zweckmäßigerweise violin-SGhlüsselförmige
Verbindungsteile schwenkbar gelagert sind, die an ihren Enden, mittels
Lochungen an Zapfen in den Nachbargliedern vorzugsweise auswechselbar eingehängt sind.
2. Scherengliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den bandlängs-
oder querseits mittels Lappen verbundenen Deckel- und Bodenteilen Grundplatten fest eingelegt
und gegebenenfalls durch Randbördelung oder Umlappung gehalten sind, die an
vorzugsweise höhlgeprägten Mittelzapfen die Verbindungsteile schwenkbar lagern.
3. Scherengldederband nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bodenteile mittels bandlängsseitig angeordneten Lappen
durch ihnen entsprechende seitliche Schlitze in den Deckelteil greifen und durch Umlegen festgehalten
sind.
4. Scherengliederband nach Anspruchs, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittelzapfen, je eine Schraubenfeder aufnehmen, deren eines
Ende sich im Gliediiinern abstützt, während das andere hinter einem Nocken oder Lappen
am Verbindungsteil greift, so daß diese eingeschwenkt gehalten werden.
5. Scherengliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatten beiderseits vom Mittelzapfen vorzugsweise zum Außenrand gegeneinander versetzt angeordnete, gegebenenfalls
geprägte Drehzapfen besitzen, in welchen die Verbindungsteile einhängbar sind.
6. Scherengliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenteile derart gewölbt sind, daß die vorzugsweise am Ende abgebogenen
Verbindungsteile aneinandergelegter Glieder durch Einführen und Einhängen anschließbar
sind.
7. Scherengliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Drehzapfen schwenkbar gehaltenen Verbindungsteile durch übergreifende,
bandlängsseitig eingeschobene Federklammern gesichert sind.
8. Scherengliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekem zeichnet,
daß die Drehzapfen beleskopartig ausgebildet und unter Federvvirkung bestrebt sind
am Boden anzustehen, so daß sie zwecks ELn- und Aushähgens der Verbindungsteile durch
eine öffnung am Bodenteil niederdrückbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 845281. 922497, 868985.
Deutsche Patentschriften Nr. 845281. 922497, 868985.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 609620/50 9.56 (609 835 3.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG14501A DE959954C (de) | 1954-05-26 | 1954-05-26 | Scherengliederband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG14501A DE959954C (de) | 1954-05-26 | 1954-05-26 | Scherengliederband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE959954C true DE959954C (de) | 1957-03-14 |
Family
ID=7120244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG14501A Expired DE959954C (de) | 1954-05-26 | 1954-05-26 | Scherengliederband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE959954C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE845281C (de) * | 1951-01-13 | 1952-07-31 | Albert Heinz | Dehnbares Band, insbesondere Uhrarm- oder Schmuckband |
| DE868985C (de) * | 1951-10-28 | 1953-03-02 | Fr Speidel Fa | Dehnbares Scherengliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
| DE922497C (de) * | 1952-07-08 | 1955-01-17 | Rodi & Wienerberger Ag | Einschenkliges Scherengliederband und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1954
- 1954-05-26 DE DEG14501A patent/DE959954C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE845281C (de) * | 1951-01-13 | 1952-07-31 | Albert Heinz | Dehnbares Band, insbesondere Uhrarm- oder Schmuckband |
| DE868985C (de) * | 1951-10-28 | 1953-03-02 | Fr Speidel Fa | Dehnbares Scherengliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
| DE922497C (de) * | 1952-07-08 | 1955-01-17 | Rodi & Wienerberger Ag | Einschenkliges Scherengliederband und Verfahren zu seiner Herstellung |
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