DE958608C - Einleger fuer Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen der Garben - Google Patents
Einleger fuer Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen der GarbenInfo
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- DE958608C DE958608C DEB35967A DEB0035967A DE958608C DE 958608 C DE958608 C DE 958608C DE B35967 A DEB35967 A DE B35967A DE B0035967 A DEB0035967 A DE B0035967A DE 958608 C DE958608 C DE 958608C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/10—Feeders
- A01F12/14—Feeders with band-cutters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 21. FEBRUAR 1957
B 35967 M/45 e
. öffnen der Garben
Zusatz zum Zusatzpatent 912
Gegenstand des Patentes 912 876 ist ein Einleger für Dreschmaschinen, der mit einer Einrichtung
zum selbsttätigen öffnen der Garbenbänder versehen ist. Die Trommel ist dabei mit gesteuerten
und bei jedem Umlauf abwechselnd über den Trommelumfang hinaus vorgeschobenen und wieder
zurückgezogenen Zinken versehen. Diese Mitnehmerzinken arbeiten mit einer quer verlaufenden
und feststehenden Messerschneide zusammen, die in der Einlegermulde nahezu tangential zum
Trommelumfang angeordnet ist. Die Schneide des Messers ragt an der Stelle, an der die gesteuerten
Zinken am weitesten aus dem Trommelmantel hervortreten, bis nahe an den Bewegungsbereich
der gesteuerten Zinken heran.
Bei dieser Ausbildung wird eine von den Mitnehmerzinken der Trommel erfaßte Garbe gegen
das feststehende Messer gedrückt. Dabei wird ein Teil der Garbe durch das Messer zurückgehalten.
Da der andere Teil von den weiterbewegten Zinken mitgenommen wird, erfolgt zunächst ein Öffnen
des Garbenbandes, indem dieses je nach der Schärfe des Messers mehr durchschnitten oder
durchrissen wird. Ein Teil der Garbe wird dann von den Zinken sofort durch den Einzugskanal der
Dreschtrommel zugeführt. Der Rest der Garbe
wird bei dem oder den nächsten Umläufen von den Zinken erfaßt und dann ebenfalls in die Maschine
eingezogen.
Je nach den gegebenen Verhältnissen, also nach dem Zustand und dem Umfang der aufgegebenen
Garben, nach dem Widerstand, den das Garbenband dem Zerschneiden oder Zerreißen entgegensetzt,
nach der Menge der Frucht, die im Einzelfall von den Mitnehmern der umlaufenden Trommel
ίο sicher erfaßt wird usw., kann es dabei gelegentlich
zu unerwünschten Überbeanepruchungen kommen. Die Mitnehmer der Trommel können abbrechen
oder verbogen werden. Auch kann das Messer seinerseits beschädigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einleger der genannten Art so auszubilden, daß
durch die erwähnten Überbeanspruchungen keine Schaden oder sonstige Störungen eintreten. Es hat
sich gezeigt, daß das in einfacher Weise durch eine
ao zweckentsprechende Anordnung des Messers 'erreicht
werden kann. Es genügt, das Messer so anzubringen, daß es bei Überbelastung unter
Überwindung einer Federspannung od. dgl. etwa radial zur Trommel zurückgedrückt werden kann.
Zu diesem Zweck kann der Messerträger um Scharniere schwenkbar sein, deren Bolzen parallel
zur Einlegertrommel angeordnet sind und etwa oben am Ende des Einlegerrahmens nahe dem
Einzugskanal liegen. Die zweckmäßig einstellbaren Spannfedern greifen an den Messerträger an.
Bei einer solchen Anordnung des Messers wird nicht nur jeder Bruch vermieden, sondern das
Messer bleibt auch länger schnitthaltig. Zwar erfolgt
in der Regel auch dann noch ein selbsttätiges Öffnen der Garbenbänder, wenn das Messer mehr
oder minder stumpf ist, es muß allerdings dann ein größerer Kraftbedarf in Kauf genommen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung in Seitenansicht dargestellt.
In dem Einlegerrahmen 10 ist die Trommel 11
drehbar gelagert. Die Trommel ist mit radial gesteuerten Zinken 12 versehen. Die Zinken 12
arbeiten mit dem feststehenden Messer 13 zusammen, welches parallel zur Trommel 11 angeordnet
ist und bis nahe an den Bewegungskreis der Zinken 12 heranreicht. Der Messerträger 14 ist
durch Scharniere 15 oben am Einlegerrahmen 10
angelenkt. Er kann also um diese Scharniere 15 im Uhrzeigersinn zurückgeschwenkt werden. Normalerweise
wird er aber durch sein Eigengewicht und durch das Gewicht des Messers 13 in die dargestellte
Lage gezogen. In dieser wird er durch die Feder 16 gehalten, die die Führungsschraube 17
umgibt, die einerseits mit ihrem Kopf 18 einen Anschlag 19 des Messerträgers 14 hintergreift- Im
übrigen stützt sich die Feder 16 mit ihrem einen Ende vor einen Anschlag 20 des Einlegerrahmens
10 und mit dem anderen Ende vor der Flügelmutter 21 der Schraube 17 ab. Die Feder 16 hat
eine gewisse Vorspannung, die durch Verdrehen der Mutter 21 verändert werden kann. Ein Verschwenken
des Messers 13 bzw. des Messerträgers 14 im Uhrzeigersinne, also in der Pfeilrichtung 22,
kann alsdann nur unter zusätzlicher Spannung der Feder 16 erfolgen. Das Messer vollführt eine
solche Bewegung, wenn eine vorübergehende Überbelastung eintritt. Ist das Hindernis überwunden,
so schnellt das Messer 13 unter der Einwirkung der Feder 16 sogleich wieder in die
skizzierte Normallage zurück.
Wegen der geringen Höhen vieler Scheunen und Einfahrtstore wird eine geringe Bauhöhe der
Einleger normalerweise bevorzugt. Bei der Ausbildung gemäß der Erfindung kann die Bauhoie
vorübergehend dadurch verringert werden, daß der Messerträger 14 mit dem Messer 13 nach Lösen
der Schraube 17 um etwa i8o° verschwenkt wird.
Claims (2)
1. Einleger für Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttätigen öffnen der Garben,
wobei gesteuerte und bei jedem Umlauf abwechselnd über den Trommelumfang hinaus vorgeschobene und wieder zurückgezogene
Zinken zusammenarbeiten mit einer quer verlaufenden Messerschneide, die in der Einlegemulde
nahezu tangential zum Trommelumfang angeordnet ist, nach Patent 912 876, dadurch
gekennzeichnet, daß die Messerschneide (13) so angeordnet ist, daß sie bei Überbelastung unter
Überwindung einer Federspannung (16) entgegengesetzt zur Einzugsrichtung der Garben
ausreichen kann.
2. Einleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Messerträger (14) um Scharniere (15) schwenkbar ist, deren Bolzen
parallel zur Eiralegertrommel (11) angeordnet
sind und etwa oben am Ende des Einlegerrahmens (10) nahe dem Einzugskanal liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 578/49 7.56 (609802 2.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB35967A DE958608C (de) | 1952-05-27 | 1955-06-02 | Einleger fuer Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen der Garben |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB20557A DE912876C (de) | 1950-08-26 | 1952-05-27 | Einleger fuer Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen der Garbenbaender |
| DEB35967A DE958608C (de) | 1952-05-27 | 1955-06-02 | Einleger fuer Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen der Garben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958608C true DE958608C (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=6964746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB35967A Expired DE958608C (de) | 1952-05-27 | 1955-06-02 | Einleger fuer Dreschmaschinen mit Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen der Garben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958608C (de) |
-
1955
- 1955-06-02 DE DEB35967A patent/DE958608C/de not_active Expired
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