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DE957429C - Vorrichtung zum Auflockern von Heu od. dgl. fuer landwirtschaftliche Zwecke - Google Patents

Vorrichtung zum Auflockern von Heu od. dgl. fuer landwirtschaftliche Zwecke

Info

Publication number
DE957429C
DE957429C DEA22540A DEA0022540A DE957429C DE 957429 C DE957429 C DE 957429C DE A22540 A DEA22540 A DE A22540A DE A0022540 A DEA0022540 A DE A0022540A DE 957429 C DE957429 C DE 957429C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
cone
filling
hay
filling basket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA22540A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Albers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA22540A priority Critical patent/DE957429C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE957429C publication Critical patent/DE957429C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 31. JANUAR 1957
A 22540 III j'45 h
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auflockern von Heu, Stroh od. dgl. für landwirtschaftliche Zwecke, der die Aufgabe zugrunde liegt, in einfacher, wirksamer Weise und kürzester Zeit die für die Fütterung, zum Streuen od. dgl. Zwecke notwendige Auflockerung maschinell zu bewirken. Hierbei soll die Vorrichtung so eingerichtet sein, daß möglichst kurze Transportwege vom Stapelplatz, meistens dem. über den Viehställen angeordneten Boden,-zum Stall erzielbar sind. Ein durch die Beschickung der Vorrichtung erforderliches zusätzliches Händhaben soll vermieden werden.
Vorrichtungen zum Auflockern, d. h. Öffnen und Zupfen von Fasermaterial, sind bekannt. Eine bekannte Ausführung dieser Art zeigt einen Schlagöffner für Kapok, Baumwolle und ähnliche Faserstoffe, bei dem die Schlägerwelle in einem mit Schlagstiften versehenen Siebzylinder angeordnet ist. Eine andere bekannte Ausführung sieht vor, daß ein mit einem Trichter versehener Gehäusedeckel zum Gehäuseinnern hin mit Stiften besetzt ist und mit einer im Gehäuse rotierenden mit Stiften versehenen Scheibe zusammenwirkt.
Diese bekannten Einrichtungen dienen einem völlig anderen Zweck und sind auch für die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ungeeignet. Heu, Stroh u. dgl. für "Futter- oder'sonstige landwirtschaftliche Zwecke aufzulockern, ist in diesen Maschinen nicht möglich, es würde völlig zerrissen werden. Außerdem sind diese Maschinen viel zu kleinräumig und zu kompliziert im Aufbau.
Bisher wurde in landwirtschaftlichen Betrieben das zur Verfütterung bestimmte Heu, das oft in Ballen gepreßt gelagert wird, durchweg von Hand
mittels Forken aufgelockert, was natürlich sehr mühselig und zeitraubend ist, vor allem, wenn größere Mengen für die Fütterung des \^iehs aufzubereiten sind.
Um diese Nachteile zu vermeiden, besteht die Erfindung darin, daß sie einen schachtförmigen Füllkorb mit oberer Einwurföffnung aufweist, in den von unten ein auf seiner Außenfläche mit spiralförmig angeordneten Stäben versehener ίο motorisch angetriebener Kegel hineinragt, wobei zwischen dem Kegel und der unteren Begrenzung des Füllkorbes eine ringförmige Austragöffnung verbleibt, und daß unterhalb dieser Austragöffnung ein Auffangkorb angeordnet ist, der eine untere Auslaßöffnung aufweist. Zweckmäßig besteht der Füllkorb aus im Abstand voneinander angeordnetem, senkrecht verlaufenden Stäben. Der Füllkorb kann bezüglich des angetriebenen Kegels in der Höhe verstellbar angeordnet sein. Zweckmäßig kann der Auffangkorb aus im Abstand voneinander angeordneten, senkrecht verlaufenden Stäben bestehen. Der Auffangkorb kann auch an einem Gestell befestigt sein, in dem die den Kegel tragende Welle und deren Antrieb gelagert ist. An dem Gestell sind ferner aufwärts gerichtete Stützen vorgesehen, über die Überfallrohre an einem den Füllkorb tragenden Rahmen verstellbar übergreifen.
Das Auflockern von Heu erfordert eine großräumige Maschine, die große Mengen Heu zu verarbeiten ermöglicht, ohne daß dabei Verstopfungen der Maschine, eintreten können. Außerdem erfordert die Maschine eine sehr schonende Behandlung des Heus, damit nicht das Heu in kleine Stücke zerteilt wird. Das Trennen der Stengel von den Blättern muß auch vermieden werden, da das Vieh das Heu nur dann annimmt, wenn es in seiner Form im wesentlichen erhalten bleibt. Mit bekannten Einrichtungen zum Zupfen von Fasermaterial oder zum Reinigen von Kapok, Baumwolle u. 'dgl., ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe nicht zu lösen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem Füllkorb 6, der aus einzelnen, senkrecht verlaufenden, im Abstand voneinander angeordneten Stäben 6' besteht. Der Füllkorb weist eine obere Einwurföffnung auf. Von unten ragt in den Füllkorb ein motorisch angetriebener Kegel 2 hinein, auf dessen Oberfläche spiralförmig angeordnete Stäbe 1 angebracht sind. Der Antrieb des Kegels kann durch einen Motor 5 mittels Keilriemen 4 über Keilriemenscheiben 3 erfolgen. Das durch den Kegel mit den Stäben aufgelockerte Material wird nach außen geschleudert und tritt in dem Spalt zwischen unterem Ende des Füllkorbes und Kegelmantels aus. Die abgebogene untere Kante des Mantels des Füllkorbes verhindert dabei ein Wegschleudern nach außen. Das Material wird nach unten umgelenkt und fällt in einen Auffangkorb 7. Der Auffangkorb besteht aus einem Gerüstrahmen 13, in dem die Stäbe/' des Auffangkorbes senkrecht verlaufend und im Abstand voneinander angeordnet sind. An dem Gerüstrahmen sind Stangen 8 nach oben sich erstrekkend angeordnet, über die Überfallrohre 14 greifen. Mittels Verstellöchern 9 ist die Höheneinstellung des Füllkorbes möglich. Am Gerüstrahmen 13 ist ferner ein Aufbauflansch 12 für den Motor 5 und die Welle 11 angebracht, die durch Befestigungsschellen 10 gehalten wird.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Auflockern von Heu, Stroh od. dgl. für landwirtschaftliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen schachtförmigen Füllkorb (6) mit oberer Einwurföffnung aufweist, in den von unten ein auf seiner Außenfläche mit spiralförmig angeordneten Stäben versehener motorisch angetriebener Kegel hineinragt, wobei zwischen dem Kegel und der unteren Begrenzung des Füllkorbes eine ringförmige Austragöffnung verbleibt, und daß unterhalb dieser Austragöffnung ein Auffangkorb (7) angeordnet ist, der eine untere Auslaßöffnung aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkorb aus im Abstand voneinander angeordneten, senkrecht verlaufen- go den Stäben besteht.
.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkorb (6) bezüglich des angetriebenen Kegels (2) in der Höhe verstellbar angeordnet ist. .
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangkorb (7) aus im Abstand voneinander angeordneten, senkrecht verlaufenden Stäben besteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangkorb (7) an einem Gestell (13) befestigt ist, in dem die den Kegel (2) tragende Welle (11) und deren Antrieb (3, 4, 5) gelagert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestell aufwärts gerichtete Stützen (8) vorgesehen sind, über die Überfallrohre (14) an einem den Füllkorb (6) tragenden Rahmen verstellbar übergreifen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 202 805; schweizerische Patentschrift Nr. 238 193.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©€09 578/5« 7.56 (609 777 1. 57)
DEA22540A 1955-04-24 1955-04-24 Vorrichtung zum Auflockern von Heu od. dgl. fuer landwirtschaftliche Zwecke Expired DE957429C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE957429C true DE957429C (de) 1957-01-31

Family

ID=6925210

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DEA22540A Expired DE957429C (de) 1955-04-24 1955-04-24 Vorrichtung zum Auflockern von Heu od. dgl. fuer landwirtschaftliche Zwecke

Country Status (1)

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DE (1) DE957429C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202024000220U1 (de) 2024-02-05 2024-03-04 Heubatec Gmbh Entstaubungsvorrichtung für halmartiges Futter und Einstreumaterial

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202805C (de) *
CH238193A (de) * 1944-02-29 1945-06-30 Pluess Gottlieb Verfahren zum Öffnen und Zupfen von Fasermaterial und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.

Patent Citations (2)

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DE202805C (de) *
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DE202024000220U1 (de) 2024-02-05 2024-03-04 Heubatec Gmbh Entstaubungsvorrichtung für halmartiges Futter und Einstreumaterial

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