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DE957163C - Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienenden zweiseitigen Fliesenverkleidung - Google Patents

Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienenden zweiseitigen Fliesenverkleidung

Info

Publication number
DE957163C
DE957163C DEB22344A DEB0022344A DE957163C DE 957163 C DE957163 C DE 957163C DE B22344 A DEB22344 A DE B22344A DE B0022344 A DEB0022344 A DE B0022344A DE 957163 C DE957163 C DE 957163C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spacers
concrete
serves
partition
permanent formwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB22344A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Buchholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wessel Werk GmbH
Original Assignee
Wessel Werk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wessel Werk GmbH filed Critical Wessel Werk GmbH
Priority to DEB22344A priority Critical patent/DE957163C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE957163C publication Critical patent/DE957163C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/86Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
    • E04B2/8652Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms with ties located in the joints of the forms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienenden zweiseitigen Fliesenverkleidung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienendem zweiseitigen Fliesenverkleidung, deren paralleler A]#s@tand beim Betonieren durch Zwischenlage von Abstandhaltern hergestellt ist. Bei derartigen Trennwänden werden die einzelnen Fliesen und Fliesenschalen durch Abstandhalter miteinander verklebt und somit zu Tafeln beliebiger Größe als vorgefertigte Bauelemente zusammengefügt. Dieses Verfahren hat verschiedene Nachteile. So ist es vor allen Dingen schwierig,. eine saubere, exakte Verklebung herzustellen, die sowohl die Fliesen einer Schale der Trennwand untereinander als auch die beiden Schalen miteinander in genügend fester Weise verbindet. Schwierigkeiten ergeben sich weiterhin beim Ausfüllen der Trennwände z. B. mit Beton: Durch die Feuchtigkeit kann. gegebenenfalls die Klebverbindung gelöst oder gelockert werden, außerdem ist bei der Verdichtung des Betons, soweit dieser nicht flüssig ist, besondere Vorsicht geboten. Ferner sind der Versand und die Verpackung der vorgefertigten Bauelemente nicht leicht durchzuführen (Herausreißen einzelner Fliesen oder Zerbrechen des ganzen Bauelements). Im übrigen lassen sich diese Bauelemente nur nach einer Bauzeichnung herstellen, so daß - der Einführung dieses Verfahrens Grenzen, gesetzt sind.
  • Durch die Erfindung werden die vorstehend geschilderten . Schwierigkeiten vermieden, und es ist der Aufbau der Trennwände auch an Ort und Stelle ohne vorherige Anfertigung einer Bauzeichnung möglich.
  • Das geschieht dadurch, daß- die Abstandhalter mit Vorsprüngen, Stiften od. dgl. zur Bestimmung der Fugenabstände und in an :sich bekannter Weise mit Bohrungen für die wieder lösbaren Haltevorrichtungen der Fliesen versehen .sind.
  • Dadurch läßt sich eine vollständig feste Verbindung der beiden Fliesenschalen erzielen. Außerdem ist es hierdurch auch leichter als bei den bekannten Fliesentrennwänden möglich, Bewehrungen für den Füllbeton einzubringen.
  • Gemäß der weiteren Erfindung können die Abstandhalter ganz oder teilweise aus nachgiebigem Material bestehen. Auf diese Weise i,st es möglich, etwaige Dickenabweichungen der Fliesen nach der Innenseite der Wand hin auszugleichen, so daß vollständig ebene Außenflächen gewährleistet sind.
  • Zweckmäßig bestehen die Haltevorrichtungen nach der Erfindung aus einem Bolzen oder Stift mit mindestens zwei Halteplatten, von denen wenigstens eine vollständig# abschraubbar ist.
  • Zur leichteren Befestigung und Lösung der Haltevorrichtung kann die abschraubbare Halteplatte mit Griffteilen, beispielsweise in Form von Flügeln, versehen sein.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung, auf der einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind), und aus der nachfolgenden Beschreibung. In der Zeichnung zeigt Abb. i einen Teil einer Trennwand nach der Erfindung vor dem Vergitessen und während des Aufbaus in isometrischer Darstellung, Abb. 2 eine Ansicht der gleichen Trennwand von der Stirnseite, Abb. 3 eine Ausführungsform des Abstandhalters in lotrechter Stellung von oben, unten oder von, der Seite gesehen, Abb. 3 a den gleichen Abstandhalter von vorne oder hinten gesehen, Abb. 4 und 4a eine andere Ausführungsform des Abstandhalters in denselben Stellungen 'wie bei Abb. 3 und 3 a, Abb. 5 und 5 a eine dritte Ausführungsform des Abstandhalters, gesehen wie Abb. 4, 4a.
  • Mit i und i" sind Fliesen bezeichnet, aus denen zwei im Abstand stehende Schalen einer Trennwand gemäß der Erfindung aufgebaut werden können. Die Abstandhalter sind hierbei mit 2 bezeichnet, während die Haltevorrichtungen die Bezugszeichen 3, 4 und 5 besitzen.
  • Gemäß Abb. 3 und 3 a sind die Abstandhalter 2 mit Vorsprüngen in Form von eingelassenen Stiften 6 versehen, die in zwei zueinander senkrechten Reihen angeordnet sind und zurBestimmung der Fugenabstände dienen. Außerdem ist in der Mitte eine Bohrung 7 vorgesehen, durch die ein Bolzen 5 der Haltevorrichtung hindurchgeführt werden kann.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 3 besteht der Abstandhalter 2 aus einem nicht nachgiebigen Material, wie beispielsweise Holz, und ist an beiden Seiten mit einer Zwischenscheibe 8 aus nachgiebigem Werkstoff, wie beispielsweise Papierfilz oder einem anderen nachgiebigen Werkstoff, versehen.
  • Für den Zusammenbau werden zunächst Abstandhalter, die nur eine Reihe -von Vorsprüngen aufweisen, verwendet, um damit die untere Reihe der Fliesen i und i" zu verbinden. Sodann werden an den Kreuzungspunkten Abstandhalter gemäß Abb. 3 und 3 a befestigt, bis die beiden Schalen der gesamten Trennwand aufgebaut sind, wobei an den Rändern jeweils wieder Abstandhalter mit nur einer Reihe von Vorsprüngen vorgesehen werden.
  • Gemäß Abb.2 können die Haltevorrichtungen, die aus einem Stahlstift oder Bolzen 5 mit einer festen Kopfplatte 3 und einer aufschraubbaren Halteplatte 4 bestehen, mit Flügeln oder Flügel muttern 9 versehen werden, um damit das Festziehen und Lösen zu erleichtern. Durch das Festschrauben der Halteplatten 4 ergibt sich ein fester Zusammenhalt der Wandschalen und außerdem die Möglichkeit, durch stärkeres oder schwächeres Anziehen der Verschraubung geringe Dickenunterschiede zwischen den einzelnen Fliesen auszugleichen, d. h. die nachgiebigen Zwischenlageplatten 8 mehr oder weniger zusammenzupressen.
  • Wird der gesamte Abstandhalter aus elastischem oder schwach plastischem Material hergestellt, so erübrigt sich selbstverständlich die Beilage von besonderen Unterlegscheiben.
  • Nach dem Aufbau kann die Wand mit Beton vergossen werden, wobei Bewehrungen beispielsweise in Form von Stahl- und Drahteinlagen usw. Verwendung finden können. Auch können z. B. keramische Scherben dem Beton zugesetzt werden.
  • Ein Herauslösen einzelner Platten beim Einbringen des Betons ist durch die Haltevorrichtung mit Sicherheit verhindert. Sobald die Füllung der Zwischenwand abgebunden hat, werden die Haltevorrichtungen entfernt und sind für den Aufbau weiterer Fliesentrennwände wieder verwendbar.
  • Die Ausführungsformen gemäß Abb.4 unrd 4.a bzw. 5 und 5 a unterscheiden sich von der Form nach Abb. 3, 3 a lediglich dadurch, daß am Stelle der Stifte 6 plättchenförmige Einlagen io zur Bestimmung der Fugenbreite in das Material des Abstandhalters 2 eingelassen sind.
  • Dabei sind .die Abstandhalter gemäß Abb.5 und 5 a für die Fugenkreuzungen und die Abstandhalter gemäß Abb. 4 und 4 a für die Trennfugen an den Rändern der Wand vorgesehen. Selbstverständlich können die Abstandhalter an Stelle der dargestellten runden Grundform auch jede beliebige andere Form, beispielsweise quadratische, kreuzähnliche oder eine sonstige Form, besitzen. So kann beispielsweise eine abgerundete Kreuzform zweckmäßig ,sein, um einen möglichst geringen Raum innalt des Abstandhalters und damit eine größere Festigkeit der fertigen Wand zu erzielen.
  • Selbstverständlich können die Trennwände unter Verwendung der Abstandhalter gemäß der Erfindung auf Wunsch auch vorfabriziert, d. h. in zusammengebautem Zustand an der Baustelle angeliefert werden, jedoch ist ihr Aufbau derart einfach, daß er von jedem Fliesenleger an Ort und Stelle durchgeführt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienenden zweiseitigen Fliesenverkleidung, deren paralleler Abstand beim Betonieren durch Zwischenlage von Abstandhaltern hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter mit Vorsprüngen, Stiften od. dgl. (6, io) zur Bestie mang der Fugenabstände und in an sich bekannter Weise mit Bohrungen (7). für die wieder lösbaren Haltevorrichtungen der Fliesen ver-,sehen sind.
  2. 2. Trennwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter ganz oder teilweise aus nachgiebigem Material bestehlen.
  3. 3. Trennwand nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen aus einem Bolzen oder Stift mit Halteplatten bestehen, von denen mindestens eine vollständig abschraubbar ist.
  4. 4. Trennwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abschraubbare Halteplatte mit Griffteilen beispielsweisse in Form von Flügeln versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 254 475; deutsche Patentschriften Nr. 803 190, 832,667.
DEB22344A 1952-10-08 1952-10-08 Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienenden zweiseitigen Fliesenverkleidung Expired DE957163C (de)

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Publications (1)

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DE957163C true DE957163C (de) 1957-01-31

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DEB22344A Expired DE957163C (de) 1952-10-08 1952-10-08 Trennwand aus Beton od. dgl. mit einer zugleich als bleibende Schalung dienenden zweiseitigen Fliesenverkleidung

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DE (1) DE957163C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976077C (de) * 1953-04-18 1963-02-14 Willibald Hartlmaier Abstandhalter fuer Fliesenbauelemente
US3750997A (en) * 1971-08-23 1973-08-07 J Andersen Locking ring for corners of plywood form panels
US4024683A (en) * 1974-09-16 1977-05-24 Irle Deuz Gmbh Fixing clamp for laying wall tiles

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH254475A (de) * 1947-03-04 1948-05-15 Becvar Josef Füllmauer, Verfahren zur Herstellung derselben und Gerüstrahmen zur Durchführung des Verfahrens.
DE803190C (de) * 1949-05-31 1951-03-01 Karl Hoof Verfahren zur Herstellung von Betonmauerwerk
DE832667C (de) * 1950-01-14 1952-02-28 Willibald Hartlmaier Aus einer Mehrzahl von nebeneinander liegenden und verbundenen Fliesen bestehendes Fliesenbauelement

Patent Citations (3)

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