DE956984C - Hand-Motorsaege fuer die Bearbeitung wellenfoermiger Stoffe - Google Patents
Hand-Motorsaege fuer die Bearbeitung wellenfoermiger StoffeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D49/00—Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
- B23D49/10—Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades
- B23D49/16—Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades actuated by electric or magnetic power or prime movers
- B23D49/162—Pad sawing devices
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Hand-Motorsäge für die Bearbeitung wellenförmiger Stoffe Bekannt sind Handwerkzeuge mit einem motorisch hin.und her gehend angetriebenen Werkzeug, beispielsweise eine Säge, für das Schneiden und Bearbeiten von Materialien wie Holz, Karton, Faserpreßstoffe, Sperrholzplatten usw., von flacher Form, sowie mit einem beim Arbeiten sich auf dem Werkstoff abstützenden, mit, dem Gehäuse des Gerätes verbundenen Stützfuß. Bei bekannten Hand-Motorsägen besteht der Stützfuß aus einer flachen Platte, die beim Sägen gegen die Oberfläche des zu bearbeitenden Materials flach anliegt und beim Vorschub darüber hinweggleiten kann. Der Vorderteil .der Fußplatte ist für den Durchgang der Säge geschlitzt. Sobald es sich aber darum handelt, mit dieser Säge Stoffe. mit stark unebener oder sogar wellenförmiger .Oberfläche, wie Wellblech, Welleternit usw., zu schneiden, erweist sich der Stützfuß in der bestehenden Form als ein großes Hindernis, das die Arbeit sehr erschwert oder unmöglich macht.
- Es ist bekannt, an Stelle des- flachen., pl.attenförmigen Stützfußes einseitig zur Säge im Werkzeuggehäuse befestigte gewölbte Flächen oder eine Rolle anzubringen. Diese Vorrichtungen ergeben keine sichere Führung des Werkzeuges, wenn ein Schnitt durch eine wellenförmige Oberfläche mit wechselnder. Neigung ausgeführt werden muß. Für einen sauberen Schnitt ist eingleichmäßiger Vorschubwiderstand Voraussetzung, der nur mit Abstützelementen zu beiden Seiten der Säge erreichbar ist.
- Diesem Zweck dient erfindungsgemäß ein als Stützfuß ausgebildetes Traggestell, das auf getrennten, in Richtung gegen das Werkstück ausladenden Trägern je eine von zwei gleichachsigen, von einer gegebenenfalls für den Sägeblattrücken vorhandenen bekannten Druckentlastungsrolle unabhängigen Stützrollen trägt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. i zeigt eine Hand-Motorsäge in der eingangs erwähnten bekannten Ausführungsform mit dem üblichen flachen Stützfuß, der zur Bearbeitung von Materialien mit flacher Oberfläche dient; Fig. 2 zeigt die Anwendung der gleichen Hand-Motorsäge wie in Fig. i, bei welcher jedoch der flache Stützfuß durch die erfindungsgemäße rollende Stützauflage für das Schneiden einer gewellten Eternitplatte ersetzt ist; Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht der Säge, in welcher die Rollenlagerung teilweise geschnitten ist; Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Vorderteiles der Hand-Motorsäge; Fig. 5 zeigt die gleiche Ansicht wie Fig. 4, in welcher jedoch die nähere Rolle und ein Teil des Gehäuses weggeschnitten sind; Fig. 6 ist eine Ansicht des vorderen Apparateteiles von unten.
- Im Vorderteil des Getriebegehäuses i der Hand-Motorsäge ist im Werkzeughalter 2 ein Sägeblatt 3 fest eingespannt. Durch den im Apparat eingebauten Elektromotor wird das Sägeblatt mit seinem Halter :2 über das im Getriebegehäuse i eingebaute, nicht gezeichnete Getriebe in die für den Betrieb erforderliche hin und her gehende Bewegung versetzt, sobald der elektrische Strom eingeschaltet ist.
- Auf der Unterseite des Gehäuses ist die rollende Stützauflage befestigt. Diese weist ein Rollengestell 4 mit zwei seitlichen Rollenträgern 5 auf, das mittels Schrauben 6 mit den Gehäuse i lösbar verbunden ist. jeder der beiden Rollenträger 5 trägt auf einer Achse 7 eine drehbare Rolle B. Die Rollenträger sind so angeordnet, daß sich auf beiden Seitendes Sägeblattes je eine Rolle befindet, die beide unabhängig voneinander um eine gemeinsame Rotationsachse leicht drehbar sind. Die gemeinsame Rotationsachse steht dabei senkrecht zurr Arbeitsebene des Sägeblattes. Die beiden Rollen 8 sind so weit voneinander distanziert, daß eine in ihrem Halter io drehbar gelagerte, an sich bekannte Stützrolle 9, die zur Führung des Sägeblattes dient und den gegen das Blatt ausgeübten Arbeitsdruck aufnimmt, zwischen ihnen bequem Platz hat. Ein sicheres Arbeiten, ohne auf der unebene Oberfläche des Werkstückes auszugleiten, wird dadurch gewährleistet, daß die Peripherie der beiden Rollen geriffelt ausgebildet ist. Die mit der Hand-Motorsäge mit rollender Stützauflage durchgeführten eingehenden Versuche ergaben beim Schneiden nach bestimmten vorgezeichneten Kurven eine bedeutend bessere Manöverierbarkeit, wenn die gemeinsame Rotationsachse der Rollen 8 mit der Zahnspitzenlinie des Sägeblattes 3 annähernd in der gleichen Ebene liegt.
- Das Schneiden von wellenförmigen Materialien kommt bei weitem weniger häufig vor als von flachem Material. Aus diesem Grunde ist das Rollengestell 4 so ausgebildet, daß es bei einer vorhandenen Hand-Motorsäge mit dem regulären rollenlosen Stützfuß von flacher Form wechselweise verwendet werden kann und zu diesem Zwecke gemeinsame Befestigungsschrauben .und Gewindelöcher mit demselben aufweist. Dies bedeutet eine große Ersparnis, da sich dadurch die Anschaffung einer zweiten Maschine für derartige Spezialzwecke erübrigt.
- In der Praxis hat sich ferner gezeigt, daß die Anbningung eines -zusätzlichen Handgriffes. i i an der Hand-Motorsäge das Arbeiten auf unebenen Flächen sehr erleichtert. Der zusätzliche Handgriff wird vorteilhaft so angebracht, daß seine Längsachse parallel zur Rotationsachse der Rollen 8 verläuft und auch annähernd in der genannten, der Rotationsachse und der Zahnspitzenlinie des Sägeblattes gemeinsamen Ebene liegt. Diese Anordnung hat die leichteste Manöverierbarkeit des Apparates ergeben. Der Handgriff i i sitzt auf einem Halter 12, der mittels Schrauben 13 mit dem Rollengestell 4. lösbar verbunden ist.
- Der Halter 12 einerseits und seine Auflagefläche am Rollengestell anderseits sind derart gestaltet, daß je nach den -momentanen Erfordernissen bzw. je nachdem, ob die Bedienungsperson links- oder rechtshändig veranlagt ist, der Handgriff auf der einen oder der anderen Apparateseite angebracht werden kann. Nach Lösen der Schrauben i3 kann der Handgriff ohne weiteres in die Gegenlage gekehrt und durch Wiedereinschrauben der Schrauben in der neuen Lage festgezogen werden. Zu diesem Zwecke ist die Auflagefläche am Rollengestell 4. für die Aufnahme des Halters 12 so weit schräg gerichtet, daß beim Festschrauben des Halters gegen diese Fläche der Handgriff von selbst die vorerwähnte gewünschte Lage einnimmt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Handwerkzeug mit einer .motorisch hin und her gehend angetriebenen Säge mit einseitig eingespanntem Sägeblatt und mit einem am Gehäuse lösbar befestigten, auf die Werkstückoberfläche aufsetzbaren Stützfuß, gekennzeichnet durch ein als Stützfuß ausgebildetes Traggestell, das auf getrennten, in Richtung gegen das Werkstück ausladenden Trägern je eine von zwei gleichachsigen, von einer gegebenenfalls für den Sägeblattrücken vorhandenen bekannten Druckentlastungsrolle unabhängigen Stützrollen trägt.
- 2. Handwerkzeug nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Stützrollen mit der Zahnspitzenlinie des Sägeblattes in oder annähernd in einer Ebene liegt.
- 3. Handwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell für die Befestigung des Z-förmig ausgebildeten Handgriffhalters (i2) eine schräge Sitzfläche aufweist, auf der der Handgriffhalter in gleicher Weise auf der einen sowie auf der andern Seite des Handwerkzeuges derart zu befestigen ist, daB die Handgriffachse parallel zur Rollenachse ist und in oder annähernd in der der Zahn-Spitzenlinie und der Rollenachse gemeinsamen Ebene liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 644 01 1 ; USA.-Patentschrift Nr. 2 646 094; französische Patentschrift Nr. i oo8 959; britische Patentschrift Nr. 6o2 i55.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH956984X | 1953-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE956984C true DE956984C (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=4550346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES39863A Expired DE956984C (de) | 1953-07-25 | 1954-07-03 | Hand-Motorsaege fuer die Bearbeitung wellenfoermiger Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE956984C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3151276A1 (de) * | 1981-12-24 | 1983-07-14 | Festo-Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, 7300 Esslingen | "als handgeraet ausgebildetes trenn- und schneidegeraet, insbesondere zum zerschneiden von asbest, plexiglas, beschichteten formstuecken od.dgl." |
| DE102005025934B4 (de) * | 2005-06-06 | 2015-12-31 | Mafell Ag | Elektrische Stichsäge |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE644011C (de) * | 1935-03-30 | 1937-04-22 | Carl Sauer | Nutenfraesmaschine |
| GB602155A (en) * | 1946-05-14 | 1948-05-20 | Stanley Naylor | Improvements in or relating to frames for holding saw blades |
| FR1008959A (fr) * | 1950-01-20 | 1952-05-23 | Dispositif de scie électrique | |
| US2646094A (en) * | 1949-10-06 | 1953-07-21 | Rcs Engineering Corp | Reciprocating saw blade with piercing means |
-
1954
- 1954-07-03 DE DES39863A patent/DE956984C/de not_active Expired
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| DE102005025934B4 (de) * | 2005-06-06 | 2015-12-31 | Mafell Ag | Elektrische Stichsäge |
| DE102005025934C5 (de) * | 2005-06-06 | 2020-10-22 | Mafell Ag | Elektrische Stichsäge |
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