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DE956840C - Uhrwerk mit elektromagnetischem Antrieb - Google Patents

Uhrwerk mit elektromagnetischem Antrieb

Info

Publication number
DE956840C
DE956840C DEP49558A DEP0049558A DE956840C DE 956840 C DE956840 C DE 956840C DE P49558 A DEP49558 A DE P49558A DE P0049558 A DEP0049558 A DE P0049558A DE 956840 C DE956840 C DE 956840C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
contact
armature
pin
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP49558A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schattanik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAKOB PALMTAG UHRENFABRIK
Original Assignee
JAKOB PALMTAG UHRENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAKOB PALMTAG UHRENFABRIK filed Critical JAKOB PALMTAG UHRENFABRIK
Priority to DEP49558A priority Critical patent/DE956840C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE956840C publication Critical patent/DE956840C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/021Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Uhrwerk mit elektromagnetischem Antrieb Die Erfindung bezieht sich auf ein Uhrwerk mit elektromagnetischem Antrieb und einem frei ausschwingenden, mit einem Uhrpendel direkt gekoppelten Anker, wobei die Pendelschwingungen mittels zwischengeschalteter zahnradloser Antriebsglieder das Sekundenrad des Uhrwerks absatzweise weiterschalten. Eine bekannte Uhr dieser Gattung ist mit einer Art von Hippschem Fühlkontakt ausgerüstet, der den Erregerstromkreis des Elektromagneten nur dann betätigt, wenn die Pendelamplitude auf einen bestimmten Mindestwert abgesunken ist. Abgesehen von der Empfindlichkeit eines solchen bei Präzisionsuhren anderer Bauart wegen der »freien« Schwingung des Pendels über längere Zeit an sich bewährten Fühlkontaktes, ist jedoch eine solche hohe Präzision verlangende, relativ komplizierte und daher teure Kontaktanordnung bei direkter Kopplung des Pendels mit dem Anker und der Zeigerwerksfortschaltung unzweckmäßig, weil ja das Pendel auch im antriebslosen Zustand den Anker mitbewegen und dazu noch die Arbeit der Zeigerwerkschaltung leisten muß. Für solche Uhren muß, vor allem bei Batteriebetrieb, auf günstigere Antriebsverhältnisse bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch geachtet werden.
  • Bei einem Uhrwerk mit elektromagnetischem Antrieb und frei ausschwingendem, mit dem Anker direkt gekoppeltem Uhrpendel, dessen Schwingungen mittels zwischengeschalteter, zahnradloser Antriebsglieder das Sekundenrad des Uhrwerks absatzweise weiterschalten, werden zur Schaffung erheblich günstigerer Antriebsverhältnisse erfindungsgemäß die Kontakt- und Fortschaltorgane so angeordnet, daß die Weiterschaltung des Sekundenrades in der einen Nullage des Pendels und die Stromkreisschließung nur kurzfristig in der anderen Nullage erfolgen, wobei der Anker so gestaltet und angeordnet ist, daß er bei Stromkreisschließung am Beginn seines Eintritts in das Magnetfeld steht.
  • Es ist zwar bereits bekanntgeworden, bei elektromagnetischem Pendelantrieb von Uhren anderer Bauart den Stromschluß in der einen Nullage des Pendels erfolgen zu lassen, jedoch wird nach dem Vorschlag der Erfindung zusätzlich in der zweiten Nullage des Pendels die Zeigerwerksfortschaltung bewirkt. In beiden Fällen wird die Tatsache ausgenutzt, daß in der Nullage die Pendelgeschwindigkeit und damit der vom Pendel ausgeübte Impuls am größten ist. Durch die Trennung der beiden Vorgänge auf die zwei verschiedenen Nulllagen des Pendels werden aber die mechanischen Belastungen verteilt und somit eine Überbeanspruchung des Pendels vermieden. Die nur kurzfristige Schließung des Stromkreises hierbei ermöglicht eine erhebliche Stromersparnis. Wichtig ist aber auch noch, daß der Stromkreis nur in dem Augenblick geschlossen wird, in dem der von der Magnetspule erregte lamellierte Eisenkörper seine größte Wirkung auf den Anker ausübt. Dadurch wird ein besonders guter Wirkungsgrad des fließenden Stromes erzielt. Die Ausbildung des Ankers in der Form, daß er bei der Stromkreisschließung am Beginn seines Eintritts in das Magnetfeld steht, ist als Einzelmaßnahme zwar ebenfalls bekannt, jedoch wirkt sie sich im Zusammenhang mit den übrigen Merkmalen in wesentlich größerem Maße aus. Durch die Kombination der Merkmale wird neben der Vereinfachung des Aufbaues der Uhr ein Werk geschaffen, das sich durch besonders geringen Stromverbrauch auszeichnet, so daß zu seinem Antrieb eine normale Schwachstrombatterie verwendet werden kann. Auch bei dem durch die Zeit hervorgerufenen Spannungsabfall der verwendeten Schwachstrombatterie kann durch die Besonderheiten der Konstruktion ein zuverlässiger Gang der Uhr erreicht werden.
  • Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung beziehen sich einerseits auf die besondere Ausbildung der mechanischen und andererseits der elektrischen Schaltglieder,-da nur im Zusammenwirken beider Teile der geringe Stromverbrauch und der einfache Aufbau erzielt werden können.
  • Hinsichtlich der mechanischen Schaltglieder ist wesentlich, daß ein die in das Sekundenrad eingreifende Schaltklinke tragender, um die Achse des Sekundenrades drehbarer Hebel unter dem Einfluß einer auf der Ankerachse befestigten Nockenscheibe steht, und daß die Drehung des Sekundenrades auf das Minutenrad übertragen werden kann, indem ein am Sekundenrad befestigter Stift bei jeder Umdrehung eine in das Minutenrad eingreifende Schaltklinke bewegt.
  • Eine andere zweckmäßige Weiterbildung bezieht sich auf einen neuen Einwegkontakt zur Stromkreisschließung und -öffnung, der durch einen mit dem Anker schwingenden, mit einem schräg zur Schwingungsebene liegenden festen Kontakt zusammenarbeitenden Kontaktstift gekennzeichnet ist, der um einen in seiner Schwingungsebene liegenden Bolzen drehbar und nach beiden Richtungen federnd ausweichend gelagert ist. Weitere Merkmale des Einwegkontakts ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und den Ansprüchen.
  • Der neue Einwegkontakt gewährleistet eine sehr kurze Dauer des Stromkreisschlusses, wobei der Stromschluß für die Erregung des Elektromagneten im günstigsten Anzugsmoment zum Anker erfolgt und beendet wird. Es handelt sich dabei nur um den Bruchteil einer Sekunde. Nach erfolgter Unterbrechung des Stromkreises wird noch die im Eisenkern auftretende Remanenz ausgenutzt, um dem Anker den restlichen Anstoß zu geben. Daraus ergibt sich eine äußerst günstige minimale Stromaufnahme. Es ist erstmalig erreicht worden, daß ein nichtpolarisiertes Magnetsystem bei einer praktisch bisher nicht erreichten minimalsten Stromaufnahme von etwa 2 bis 3 Milliampere bei 9 Volt ein Uhrwerk mit Pendelregulierung antreibt. Die Uhr ist derart angelegt, daß ihr Pendel innerhalb i Sekunde eine vollständige Schwingung ausführt und daß die vorzugsweise gleich großen Räder für die Sekunde und für die Minute mit 6o Zähnen versehen sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Batterieuhr dargestellt, wobei sich die Darstellung auf das Uhrwerk ohne Zeiger und Zifferblatt beschränkt.
  • Fig. i zeigt das Uhrwerk in einer Ansicht von hinten; Fig.2 zeigt in größerem Maßstab eine Seitenansicht des festen Schaltkontaktes in der Richtung B-A, der in Fig. i eingezeichneten Schnittlinie .-1-B gesehen; Fig.3 zeigt, gleichfalls in größerem Maßstab gezeichnet, einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i, wobei die Darstellung auf den Anker und die damit verbundene, den beweglichen Kontaktstift tragende Platte beschränkt ist; Fig. 4. zeigt eine Seitenansicht des Uhrwerks; Fig. 5 stellt eine Innenansicht bzw. einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. q. dar, wobei nur die mit der mittleren Platine zusammenhängenden Triebwerksteile gezeichnet sind; Fig. 6 zeigt das Uhrwerk von vorn, also von der Zeigerseite gesehen, wobei wiederum nur die mit der vorderen Platine zusammenhängenden Triebwerksteile dargestellt sind.
  • Abgesehen von an und für sich bekannten unwesentlichen Einzelheiten besteht das Uhrwert. aus den drei Platinen i, 2, 3, die in bekannter Weise durch Bolzen oder Schraubenverbindungen ,4 in bestimmtem Abstand voneinander zusammengehalten sind. Zwischen den Platinen 2, 3 ist der vorzugsweise lamellierte Eisenkern 5 nebst der Elektromagnetspule 6 gelagert. Zwischen den in Fig. i gestrichelt gezeichneten Polschuhen 5' schwingt der gleichfalls lamellierte Anker 7, dessen in den Platinen 2, 3 gelagerte Achse mit 8 bezeichnet ist. Die Ankerachse 8 ist hinter der Platine 3 mit einer Platte 9 fest verbunden, deren unterer Stift io beispielsweise in ein Langloch i i des Uhrpendels 12 eingreift, das in vereinfachter Form dargestellt ist und um den oberen Aufhängepunkt 13 schwingt.
  • In einem Schlitz 14 der Platte 9 ist der bewegliche Kontaktstift 15 mittels des Querbolzens 16 drehbar gelagert. Auf diesem Kontaktstift 15 ruht eine dünne Blattfeder 17, die an ihrem Ende durch eine Schraube 18 mit der Platte 9 verbunden ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, belastet die Feder 17 den Kontaktstift 15 zu beiden Seiften des Querbolzens 16, was zur Folge hat, daß der in Fig. 3 entweder nach unten oder nach oben (s. eingezeichnete Pfeile) ausgeschwenkte Kontaktstift die Feder 17 anhebt und durch diese Feder selbsttätig wieder in seine mittlere, in Fig.3 dargestellte Ruhelage zurückgebracht wird.
  • Zur Zusammenarbeit mit dem Kontaktstift 15 ist auf der Platine 3 ein Kontakt ig in Gestalt eines Blechstreifens befestigt. Dieser Kontakt ig liegt schräg zur Schwingungs- bzw. zur Platinenebene, wie aus Fig. 2 deutlich ersichtlich. Der Kontakt i9 wird beispielsweise von dem mit der Platine 3 fest verbundenen stumpfwinklig abgebogenen Blech 2o getragen, auf dem der Kontakt ig unter Zwischenschaltung von Isolierscheiben 21, 22 isoliert befestigt ist. In Fig. i liegt der nach innen über seine Halterung 2o herausragende Kontakt 1g oben, seine Unterseite ist isoliert, beispielsweise durch eine von der Isolierplatte 2i ausgehende Zunge 21'. Das in Fig. i nach außen über die Halterung hinausgehende Kontaktende ig' dient zum Anschluß der elektrischen Leitung.
  • Der oben beschriebene sogenannte Einwegkontakt arbeitet in folgender Weise. Bei der in Fig. i durch einen Pfeil 23 angegebenen Schwingrichtung des Pendels 12 trifft der mit dem Anker 7 schwingende Kontaktstift 15 oben auf den schräg gestellten Kontakt ig, wodurch in an sich bekannter Weise der Stromkreis der Magnetspule 6 geschlossen wird. Diese Kontaktschlußstellung ist in Fig. i dargestellt. Aus Fig. i ist gleichzeitig ersichtlich, daß sich der Anker 7 in diesem Augenblick in seiner günstigsten Anzugstellung zu den Polschuhen 5' befindet. Bei dem Hinweggleiten des Kontakttiftes 15 über den schräg gestellten Kontakt ig wird der Stift 15 nach oben um seinen Querbolzen 16 ausgeschwenkt; hat er das Ende des Kontakts ig erreicht, wird der Stromkreis unterbrochen und die Blattfeder 17 führt den Kontaktstift 15 in seine mittlere Ruhelage zurück. Bei der Rückschwingung des Pendels und des Ankers trifft dann der Kontaktstift 15 auf die isolierte Unterseite 21' des Kontakts ig, wodurch kein Stromschluß erfolgt und der Kontaktstift 15 nach unten ausgeschwenkt wird. Die Feder 17 bringt auch in diesem Fall den nach unten ausgeschwenkten Kontaktstift wieder _ in seine Ruhelage zurück, so daß er bei der erneuten Schwingung i@in Sinne des Pfeils 23 wieder auf den Kontakt ig trifft. Dieses Schaltspiel wiederholt sich bei jeder vollständigen Pendel- bzw. Ankerschwingung. Die Breite des schräg gestellten Kontakts i9 bedingt dabei die Stromschlußdauer.
  • Im Gegensatz zu den soeben beschriebenen elektrischen Schaltteilen, die sich auf der Rückseite des Uhrwerks, also hinter der Platine 3 befinden, sind die mechanischen Antriebsteile auf der Vorderseite des Uhrwerks teilweise zwischen den Platinen 1, 2 und teilweise vor der Platine i angeordnet, wie aus Fig.4 deutlich ersichtlich. Diese mechanischen Triebwerksteile ergeben sich aus der nachstehenden weiteren Beschreibung des Arbeitsspieles.
  • Auf der Ankerachse 8 ist ein Antriebsnocken 24 befestigt, der zwischen den Platinen i und 2 liegt. Dieser Nocken arbeitet mit einem Stift 25 (Fig. 5) zusammen, der von einem um die Achse 26 des Sekundenrads 27 drehbaren Hebel 28 getragen wird. Das freie Ende des Hebels 28 trägt eine gewichts- oder federbelastete Schaltklinke 29, die in das mit 6o Zähnen versehene Sekundenrad 27 eingreift. Bei jeder Rückschwingung des Ankers (s. die in Fig. i und 5 eingezeichneten Pfeile 3o) trifft der Nocken 24 auf den Stift 25, wodurch die Schaltklinke 29 das Sekundenrad 27 um einen Zahn weiterschaltet. In an sich bekannter Weise ist das Sekundenrad durch eine auf der Platine 2 angeordnete Sperrklinke 31 gegen Rückdrehung gesichert. Die Schaltklinke 29 und ihr Hebel 28 kehren durch ihr Eigengewicht oder infolge Federbelastung nach der Schaltung selbsttätig in ihre Ausgangslage zurück.
  • Das Sekundenrad 27 ist seitlich mit einem Schaltstift 32 versehen, der die Weiterschaltung des Minutenrades 33 bewirkt. Das Minutenrad 33 ist mit seiner Nabe 34 auf der Achse 26 des Sekundenrads gelagert. Mit der Platine i ist ein die Schaltklinke 35 tragender Hebel 36 drehbar verbunden, und der Schaltstift 32 trifft jeweils nach Vollendung oder kurz vor Vollendung einer vollen Minute auf das Ende des Hebels 36 (s. Fig. 6) und schaltet mittels der Klinke 35 das Minutenrad 33 um einen Zahn weiter. Der Hebel 36 kehrt durch die auf ihn wirkende Zugfeder 37 in seine Ruhelage zurück. Die Rückdrehung des Minutenrads ist durch eine bekannte Sperrklinke 38 verhindert. Von dem Minutenrad 33 bzw. dem mit ihm verbundenen Zahnritzel38' erfolgt in bekannter Weise über die Wechselzahnräder 39, 4o der Antrieb des Stundenrads 41, das mit seiner Nabe 42 auf der Minutenradnabe 34 gelagert ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Uhrwerk mit elektromagnetischem Antrieb und frei ausschwingendem, mit demAnker direkt gekoppeltem Uhrpendel, dessen Schwingungen mittels zwischengeschalteter zahnradloser Antriebsglieder das Sekundenrad des Uhrwerkes absatzweise weiterschalten, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Kontakt-und Fortschaltungsorgane, daß die Weiter- Schaltung des Sekundenrades in der einen Nulllage des Pendels und die Stromkreisschließung nur kurzfristig in der anderen Nullage erfolgen, wobei der Anker so gestaltet und angeordnet ist, daß er bei Stromkreisschließung am Beginn seines Eintritts in das Magnetfeld steht.
  2. 2. Uhrwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die in das Sekundenrad (27) eingreifende Schaltklinke (2g) tragender, um die Achse des Sekundenrades drehbarer Hebel (28) unter dem Einfluß einer auf der Ankerachse (8) befestigten Nockenscheibe (24) steht.
  3. 3. Uhrwerk nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen am Sekundenrad (27) befestigten und so angeordneten Stift (32), daß dieser bei jeder Umdrehung des Sekundenrades eine in das Minutenrad eingreifende, dieses fortschaltende Schaltklinke bewegt.
  4. 4. Uhrwerk nach den Ansprüchen i bis 3 mit einem Einwegkontakt, gekennzeichnet durch einen mit dem Anker (7) schwingenden, mit einem schräg zur Schwingungsebene liegenden festen Kontakt (i9) zusammenarbeitenden Kontaktstift (15), der um einen in seiner Schwingungsebene liegenden Bolzen (16) drehbar und nach beiden Richtungen federnd ausweichend gelagert ist.
  5. 5. Uhrwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktstift (i5) in einem Ausschnitt (14) einer mit der Ankerachse (8) fest verbundenen Platte (g) mittels des Bolzens (16) drehbar gelagert ist, wobei eine auf dem Kontaktstift (15) zu beiden Seiten des Bolzens (16) aufliegende Blattfeder (17) ihn stets in seine Ruhelage zurückdrückt.
  6. 6. Uhrwerk nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der schräg liegende Kontakt (i9) auf einer Seite isoliert ist, so daß der Stromschluß nur in der einen Schwingrichtung des Kontaktstiftes (15) erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 261 859, 545 573. 587 875, 297 07o, 666 516, 564193, 553 980; österreichische Patentschrift Nr. 98 686; französische Patentschrift Nr. 613 027; Scheibe und Stamm, Uhr und Strom, 1943 S. 27; Hope-Jones, Electric blocks, 1934 S. 57 bis 59.
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