[go: up one dir, main page]

DE956419C - Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern

Info

Publication number
DE956419C
DE956419C DEB26508A DEB0026508A DE956419C DE 956419 C DE956419 C DE 956419C DE B26508 A DEB26508 A DE B26508A DE B0026508 A DEB0026508 A DE B0026508A DE 956419 C DE956419 C DE 956419C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
circuit arrangement
frequency
frequencies
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB26508A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Kohlhase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DEB26508A priority Critical patent/DE956419C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE956419C publication Critical patent/DE956419C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/10Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
    • H04L27/16Frequency regulation arrangements
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern Die Telegraphieverbindungen auf dem Funkwege bedienen sich in zunehmendem Maße der Frequenzumtastung (F,-Betrieb), bei der den Zeichen- und Trennschritten der Telegraphiezeichen je eine oder mehrere in konstantem Frequenzabstand voneinander liegende Frequenzen zugeordnet werden. Der Träger springt bei einfachem Fi Betrieb zwischen zwei, bei Duoplexbetrieb zwischen vier und bei Polyplexbetrieb zwischen acht Frequenzen hin und her. Nach Schwebungsbildung mit einer konstanten Frequenz liegen am Ausgang des Empfängers in rasch folgendem Wechsel bis zu acht Tonfrequenzen, die, soll der Umsetzer, richtig arbeiten, ihren festgelegten Abstand zueinander genau beibehalten müssen. Die absolute Höhe der Tonfrequenzen läßt sich empfängerseitig durch Nachstimmen des Schwebungsoszillators verändern, nicht jedoch der relative Abstand der einzelnen Umtastfrequenzen zueinander; der nur sonderseitig beeinflußbar ist.
  • Eine genaue Messung des Abstandes der einzelnen Umtastfrequenzen, d. h. also des Hubes, von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern setzt sich die Erfindung zum Ziel. Es ist bereits bekannt, für eine solche Messung einen Hubmesser in Form eines Pegelanzeigers und eines Frequenzmessers zu verwenden. Ferner ist eine Messung durch Vergleich mit einem Tongenerator am Oszillographen bekannt. Diese Verfahren erfordern jedoch einen verhältnismäßig hohen Aufwand und sind sehr umständlich. Zudem lassen sich Frequenzhübe von mehrkanalgetasteten Sendern (Duoplex oder Polyplex) auf diese Weise nicht während des Betriebes messen, sondern können nur mit Vereinbarung der Gegenstation festgestellt werden. Eine Messung während des Betriebes kann vorgenommen werden, wenn die Richtspannungen des Diskriminators zur Anzeige am Oszillographen ausgenutzt werden. Dieses Verfahren dient hauptsächlich zur Mittenabstimmung des Empfängers. Der Frequenzhub läßt sich auf diese Weise nur verhältnismäßig ungenau ablesen. Außerdem ist der Aufwand ebenfalls recht erheblich.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und ermöglicht eine Hubmessung auch von mehrfachumgetasteten Sendern während des Betriebes mit relativ einfachen Mitteln ünd sehr hoher Genauigkeit.
  • Die Erfindung sieht vor, daß die durch Schwebungsbildung der Umtastfrequenzen mit einer konstanten Frequenz entstehenden Tonfrequenzimpulse. einem auf die einzelnen Frequenzen abstimmbaren Brückenfilter zugeführt sind und daß der eine Gleichgewichtspunkt der Brücke über eine Diode mit dem Gitter, der andere direkt mit der Kathode einer Röhre mit einem im Anodenkreis liegenden Anzeigeorgan verbunden ist, derart, daß ein Ausschlag des Anzeigeorgans nur bei Verschwinden einer Differenzspannung zwischen den Gleichgewichtspunkten der Brücke durch Abstimmung des Brückenfilters auf eine der Umtastfrequenzen erfolgt. Es wird bei der Schaltung nach der Erfindung die Eigenschaft einer frequenzabhängigen Brückenschaltung, daß an den nichtgespeisten Punkten dann ein gleiches Potential herrscht, wenn die Scheinwiderstandsverhältnisse beider Brückenzweige für die zugeführte Frequenz gleich sind, als- Filter- und Begrenzerschaltung ausgenutzt. Bei jeder anderen Frequenz besteht zwischen den erwähnten Brückenpunkten ein Spannungsunterschied. Da die Spannungswerte der nichtgespeisten Brückenpunkte der Röhre über eine Diode als negative Vorspannung zugeführt werden, fließt ein maximaler Strom in der Röhre also dann, wenn sich die Brücke im Gleichgewicht befindet, die Vorspannung somit Null ist. Bei jeder anderen Frequenz wird die Röhre gesperrt.
  • Die Zeitkonstanten im Gitterkreis der Röhre sind zweckmäßig so gewählt, daß ein Aufbau und Abklingen der Gittervorspannung mir einem j Bruchteil der Zeitdauer eines Tastzeichens entspricht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist im folgenden an einem in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Bei dem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Tonfrequenzimpulse eines F, -getasteten Senders der Brückenschaltung an den Punkten C und D zugeführt. Das Gitter einer Elektronenröhre E ist über die - beispielsweise aus einer Kristalldiode, insbesondere Germaniumdiode, bestehende - Diode G mit dem Brückenpunkt A verbunden. Die Kathode der Elektronenröhre steht mit dem anderen Brückenpunkt B in Verbindung. Die Elektronenröhre wird mit der Anodenspannung UA gespeist. Durch Verändern des Regelgliedes K kann die Brücke auf die einzelnen Frequenzen im Regelbereich mit Hilfe .des Anzeigeinstruments M, das gegebenenfalls auch durch eine Glimmlampe oder ein magisches Auge gebildet sein kann, eingestellt werden. Das im Anodenkreis der Elektronenröhre E liegende Instrument M zeigt dann einen maximalen Ausschlag, wenn an den Brückenpunkten A, B gleiches Potential herrscht, die Gittervorspannung also Null ist. Die Frequenzwerte können an der geeichten Skala des veränderlichen Scheinwiderstandes K abgelesen werden. Der Abstand der Frequenzen voneinander entspricht dem Frequenzhub des Senders.
  • Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß die Brückenschaltung eine sehr scharfe Filterwirkung für die zu messenden Frequenzen ausübt, da die verschiedenen Frequenzen bei Fi getas-teten Sendern zeitlich nacheinander auftreten. Außerdem ist die Brückenschaltung in der Nullstellung weitgehend amplitudenunabhängig und ersetzt also gleichzeitig eine Begrenzerschaltung.
  • Durch die Anordnung einer mit einer Diode in der Gitterleitung versehenen Röhre zwischen Brücke und Anzeigeorgan soll nicht etwa eine Empfindlichkeitssteigerung des Brückenzweiges erreicht werden; es wird vielmehr durch die besondere Anordnung eine Verwendung des Brückenfilters für die Hubmessung während des Betriebes überhaupt erst möglich gemacht.
  • Würde man, wie bei bekannten, zu Hochfrequenzmessungen dienenden Brückenfilteranordnungen, auch bei der Hubmessung ein Anzeigeorgan direkt im Brückenzweig einschalten, so würde dieses bei der Abstimmung des Brückenfilters auf eine der z. B. bei Polyplex möglichen acht Umtastfrequenzen auf Null zurückgehen wollen. Durch die dauernde Wiederkehr der übrigen sieben Umtastfrequenzen müßte es aber gleich darauf, infolge der verschiedenen Verstimmung des Brückenfilters gegenüber jeder Einzelfrequenz, sieben sehr unterschiedliche Ausschläge anzeigen. In der Praxis wird es daher zu starken Pendelerscheinungen ohne ein genau feststellbares Anzeigeminimum kommen, da das Anzeigeorgan zu träge ist, jedem einzelnen Impuls zu folgen. In der erfindungsgemäßen Schaltanordnung wird dagegen, und hierin liegt der entscheidende Votteil, der eine Anwendung des Brückenfilters für die Hubmessung erst ermöglicht, eine Anzeige des Instruments überhaupt nur bei hinreichend genauer Abstimmung des Brückenfilters auf eine der Umtastfrequenzen eintreten. Beim Durchdrehen des Abstimmorgans des Brückenfilters treten auf dem Anzeigeinstrument nacheinander scharf begrenzte pulsierende Ausschläge bei Abstimmung auf jede der einzelnen Umtastfrequenzen auf; dazwischen behält das Anzeigeorgan die Nullstellung bei.
  • Gegebenenfalls können die schwachen Brückenströme mittels eines Verstärkers verstärkt werden, der in die Anschlußleitungen von der Brücke über den Gleichrichter zur Röhre E eingefügt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zum Messen des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Schwebungsbildung der Umtastfrequenzen mit einer konstanten Frequenz entstehenden Tonfrequenzimpulse einem auf die einzelnen Frequenzen abstimmbaren Brückenfilter zugeführt sind und daß der eine Gleichgewichtspunkt der Brücke über eine Diode mit dem Gitter, der andere direkt mit der Kathode einer Röhre mit einem im Anodenkreis liegenden Anzeigeorgan verbunden ist, derart, daß ein Ausschlag des Anzeigeorgans nur bei Verschwinden einer Differenzspannung zwischen den Gleichgewichtspunkten der Brücke durch Abstimmung des Brückenfilters auf eine der Umtastfrequenzen erfolgt.
  2. 2. Schaltunganordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante im Gitterkreis der Röhre derart gewählt ist, daß das Aufbauen und Abklingen der Gittervorspannung nur einem Bruchteil der Zeitdauer eines Testzeichens entspricht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine Glimmlampe als Anzeigeorgan. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch ein magisches Auge als Anzeigeorgan. In Betracht gezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschrift Nr. 485 207.
DEB26508A 1953-07-15 1953-07-15 Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern Expired DE956419C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB26508A DE956419C (de) 1953-07-15 1953-07-15 Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB26508A DE956419C (de) 1953-07-15 1953-07-15 Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE956419C true DE956419C (de) 1957-01-17

Family

ID=6962055

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB26508A Expired DE956419C (de) 1953-07-15 1953-07-15 Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE956419C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE485207C (de) * 1926-03-12 1929-10-29 Lorenz Akt Ges C Schaltungsanordnung zum Anzeigen und Messen von Wellenlaengen und Wellenlaengenaenderungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE485207C (de) * 1926-03-12 1929-10-29 Lorenz Akt Ges C Schaltungsanordnung zum Anzeigen und Messen von Wellenlaengen und Wellenlaengenaenderungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2803608C2 (de) Vierpolmeßverfahren und Schaltungsanordnung zu dessen Durchführung
DE956419C (de) Schaltungsanordnung zur Messung des Hubes von frequenzumgetasteten Nachrichtensendern
DE1935205A1 (de) Schaltungsanordnung zum Messen der Nichtlinearitaet eines Nachrichtenuebertragungssystem
DEB0026508MA (de)
DE1197514B (de) Schwebungssender
DE932806C (de) Verfahren zur Aufzeichnung einer Frequenzskala fuer frequenzmodulierte Pruefsender auf dem Schirm einer Braunschen Roehre
DE928057C (de) Frequenzanalysator
DE19913722C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen eines Jittergenerators
DE923136C (de) Einrichtung zum Messen des Nebensprechens zwischen zwei Kreisen
DE1264796B (de) Einrichtung zur Distanzmessung
DE892310C (de) Verfahren zur Phasenmessung von Spannungen sehr hoher Frequenz
DE1133032B (de) Verfahren zur selektiven Spannungsmessung elektrischer Signale
DE947251C (de) Verfahren zur Phasenmessung
DE2545004B2 (de) Abgleichverfahren fuer elektrische schwingkreise
DE2051791A1 (de) Schaltungsanordnung zum erzeugen einer kalibrierbaren vergleichslinie in einem nach dem helltastprinzip arbeitenden sichtgeraet
DE2746776A1 (de) Zweiwegentfernungsmessystem
DE1466222B2 (de) Verfahren zur erhoehung der einstellgenauigkeit eines ueberlagerungsempfaengers mit digitaler anzeige
DE643076C (de) Verfahren zur Messung nichtlinearer Verzerrungen
DE626984C (de) Verfahren zur Feststellung der Frequenzaenderungen einer Schwingung
DE1237652B (de) Verfahren zur Messung der Amplitudenkurve eines FM-UEbertragungssystems
DE891862C (de) Verfahren zum Einpegeln und Pruefen von Einseitenbandsendern
DE958316C (de) Oszillographeneinrichtung
DE2349398B2 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zum messen von am/pm modulationsaenderungen
DE1047936B (de) Verfahren zur Ausmessung von elektrischen Vier- bzw. Zweipolen
DE2150658C3 (de) Verfahren zur Ermittlung der Differenz der Modulationsgrade für Instrumentenlandesysteme