[go: up one dir, main page]

DE956406C - Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen - Google Patents

Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen

Info

Publication number
DE956406C
DE956406C DEG8264A DEG0008264A DE956406C DE 956406 C DE956406 C DE 956406C DE G8264 A DEG8264 A DE G8264A DE G0008264 A DEG0008264 A DE G0008264A DE 956406 C DE956406 C DE 956406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
converter
converter according
sections
slag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG8264A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Huisken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG8264A priority Critical patent/DE956406C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE956406C publication Critical patent/DE956406C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/56Manufacture of steel by other methods
    • C21C5/567Manufacture of steel by other methods operating in a continuous way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description

  • Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere flüssigem Roheisen .Bisher wurde im allgemeinen ein zur Erzeugung von Roheisen dienender Hochofen od. dgl. intermittierend betrieben und etwa sechsmal in 2q. Stunden abgestochen. Das dem Hochofen entnommene Roheisen wurde in einer Pfanne auf einem Transportwagen einem Mischer zugeführt und die Pfanne mittels eines Kranes in den Mischer ent#. -leiert. Van diesem gelangte das flüssige Eisen wieder über Pfannen in einen Konverter, der zum Fertigblasen des Eisens dient. Neuerdings wird im Zuge dies Thomasverfahrens zuweilen noch eine Vorbl asestufe zwischen dem Hochofen und dem Mischer eingeschaltet und das Roheisen in einer Pfanne vorentsiliziert, so daß es bereits mit nur geringem Siliziumgehalt in den Mischer und Kon-Ein solches Verfahren erfordert zahlreiche Transportmittel, einen beträchtlichen Aufwand an Bedienungspersonal, umfangreiche Zusatzanlagen sowie große und hohe Gebäude.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, diesen Mängeln dadurch abzuhelfen, daß die Behandlung von flüssigem Roheisen zur Herstellung von. Stahl, gegebenenfalls auch die Behandlung anderer metafrischer oder nicht metallischer Schmelzen, in einem Umlauf-Trommelkonverter zügig und unter Fortfall der bisher notwendigen Hilfseinrichtungen vollzogen wird.
  • Diese Aufgabe wird mit einer bekannten Vorrichtung zum kontinuierlichen Vor- und Fertigfrischen von Roheisen nicht gelöst, die aus einem um eine waagerechte Längsachse schwenkbaren Behälter besteht, ' der an den Seitenwänden mit Zu- und Ablauf für Roheisen bzw. Stahl versehen ist und drei Kammern aufweist, von denen die mittlere mit Winddüsen versehen ist, während die beiden sich seitlich anschließenden Kammern als Scheideräume für Metall und Schlacke dienen. Diese bekannte Vorrichtung erlaubt zwar auch ein kontinuierliches Windfrischen zum Unterschied von einem absatzweisen Arbeiten, versagt aber, wenn die aufgegebene Schmelze auf ihrem Wege durch den Behälter mehrere verschiedenartige Behandlungen, wie z. B. Entsilixierung, Entkohlung, Entphosphorung usw., erfahren soll.
  • Um mit einem Umlauf-Trommelkonverter derartige Behandlungen der Schmelze durchführen und dadurch insbesondere die Stahlherstellung vereinfachen zu können, soll erfindungsgemäß die Trommel in mehrere in Durchsatzrichtung aufeinanderfolgende Behandlungsabschnitte unterteilt werden, und zwar unter Ausbildung der einzelnen Abschnitte derart, daß die Füllung eines Abschnittes in den in Trommeldurchsatzrichtung folgenden Abschnitt nach Maßgabe des Trommelumlaufes übertritt. Die Zahl der einzelnen Behandlungsabschnitte oder Zonen innerhalb eines Trommelkonverters ist nicht beschränkt. Wesentlich ist, daß die auf dem Trommelende eingefüllte Schmelze nacheinander verschiedenartige Behandlungen erfährt und der Trommelumlauf sowohl der Behandlung selbst als auch der Bewegung der Schmelze in Durchsatzrichtung zugute kommt.
  • Der Übertritt der Füllung aus einem Abschnitt in den nächstfolgenden kann, durch den Trommelunnlauf beherrscht, schrittweise erfolgen. - Die einzelnen Abschnitte können auch so gestaltet werden, daß der Übertritt von einem Abschnitt in den folgenden beim Trommelumlauf ununterbrochen vonstatten geht.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden an ehiigen Ausführungsbeispielen erörtert, die in. deal Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigt Abb. i im Längsschnitteinen Kaskaden-Trommelkonverter mit gemischt zylindrisch-konischer Außenfläche und waagerechter Drehachse einschließlich der zugehörigen Betriebseinrichtungen, Abb. z a bis z e Teildarstellungen eines Trommelkonverters im Sinne von Abb. i in verschiedenen Ausführungen, Abb. 3 a und 3 b Querschnitte durch einen konischen bzw. zylindrischen Trommelkonverter, Abb. 4a bis 4f Teildarstellungen eines Trommelkonverters mit verschiedenen Auslaßformen, Abb. 5 im Längsschnitt einen zweistufigen Trommelkonverter mit zylindrischer Außenfläche und geneigter Drehachse, Abb. 6 im Längsschnitt einen Schnecken-Trommelkonverter mit zylindrischer Wand und waagerechter Drehachsie.
  • Es .sei angenommen, daß ein Hochofen mit dauernd geöffnetem Abstich, also mit kontinuierlichem Roheiisenausfluß, arbeitet. Das Roheisen gelangt zur Entschlackung zuerst in eine stationäre Pfanne mit Siphonausfluß. Die Schlacke fließt oben ab in einen Schlackenwagen und däs entschlackte Roheisen über den Siphonausgwß und eine Rinne in den TroRnmelkonverter. Ein zweiter Trommelkonverter kann als Reserve vorgesehen sein, so daß die Neuzustellung ohne Betriebsunterbrechung erfolgen kann. Der Trommelkonverter hat mehrere Arbeitskammern, in denen der Stahl nacheinander fertiggeblasen wird. Nach Beendigung des Prozesses wird zuerst die Schlacke und dann der Stähl abgelassen. Die Schlacke fließt in eine Schlackenpfanne und der Stahl in die Pfanne eines Roheisenwagens.
  • Da ein Dreikammerkonverter, dessen erste Kammer zum E.ntsilizieren, zweite Kammer zum Entkohlen und dri_te .Kammer zum Entphosphoren dient, bei einer Blasezeit von insgesamt 15 Minuten alle 5 Minuten eine Umdrehung macht und bei jeder Umdrehung die letzte Kammer entleert wird, ist die abfließende Stahlmenge relativ gering. Sie beträgt z. B. bei Verarbeitung des Roheisens eines 6oo-t-Ofens alle 5 Minuten etwa a t Stahl aus flüssigem Roheisen, zuzüglich etwa o, 5 t Stahl aus der Schrottzugabe, so daß eine 3o-t-Stahlpfanne in i Stunde gefüllt wird. Um -eine Abkühlung des Stahles zu vermeiden, sind an der Füllstelle des Stahlpfannenwagens stationäre, heb- und senkbare Deckel mit eingebautem Brenner vorgesehen, welche die Pfannen beim Anheizen und Füllen abdecken. Diese Deckel haben eine Öffnung für den in die Pfanne fließenden Stahl. Der Stahl kann auch in eitlen kleinen beheizten Mischer oder in einen Mischerwagen laufen oder direkt im Wagenguß oder im Strangguß vergossen werden.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, das Roheisen oder Metall chargenweise in den Trommelkonverter zu füllen und zu behandeln.
  • In Abb. i ist als Beispiel ein Trommelkonverter mit waagerechter Drehachse dargestellt, der außen eine teils zylindrische, teils konische Mantelfläche hat und drei zylindrische Abschnitte 1, z, 3 mit unterschiedlichem Durchmesser aufweist. Zwischen dein zweiten und dem dritten Abschnitt ist eine schmale Ringkammer 4 zum Ablassen einer Vorschlacke und hinter dien dritten Abschnitt 3 eine schmale Ringkammer 5 zum Ablassender gesamten Endschlacke und anschließend des fertiggeblasenen Stahles vorgesehen. Zwischenschlacken können auch über warzenartige, mit einer Abflußbohrung 6 versehene Erhöhungen 7 an der inneren Trommelseite abgezogen werden (Abb.4a).
  • An beiden Trommelenden sind als Verschlußdeckel dienende Trommelköpfe 8, 9 angeordnet, die ausfahren werden können. In den Trommelköpfen befinden sich verschließbare Öffnungen zum Entnehmen von Proben und Beobachten der Chargen. Die Blasnittel, z. B. Luft, mit Sauerstoff angereicherte Luft, Sauerstoff oder äridere Gase, wie z. B. Kohlensäure, Dampf usw., werden durch Rohre io zugeführt und auf die Oberfläche aufgeblasen oder im. das Bad eingeblasen. Diese Rohre sind in ein horizontales Kühlrohr i i eingebettet, dem ausreichende Mengen von Kühlmitteln zugeführt werden. In dieses Kühlrohr können zusätzlich zum Kühlen von besonders temperaturgefährdeten Stellen weitere Kühlleitungen eingeführt werden. Das Hauptkühlrohr ist leicht auswechselbar in einem Trommelkopf 9 gelagert und kann sich ungehindert auGdehnen. Die Blasmittel können getrennt, entsprechend der Anzahl der vorgesehenen Blasleiturigen jedes für sich oder gemdnsam eingestellt werden. Den einzelnen Behandlungsabschntten können verschiedene Blasmittel in verschiedener Konzentration und Menge zugeführt werden.
  • Durch die Trommelköpfe 8, 9 werden außerdem Schrott, Zuschlagstoffe und - gegebenenfalls Kühlmittel am Anfang, während oder am Ende der Behandlung aufgegeben.
  • Die Abb. 2a bis 2e veranschaulichen weitere Ausführungsb:ei,spiele der Trommelunterteilung, die noch beliebig vermehrt werden können.
  • Die Ausmauerung der einzelnen Trommelabschnitte kann je nach Bedarf sauer, basisch oder neutral sein, z. B. für das Entsilizieren sauer, für das Entkohl:en und Fertigblasen basisch oder neutral. Die Abschnitte sind mt ihrer waagerecht verlaufenden Mantellinie kaskadenartig angeordnet. Für den Übertritt des flüssigen Einsatzes aus einem Abschnitt in den folgenden sind die Abschnitte gegeaeinander abgrenzende Ringwülste 12 bei 13 ausgespart (Abb. 3). Die Aussparungen 13 sind so angeordnet, daß der Inhalt des vorgeschalteten Ab- schnittes erst weiterfließen kann, wenn die Aussparung des nachgeschalteten, gerade entleerten Ab- schnittes bereits den unteren Totpunkt genügend überschritten hat.
  • Es können auch mehrere Aussparungen mit verschiedenen überlaufhöhen in der gleichen Wulst angeordnet -#yerden, so daß zunächst nur die Badoberfläche abgezogen und dann beim Weiterdrehen der betreffende Abschnitt ganz entleert wird (Abb. 4c). Da sich die Aussparu?:gen 13 beim Drehen der Trommel in Auslaufstellung von der Badoberfläche aus nach unten bewegen, kann s gar mit derselben Aussparung zuerst die Schlacke und dann das flüssige Metall abgelassen werden.
  • Für die vorbeschriebene Behandlung eignet sich auch die Trommel nach Abb. S mit zylindrischer oder nur schwach konischer Außenfläche, geneigter Umlaufachse und dementsprechend konischen Innenabschnitten.
  • Die einzelnen Trommelabschnitte können verschieden axiale Ausdehnung haben, so daß sich unterschiedliche Oberflächen und Badtiefen ergeben. Dadurch und durch Beaufschlagungen mit verschiedenen Blasmittelmengen können bei gleicher Dauer der verschiedenen Behandlungsphasen die einzelnen Reaktionen in denselben verschieden schnell verlaufen und aufeinander abgestimmt werden. Man kann einzelne Behandlungsphasen auch über mehrere Abschnitte und damit mehrere Konverterumdrehungen oder nur über einen Teil einer Umdrehung erstrecken, so daß für die betreffenden Reaktionen verschiedene Behandlungszeiten möglich sind.
  • Eine weitere Ausführungsmöglichkeit ist in. Abb. 6 dargestellt. Hier ist an Stelle mehrerer Ringwülste eine schrauben- oder wendelförmige Wulst 12' vorgesehen, welche die an einem Ende zufließende Schmelze durch die ganze Trommel langsam zum Auslauf fördert. Die Wendel 12' unterteilt die Trommel nach Maßgabe der Windungszahl in mehrere Abschnitte, in denen die Schmelze beim Durchgang durch die Trommel nacheinander behandelt wird. Gibt man den Windungen auf der Trommellänge verschiedene Steigurigen, so werden die einzelnen Behandlungsabschnitte verschieden lang, so daß sie verschiedene Badoberflächen, verschiedene Badtiefen und verschiedene Blaszeiten haben. In diesem Fall können Schlacken entweder durch die bereits erwähnten warzenartigen Erhöhungen 7 mit Ausflußbohrurig 6 gemäß Abb. 4a oder über die an der Schlackenabzugsstelle niedriger gehaltene Wulst abgezogen werden, so daß sie überfließt und durch ein an dieser Stelle ian Trommelmantel befindliches Loch abfließt. Im Abstand von diesem Loch ist die zulaufseftig benachbarte Windung der Wendel unterbrochen. Auf der anderen Seite des Abflußlochen beginnt mit einer etwa der Breite des Badspiegels entsprechenden überlappung eine neue Windung (Abb. 4,e, 4f).
  • Die Wendel 12' erstreckt sich bis kurz vor das Trommelende, und die Charge fließt, an der Badoberfläche beginnend, aus, so daß auch hier Schlacke und flüssiges Metall getrennt abgezogen werden können. Durch entsprechende Formgebung des Windungsendes der Wendel kann das Abfließen von Schlacke und flüssigem Metall zeitlich verlängert oder getrennt werden. Auch ein solcher Trommelkonverter kann auf der ganzen Länge mit verschiedenen Futtern ausgekleidet werden.
  • Um das Anblasen der Windungswulst beim Durchlaufen unter einer Blasöffnung zu vermeiden, kann das Blasmittel beim Durchlaufen automatisch abgeschaltet werden, indem das Blasmittelventil durch Gestänge oder Nocken zwangläufig vom Trommelantrieb oder von der Trommel aus vorübergehend geschlossen wird.
  • Zuschlagstoffe werden, wie beim. Kaskadenkonverter .eingangs beschrieben, aufgegeben.
  • Die Trommelkonverter können den verschiedensten metallurgischen und Schmelzöfen nachgeschaltet werden, wie z. B. Hochöfen, Kupolöfen, Schachtöfen, Niederschachtöfen, Flammöfen, Trommelöfen, Drehtrammelöfen, Schaukelöfen usw., um einen Vor-oder Fertigstahl oder ein Metall oder Mineral oder sonstiges, z. B. chemisches Produkt zu erzeugen.
  • Der besondere Vorteil liegt im geringen Platzbedarf, im niedrigen Anschaffungspreis, in der Einsparung von Gebäuden und Transportmitteln, in der Möglichkeit, ein. Blasverfahren kontinuierlich durchzuführen, in der Einsparung von Arbeitskräften und in den niedrigen Betriebskosten.
  • Die Ausmauerung wird gegenüber einem normalen Konverter weniger beansprucht, da beim Konverterumlauf ein und dieselbe Stelle des Mantelfutters jeweils nur vorübergehend von der Schmelze bespült wird, die Abgastemperatur niedriger als die Badtemperatur ist, Ansätze bei jeder Umdrehung wieder abschmelzen und die Futterdurchschnittstemperätur wenig schwankt. Gegebenenfalls kann die Drehbewegung eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Trommelkonverters auch vorübergehend kurzzeitig unterbrochen werden. Das kommt z. B. dann in Betracht, wenn bei einem mit Ringwülsten ausgerüsteten Konverter Schrott oder sonstige feste Zuschlagstoffe zugegeben werden, die während einer Umdrehung des Konverters noch nicht geschmolzen sind, weil für den Durchtritt durch die Aussparungen in den Ringwülsten der ganze Einsatz flüssig sein muß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere flüssigem Roheisen, gekennzeichnet durch eine Unterteilung der Trommel in mehrere in Durchsatzrichtung aufeinanderfolgende Behandlungsabschnitte (i, 2, 3), z. B. Entsilizierungs-, Entkohlungs-, Entphosphorungsabschnitt, und deren Ausbildung derart, daß die Füllung eines Abschnittes (i) in den in Trommieldurchsatzrichtung folgenden Abschnitt (2) nach Maßgabe des Trommelumlaufes, gegebenenfalls ununterbrochen, übertritt.
  2. 2. Trommelkonverter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantellinie der Trommnelinnenwandung in allen Abschnitten (i, 2, 3), auch bei etwa geneigt angeordnetem Trommelumlaufachse, im wesentlichen waagerecht verläuft und die Abschnitte in Durchsatzrichtung im Sinne eines kaskadenartigen Gefälles abgestuft sind.
  3. 3. Trommelkonverter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte (i, 2, 3) durch ringförmige Wülste (12) gegeneinander abgegrenzt und diese mit wenigstens einer Aussparung (13) für den Übertritt aus einem Abschnitt in den nächstfolgenden versehen sind. q.. Trommelkonverter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (13) der einzelnen Ringwülste (12) in der Umfangsrichtung des Konverters gegeneinander versetzt sind, derart, daß nach jeweils einem Teil-oder Vollumlauf des Konverters immer zunächst der Inhalt des letzten Abschnittes und dann der Inhalt des vorhergehenden Abschnittes in dem nächstfolgenden, aber nicht weiter abfließt. 5. Trommelkonverter nach den Ansprüchen 3 und ¢, dadurch gekennzeichnet, daß in einer oder mehreren Ringwülsten (12) mehrere Aussparungen (13) mit verschiedenen überlaufhöhen vorgesehen sind, von denen die in der Drehrichtung des Konverters vorderste Aussparung gegebenenfalls zum Abziehen nur der Schlacke dient. 6. Trommelkonverter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine schrauben- oder wendelförmige Wulst (12'), deren gleiche oder versch:edenie Windungen während der Drehung des Konverters in dessen Achsrichtung wandernde Abschrvitte zur Aufnahme von Teilmengen des Einsattzes begrenzen (Abb. 6). 7. Trommelkonverter nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwülste (12) bzw. die Schraubenwulst (12') gekühlt sind bzw. ist. B. Trommelkonverter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Stelle zwischen zwei benachbarten Behandlungsabschnitten eine durch zwei Ringwülste (12) oder durch die einander überdeckenden Enden einer unterbrochenen Schraubenwulst (12) begrenzte Schlackenabflußöffnung vorgesehen ist. 9. Trommelkonverter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Stelle eine warzenförmige Erhebung (7) mit Schlackemabflußbohrung (6) vorgesehen ist, deren Höhe dem Spiegel des unterhalb der Schlacke liegenden flüssigen Einsatzes angepaßt ist. io. Trommelkonverter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der eine Schlackenabflußöffnung zulaufseitig begrenzenden Ringwulst eine Aussparung mit zum Schlackenabzug geeigneter überlaufhöhe und versetzt dazu in beiden die Schlackenabflußöffnungbegrenzenden Ringwülsten mindestens je eine Aussparung zum anschließenden Durchfließen des entschlackten Einsatzes in den nächsten Behandlungsabschnitt vorgesehen ist. i i. Trommelkonverter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch vorzugsweise gekühlte Einrichtungen zur einstellbaren Zufuhr gasförmiger Behandlungsmittel und fester oder flüssiger Zuschlagstoffe. 12. Trommelkonverter nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich je einer Behandlungsphase liegenden Abschnitte mit einem entsprechenden Futter (z. B. basisch, sauer, neutral) ausgekleidet sind. 13. Trommelkonverter nach den Ansprüchen 6 und i i, gekennzeichnet durch Einrichtungef zfqn selbsttätigen Unterbrechen der Gaszufuhr beim Durchgang der Schraubenwulst unter einer Blasdüse. 14. Trommelkonverter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trommelenden durch vorzugsweise gekühlte Deckel verschlossen sind. 15. Trommelkonverter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht mit dem Konverter umlaufenden, sondern gegen diesen durch Labyrinthe od. dgl. abdichtenden Deckel mit den zur Zuführung der Behandlungsmittel, Zuschlagstoffe usw., Abführung der Abgase und Durchführung eines Kühlmittels dienenden Einrichtungen baulich vereinigt bzw. lösbar verbunden und an einem fahrbaren Gestell (8, 9) angeordnet sind. 16. Trommelkonverteranlage, dadurch gekennzeichnet, daß der nach einem der Ansprüche i bis 15 ausgebildete Konverter in der Nähe eines Ofens, z. B. eines Hochofens, angeordnet und mit dessen Abstich über eine Entschlackungseinrichtung abschaltbar in Verbindung steht. 17. Trommelkonverteranlage, bestehend aus zwei oder mehr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildeten bzw. angeordneten Konvertern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 697 839-
DEG8264A 1952-02-26 1952-02-26 Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen Expired DE956406C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG8264A DE956406C (de) 1952-02-26 1952-02-26 Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG8264A DE956406C (de) 1952-02-26 1952-02-26 Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE956406C true DE956406C (de) 1957-01-17

Family

ID=7118808

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG8264A Expired DE956406C (de) 1952-02-26 1952-02-26 Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE956406C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108718B (de) * 1959-07-22 1961-06-15 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Tragrollenlagerung fuer schwere drehbare Gefaesse od. dgl. Vorrichtungen
DE1182272B (de) * 1958-08-06 1964-11-26 Voest Ag Anlage zum Frischen von Roheisen
DE1205122B (de) * 1957-08-16 1965-11-18 Davy & United Eng Co Ltd Stuetzrollenlagerung fuer einen Drehofen, insbesondere fuer einen drehbaren Konverter zur Stahlgewinnung
DE1294400B (de) * 1957-08-16 1969-05-08 Davy & United Eng Co Ltd Kippbarer Drehofen, vorzugsweise zur Stahlerzeugung
EP1247580A3 (de) * 2000-12-21 2003-05-21 KHD Humboldt Wedag AG Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle und Sichter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE697839C (de) * 1937-01-29 1940-10-24 Roechlingsche Eisen & Stahl Vorrichtung zum kontinuierlichen Vor- und Fertigfrischen von Roheisen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE697839C (de) * 1937-01-29 1940-10-24 Roechlingsche Eisen & Stahl Vorrichtung zum kontinuierlichen Vor- und Fertigfrischen von Roheisen

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205122B (de) * 1957-08-16 1965-11-18 Davy & United Eng Co Ltd Stuetzrollenlagerung fuer einen Drehofen, insbesondere fuer einen drehbaren Konverter zur Stahlgewinnung
DE1294400B (de) * 1957-08-16 1969-05-08 Davy & United Eng Co Ltd Kippbarer Drehofen, vorzugsweise zur Stahlerzeugung
DE1182272B (de) * 1958-08-06 1964-11-26 Voest Ag Anlage zum Frischen von Roheisen
DE1108718B (de) * 1959-07-22 1961-06-15 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Tragrollenlagerung fuer schwere drehbare Gefaesse od. dgl. Vorrichtungen
EP1247580A3 (de) * 2000-12-21 2003-05-21 KHD Humboldt Wedag AG Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle und Sichter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69132590T3 (de) Raffinationsofen für Kupfer
EP0487494B1 (de) Anlage zur Herstellung von flüssigen Metallen
EP0008468B1 (de) Raffinationsofen für NE-Metalle
DE956406C (de) Umlauf-Trommelkonverter zum Behandeln von Schmelzen, insbesondere fluessigem Roheisen
DE1758814A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Veredeln eines geschmolzenen Metalls
DE922491C (de) Verfahren zur Gewinnung von Zink
DE2702267A1 (de) Stranggussverfahren sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und nach dem verfahren hergestellter gussrohling
DE956514C (de) Verfahren zum Behandeln von Metallschmelzen, insbesondere Roheisen
DE1276671B (de) Huettenwerksanordnung
DEG0008264MA (de)
EP0252308A1 (de) Verfahren zum Behandeln von Metallschmelzen und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE697839C (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Vor- und Fertigfrischen von Roheisen
DEG0008263MA (de)
DE2450495B1 (de) Einrichtung zur Stahlerzeugung
DE2329777A1 (de) Umruestung einer oberwind-stahlkonverterbirne in eine solche von einer bodenwind-bauart
DE2013960C3 (de) Verfahren und Ofen zum kontinuierlichen Frischen von Stahl aus Roheisen
DE2526815A1 (de) Verfahren zum automatischen entschlacken eines kupolofens
DE1758194C2 (de) Rührkörper für metallurgische Zwecke
DE4029396A1 (de) Vorrichtung zum reinigen von ne-metallschmelzen, insbesondere aluminiumschmelzen
AT160637B (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Vor- und Fertigfrischen von Roheisen.
WO2005098053A2 (de) Verfahren und anlage zum herstellen und erhöhen der jährlichen produktionsmenge von massenstahl oder hochwertigen stahlgüten in einer zwei-gefäss-anlage
DE3612613C1 (de) Rinne zum kontinuierlichen Raffinieren von Metallschmelzen, insbesondere von Roheisenschmelzen
LU82416A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum chargenweisen giessen in einer stahlstranggiesserei
DE2143154A1 (de) Einrichtung zum ueberfuehren von aluminiumschmelze in einen vakuumgiessofen bei gleichzeitiger entgasung und chlorierung der schmelze
DE2036950C3 (de) Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den Hochofenschacht