[go: up one dir, main page]

DE955601C - Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten

Info

Publication number
DE955601C
DE955601C DEB17692D DEB0017692D DE955601C DE 955601 C DE955601 C DE 955601C DE B17692 D DEB17692 D DE B17692D DE B0017692 D DEB0017692 D DE B0017692D DE 955601 C DE955601 C DE 955601C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
controlling
during hardening
cooling rate
rate during
quenching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB17692D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl-W Burgdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL W BURGDORF DIPL ING
Original Assignee
KARL W BURGDORF DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL W BURGDORF DIPL ING filed Critical KARL W BURGDORF DIPL ING
Priority to DEB17692D priority Critical patent/DE955601C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955601C publication Critical patent/DE955601C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/56General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering characterised by the quenching agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/62Quenching devices
    • C21D1/63Quenching devices for bath quenching
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D2241/00Treatments in a special environment
    • C21D2241/01Treatments in a special environment under pressure

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Abkühlungsgeschwindigkeit beim Härten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung der von flüssigen Abschreckmitteln bewirkten Abkühlungsgeschwindigkeiten beim Härten.
  • Bei der Wärmebehandlung ist es für das Ergebnis einer durch Abschrecken bezweckten Härtung von ausschlaggebender Bedeutung, daß mit den Abkühlungsgeschwindigkeiten, welche das Abschreckmittel an und in dem zu behandelnden Gut bewirkt, den Bedürfnissen bestmöglich entsprochen wird, die sich aus den Gegebenheiten, vorzüglich dem Umwandlungsverhalten, des Gutes ergehen. Als ein Beispiel dazu werden die Zeit-Temperatur-Umwandlungsschaubilder, wie sie für 'Stähle gebräuchlich sind, angeführt.
  • Der 'Stand- der Technik ist dadurch gekennzeichnet, daß man sich noch immer damit begnügt, daß das Abschreckverhalten, welches das Abschreckvermög:en der flüssigen Abschrecknittel bestimmt, so, wie @es sich bei der gewählten Abschreokbadtemperatur und unter üblichen Druckverhältnissen während des Abschreckvorganges ergibt, ohne weiteres hingenommen wird.
  • Nun haben aber alle gebräuchlichen flüssigen Abschrecaanittel den großen Nachbeil, daß die Abkühlungsgeschwindigkeiten, die sie im Laufe des Abschreckvorganges in dem ihnen unterworfenen Gute bewirken, den jeweils bestehenden Bedürfnissen meistens nur sehr unvollkommen entsprechen.
  • Dies liegt darin begründet, daß die von flüssigen Abschreckmitteln bewirkten Abkühlungsgeschwindigkeiten in hohem Maße abhängen von dem Zustand bzw. den Zustandsänderungen, worin das Abschreckmittel bzw. die Grenzschicht des Abschreckmittels sich gerade befindet, ob beispielsweise, mehr oder weniger ausgeprägt, Konvektions-Strömung, Kochen, Sieden, Blasenverdampfung, Zersetzen, Kondensieren, Filmverdampfung und/oder eine Veränderung des Benetzungsvermögens mit im Spiele sind.
  • Es isst noch kein Fall bekanntgeworden, in dem versucht worden wäre, die von flüssigen Abschreckmitteln bewirkten Abkühlungsgeschwindigkeiten beim Härten zu verändern, insbesondere sie durch Regelung der Abschreekmitteldrücke zu beeinflussen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, beim Ablöschen von erhitzten Werkstücken aus Eisen und 'Stahl in geschlossenen Behältern eine Hippursäure enthaltende Ablöschflüssigkeit unter bestimmten Druck zu setzen und sie bewußt vom flüssigen in den dampf- oder gasförmigen Zustand übergehen zu lassen. jedoch dient dies bekannte Verfahren der Herstellung besonders sehnigen Stahles, und eine Veränderung des angewendeten Druckes während des Ablös,chvorgang@es wie auch die Zustandsänderungen des Ablöschmittels erfolgen lediglich durch die mit dem Behandlungsgut in den geschlossenen Behältereingebrachte Wärme und sind daher nicht beliebig. regelbar.
  • Das Verfahren zur Regelung der Abkühlungsgeschwindigkeiten gemäß der Erfindung besteht darin, den Druck, unter dem die Abschreckflüssigkeit im geschlossenen Abschreckbehälter steht und der zunächst so hoch bemessen wurde, daß das in das Abschrecknittel gelangende Gut eine Filmverdampfung nicht mehr zustandezubringen vermag, wohl aber Blasenverdampfung bewirkt und begünstigt, mit dem 'Sinken der Temperatur solchermaßen, gegebenenfalls auch ins Unterdruckgebiet, zu regeln, daß die Zustandsänderungen des Abschreckmittels, vorzüglich die Blasenverdampfung, nach Wunsch geleitet bzw. ganz unterdrückt werden.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung stellt einen wesentlichen Fortschritt auf dem Gebiet der Wärmeb6handlung der Metalle dar. Es ermöglicht vor allem, die flüssigen Abschreckmittel weitgehend von den ihnen anhaftenden Mängeln, die bekanntlich leicht zu ungenügender Härteannahme, unzureichender Zähigkeit, Härterissen, übermäßigem Verzug, Weichfleckigkeit u. dgl. führen, zu befreien. Es ermöglicht ferner, den Eignungsbereich der einzelnen Abschreckmittel wesentlich auszuweiten und dadurch die Anzahl der erforderlichen Abschreckmittel wesentlich zu verringern. Insbesondere aber eröffnet es auch die Möglichkeit, das Abschreckverhalten und Abschreckvermögen der flüssigen Abschreckmittel feinfühlig den speziellen Bedürfnissen des zu behandelnden Gutes anzupassen und dadurch den notwendigen Aufwand an Legierungs- bzw. Härtemetallen sowie die Zahl der notwendigen Metall- bzw. Stahlarten beträchtlich zu verringern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung der von flüssigen AbschTeckmitteln beim Abschreckhärten von Metallen, vorzüglich Stählen, bewirkten Abkühlungsgeschwindigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustandsänderungen der Abschreckmittel und ihrer Bestandteile während des Härtens, vorzüglich während des Abschreckens, durch Regelung der Abschreckmitteldrücke nach Wunsch geleitet bzw. ganz unterdrückt werden.
DEB17692D 1937-09-25 1937-09-25 Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten Expired DE955601C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB17692D DE955601C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB17692D DE955601C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE955601C true DE955601C (de) 1957-01-03

Family

ID=6959437

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB17692D Expired DE955601C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE955601C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2219406A1 (de) Metallhärtungsverfahren und nach diesem Verfahren hergestelltes Hartmetall
DE955601C (de) Verfahren zur Regelung der Abkuehlungsgeschwindigkeit beim Haerten
DE4117467A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum waermebehandeln von gegenstaenden in einem fliessbett
EP0095470A1 (de) Verfahren zum mindestens teilweisen, isothermen bainitisieren von werkstücken aus guss-eisenwerstoffen
DE653981C (de) Verfahren zur Verminderung nachteiliger Spannungen an verformten metallischen Guss- oder Schmiedestuecken
DE391368C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Haerten und Abkuehlen von Werkstuecken
DE2529272A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die behandlung von walzdraht
AT136962B (de) Verfahren zur Vergütung von Metallen und Legierungen.
DE872956C (de) Zwischenstufenverguetung von unlegierten und legierten Staehlen
DE473681C (de) Verfahren, um einzelne Teile eines durch Nitrieren zu haertenden Gegenstands gegen di
DE956517C (de) Verfahren zum Vergueten von Stahlteilen
DE689206C (de) Verfahren zur Regelung der Härtewirkung von Wasser
AT214308B (de) Strahlmittel und Verfahren zu dessen Herstellung
DE908739C (de) Kuehlvorrichtung fuer absatzweise arbeitende elektrische OEfen und Verfahren zum Abkuehlen
AT302673B (de) Verfahren zur Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen
DE1608190B1 (de) Verfahren zur erhoehung der haerte und abriebfestigkeit einer alznmg-legierung
EP0418506A1 (de) Verfahren zum Härten von Stahl mit Hilfe flüssiger Kühlmedien
DE888555C (de) Verwendung von waermebehandelten Staehlen als Werkstoff zur Herstellung von tiefgezogenen Gegenstaenden
US1976210A (en) Method of hardening iron and steel
DE1198569B (de) Verwendung des Wirbelschichtbades zum Abschrecken von metallischen Werkstuecken
DE940710C (de) Verfahren zur Erzielung hoher Guetewerte bei gegossenen Hohlkoerpern oder mit Hohlraeumen ausgestatteten Gussstuecken aus Stahl oder Stahllegierungen
DE557483C (de) Verfahren zur galvanischen Verchromung von Stahlgegenstaenden oder Teilen davon, deren Oberflaeche im Vergleich zur Masse gross ist
DE457735C (de) Verfahren zum Erhitzen von im Einsatz behandelten Stahlstuecken aus Kohlenstoffstahl hoeherer Festigkeit im Blei- oder Metallbad zwecks darauffolgender Haertung
DE744177C (de) Verfahren zur Kaltverformung von durch die vorausgehende Gluehbehandlung mit Oxyd- und Zuenderschichten behafteten Metallrohren
DE2815090A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von walzdraht aus hartem stahl