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DE955117C - Zweiachsiger Wagen fuer landwirtschaftliche Zwecke od. dgl. - Google Patents

Zweiachsiger Wagen fuer landwirtschaftliche Zwecke od. dgl.

Info

Publication number
DE955117C
DE955117C DEG15939A DEG0015939A DE955117C DE 955117 C DE955117 C DE 955117C DE G15939 A DEG15939 A DE G15939A DE G0015939 A DEG0015939 A DE G0015939A DE 955117 C DE955117 C DE 955117C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profiles
wedge
shaped
spindles
webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG15939A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Grimme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG15939A priority Critical patent/DE955117C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955117C publication Critical patent/DE955117C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Zweiachsiger Wagen für landwirtschaftliche Zwecke od. dgl. Die Erfindung betrifft einen zweiachsigen Wagen für landwirtschaftliche Zwecke od.dgl. mit einer von der Zugmaschine antreibbaren Antriebswelle, der am Fahrzeugrahmen Befestigungsmittel zur lösbaren Anbringung einer starren Zustange aufweist und dessen vorderes, mit einer Zugschere versehenes Fahrgestell durch Verriegelungselemente leicht lösbar mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist.
  • Bei einer bekannten Einrichtung soll auf dem mit einem Drehschemel und einer nicht lösbaren. Zugstange versehenen Achsgestell wahlweise ein Wagenkasten zur Verwendung als Einachsanhänger oder das vordere Ende eines am hinteren Ende mit einem Unterwagen versehenen Wagens nach Art eines Sattelschleppers oder ein zweirädriger Pferdekarren mit seiner Deichsel verriegelbar sein.
  • Gemäß der Erfindung soll ein zweiachsiger Wagen, der sowohl als Pferdewagen als auch als Anhänger hinter einer Zugmaschine verwendbar ist, durch leichtes Entfernen des, vorderen Fahrgestells in einen Einachsanhänger umwandelbar sein.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß das Fahrgestell an sich bekannte achsschenkelgelenkte Räder aufweist und am vorderen Ende des Fahrzeugrahmens zwei in Längsrichtung des Wagens parallel verlaufende U-Profile mit nach unten weisenden Schenkeln, vorgesehen sind, in die zwei im gleichen Abstand auf der Achse des Fahrgegtells befestigte T-förmige Stützen mit ihren oberen Stegen passend eingreifen und verriegelbar sind.
  • Zweckmäßig sind beide Enden der oberen Stege keilförmig ausgebildet und die nach hinten weisenden Enden mit in entsprechend keilförmig ausgebildete Taschen der am Fahrzeugrahmen befestigten U-Profile im Eingriff bringbar, während über die vorderen Enden der Stege entsprechend keilförmig ausgebildete Hülsen greifen, die auf den U-Profilen gleitend geführt und durch Spindeln betätigbar sind. Die Spindeln greifen in fest mit den U-Profilen verbundenen Muttern ein, während die Spindelköpfe drehbar, jedoch axial unverschiebbar in an den Hülsen befestigten Bügeln gelagert sind, die die U-Profilenden umgreifen. Die keilförmig ausgebildeten vorderen Stegenden weisen eine senkrecht zur Keilfläche verlaufende Bohrung, Buchse od. dgl. auf, die bei gelockerter Keilverbindung mit in den Hülsen vorgesehenen Bohrungen fluchtend, durch Bolzen od. dgl. mit diesen derart verriegelbar sind, daß bei Betätigung der Spindeln die hinteren Enden -der Stege aus den Taschen der U-Profile gezogen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigt Fig. r eine Draufsicht des Gegenstandes der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. I.
  • Mit I ist der Wagenrahmen bezeichnet, an dessen vorderem Ende mittels Abstandstücken :2 und 3 zwei mit ihren Schenkeln nach unten weisende, in gleichem Abstand von der Wagenmittel angeordnete, in Längsrichtung des Wagens verlaufende, U-Profile 4 befestigt sind. Die hinteren Enden der U-Profile 4 weisen eine schräg geneigte Platte 5 auf, die die Schenkelenden der U-Profile 4 miteinander verbinden und keilförmige Taschen bilden. An den vorderen Enden der U-Profile 4 sind keilförmig ausgebildete Hülsen 6 gleitend auf den U-Profilen 4 geführt. An den Hülsen 6 sind U-förmige Bügel 7 seitlich befestigt, die die Enden der U-Profile 4 umgreifen. In den Stegen 8 der Bügel 7 sind Spindeln 9 drehbar gelagert. Der außenliegende Kopf Io der Spindeln 9 weist radial gerichtete Löcher II auf, in die Bolzen zum Betätigen der Spindeln gesteckt werden können. Auf der anderen Seite der Stege 8 sind Stellringe I0' angeordnet, die ein axiales Verschieben der Spindeln verhindern. In den U-Profilen 4 sind Mutbern I2 fest angeordnet, in die die Spindeln 9 mit ihren Gewinden eingreifen. Beim Betätigen der Spindeln 9 werden die Hülsen 6 axial bewegt.
  • Auf der Achse I3 des Unterwagens sind Stützen. I4 im selben Abstand befestigt, wie ihn die U-Profile 4 aufweisen. Am oberen Ende der Stützen I4 sind Stege I5 befestigt, die durch Streben I6 versteift werden. An den Enden der U-förmigen Stege I5 sind- schräg geneigte Platten. I7 und I8 vorgesehen, wobei die Platte I7 in ihrer Neigung mit der Platte 5 übereinstimmt, während die Neigung der Platte I8 der Neigung der Hülse 6 entspricht.
  • Die Umwandlung des zweiachsigen Wagens in einen Einachssattelanhänger erfolgt auf folgende Weise. Das vordere Wagenende wird mittels eines Stützrades, das mit einem Wagenheber, einer Winde od. dgl. versehen sein kann, abgestützt und etwas angehoben. Nun wird ein Dorn od. dgl. in die Löcher II des Spindelkopfes I0 eingesteckt und die Spindeln 9 gedreht. Hierbei entfernt sich die Hülse 6 von dem keilförmigen Ende des Stützträgers I5. Sobald das Loch 34 im schrägen. Teil der Hülse 6 mit dem Loch 35 und der Buchse 36 des keilförmigen Endes der Stege I5 fluchten, wird ein Dorn durch diese Löcher eingeführt und die Spindel 9 weiter betätigt. Hierbei wirkt der Dorn als Mitnehmer und bewegt den Steg I5 zum Vorderende des Wagens hin, bis er mit seinem hinteren keilförmigen Ende aus der durch die Platte 5 gebildeten Tasche freikommt. Der in die Löcher 34 35 eingeführte Dorn wird nunmehr entfernt und die Hülse 6 mittels der Spindel 9 zurückgeschraubt, bis der Stützträger I5 an beiden Enden frei ist. Der Unterwagen kann nunmehr am vorderen. Wagenende entfernt werden.
  • Durch die Erfindung ist ein Wagen geschaffen, der je nach den vorliegenden Verhältnissen wahlweise sowohl als Zweiachswagen hinter einem Trecker oder einer sonstigen Zugmaschine oder auch für Pferdebetrieb geeignet ist als auch andererseits in einfacher bequemer Weise in einen Einachssattelanhänger umwandelbar ist, wenn vor allem mit Rücksicht auf die Bodenverhältnisse der Betrieb als Einachssattelanhänger vorteilhafter ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zweiachsiger Wagen für landwirtschaftliche Zwecke od. dgl. mit einer von der Zugmaschine antreibbaren Antriebswelle, der am Fahrzeugrahmen Befestigungsmittel zur lösbaren Anbringung einer starren Zugstange aufweist und dessen vorderes, mit einer Zugschere versehenes Fahrgestell durch Verriegelungselemente leicht lösbar mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell an sich bekannte achsschenkelgelenkte Räder aufweist -und am vorderen Ende des Fahrzeugrahmens (i) zwei in Längsrichtung des Wagens parallel verlaufende U-Profile (4) mit nach unten weisenden Schenkeln vorgesehen sind, in die zwei im gleichen Abstand auf der Achse des Fahrgestells befestigte T-förmige Stützen (14) mit ihren oberen Stegen (15) passend eingreifen und verriegelbar sind.
  2. 2. Wagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der oberen Stege (15) keilförmig ausgebildet sind und die nach hinten weisenden Enden mit in entsprechend keilförmig ausgebildete Taschen (5) der am Fahrzeugrahmen (i) befestigten U-Profile (4) in Eingriff bringbar sind, während über die vorderen Enden der Stege (15) entsprechend keilförmig ausgebildete Hülsen (6) greifen, die auf den U-Profilen (4) gleitend geführt und durch Spindeln (9) betätigbar sind.
  3. 3. Wagen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (9) in fest mit den U-Profilen (4) verbundenen Muttern (I2) eingreifen, während die Spindelköpfe (I0) drehbar, jedoch axial unverschiebbar in an den Hülsen (6) befestigten Bügeln (7, 8) gelagert sind, die die U-Profilenden umgreifen.
  4. 4. Wagen nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmig ausgebildeten vorderen Stegenden (i5) eine senkrecht zur Keilfläche (i8) verlaufende Bohrung (35), Buchse (36) od. dgl. aufweisen, die bei gelockerter Keilverbindung mit in den Hülsen (6) vorgesehenen Bohrungen (34) fluchtend, durch Bolzen od. dgl. mit diesen derart verriegelbar sind, daß bei Betätigung der Spindeln (9) die hinteren Enden (i7) der Stege (i5) aus den Taschen (5) der U-Profile (4) gezogen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 889 117; österreichische Patentschrift Nr. 168 153; französische Patentschrift Nr. 973 395.
DEG15939A 1954-12-02 1954-12-02 Zweiachsiger Wagen fuer landwirtschaftliche Zwecke od. dgl. Expired DE955117C (de)

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DEG15939A DE955117C (de) 1954-12-02 1954-12-02 Zweiachsiger Wagen fuer landwirtschaftliche Zwecke od. dgl.

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DEG15939A DE955117C (de) 1954-12-02 1954-12-02 Zweiachsiger Wagen fuer landwirtschaftliche Zwecke od. dgl.

Publications (1)

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DE955117C true DE955117C (de) 1956-12-27

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ID=7120551

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DEG15939A Expired DE955117C (de) 1954-12-02 1954-12-02 Zweiachsiger Wagen fuer landwirtschaftliche Zwecke od. dgl.

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR973395A (fr) * 1948-10-11 1951-02-09 Avant-train transformable pour tracteurs agricoles ou autres véhicules
AT168153B (de) * 1949-11-17 1951-04-25 Steyr Daimler Puch Ag Straßenzung, bestehend aus einer zweiachsigen Zugmaschine und einem zwei- oder mehrachsigen Anhänger
DE889117C (de) * 1950-06-07 1953-09-07 Otto Mulack Wagenzug, insbesondere Zugmaschine mit einem vom Differential des Triebwagens angetriebenen, mit dem Anhaenger ueber eine Kardanwelle kuppelbaren Triebzapfen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR973395A (fr) * 1948-10-11 1951-02-09 Avant-train transformable pour tracteurs agricoles ou autres véhicules
AT168153B (de) * 1949-11-17 1951-04-25 Steyr Daimler Puch Ag Straßenzung, bestehend aus einer zweiachsigen Zugmaschine und einem zwei- oder mehrachsigen Anhänger
DE889117C (de) * 1950-06-07 1953-09-07 Otto Mulack Wagenzug, insbesondere Zugmaschine mit einem vom Differential des Triebwagens angetriebenen, mit dem Anhaenger ueber eine Kardanwelle kuppelbaren Triebzapfen

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