DE954883C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegendenOberbauteilen fuer Gleise, insbesondere fuer Kranbahnen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegendenOberbauteilen fuer Gleise, insbesondere fuer KranbahnenInfo
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- DE954883C DE954883C DEW12630A DEW0012630A DE954883C DE 954883 C DE954883 C DE 954883C DE W12630 A DEW12630 A DE W12630A DE W0012630 A DEW0012630 A DE W0012630A DE 954883 C DE954883 C DE 954883C
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegenden Oberbauteilen für Gleise, insbesondere für Kranbahnen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegenden Oberbauteilen für Gleise, insbesondere für Kranbahnen, vor Einbringung des Betons. -Es ist bekannt, Schienen nebst Unterlagsplatten und den an diesen festgelegten Eingriffsteilen für die Verankerung im Beton vor dem Einbringen desselben auszurichten und zu diesem Zweck provisorisch abzustützen. Hierbei ist es üblich, zunächst die Schienen nebst Unterlagsplatten auszurichten, worauf die Unterlagsplatten mit den eingelassenen Ankerschrauben höhenmäßig genau ausgerichtet werden.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daB die Oberbauteile und die der Verankerung im Beton dienenden Teile frei tragend durch in eine Betonsohle ortsfest eingelassene Haltevorrichtungen abgestützt und in bezug auf diese in Höhen- und Querrichtung ein- und festgestellt werden.
- Dabei ist es ferner neu, daß die in einer Betonsohle eingelassenen Haltevorrichtungen aus Stützen oder Montageböcken bestehen, die an ihrem oberen, mit Gewinde versehenen Ende mittels Stellmuttern in der Höhe einrichtbare Träger, beispielsweise Verstellplatten, zum Auflegen oder Anhängen der Oberbauteile tragen, und daß die Verstellplatten mit quer zur Gleisachse gerichteten Langlöchern für den Durchtritt der an den Oberbauteilen (Unterlagsplatten) angeschlossenen Ankerstangen oder Haltestangen versehen sind.
- Durch die Erfindung wird ein genaues Ausrichten der Oberbauteile (Schienen und Unterlagsplatten) vor der Einbringung des Neubetons erreicht. Das Ausrichten der Oberbauteile ist immer außerordentlich schwierig und zeitraubend. Durch die Erfindung wird eine außerordentlich vereinfachte und beschleunigte Verlegung beispielsweise neuer Kranbahnen erzielt.
- Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung zum Ausrichten der Oberbauteile, in Gleisrichtung gesehen, vor Einbringen des Neubetons; Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform nach Einbringen des Neubetons; Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht nach Abb. 2 vor Einbringen des Neubetons; Abb. 4 zeigt einen Grundriß zu Abb. 3 mit Unterlagsplatten ohne Schiene.
- Erfindungsgemäß erfolgt die Ausrichtung der Oberbauteile, bestehend aus den Unterlagsplatten io und der darauf in bekannter Weise befestigten Schiene i i sowie dien Ankerbolzen 12, die durch Muttern 13 und den an den Unterlagsplatten io punktgeschweißten Unterlegscheiben 14 gehalten sind, vor Einbringen des Neubetons 15 durch frei tragende Haltevorrichtungen, beispielsweise Stützen 18, die als Montageböcke ausgebildet sein können. Zu diesem Zweck werden nach Entfernung des Altbetons, der später durch den Neubeton 15 ersetzt wird, vor Einbringung des letzteren unter- oder oberhalb der als Schienenauflage dienenden Unterlagsplatten, beispielsweise Rippenplatten od. dgl., Träger, beispielsweise Verstellplatten oder Laschen 16, vorgesehen, die an den im Altbeton irr Löcher 17 ortsfest eingelassenen Stützen 18 in Höhen- und Querrichtung ein- und feststellbar sind.
- Die Stützen 18 tragen an ihrem oberen, mit Gewinde versehenen Ende 18" Stellmuttern ig, auf denen die Verstellplatten 16 lagern. Die an der Unterlagsplatte io angeschlossenen Ankerstangen 12, die gleichzeitig als Bewehrungseisen dienen können, fassen durch in der Querrichtung zur Schiene verlaufende Langlöcher 2o der Verstellplatten.
- Durch die Muttern ig, die später im Neubeton 15 liegen., sind die auszurichtenden Oberbauteile vermittels der Verstellplatten 16 in der Höhe einstell bar. In der Querrichtung wird durch die Anordnung der Langlöcher 2o, durch die die Ankerbolzen 12 fassen, die Verstellung der Oberbauteile durch zwischen den Stützenenden 18, und der Unterlagsplatte io vorgesehene Abstandshalter, beispielsweise Keile 22, bewirkt. Es können hier aber auch Spannschrauben zwischengesetzt werden, oder das Querverschieben der Oberbauteile kann durch andere Mittel bewirkt werden.
- Auch die Unterlagsplatte io kann mit Langlöchern 21 versehen sein, die in der Schienenlängsrichtung verlaufen, so daß auch die Unterlagsplatten auf den Ankerstangen, solange die Muttern 13 noch nicht fest angezogen sind, verstellbar sind.
- Die Stützen 18 sind dadurch als Montageböcke ausgebildet, daß sie, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, mit Schrägstreben i86 versehen sind. Sowohl die Stützen 18 als auch ihre Schrägstreben sind, wie aus Abb. 3 ersichtlich, im Altbeton 23 eingelassen und verankert. Beim Einsetzen dieser Montageböcke 18 werden diese, wie aus Abb. 3 und aus Abb.4 im Grundriß ersichtlich, abwechselnd um 9o° versetzt zueinander angeordnet, indem beispielsweise (s. Abb. 4) die Schrägstrebe des einen der der Unterlagsplatte io zugeordneten Montageböcke in Schienenlängsrichtung, die des anderen quer zur Schiene vorgesehen ist.
- Bei der in Abb.2 veranschaulichten Ausführungsform erfolgt die Ausrichtung der Oberbauteile frei tragend durch eine oberhalb der Schiene vorgesehene Haltevorrichtung. Zu diesem Zweck sind die Träger, beispielsweise die Verstellplatten 16, über der Schiene angeordnet, die Stützen i8 ragen weit über den späteren Neubeton 15 hinaus und tragen auf ihren Stellmuttern ig die höhenverstellbare Platte 16. Diese Verstellplatte ist während der Montage mit Haltestangen 24 an den Gegenmuttern 13a der Ankerstangen 12 der Oberbauteile angeschlossen. Sie besitzt ebenfalls in der Querrichtung für die Haltestangen 24 Langlöcher 20. Es kann dann ebenfalls durch Zwischenlegen von Doppelkeilen 22 zwischen dem Stützenende 18" und der Befestigungsmutter 25 der Haltestangen 24 eine Einfluchtung der Oberbauteile bewirkt werden.
- Wenn die Oberbauteile eingerichtet sind und der Neubeton 15 eingebracht ist, werden die Stützenenden abgebrannt. Die Oberbäuteile einschließlich der Unterlegscheiben 14 liegen dann unmittelbar, wie in Abb. 2 gez,4igt, auf dem Neubeton 15. Die Verstellplatten 16 werden bei der Ausführung nach Abb. 2 einschließlich der Haltestangen 24 nach dem endgültigen Betonieren entfernt, während sie bei der Ausführung nach Abb. i teilweise mit einbetoniert sind und ihre seitlich überstehenden Enden ebenfalls abgebrannt werden können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage -festzulegenden Oberbauteilen für Gleise, insbesondere für Kranbahnen, vor Einbringen des Betons, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberbauteile (i i, io) und die der Verankerung- im Beton dienenden Teile (12) frei tragend durch in eine Betonsohle ortsfest eingelassene Haltevorrichtungen (18) abgestützt und in bezug auf diese in Höhen- und Querrichtung ein- und festgestellt werden.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Betonsohle (23) Stützen (18) oder Montageböcke eingelassen sind, die an ihrem oberen, mit Gewinde versehenen Ende (18Q) mittels Stellmuttern (ig) in der Höhe einrichtbare Träger, beispielsweise Verstellplatten (16), zum Auflegen oder Anhängen der Oberbauteile (i i, io) tragen, und daß die Verstellplatten (16) mit quer zur Gleisachse gerichteten Langlöchern (2o) für den Durchtritt der an den Oberbauteilen (Unterlagsplatten io) angeschlossenen Ankerstangen (12) oder Haltestangen (2q.) versehen sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d;ß die Querverstellung durch zwischen den Stützen (18) bzw. Montageböcken und den Unterlagsplatten (io) bzw. den diese hängend tragenden Haltestangen (2q.) vorgesehene Abstandshalter, beispielsweise Keile (22), insbesondere Doppelkeile, Spannschrauben od. dgl., erfolgt. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagsplatten (io) mit Langlöchern (21) in Schienenlängsrichtung versehen und auf der Ankerstange (12) verstellbar sind. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die mit Schrägstreben (i86) versehenen Montageböcke (18) bei der Montage mit ihren Streben (i86) um go° versetzt zueinander angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 583 oho, 827 2o7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW12630A DE954883C (de) | 1953-11-21 | 1953-11-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegendenOberbauteilen fuer Gleise, insbesondere fuer Kranbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW12630A DE954883C (de) | 1953-11-21 | 1953-11-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegendenOberbauteilen fuer Gleise, insbesondere fuer Kranbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE954883C true DE954883C (de) | 1956-12-27 |
Family
ID=7594855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW12630A Expired DE954883C (de) | 1953-11-21 | 1953-11-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von auf einer Betonunterlage festzulegendenOberbauteilen fuer Gleise, insbesondere fuer Kranbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE954883C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054478B (de) * | 1957-07-06 | 1959-04-09 | Pohlig Ag J | Verankerung der Fahrbahn fuer auf Schienen verfahrbare Hebe- oder Foerdermittel, insbesondere Krane, Verladebruecken od. dgl. |
| DE1285149B (de) * | 1965-11-30 | 1968-12-12 | Salzgitter Huettenwerk Ag | Kranbahnschienenbefestigung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE583060C (de) * | 1932-07-03 | 1933-08-28 | Asbestonwerke A G Deutsche | Verfahren zur Befestigung von Eisenbahnschienen auf Mauerwerk |
| DE827207C (de) * | 1950-07-09 | 1952-01-07 | Wyhlen Ag Eisenbau | Verankerung der Fahrbahnen fuer auf Schienen verfahrbare Hebe- und Foerdermittel, wie z.B. Krane, Schiebebuehnen, Drehscheiben |
-
1953
- 1953-11-21 DE DEW12630A patent/DE954883C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE583060C (de) * | 1932-07-03 | 1933-08-28 | Asbestonwerke A G Deutsche | Verfahren zur Befestigung von Eisenbahnschienen auf Mauerwerk |
| DE827207C (de) * | 1950-07-09 | 1952-01-07 | Wyhlen Ag Eisenbau | Verankerung der Fahrbahnen fuer auf Schienen verfahrbare Hebe- und Foerdermittel, wie z.B. Krane, Schiebebuehnen, Drehscheiben |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054478B (de) * | 1957-07-06 | 1959-04-09 | Pohlig Ag J | Verankerung der Fahrbahn fuer auf Schienen verfahrbare Hebe- oder Foerdermittel, insbesondere Krane, Verladebruecken od. dgl. |
| DE1285149B (de) * | 1965-11-30 | 1968-12-12 | Salzgitter Huettenwerk Ag | Kranbahnschienenbefestigung |
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