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DE954496C - Bandtraggestell fuer endlose Gliederfoerderbaender - Google Patents

Bandtraggestell fuer endlose Gliederfoerderbaender

Info

Publication number
DE954496C
DE954496C DEH22373A DEH0022373A DE954496C DE 954496 C DE954496 C DE 954496C DE H22373 A DEH22373 A DE H22373A DE H0022373 A DEH0022373 A DE H0022373A DE 954496 C DE954496 C DE 954496C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
rail
support frame
running
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH22373A
Other languages
English (en)
Inventor
Elmar Wittkop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority to DEH22373A priority Critical patent/DE954496C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954496C publication Critical patent/DE954496C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/02Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
    • B65G21/06Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements constructed to facilitate rapid assembly or dismantling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Bandtraggestell für endlose Gliederförderbänder Es sind endlose Gliederförderbänder mit seitlichen Laufrollen bekannt, die auf aus Winkeleisen bestehenden Laufschienen verfahrbar sind. Diese Laufschienen haben in den Ebenen der lotrecht und waagerecht liegenden winkelschenkel genügend Widerstandsfäbigkeit, sie vermögen daher die in lotrechter Ebene wirksamen Kräfte aus dem Eigen gewicht und der Nutzlast und die in Kurven auE-tretenden waagerechten Kräfte aufzunehmen und bieten außerdem den Vorteil, ,daß sie durch ihren in der Regel guf der Außenseite angeordneten, nach aufwärts gerichteten Winkelschenkel das Entgleisen des Bandes verhindern, wenn die Laufrollen mit ihren Spurkräneen unter der Einwirkung beträchtlicher seitlicher Kräfte oder bei ungenügender Ausrichtung des Bandtraggestells auf ihren Laufbabren hochgeklettert sein sollten. Andererseits geben Laufschienen aus Winkeleisen aber zu Entgieisungen des Bandes Anlaß, wenn sich grobe Verunreinigungen, Steine od. dgl., in den Ecken des winkelprofils der Laufschienen festgesetzt haben. Solche Entgleisungen verursachen unter Umständen beträchtliche Zerstörungen an den umlaufenden Bandteilen und dem feststehenden Bandtraggestell. Man kann Entgleisungen im Obertrum infolge von Verunreinigungen der Laufbahn zwar durch Anordnung einer Druckschiene über den Laufrollen zu verhindern versuchen, so daß sich auf jeder Seite des Bandtrag- gestells drei Profilschienen übereinander befinden; doch wird dadurch die Ursache der Entgleisungsgefahr und die Möglichkeit der BIodki;erung des Bandes mit ihren Gefahren nicht ausgeschaltet.
  • Man hat die beiden Laufschienen für die Laufrollen des Ober- und Untertrums von Gliederförderbändern schon aus zwei hochkant gestellten flacheisenförmigen Profileisen hergestellt, auf denen sich Verunreinigungen nicht festsetzen können; doch ist ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber größeren waagerechten Kräften, wie sie bei stärker belasteten Bändern in Kurven (vor allem, wenn diese in der Nähe des Antriebs liegen), insbesondere in dem höher beanspruchten Obertrum auftreten können, zu gering. Außerdem bieten sie keine Sicherheit gegen Entgleisen des Bandes, wenn- die Laufrollen bei ungenügender Ausrichtung des Bandtraggestells oder in Kurven mit ihren Spurkränæn auf den Laufschienen geklettext sein sollten.
  • Die Erfindung geht aus von einem bekannten Bandtraggestell für endlose Gliederförderbänder mit spurkranzlosen Lauf- und Führungsrollen und drei auf jeder Seite in lotrechter Ebene übereinander angeordneten, mit den Tragböcken einzeln lösbar verbundenen Lau£schienenschüssen. Erfindungsgemäß bestehen die Schienen aus hochgestellten, in waagerechter Ebene elastisch biegbaren Flacheisen, von denen die oberste Schiene als Druck- und Führungsschiene für die Lauf- und Führungsrollen des Obertrtlms, die mittlere Schiene als Laufschiene für die Laufrollen des Obertrums und als Druckschiene für die Laufrollen des Untertrums und die unterste Schiene als Lauf- und Führungsschiene für die Laufrollen des Untertrums dient Die Schienen des Bandes werden vorzugsweise auf jeder Seite durch mindestens in der Mitte zwischen ihren Tragböcken lösbar angebrachte lotrechte,; Streben oder Träger derart miteinander verhunden, daß auf eine Schiene in Kurven ausgeübte waagerechte Rollendrücke zugleich von den anderen Schienen aufgenommen werden.
  • Bandtraggestelle nach der Erfindung lassen das Festsetzen von Verunreinigungen auf den Laufschienen nicht zu und verhindern daher das Entgleisen des Gliederförderbandes infolge Verschmutzung der Laufschienen. Sieverhindernaußerdem das Entgleisen des Bandes bei ungenügender Ausrichtung des Bandtraggestells sowie das - Abheben der Laufrollen von ihren Laufbahnen beim Durchfahren von Mulden mit sehr geringem Werkstoffaufwand. Die Verwendung von Schienen aus flacheisenförmigen Profileilsen, die für sich von Hand oder durch eine geeignete Vorrichtung in waage rechter Ebene elastisch biegbar sind, ermöglicht die Anpassung des Bandtraggestells an jede am Verwendungsort des Bandes vorhandene Krümmung und die beliebige Änderung einer vorhandenen Schienenkrümmung. Trotz der verhältnismäßig leichten Biegbarkeit ist jede in einer Kurve gekrümmte Schiene allein schon imstande, beträchtliche Seitenktäfte aufzunehmen, da sie, an den Enden mit den Tragböcken starr verbunden, gegen die in Kurven auf die Krümmungsaußenseite wirkenden Druckkräfte eine beträchtliche Widerstandsfähigkeit aufweist (ähnlich der Gewölbewirkung).
  • Diese Widerstandsfähigkeit wird noch wesentlich verstärkt durch die Verbindungselemente (lotrechte Streben oder Träger) der Schienen, die bewirken, daß die auf eine Schiene ausgeübten waagerechten Kräfte zugleich von den anderen Schienen aufgenommen werden. Dann können Kurven selbst an Stellen großer Zugkräfte im Band, z. B. in der Nähe des Antriebs, vorgesehen und die dabei auftretenden bedeutenden waagerechten Kräfte von den Schienen bzw. dem Bandtraggestell aufgenommen werden.
  • Die Lösbarkeit der Verbindungselemente ermöglicht es, die Schienen einzeln ohne Schwierigkeit elastisch zu biegen und danach erst durch die Verbindungselemente zu versteifen.
  • Um das Bandtraggestell, das durch die die Schienen zwischen den Tragböcken verbindenden Streben oder Träger auch in lotrechter Ebene versteift wird, gegenüber stoßweisen Beanspruchungen, insbesondere an den Ladestellen, elastisch zu machen und es sowie das umlaufende Band mit seinen Rollen zu schonen, stützen die in an sich bekannter Weise U-förmig ausgebildeten Tragböcke für die Schienen sich mittels eines bogenförmigen Unterteils quer zu der Förderrichtung nachgiebig auf dem Liegenden ab.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen Querschnitt durch ein Bandtraggestell gemäß der Linie 1-1 in Fig. 2, Fig. 2 die dazugehörige unterbrochene Seitenansicht, Fig. 3 die unterbrochene Seitenansicht eines Tragbockes, in Pfeilrichtung III der Fig. I gesehen, Fig. 4 die unterbrochene Draufsicht auf diesen Tragbock mit den anschließenden Schienen und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2.
  • Das erfindungsgemäße Bandtraggestell ist für ein endloses, in senknechter Ebene umlaufendes kurvenläufiges Gliederförderband bestimmt, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus zwei seitlichen Laschenketten I als Zugorgan (an deren Stelle können auch eine einzige Laschenkette oder ein oder zwei Rundgliederketten verwendet werden), den an ihnen befestigten muldenförmigen und einander schuppenartig überdeckenden Tragplatten 2 und den das umlaufende Band tragenden, an den Ketten gelagerten und um die Achsen 3 drehbaren Laufrollen 4 sowie den das Band in Kurven umlenkenden, ebenfalls an den Ketten gelagerten und um die senkrechten Bolzen 5 in waagerechter Ebene drehbaren Führungsrollen 6 besteht. Das @ Bandtraggestell setzt sich zusammen aus den auf jeder Bandseite in lotrechter Ebene übereinander angeordneten, in Schüsse unterteilten und mit den U-förmigen Tragböcken 7 ein2eln lösbar verbundenen flacheisenförmigen Schienen 9 g und 10. Von diesen Schienen dient die oberste Schiene 8 als Druckschiene für die Obertrumlaufrollen 4 (sie verhindert das Aaheben des Obertrums in Mulden), die mittlere Schiene g als Laufschiene für diese Rollen und zugleich als Druckschiene für die Untertrunlaufrollen 4 (als Druckschiene verhindert sie das Anheben des Untertrums in Mulden) und die unterste Schiene 10 als Laufschiene für die Laufrollen des Untertrums. Die Innenseite der obersten Schiene 8 dient zugleich als Laufbahn für die Führungsrollen 6 des Obertrums und die Innenseite der untersten Schiene 10 als Laufbahn für die Führungsrollen 6 des Untertrums. In der Mitte der Schienenstöße (zwischen den aufeinanderfolgenden Tragböcken 7) sowie gegebenenfalls noch an weiteren Stellen, und war auf der Haubenseite der Schienen, sind Augen 12 angeschweißt, die je eine Bohrung aufweisen, in die ein lotrecht angeordneter runder Bolzen I3 mit engem Sitz eingesetzt ist. Dadurch werden die Schienen jeder Bandseite so miteinander verbunden, daß in Kurven von den Führungsrollen 6 auf eine der Schienen ausgeübte waagerechte Kräfte auf die beiden anderen Schienen übertragen und von diesen mit aufgenommen werden. Die Schienen 8 bis 10 bestehen aus einzelnen, in waagerechter Ebene elastisch biegbanen flacheisenförmigen - Profileisen, die in an den Tragböcken 7 angeordnete Taschen 14 eingreifen und mit diesen durch Schrauben 15 verhunden sind, die auf der Innenseite mit Rücksicht auf die auf dieser ablaufenden Führungsrollen 6 einen Senkkopf 16 aufweisen. Langlöcher 18 in - den Taschen 14 ermöglichen es, die Befestigungspunkte der Schienen zu verstellen und in Kurven auf der Außenseite der Krümmung den Abstand bzw. die Schienenlänge zwischen den Tragböcken größer- zu wählen als auf der Innenseite. Die in an sich bekannter Weise U-förmig ausgebildeten Tragböcke 7 haben ein bogenförmiges Unterteil 20, mittels dessen sie sich quer zu der Förderrichtung nachgiebig auf dem Liegenden abstützen, und zwar unter gleichzeitiger elastischer Verdrehung der Schienen, so daß in lotrechter Ebene auftretende stoßweise Beanspruchungen des. Band;es und seines Traggestells an den Ladestellen durch wiegenartiges Nachgeben der Tragböcke und durch den Verdrehungswiderstand der Schienen elastisch und gedämpft aufgenommen und dadurch für die Bandkonstruktion unschädlich gemacht werden. Die senkrechten Pfosten jedes U-förmigen Tragbockes 7 sind in an sich bekannter Weise durch Anker 21 verbunden. Diese bestehen zweckmäßig aus einem Rundeisen 22 und auf diesen angeordneten Rohrstücken 23, die sich auf dem Rundeisen drehen, wenn das Obertrum des Bandes so weit durchhängt, daß es den Anker berührt und bei Bewegung auf ihm schleift. Das Rundeisen 22 greift mittels abgeflachter Enden in Schlüssellöcher 24 (Fig. 3 und 4) der für die Mittelschienen 9 bestimmten Taschen 14 ein und verbindet diese beiden gegenüberliegenden Taschen und damit die senkrechten Pfosten der Tragböcke miteinander.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Bandtraggestell für endlose Gliederförderbänder mit spurkranzlosen Lauf- und Führungsrollten und drei auf jeder Seite in lotrechter Ebene übereinander angeordneten, mit den Tragböcken einzeln lösbar verbundenen Laufschenenschüssen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (8, 9, 10) aus hochgestellten, in waagerechter Ebene elastisch biegbaren Flacheisen bestehen, von denen die oberste Schiene (8) als Druck- und Führungsschiene für die Lauf- und Führungsrollen (4 bzw. 6) des Obertrums, die mittlere Schiene (g) als Laufschiene für die Laufrollen des Obertrums und als Druckschiene für die Laufrollen (4) des Untertrums und die unterste Schiene (1 o) als Lauf- und Führungsschiene für die Lauf- und Führungsrollen (4 bzw. 6) des Untertrums dient.
  2. 2. Bandtraggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (8, 9, I0) auf jeder Seite durch mindestens in der Mitte zwischien ihren Tragböcken (7) lösbar angeordnete lotrechte Streben oder Träger (I3) derart miteinander verbunden sind, daß auf eine Schiene in Kurven ausgeübte waagerechte Rollendrücke zugleich von den anderen Schienen aufgenommen werden.
  3. 3. Bandtraggestell mit U-förmigen Tragböcken für die Lauf- und Führungsschienen des Bandes nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragböcke (7) sich mittels eines bogenförmigen Unterteils (20) quer zu der Förderrichtung nachgiebig auf dem Liegenden abstützen.
  4. 4. Bandtraggestell nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (8, 9, 10) in an den Tragböcken (7) angeordneten Taschen (14) mittels in Langlöcher (18) eingesetzter Schrauben (15) befestigt sind.
  5. 5. Bandtraggestell mit die senkrechten Pfosten der U-förmigen Tragböcke verbindenden Querankern nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Queranker (21) die an dem senkrechten Pfosten befestigten Taschen -(I4) für die mittleren Schienen(g) miteinander verbindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891528.
DEH22373A 1954-12-10 1954-12-10 Bandtraggestell fuer endlose Gliederfoerderbaender Expired DE954496C (de)

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DEH22373A DE954496C (de) 1954-12-10 1954-12-10 Bandtraggestell fuer endlose Gliederfoerderbaender

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DEH22373A DE954496C (de) 1954-12-10 1954-12-10 Bandtraggestell fuer endlose Gliederfoerderbaender

Publications (1)

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DE954496C true DE954496C (de) 1956-12-20

Family

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DEH22373A Expired DE954496C (de) 1954-12-10 1954-12-10 Bandtraggestell fuer endlose Gliederfoerderbaender

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891528C (de) * 1952-03-01 1953-09-28 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Traggeruest fuer Plattenbaender mit Laufrollen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891528C (de) * 1952-03-01 1953-09-28 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Traggeruest fuer Plattenbaender mit Laufrollen

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