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DE954186C - Schaltung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme

Info

Publication number
DE954186C
DE954186C DET6275A DET0006275A DE954186C DE 954186 C DE954186 C DE 954186C DE T6275 A DET6275 A DE T6275A DE T0006275 A DET0006275 A DE T0006275A DE 954186 C DE954186 C DE 954186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potentiometer
circuit
sawtooth
capacitor
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET6275A
Other languages
English (en)
Inventor
Gunther Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET6275A priority Critical patent/DE954186C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954186C publication Critical patent/DE954186C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K6/00Manipulating pulses having a finite slope and not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K6/04Modifying slopes of pulses, e.g. S-correction

Landscapes

  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Schaltung zur Erzeugung sägezahnförmiger Ströme Die Erfindung. betrifft eine Schaltung zur Erzeugung sägezahnfiörmiger Ströme, insbesondere in den Ablenkspulen einer Kathodenstrahlröhre für Fernsehzwecke. Es sind insbesondere für die Vertikalablenkung in der Bildröhre von, Fernsehempfängern Schaltungen bekanntgeworden., bei denen sich im Eingangskreis einer Röhre ein periodisch über einen Ladewiderstand aufigelndener und über eine besondere Entladevorrichtung, z. B. einen Sperrschwinger, entladener Kondensator befindet. Durch die im Eingangskreis - der Röhre stehende s"agezahndörmige Spannung wird im Aus, gangskreis, in, den entweder die Ablenkspulen direkt oder über einen Transformator eingeschaltet sind, :ein sägezafhnförmiger Strom erzeugt. Die an. sich zunächst erwünschte Linearität des Sägezahnhinlaufs des Stromes in den Ablenkspulen wird jedoch dadurch beeinträchtigt, da$ die verschiedenen, Zeitkonstanten dieser Schaltung, insbesondere die Ladezeitkonstante im Eingangskreis der Röhre, nicht genügend groß gemacht werden können, so daß der zeitliche Verlaud des Sägezahnhin.laufs näherungsweise exponentiell erfolgt.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden., ist es bekannt, aus dem Ausgangskreis der Röhre eine sägezahnförmige Spannung in gegenkoppelndem Sinne in den .zu indwzieren. Dieses ges@hleht mittels einer im Ladestnoamkreis des Kondensators liegenden Induktivität, die mit -dem Ausgangstransformator gekoppelt ist. Weiterhin ist es. bekannt, eine derartige Schaltung dahin zu ergänzen, daß im Ladekreis des Kondensiabors eine zur Ko,ndensatorspannung gegenphasige Kompensationsspannung wirksam gemacht wird und die Netzwerke zur Erzeugung der Kompensationsspannung und der Gegenkopplungsspannung so auszubilden, daß sie im Ladekreis des Kondensators liegen, um eine schnelle Entladung des Kondensators. beim Sägezahnrücklauf zu ermöglichen.
  • Es wurde auch bereits vorgeschlagen, das, Gitter der die Sägezahnströme liefernden Röhre an einen Abgriffpunkt der mit dem Ausgangstransformator gekoppelten. Induktivität zu legen, um Verzerrungen zu kompensieren. Diese vorgeschlagene Schaltung gestattet unter anderem die Vermeidung des sogenannten Tangensfehlers, der in Form einer Verzerrung der Randpartien des Bildes auf Bildschreiberöhren mit nahezu ebenem. Leuchtschirm auftritt und der darauf zurückzuführen ist"daß die äußeren Teile des Bildschirmes einen größeren Abstand von dem scheinbaren Drehpunkt des Kathodenstrahls. bei seiner Ablenkung besitzen als die mittleren Teile. Eine solche vorgeschlagene Schaltung soll zunächst an Hand der Abb. i näher erläutert werden. Mit i ist der Sügezahnkondensator bezeichnet, der von einer positiven Spannungsquelle über das Potentiometer 3, den Ladewiderstand 2 und die Transformatorwicklung .4 während des Sägezahnhinlaufs aufgeladen und durch eine Entladevorrichtung, z. B. einen Sperrschwinger «jährend des Sägezahnrüeklaufs entladen wird. Die am Kondensator i stehende Sügezahnspannung wird dem Gitter der Endröhre 8 von einem Abgriffpunkt der Spule 4 zugeführt. Dadurch entstehen in der Primärwicklung 9,des Ausganigstransiformators sägezahnförmige Ströme, die über eine Sekundärwicklung io den Ablenkspulen i i zugeführt werden,. Die Induktivität der Ablenkspulen i i ist dabei so klein, daß diese im wesentlichen als Ohmscher Widerstand für die Sägezahnströme betrachtet werden können.
  • Da die Induktivität des Ausgangstransformators einen endlichen Wert besitzt, mwß der zeitliche Verlauf des die Primärwicklung 9 durchfließenden Aniödenstromes vom zeitlichen Verlauf des Stromes in den Ablenkspulen verschieden sein. Der Anodenstrom und damit auch die Steuerspannung muß daher so vorverzerrt werden, daß sich in den Ablenkspulen der erwünschte Stromverlauf einstellt. Die Einstellung am P@otentiometer 3 bestimmt die Amplitude des Sägezahnes, während der in den Ladestromkreis eingeschaltete veränderliche Widerstand 2, dessen. Wert vorzugsweise größer als der des. Potemtiometers 3 Ii'st, den zeitlichen Verlauf des Sägezahnhinlaufs am Kondensator i und damit letzten Endes auch den Stromverlauf in den Ablenkspulen bestiimmt, gleichzeitig aber auch die Amplitude des Sägezahnstromes beei:nfluß t. Es lUt sich,zeigen, daß der allgemeine Ausdruck für den zeitlichen Verlauf des Stromes in, den A-lenkspulen i i* für eine derartige Schaltung. die Formel hat.
  • i (t) = 1o - e-at.. (A sin ojo t -I- B cos aoo t) wobei 10, a, A und B Konstanten sind und co, eine Frequenz" die nicht etwa gleich der Siätgezahngrundfrequenz sondern wesentlich niedriger ist (T ist die Periodendauer des. Sägezahns). Verschiedene Formen des Stromverlaufs, wie sie beispielsweise durch eine solche Schaltung nach vorstehender Formel -erhalten werden können, sind in Abb. 2 dargestellt.
  • In Abb. 2 a ist ein Ausschnitt aus einer Sinuskurve dargestellt, wobei im wesentlichen das Verhältnis des Arguments :des Sinus zur Sägezahngrundfrequenz die Abweichung von der Linearität, wie sie zur Vermeidung des Tangensfehlers erwünscht ist, beeinflußt. In der obigen Formel müssen zur Erzeugung' eines derartigen Stromes die Konstanten a und B zu Null gemacht werden. Durch eine Rechnung läßt sich zeigen, daß durch geeignete Wahl der Windungszahl der Spule 4 und des Abgriffpunktes an: dieser Spule sowie des Produktes R - C (wobei R der gesamte Ladewiderstand und C die Kapazität des Kondensators i ist) erreicht werden kann, daß a und B gleichzeitig gleich Null werden und wo den gewünschten Wert erhält.
  • Soweit es sich um Geometriefehler handelt, die symmetrisch zur Mittellinie des Bildschirmes liegen, genügt,zur Kompensation ein reines Sinusglied, bei dem also die Konstanten a und Bin der obigen Gleichung Null sind. Der Regelwiderstand 2 gestattet es, die Größen a und B in einem gewissen Bereich um Null herum zu variieren, und ist so einzustellen, -daß die Größen gerade zu Null werden. Dann erfolgt der Stromverlauf der Ablenkspulen nach einer reinen Sinusfunktion entsprechend A.bb.2a oder 2b, die sich durch die Lage des Abgriffpunktes an der Induktivität 4 und damit der Größe von coo voneinander unterscheiden. Das Argument des Sinus kann in dieser Schaltung nicht geändert werden. Es ist durch die Dimensionierung der Wicklung 4 (Windungs2ahl und Lage des Abgriffpunktes) von vornherein .festgelegt, und der Regelwiderstand :2 erlaubt nur, a und B zu variieren. Wenn z. B. unsymmetrische Verzerrungen des Sägezahnstromnes erwünscht sind, wie sie in Abb. zc und zd dargestellt sind, um unsymmetrische Ge.ometrieverzerrungen zu kompensieren, können zu diesem Zweck die Größen a und B in der obigen Gleichung von Null verschieden gemacht werden. Bei einem reinen Sinusglied (a = Null, B = Null) ist .die Kurvenform zentralsymmetrisch .zum Punkt P (t = Nuil), der in der Mitte des Sägezahnhinlawfs lieb (Abt. 2a und 2b). Unsymmetrische Verzerrungen gegenüber dem Punkt P können nur auftreten, wenn außer dem Sinusglied auch das Cosinusglied von Null verschieden ist. Die Rechnung zeigt, daß a und -B immer gleichzeitig Null oder von Null verschieden sind und daß die unsymmetrischen Verzerrungen,, die jede dieser Größen bereits. für sich verursachen würde, in der gleichen Richtung wirken.
  • An: sich ist also eine solche Einstellung ,zur unsymmetrischen Verzerrung in der Schaltung nach Ab@b. i bereits möglich,- jedoch ist bei jeder Veränderung der Geometrieverzerrungen am Widerstand :2 ein Nachstellen der Amplitude am Potentiometer 3 notwendig. Gemäß der Erfindung ist die vorgeschlagene Schaltung daher so abgewandelt, daß ein. einen geringen Teil des Ladewiderstandes darstellendes Potentiometer vorgesehen ist, welches zwischen dem nicht mit dem Kondensator verbundenen Ende der zwischen dem restlichen Ladewiderstand und dem Sägezahnkondensator eingeschalteten Induktivität und einem weiteren Punkt dieser Induktivität liegt und über dessen Abgriffpunkt der Ladestrom von dem restlichen Teil des Ladewfid.ers.tandes zugeführt wird, so daß eine unsymmetrische Verzerrung der langen Flanke des Sägezahnstroms einstellbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 3, in der der mit dem Sägozahnkondemsator nicht verbundene Teil der Spule 4 durch ein Potentiometer 12 überbrückt ist, über dessen Abgrif'fpunkt der Ladestrom fließt. Die gegenüber Abb. i univerändert gebliebenen. Teile der Schaltung sind mit den gleichen Bezugsizeichen wie in Abb. i bezeichnet bzw. nicht noch eimnal dargestellt. Die Einstellung der einseitigen Geometrieverzerrung geschieht bei der Schaltung nach Abb. 3 am Potentiometer 12. Wählt man den Widerstand 2 groß gegenüber den Potentiometerwiderständen 3 und 12, so kann. diese Einstellung ohne wesentliche Beeinflussung der Amplitude durchgeführt werden, da der Ladestrom und die Endspannung des Kondensators, i bei einer solchen Einstellung am Potentiometer 12 kaum geändert werden.
  • Die in Abb. 4 dargestellte Schaltung, bei der das Potentiometer i2 nicht nur über einen Teil, sondern über die ganze Spule 4 geschaltet ist, erlaubt in der einen Richtung (Abb. 2d) noch größere Geometrieverzerrungen als die Schaltung entsprechend Abb. 3, arbeitet im übrigen aber so wie diese. Beide Schaltungen erlauben - solange Widerstand 2 nicht regelbar ist -ebenso wie die in Abb. i dargestellte Schaltung, in gewissen Grenzen eine beliebige unsymmetrische Geometrieverzerrung in beiden Richtungen (Abb. 2 c und - 2 d) und eine solche Regelstellung, daß a und B zu Null werden und eine reine Sinusfunktion von bestimmter Kreisfrequenz wo übrigbleibt, die nicht geregeltwerden kann. Eine stetige Regelung auch von wo ist erst mÖglich, wenn in den Schaltungen entsprechend Abb. 3 und 4 auch der Widerstand 2 regelbar gemacht wird, wo dies gestrichelt angedeutet ist. Bei diesen Schaltungen kann man dann neben der Kompensation von Geometrieverzerrungen in beiden Richtungen auch den Tangensfehler kompensieren, indem man durch gleichzeitige entgegenwirkende Regelung an den Widerständen 2 und 12, die Größe wo verändert unter gleichzeitiger angenäherter Konstanthaltung der unsymmetrischen Verzerrungen. Insbesondere kann dabei auch a und B auf Null gehalten werden, so daß eine reine Tangensentzerrung durchführbar ist. Bei dieser Kompensation des Tangensfehlers bleibt allerdings wegen der Regelung an dem den wesentlichen Ladewiderstand ausmachenden Widerstand 2 die Amplitude nicht konstant, sondern muß am Potentiometer 3 noch nachgeregelt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Erzeugung sägezahnförmiger Ströme, insbesondere in den Ablenkspulen einer Kathodenstrahlröhre für Fernsehzwecke, bei der sich im Eingangskreis einer Röhre (8) ein periodisch über einen Ladewiderstand (2) aufgeladener und über eine besondere Entladevorrichtung (5) entladener Kondensator (i) befindet und bei der aus dem Ausgangskreis der Röhre (8) sägezahnförmige Spannungen induziert werden auf eine im Eingangskreis zwischen dem Ladewiderstand (2) und dem Kondensator (i) eingeschaltete Induktivität (4), die mit einem Abgriffpunkt an das Gitter der Röhre (8) angekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein einen geringen Teil des Ladewiderstandes darstellendes Potentiometer (i2), das zwischen dem nicht mit dem Kondensator verbundenen Ende und einem weiteren Punkt der Induktivität- liegt und über dessen Abgriffpunkt der Ladestrom von dem restlichen Teil des Ladewiderstandes zugeführt wird, derart vorgesehen ist, daß eine unsymmetrische Verzerrung der langen Flanke des Sägezahnstromes einstellbar ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladestrom an einem zwischen einer positiven Spannungsquelle und einem weiteren Punkt konstanter Spannung, insbesondere Erde, liegenden, Potentiometer (3) derart abgenommen wird, daß die Sägezahnamplitude durch Verstellung des Abgriffpunktes des Potentiometers (3) einstellbar ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand (2) zwischen den Abgriffpunkten (ies Potentiometers (3) und des Potentiometers (r2) angeordnet ist, dessen Widerstandswert groß gegen die Widerstandswerte der Potentiometer ist.
  4. 4. Schalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (2) als Regelwiderstand ausgebildet und derart einstellbar ist, daß bei gleichzeitiger angenäherter Konstanthaltung der unsymmetrischen Verzerrungen des Sägezahnstromes eine stetige Regelung der Frequenz dieses Stromes ,ermöglicht wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (i2) zwischen dem nicht mit dem Kondensator verbundenen Ende und dem mit dem Gitter der Röhre (8) verbundenen Abgriffpunkt der Induktivität liegt.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (1a) zwischen dem nicht mit dem Kondensator verbundenen Ende und dem anderen Ende der Induktivität liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: »Time-Basis« von O. S. Puckle, London, 1951, S. 114 ff.
DET6275A 1952-05-30 1952-05-30 Schaltung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme Expired DE954186C (de)

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DE954186C true DE954186C (de) 1956-12-13

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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