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DE954035C - Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten - Google Patents

Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten

Info

Publication number
DE954035C
DE954035C DEW11727A DEW0011727A DE954035C DE 954035 C DE954035 C DE 954035C DE W11727 A DEW11727 A DE W11727A DE W0011727 A DEW0011727 A DE W0011727A DE 954035 C DE954035 C DE 954035C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
rack
shoe uppers
bracket
moved
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW11727A
Other languages
English (en)
Inventor
August Walther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walther & Co K G Schuhmaschine
Original Assignee
Walther & Co K G Schuhmaschine
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walther & Co K G Schuhmaschine filed Critical Walther & Co K G Schuhmaschine
Priority to DEW11727A priority Critical patent/DE954035C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954035C publication Critical patent/DE954035C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Formen von Schuhschäften, im besonderen auf ein Getriebe mit Fußantrieb. Der übliche Handbetrieb fällt also weg. Während man seither zum Antrieb derartiger Maschinen meist mehrere Hand- und Fußhebel nötig hatte, um die verschiedenen zur Formung von Schäften nach dem Leisten nötigen Arbeitsgänge durchzuführen, und dabei oft erhebliche physische Leistungen vom Arbeiter verlangt wurden, werden nunmehr alle Arbeitsgänge von der Betätigung eines einzigen Fußlhebels abgeleitet und über ein besonderes Getriebe auf die Arbeitselemente der Maschine übertragen, wobei- die physische Leistung des Arbeiters gering bleibt. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine veranschaulicht.
  • Fig. i ist eine Ansicht der ganzen Maschine mit Antrieb nach der Erfindung; Fig.2 zeigt den schräg auf dem Rahmen befestigten Bock mit Antriebsteilen.
  • Am Ständer i der Maschine dient das Auge 2 als Drehpunktlagerung für den Fußhebel 3. Dieser wird in seiner Ruhestellung durch die Feder q. nach oben gegen den Anschlag 5 gehalten. Durch die Gabel 6, die Stange 7 und die Gabel 8 steht der Fußhebel 3 mit dem eigentlichen Getriebe in Verbindung. Für die verstellbare Lagerung der Gabel 6 sind im Fußhebel 3 (Fig. i) mehrere Löcher vorgesehen, so daß größere, oder geringere Kraftwirkung erzielt werden kann. Das Getriebe (Fig. 2) besteht aus dem Bock 9, der mit dem Ständer i fest verschraubt ist. Der Getriebebock hat zunächst eine horizontale Bohrung, in der die Welle io gelagert ist. Das Zahnrad i i ist auf der Welle fest verkeilt, desgleichen das Sperrad 12. Außen auf der Welle sitzt schwenkbar der Hebel 13, der auf einem Bolzen die Sperrklinke 14 trägt, die ihrerseits, unter Torsionsfederwirkung stehend, dauernd in das Sperrad 12 eingreift. Außen am Hebel sitzt die Gabel B. Betätigt man den Fußhebel 3, so wird über das Gestänge usw. dem Zahnrad i i eine drehende Bewegung erteilt und auf eine im Bock vertikal gelagerte Zahnstange 15 in deren Längsrichtung übertragen. An ihren unteren Enden trägt die Zahnstange eine Nabe 16, die einerseits eine Anschlagschraube 17 trägt, andererseits zur Befestigung der Zugfedern i8 dient. Am oberen Ende hängen die Zugfedern in den Federbolzen i9 des Bockes 9 dergestalt, daß ihre Federwirkung in bekannter Weise einstellbar ist.
  • Am Bock sitzt ein verstellbarer Anschlag 2o, der bewirkt, daß die Sperrklinke 14, wenn der Fußhebel 3 ganz nach oben- schwingt, außer Eingriff aus dem Sperrad 12 kommt. Damit nun die Zahnstange 7t5 mit den an ihr befestigten Teilen nicht durch die Wirkung der Federn 18 nach oben schnellt, ist eine zweite, ebenfalls unter Federwirkung stehende Sperrklinke 21 am Bock 9 gelagert. Es ist somit möglich, den Fußhebel je nach gewünschtem Hub einige Male zu betätigen. Erst wenn der gewünschte Hub erreicht ist, wird unter Belastung des Fußhebels die Sperrklinke 2i mittels Handhebels ausgehoben. Bei voller Entlastung des Fußhebels schnellt nun die Zahnstange 15 mit allen fest mit ihr verbundenen Teilen unter der Wirkung der Federn i8 in ihre Höchstlage, also Ursprungsstellung zurück, gleichgültig, wievielmal der Fußhebel betätigt wurde.
  • An der Zahnstange 15 sitzt fest eine Traverse 22, die über die Lasche 23 die Bewegung der Zahnstange des Getriebes auf den gesamten Maschinenkopf überträgt.
  • Beim Formen der Spitze von Schuhschäften kommt es, wie bekannt, darauf an, daß durch einen der Schuhspitze angepaßten Scheren- und Zangenmechanismus das Oberleder zunächst ausgereckt und dann die Scheren eine Bewegung nach dem Schuhinnern machen.
  • Es sind also in der Hauptsache zwei Bewegungen, die bei diesen und ähnlichen Arbeiten auszuführen sind. Diese sollen beide von der einen Bewegung, die das Getriebe der Zahnstange verleiht, abgeleitet werden. Zu diesem Zweck ist der Ständer i der Maschine mit einer steilen Schlittenbahn versehen, auf der. der Bock 24 verschiebbar ist. Dieser Bock hat seinerseits wieder eine im rechten Winkel liegende Schlittenbahn, auf der der Scheren-und Zangenträger 25 verschiebbar angeordnet ist. Der Bock 24 trägt nach oben einen Fortsatz 26. Gegen diesen drückt die Feder 27, die andererseits am Scherenträger 25 anliegt und diesen dauernd nach rechts (auf der Zeichnung) zu halten versucht. Der Fortsatz 26 dient gleichzeitig als Halter für die Zahnstangen 28, die 'über Ritzes 29 mit den Scheren bekannter Art in Verbindung stehen.
  • Der Scheren- und Zangenträger 25 trägt an der Unterseite eine mit ihm starr verbundene Verzahnung 3o, die über ein schwenkbares Zahnsegment 31 mit der Lasche 23 verbunden ist. Am rechten Ende befindet sich am Scherenzangenträger 25 eine Stellschraube 32, die am Bock 24 zu gegebener Zeit ihren Anschlag findet.
  • Betätigt man den Fußhebel 3, so wird in beschriebener Weise die Zahnstange 15 nach unten bewegt, und über die Traverse 22 sowie die Lasche 23 wird diese Bewegung auf das Zahnsegment 31 übertragen. Dieses versucht zu schwenken und den Scheren- und Zangenträger 25 zu bewegen, wird aber durch die Feder 27, deren Druck einstellbar ist, daran gehindert. Es besteht also gewissermaßen zunächst eine starre Verbindung zwischen Zahnstange und dem gesamten Kopf der Maschine, so daß dieser mit seinem Hauptteil, dem Bock 24 und allen mit ihm in Verbindung stehenden Teilers mit der Zahnstange 15 zunächst eine Bewegung nach unten macht und damit das durch die Scheren und Zangen erfaßte Oberleder über den Leisten ausreckt. Erst wenn eine gewisse Spannung im Oberleder erzielt ist, die dem Druck der Feder 27 entspricht, gibt diese bei weiterer Bewegung der Zahnstange nach unten nach, und nun bewegt sich nicht mehr der gesamte Maschinenkopf mit nach unten, sondern nun schwenkt das Segment 31 und bewegt den Scheren- und Zangenträger nach vorn, bis die Schraube 32 ihren Anschlag findet. Dabei wird den Scheren durch die Ritze129 vermittels der Zahnstange 28 noch - eine Bewegung, wie gewünscht, nach innen erteilt. Damit ist das Ende des Arbeitsganges erreicht. Will man nun, um den Schaft aus der Maschine herausnehmen zu können, die Maschine wieder in ihre Anfangsstellung bringen, so ist lediglich die Sperrklinke 21 abzuheben und der Fußhebel 3 loszulassen. Alle Bewegungen gehen dann in rascher Folge durch die Wirkung der Federn 18 in umgekehrter Reihe vor sich, die Maschine springt gewissermaßen in ihre Anfangsstellung zurück.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten mit einem gemeinsamen Träger der Werkzeuge, .dadurch gekennzeichnet, daß auf einer steilen Rahmenfläche des Maschinenständers ein Bock (9) befestigt ist, auf dem eine mit einem Sperrad (12) versehene Klinkschaltung (11, 15, 31) angeordnet ist, die die rechtwinklig zur Rahmenfläche angeordneten Werkzeuge oder deren gemeinsamen Träger in bekannter Weise nacheinander in zwei Richtungen bewegt, wobei das Schaltgetriebe (7, 8, 11, 12) mit einem Fußhebel (3) verbunden ist.
  2. 2. Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe aus einer Klink- Schaltung (z2, 13, 4 mit Zahnstangentrieb (io, 1i, 15) besteht, der seinerseits mit dem in zwei Richtungen verschiebbaren Werkzeugträger (25) paarschlüssig verbunden ist.
  3. 3. Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (25) auf einem in Richtung des Zahnstangentriebes (i i, i 5J verschiebbaren Bock (2q.) rechtwinklig zur Zahnstange (i5) verschiebbar ist. q..
  4. Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer zweiten von Hand auslösbaren Sperrklinke (2i) versehen ist.
  5. 5. Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrklinkenhebel (i3) des Antriebes mit der Schaltstange (7) verbunden ist, die am Fußhebel (3) verstellbar gelagert ist.
  6. 6. Maschine zum Formen von Schuhschäften über Leisten nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (15) unter Federspannung (i8) steht, die nach Aufhebung der Klinkensperre (1q., 21) die Zahnstange (i5) in die Anfangslage zurückführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 8o9 296.
DEW11727A 1953-07-18 1953-07-18 Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten Expired DE954035C (de)

Priority Applications (1)

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DEW11727A DE954035C (de) 1953-07-18 1953-07-18 Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten

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DEW11727A DE954035C (de) 1953-07-18 1953-07-18 Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954035C true DE954035C (de) 1956-12-13

Family

ID=7594640

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW11727A Expired DE954035C (de) 1953-07-18 1953-07-18 Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten

Country Status (1)

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DE (1) DE954035C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE809296C (de) * 1947-07-09 1951-07-26 United Shoe Machinery Corp Schuhzwickmaschine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE809296C (de) * 1947-07-09 1951-07-26 United Shoe Machinery Corp Schuhzwickmaschine

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