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DE942915C - Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen - Google Patents

Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen

Info

Publication number
DE942915C
DE942915C DEST7858A DEST007858A DE942915C DE 942915 C DE942915 C DE 942915C DE ST7858 A DEST7858 A DE ST7858A DE ST007858 A DEST007858 A DE ST007858A DE 942915 C DE942915 C DE 942915C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rocker
rails
rail
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST7858A
Other languages
English (en)
Inventor
Adalbert Steusloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST7858A priority Critical patent/DE942915C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE942915C publication Critical patent/DE942915C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/006Pinch roll sets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/02Shape or construction of rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/008Rollers for roller conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Schienendurchzugsbock zum Längstransport von Schienen Die Erfahrung ,hat gezeigt, daB für lange Stangen, wie z. B. .die Schienen von asen- oder Straßenbahnen, diie l;irneare Wärmeausdehnung nicht proportional zu7 Länge verläuft, sondern daß sich praktisch eine lange Schirene durch Erwärmung nicht mehr ausdehnt als eine kurze Schiene, weil die. durch die Wärmeausdehnung hervorgerufenen Kräfte durch. Molekular- und Gefügespannungen kompensirert werden. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, .daB auch im Eisenbaihnwesen mög.lichst schienenstoBfreie Strecken zu verlegen eind, wie es bei Straßenbahnen schon .lange üblich war, weil durch die Ableitung der Wärme von dien Schienen zum Erdreich, wie man vermutete, die Wärmeau.sdehnung der Schirenen verhindert wurde.
    Die Herstellungslänge einer Suhiene im Walz-
    werk ist aus räumlichen Giründen .auf 15 his 30.m
    begrenzt. Es wurden deshalb irr besondreren
    Sehienenaufbereitungswerkstätten Eisienbahnsehie-
    nen auf eine Länge von zzo m verschweißt und in
    dieser Länge auf die Sftreake gebracht, um dann an
    Ort und, Stelle zu eimer endlosen Schiene zusammen-
    geschweißt zu werden. In diesen Schienenauf-
    bereitungswerkstätten werden entweder aus Neu-
    schienen oder auch aus Altschienen, Schienen im
    endlosen Band zusammengeschweißt und auf einer
    Rollenbahn in Längsrichtung verschoben, um die
    einzelnen Arbeitsstellen, wie Entgraten, Richten,
    Schle e öder $ähir@eri; zü-@ässuienen ünd schlü@eLi,lich,
    üf hänge geschnitten, verladen zu werden.
    Die Erfindung betrifft einen Schienendurchzugs-
    bock zum axialen Verschieben von Eisenbahn-
    schienen auf eeiner Rollenbahn, der dire Schienen mit
    einer .geriffelten 1\1,itneih.merwailze an der Sehi'enen-
    flansohseite packt, wähnend gleichzeitig auf der
    Sdhieneenkopfsei-te eine unterstarker Federspan-nung
    stehende Gegenwalze dile Schirenen gegen die ge-
    riffelte Mitrnehmerwalze d'rüc'kt und diamit eine
    sichere Mitnahmie verbürgt, wobei Mitnehmer- und
    Gegenwalze zusammen in eiener gtewichtsbelasteten
    Wippe gelagert sind, so .daß die geriffelte Mit-
    nehmerwalze noch zusätzlich gegen den Schiienen-
    flanGch gedrückt wird, auch wenn die Schienen
    konkav giebogen sein, d. Ih. hohl aufbiegen sollten, da
    durch die drehbar gelagerte Wippe :die bei.dlen
    Walzen jeder Höhenbewegung folgen können.
    Es ,sind bereits Sehieneendurohzugsböcke bekannt,
    bei denen eine belastete Gegenwalze über den
    Sdhiieneriekopf auf eine geriffelte .und- angetriebene
    Mitnehmerwalze drückt, wobei die Mitneehmerwalze
    in der Höhe feststeht und so .angebracht .ist, d'aß
    ihre höchste Stelle etwas über die Rollbahnebene
    hervorragt und. die Schienen durch ihr eigenes Ge-
    wicht auf .die Mitndhmerwaleze drücken. Diese Art
    Schienendurchzugsböcke kann nur fwr verhälenis-
    mäßiig kleine und- .damit leichte Schienen eingesetzt
    werden und versagt, wenn dier S.dhieenenflanseh hohl
    auf der Rollienbaihn auf lilegt, da die Belastung durch
    die Gegenwalze :in keinem Fall ausreicht um die
    Schienen durdhzub'iegen und die Mitn.eehmnerwalze
    zum Greifen zu bringen. Die Mitndhmerwalze läuft
    in diieseem Fall leer oder greift, was noch schlimmer
    ist, nu r unvollständig, die Riffel der Mitn@ehmer-
    walzee schleifen an der Sehieeneenunt.erkante, ohne die
    Sdhsi,enen mitzunehmen, wirken also als Fräser und
    werden stumpf. Die Sohi@enen müssen dann durch
    Muskelkraft versohohen werden, biss d'i'e . M'it-
    nehmerwalze wieder greifen :kann. Es :ist für diesen
    Fall gleichgültig, ob dis, Belastung der Gegenwalze
    durch Federkraft .oder starr über eine Gewinde-
    spindel erfolgt. Beide Bielastungsarten sind bereits
    vorgeschlagen worden.
    Für den Längstransport von Schienen auf Rollen-
    bahnen verwen.diet man. auch sälch.e, bei. denen ein
    Teil der Rollen motorgetritebeen .ist. Bei Schienen
    von i2o m Länge, einem üblichen Rollenabstand,
    von 2,50 m und bei Eigenraneriieb jeder zweiten
    Rolle würde, äiees bedeuten, daß fünfundzwanzig
    motorgetriebene Rollen Verwendung finden würden,
    wobei- auch ihrer eine hohl gebogene .Schiene nicht
    erfaßt :werden würde. Auch .dieses Transportver-
    fahren ,eignet sich nur. fürkurze Schienen und ist
    für .,größere Massen nicht anwendbar.
    Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Mit-
    nehmer- und Gegenwalze mit einem elastisdhen-
    Belag zu versehen, z. B. ,aus Gummi, der dlie Walzen
    entweder in horizontaler Richtung.über Schienen-
    kopf und- Schienenflansch oder mit vertikaler Achse
    gegen dien Schlienensteg oder den Schienenflansch
    drückt. Da diie Schienen saus der Stumpfschweiß-
    masc!hine noch .rotgdüihend- gezogen werden, sind
    Mitnehmeerwalzen mit einem Überzug aws lei'oht
    brennbarem Materiale für diesen Fall nicht geeignet.
    Schließlich werden Schienen dter genannten Länge
    durch Seilzüge und. Motorwiärde ein Längsrichtung
    bewegt. Dileses Verfahren ;ist umständlich, daimmeer
    -das Seil durch eine zusätzbiohe Bedienungsperson
    an den Schienen. befestigt werden, muß.
    Nach der Erfindung ist die geraffelte Mütnehmer-
    walze in. einer scehwenkbairen Wippe gelagert, die
    als zweitseitiger Hebel ausgebildet ,ist .und am ent-
    gegengesetzten Hebelarm durph große Gewichte
    belastet weürd, so deaß die Mlitnehmerwollze ;immer
    ,gegen den Schienenflansch drückt, auch wenn bei
    einer hohl liegenden Schiene der Schienenlan.sch
    sich von der Rol.lenballmebene entfernt hat. Die
    Wippe folgt dem Schi!enen.fuß und sichert auch bei
    stark verbogenen Schienen immer diiie MItnahnie.
    Der ,Antrieb der Mitnehmerwalze erfolgt über ein
    Zahnradgetriebe, bei dem das große Zahnrad auf
    der Achse der Mietnehmerwalze,' das kleine auf der'
    Kippachse der Wippe befestilgt .ist, -so daßaudh bei
    ausgeschwenkter Wippe leer Antrieb jer Mtnehmer-
    walze gewährleistet ist. Mit den Führungsständern
    und der Mifinehmerwälze bildet die Gegenwanze ein
    Portal, durch das die zu bewegende Schiene hin-
    durchwandiert. Die Gegenwalze, .die unter starker
    Federspannung steht und. über den Schienenkopf
    die Schiene fest gegen die geriffelte Mitn!ehmeT-
    walzedrückt, isst ,in Führungen gelagert, die als
    Seei.tentelle mit der Wippe fest verbunden sind.
    Federspannung und Federweg eist so bemessen, d'aß
    Schienen alleer Profile mit Siidheieit gefallt werden,
    ohne daß ein Nachspannen oder ein Höhenaus-
    gleich erford@erlidh wäre.
    Der Längstransport einer Schiene auf der Rollen-
    bahn soll- zur Erzielung guter Fertigungszeiten
    schnell erfolgen, er soll andererseiets .aber auch so
    feinfühlig möglich sein, daß die Schienen georau auf
    den Ul.ldmeter an dien Arbeitsplatz herangeführt
    werden können. Wenn aber Schirenen im -endlosen
    Band aus der Schweißmaschine kommen rund nach-
    ,her auf iao m Länge geschnitten werden, bedeutet
    dies, daß im ungünstigsten Fall 'Schienenlängen
    von, i8o m zu befördern sind. Eine solche Schiene
    wiegt aber etwa io t und :ist aus 'höher TTansport-
    geschwdndigkeit kurzzeitsk abzubremsen. Das hohe
    Gewicht und- besondiers dieehoheTransportgeschwin-
    .diigkeit ergeben eine großee-kinetis.che Energie, die
    schnellstens vernichtet werden muß, um eine fein-
    fühlige Steuerung zu erreichen. Eine sichere Mit-
    niahm@e .der Sdhieeme iest aber Voraussetzung für fein-
    fühliges Arbeiten.
    Trotz- ,der hohen Anpmeßdrücke zwischen Mit-
    nehmerwalze und Schilenenflansch kann --es nicht
    ausbleiben, daß die, Riffeln der Mitnehmerw.alze
    einem staTeken Verschleiß unterliegen, so daß .sie
    von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Er-
    findungsgemäß werden die Riffeln so ausgebildet,
    daß die Mit.nehmerwafzen #mit einem Riffelbelag
    versehen sind, der aus einzelnen Schalen besteht,
    woduTeh das Auswechseln des Riffelbelages er-
    leichtert wird.
    Es ist wichtig, d:aß beim Auswechseln und bei
    der Erneuerung des Riffelbelages dfie Achse der
    Mitneehmerwalze nicht demontiert zu werden
    braucht. Dies wird durch die Schalenbauweise des Riffelbelages garantiert. Da die Riffellschalen aus Bledh gefertigt und gehärtet werden können, ist durch diese Bauweise außerdem eine bessere Ausführung und eine billigere Herstellung möglich.
  • Erfindungsgemäß ist es auch möglich, die Schienen beim Längstransport ;etwas anzuheben, beispielsweise nach dem Schweißvorgang, um den Schienenflansch beim Transport nicht auf den Elektroden der Stumpfschweiß:mas,chine scbileifen zu lassen und nicht zu beschädigen. Zu diesem Zweck wird die Wippe in der Wirkungsrichtung der Gegengewichte durch einen Exventerhebel angehoben.
  • Bei einem Längstransport der Schienen etwa mit Sah.r.ittgesohwindibgkeit wirken auf einen Schienendurchzugsbock wegen der großen zu bewegenden '.Massen auch. @.rhebliche horizontale Kräfte senkrecht zur Bewegungsrichtung, die in erster Linie durch Krümmungen der Schienen 'hervorgerufen werden. Erfindungsgemäß werden diese Horizontalkräfte elastisch von der Kippachse aufgenommen und über starke Federpakete ,auf .das Maschinengestell übertragen, so daß die Kippachse in. der Ruhelage gegen ihre Lager zent:riiert wird. Ein Sohienendurchzugsbock nach der Erfindung nimmt also die :auf ihn wirkenden Kräfte in .beiden Richtungen elastisch auf. Die horizontalen Kräfte durch die zuletzt genannten Zentrierfedern, die vertikalen durch die Lagerung der Mitnehmerwalze in einer Wippe.
  • Es ist selbstverständlich, diaß derartige Schienendurchzugsböcke auch für .andere Wigzprofile und andere Fertigungsaufgaben Verwendung finden 'können.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens, .und zwar ;ist Feig. i,die Seitenansicht eines Schilenendurchzugsbockes, F.i.g. 2 ein Querschnitt durch die Achsen I-II-IV-V-VI der Fi.g. i, Fig.3 .die schematische Darstellung einer konkaven Schiene rauf .der Rollenbahn und einen Schienendurchzugsbock im Schema, Fig. 4 eine griffette M,itn,@hmerwalze, Fig. 5 ein Querschnitt .durdh die Kippachse III der Fig. i.
  • Von Motor i wird, über Zahnrad 2 und Zahnkette 3 das Drehmoment auf das Zahnrad 4 übertragen, das über die Paßfedern 5 mit der Kupplungshälfte 6 verbunden ist, die lose, jedoch axial gesichert auf dler Vorgelegewelle 7 sitzt und über .die Lamellen 8, 9 m-iit der festen Kupplungshälfte io in Verbindung steht, die auf der Vorgelegewelle 7 aufgekeilt ist. Mit der Vergelegewelle 7 ist das Zaahnrad i i fest verbunden, das über die Zahnkette 12, und das Zahnrad 13 das Drehmoment auf die Kippachse 1q: überträgt, während gleichzeitig eine fest mit der Vorgelegewelle 7 verkeilte weitere Kupplungshälfte 15 über die Lamellen 16, 17 mit der Kupplungshälfte 18 zusammenarbeitet, die fest mit dem Maschinenständer i9 verschraubt ist. Die beiden Kupplungen 6, io mit den Lamellen 8, 9 sowie 15, 18 mit den: Lamellen 16, 17 werden gemeinsa;m mit der Schaltgabel( 2o@ gesch.atttet, die in eine Nut des Schaltringes @i eingreift und über eine Verbindungslas ohe 22, mit .dem Sthaltrdng 23 verbunden ;ist. Die Schaltgabel 2o ist als einseiiger Hebel ausgebildet und hat ihre Gelerikpunkte in- 24 und 25, welch letzterer mit der Mutger 26, axial gesichert, verbunden .ist, während die dazu ge-,hör;ende Schnaube 27 üben- die Achse 28 mit dem Handgriff 29 ;in Verbindung steht.
  • Bei eingerückter Kupplung 6, io ist die Verbindung zwischen dem Antrieb und der Vorgefegewelle 7 hergestellt, während; gleichzeitig die zwischen den Kupplungshälften i5 ,und 18 gelöst ist. Die Kupplung 15, 18 mit den LamelCen 16, 17 dient als Bremse und kann erst eingerückt werden, wenn die Kupplung 6, io ausgerückt ist. Es kann also erst abgebremst werden, wenn die Verbindüng zwischen Antrieb und Vorgelegewelle 7 getrennt ist. Da d'ie Kupplungshälfte 18 fest mit dem Maschinenständer i9 verbunden ist, wird bei eingerückter Kupplung 15, i8 die von der Antriebsseite über das; Zahngrad i i geleitete kinetische Energie durch Reibungsarbeit in der Kupplung 15, 18 zwischen den Lamellen 16, 17 vernidhtet.
  • Von der Kippachse 14 wird das Drehmoment über die Zahnräder 32 und 33 auf die Achse 34 übertragen, auf der die geriffelte Mitnehmerwalze 35 befestigt ist, die mit ihren Riffeln den Schienenfuß der Schiene 36 faßt, während gleichzeitig die Gegenwalze 37 auf den Schienenkopf drückt. Die Achse 38 der Gegenwalze 37 ist in zwei Gleitsteinen 39, 40 gelagert, die sich in senkrechten Führungen 41 bewegen ,und über die Muttern 42, die Zuganker 43 und die Tellerfedern 44 gegen die festen Anschläge 45 gep.reßt werden. Die Schiene 36 hebt die Gegenwalze 37 gegen .die Kraft der starken Tellerfedern 44 .an und drückt so den Schienenfuß gegen die geriffelte Mitn,-Jhmerwalze 35, wobei Unterschiede in .den Schienenhöhen .durch die Federn 44 ausgeglichen werden 'können.
  • Die Mitn;ehmerwalze 35 mit ihrer Achse 34 sowie die Gegenwalze 37 mit ihrer Achse 3-8 sind über die Seitenteile 46 in einem @staarren Körper gelagert; der mit der Wippe 47 ve ,schw@eißit ist, die ihrerseits über die Klippachse 14 in den Lagerböcken 48 gelagert und so mit dem Maschinenständer i9 verbunden ist. Die Wippe 47 wirkt alls zweiseitiger Hebel, .an dessen einem Hebelarm die Mitnehmerwalze 35, an dessen anderem die Gewichte 49 angreifen, wobei das Verhältnis der so gewähilt ,ist, daß die Mitn elhmerwalze 35 mit möglichst großer Kraft gegen .den Sehien@enfl.ansdh der Schiene 36 drückt. Da der Antrieb .der MitnehmerwaIze 35 über das im Drehpunkt der Wippe 47 gelagerte Zahnrad 32 .erfolgt, n.st in jeder Stellung der Wippe 47 eine sichere Mitnahme. der Mitnehmerwalze 35 durch den Antrieb gewährleistet.
  • Ist :eine Schiene hohl gebogen und (hebt sich infolgedes,sen vom, den Rollen der Rollenhahn 5o ab, so drücken die Gewichte 49 die Mitne#hmerwalze 35 dennoch ,gegen den Schienenflansch, indem sich die Wippe 47 neigt und den Höhenaus-gldich bewirkt,
    während
    die Gegenwalze 37 mit den
    Tellerfedern 44 die Schiene 36 über .den Schienen-
    kopf gegen die Mitnehmarwalze 35 preßt.
    Ist eine Schüene in der Hariizontallebene krumm,
    so übertragen sich bei einer. Längsbewegung der
    Schiene Schläge und Stöße auf die Wippe 47 und
    die Lagerböcke 48, da die Schienen 36 dumch die
    Mitnehmerwalze 35 festgehalten wird;. Dies-e Stöße
    -werden von der Wippe-47 :auf die Kippachse 14
    übertragen, die über einen Anschlagring 3o zwischen
    dien Lagerböcken 48 durch starke Fiedern 5 i zen,--
    briet wird, so daß alle Hariizontals tög!e von.diesen
    Federn abgefangen werden.
    Durch einen Exzenteühebol 52, der sich .am
    Maschinenständer ig abstützt, 'kann die Wippe 47
    und d iadu.rch die Mitnehmnerwalze 35 .in . der
    Wirkungsrichtung der Gewichte 49 angehoben
    werden. Dadurch kommt der Schienenflansch zwang-
    läufig von, seiner Auflage frei, wie es z. B. erwünscht
    ist, wenn die Schnierne nach dem Stumpfschweißen
    weiterbefördert wird, damit sie nicht an ..der
    kupfernen Elektrode der Schweißmaschine schleift
    und, diese beschädigt. --
    Die MitnehmerwaPze 35 erhält an ihrer Ober-
    fläche'ennzelne die Riffeln tragende Schalen 53, die
    mit versenkten Schrauben 54 auf dem Walzenkörper
    selbst befestigt sind.
    Die Arbeits- und Wirkungsweise eines Sdhienen-
    duirchzugsbockes nach der Erfindung geht im all-
    gemeinen aus vorstehender Beschreibung hervor.
    Der Elektromotor :ist polumschailtbar und.. mit
    Wendepolen versehen, so daß zwei Drehzahlen in
    beiden D.rehrnditungen geschaltet werden können.
    Die Kupplung stehlt einmal diL schlupffreie Ver-
    bindung zwischen Motor und, Mitnehmerwalze her,
    in der anderen Schaltstellung '.ist- diese Verbindung
    unterbrochen, und die ,durch die seich bewegende
    Schiene über .die Mitnehmerwalze 35 die Zahn-
    räder 33, 32 und-z3, 1i sowie die Zahnkette 12 auf
    die Vorgelegewelle 7 übertragne Energie wird
    durch die als Bremse wirkende. Kuppltung 15, 18
    vernichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienendurahzugsbock zum Längsbrans- port von, Schienen und Walzeisen auf Rollen- bahnen mit geriffelter Mitnehmer- und unter mecham'sdhem Diruck -stehender Gegenwalze, durch die das Material gezogen. wird, dadurch gekennzeichnet, daB Mitnehmer= und Gegen- walze in einem stanzen, Tals Wippe ausgebildeten Rahmen gelagert sind und die Wippenach-se gleichzeitig die Achse des Antriebes für die Mit- nehmerwallze ist. 2. S,chiienendurchzugsbock nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daB die Wippe als zweiseRtigeir Hebel ausgebildet und an einem Hebelarm .zur Verstärkung dies AnpreBdruokes zwischen Mitniehmerwalze ,und Schlenenflansch gewichtsbelestet rat. 3. Sdhienendurchzugsbook nach Anspruch. i und 2, dadurch gekennzeivhnet, da,ß die Mit- nehm@erwalize über die Wippe angehoben werden kann. 4. Sch@ienendurchzugsbock nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Wippe .auf dem Masdiinenrunterg,estelll duToh Zentrier- federn elastisch gegen Horizontalschwingungen gelagert ist. ' 5. Sichüenendurchzugsbock nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die geriffelte Mitnehmerwalze an dein Oberfläche; aus einzelnen Schallen besteht, die mit dem Walzenkörper lösbar verbunden sind.
DEST7858A 1954-03-03 1954-03-03 Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen Expired DE942915C (de)

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Publication Number Publication Date
DE942915C true DE942915C (de) 1956-05-09

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ID=7454370

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DEST7858A Expired DE942915C (de) 1954-03-03 1954-03-03 Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen

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DE (1) DE942915C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015385B (de) * 1956-05-09 1957-09-05 Hogendorf G M B H Maschinenfab Einrichtung zum Foerdern von Eisenbahnschienen u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015385B (de) * 1956-05-09 1957-09-05 Hogendorf G M B H Maschinenfab Einrichtung zum Foerdern von Eisenbahnschienen u. dgl.

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