DE942915C - Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen - Google Patents
Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von SchienenInfo
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Description
- Schienendurchzugsbock zum Längstransport von Schienen Die Erfahrung ,hat gezeigt, daB für lange Stangen, wie z. B. .die Schienen von asen- oder Straßenbahnen, diie l;irneare Wärmeausdehnung nicht proportional zu7 Länge verläuft, sondern daß sich praktisch eine lange Schirene durch Erwärmung nicht mehr ausdehnt als eine kurze Schiene, weil die. durch die Wärmeausdehnung hervorgerufenen Kräfte durch. Molekular- und Gefügespannungen kompensirert werden. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, .daB auch im Eisenbaihnwesen mög.lichst schienenstoBfreie Strecken zu verlegen eind, wie es bei Straßenbahnen schon .lange üblich war, weil durch die Ableitung der Wärme von dien Schienen zum Erdreich, wie man vermutete, die Wärmeau.sdehnung der Schirenen verhindert wurde.
Die Herstellungslänge einer Suhiene im Walz- werk ist aus räumlichen Giründen .auf 15 his 30.m begrenzt. Es wurden deshalb irr besondreren Sehienenaufbereitungswerkstätten Eisienbahnsehie- nen auf eine Länge von zzo m verschweißt und in dieser Länge auf die Sftreake gebracht, um dann an Ort und, Stelle zu eimer endlosen Schiene zusammen- geschweißt zu werden. In diesen Schienenauf- bereitungswerkstätten werden entweder aus Neu- schienen oder auch aus Altschienen, Schienen im endlosen Band zusammengeschweißt und auf einer Rollenbahn in Längsrichtung verschoben, um die einzelnen Arbeitsstellen, wie Entgraten, Richten, Schle e öder $ähir@eri; zü-@ässuienen ünd schlü@eLi,lich, üf hänge geschnitten, verladen zu werden. Die Erfindung betrifft einen Schienendurchzugs- bock zum axialen Verschieben von Eisenbahn- schienen auf eeiner Rollenbahn, der dire Schienen mit einer .geriffelten 1\1,itneih.merwailze an der Sehi'enen- flansohseite packt, wähnend gleichzeitig auf der Sdhieneenkopfsei-te eine unterstarker Federspan-nung stehende Gegenwalze dile Schirenen gegen die ge- riffelte Mitrnehmerwalze d'rüc'kt und diamit eine sichere Mitnahmie verbürgt, wobei Mitnehmer- und Gegenwalze zusammen in eiener gtewichtsbelasteten Wippe gelagert sind, so .daß die geriffelte Mit- nehmerwalze noch zusätzlich gegen den Schiienen- flanGch gedrückt wird, auch wenn die Schienen konkav giebogen sein, d. Ih. hohl aufbiegen sollten, da durch die drehbar gelagerte Wippe :die bei.dlen Walzen jeder Höhenbewegung folgen können. Es ,sind bereits Sehieneendurohzugsböcke bekannt, bei denen eine belastete Gegenwalze über den Sdhiieneriekopf auf eine geriffelte .und- angetriebene Mitnehmerwalze drückt, wobei die Mitneehmerwalze in der Höhe feststeht und so .angebracht .ist, d'aß ihre höchste Stelle etwas über die Rollbahnebene hervorragt und. die Schienen durch ihr eigenes Ge- wicht auf .die Mitndhmerwaleze drücken. Diese Art Schienendurchzugsböcke kann nur fwr verhälenis- mäßiig kleine und- .damit leichte Schienen eingesetzt werden und versagt, wenn dier S.dhieenenflanseh hohl auf der Rollienbaihn auf lilegt, da die Belastung durch die Gegenwalze :in keinem Fall ausreicht um die Schienen durdhzub'iegen und die Mitn.eehmnerwalze zum Greifen zu bringen. Die Mitndhmerwalze läuft in diieseem Fall leer oder greift, was noch schlimmer ist, nu r unvollständig, die Riffel der Mitn@ehmer- walzee schleifen an der Sehieeneenunt.erkante, ohne die Sdhsi,enen mitzunehmen, wirken also als Fräser und werden stumpf. Die Sohi@enen müssen dann durch Muskelkraft versohohen werden, biss d'i'e . M'it- nehmerwalze wieder greifen :kann. Es :ist für diesen Fall gleichgültig, ob dis, Belastung der Gegenwalze durch Federkraft .oder starr über eine Gewinde- spindel erfolgt. Beide Bielastungsarten sind bereits vorgeschlagen worden. Für den Längstransport von Schienen auf Rollen- bahnen verwen.diet man. auch sälch.e, bei. denen ein Teil der Rollen motorgetritebeen .ist. Bei Schienen von i2o m Länge, einem üblichen Rollenabstand, von 2,50 m und bei Eigenraneriieb jeder zweiten Rolle würde, äiees bedeuten, daß fünfundzwanzig motorgetriebene Rollen Verwendung finden würden, wobei- auch ihrer eine hohl gebogene .Schiene nicht erfaßt :werden würde. Auch .dieses Transportver- fahren ,eignet sich nur. fürkurze Schienen und ist für .,größere Massen nicht anwendbar. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Mit- nehmer- und Gegenwalze mit einem elastisdhen- Belag zu versehen, z. B. ,aus Gummi, der dlie Walzen entweder in horizontaler Richtung.über Schienen- kopf und- Schienenflansch oder mit vertikaler Achse gegen dien Schlienensteg oder den Schienenflansch drückt. Da diie Schienen saus der Stumpfschweiß- masc!hine noch .rotgdüihend- gezogen werden, sind Mitnehmeerwalzen mit einem Überzug aws lei'oht brennbarem Materiale für diesen Fall nicht geeignet. braucht. Dies wird durch die Schalenbauweise des Riffelbelages garantiert. Da die Riffellschalen aus Bledh gefertigt und gehärtet werden können, ist durch diese Bauweise außerdem eine bessere Ausführung und eine billigere Herstellung möglich.Schließlich werden Schienen dter genannten Länge durch Seilzüge und. Motorwiärde ein Längsrichtung bewegt. Dileses Verfahren ;ist umständlich, daimmeer -das Seil durch eine zusätzbiohe Bedienungsperson an den Schienen. befestigt werden, muß. Nach der Erfindung ist die geraffelte Mütnehmer- walze in. einer scehwenkbairen Wippe gelagert, die als zweitseitiger Hebel ausgebildet ,ist .und am ent- gegengesetzten Hebelarm durph große Gewichte belastet weürd, so deaß die Mlitnehmerwollze ;immer ,gegen den Schienenflansch drückt, auch wenn bei einer hohl liegenden Schiene der Schienenlan.sch sich von der Rol.lenballmebene entfernt hat. Die Wippe folgt dem Schi!enen.fuß und sichert auch bei stark verbogenen Schienen immer diiie MItnahnie. Der ,Antrieb der Mitnehmerwalze erfolgt über ein Zahnradgetriebe, bei dem das große Zahnrad auf der Achse der Mietnehmerwalze,' das kleine auf der' Kippachse der Wippe befestilgt .ist, -so daßaudh bei ausgeschwenkter Wippe leer Antrieb jer Mtnehmer- walze gewährleistet ist. Mit den Führungsständern und der Mifinehmerwälze bildet die Gegenwanze ein Portal, durch das die zu bewegende Schiene hin- durchwandiert. Die Gegenwalze, .die unter starker Federspannung steht und. über den Schienenkopf die Schiene fest gegen die geriffelte Mitn!ehmeT- walzedrückt, isst ,in Führungen gelagert, die als Seei.tentelle mit der Wippe fest verbunden sind. Federspannung und Federweg eist so bemessen, d'aß Schienen alleer Profile mit Siidheieit gefallt werden, ohne daß ein Nachspannen oder ein Höhenaus- gleich erford@erlidh wäre. Der Längstransport einer Schiene auf der Rollen- bahn soll- zur Erzielung guter Fertigungszeiten schnell erfolgen, er soll andererseiets .aber auch so feinfühlig möglich sein, daß die Schienen georau auf den Ul.ldmeter an dien Arbeitsplatz herangeführt werden können. Wenn aber Schirenen im -endlosen Band aus der Schweißmaschine kommen rund nach- ,her auf iao m Länge geschnitten werden, bedeutet dies, daß im ungünstigsten Fall 'Schienenlängen von, i8o m zu befördern sind. Eine solche Schiene wiegt aber etwa io t und :ist aus 'höher TTansport- geschwdndigkeit kurzzeitsk abzubremsen. Das hohe Gewicht und- besondiers dieehoheTransportgeschwin- .diigkeit ergeben eine großee-kinetis.che Energie, die schnellstens vernichtet werden muß, um eine fein- fühlige Steuerung zu erreichen. Eine sichere Mit- niahm@e .der Sdhieeme iest aber Voraussetzung für fein- fühliges Arbeiten. Trotz- ,der hohen Anpmeßdrücke zwischen Mit- nehmerwalze und Schilenenflansch kann --es nicht ausbleiben, daß die, Riffeln der Mitnehmerw.alze einem staTeken Verschleiß unterliegen, so daß .sie von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Er- findungsgemäß werden die Riffeln so ausgebildet, daß die Mit.nehmerwafzen #mit einem Riffelbelag versehen sind, der aus einzelnen Schalen besteht, woduTeh das Auswechseln des Riffelbelages er- leichtert wird. Es ist wichtig, d:aß beim Auswechseln und bei der Erneuerung des Riffelbelages dfie Achse der Mitneehmerwalze nicht demontiert zu werden - Erfindungsgemäß ist es auch möglich, die Schienen beim Längstransport ;etwas anzuheben, beispielsweise nach dem Schweißvorgang, um den Schienenflansch beim Transport nicht auf den Elektroden der Stumpfschweiß:mas,chine scbileifen zu lassen und nicht zu beschädigen. Zu diesem Zweck wird die Wippe in der Wirkungsrichtung der Gegengewichte durch einen Exventerhebel angehoben.
- Bei einem Längstransport der Schienen etwa mit Sah.r.ittgesohwindibgkeit wirken auf einen Schienendurchzugsbock wegen der großen zu bewegenden '.Massen auch. @.rhebliche horizontale Kräfte senkrecht zur Bewegungsrichtung, die in erster Linie durch Krümmungen der Schienen 'hervorgerufen werden. Erfindungsgemäß werden diese Horizontalkräfte elastisch von der Kippachse aufgenommen und über starke Federpakete ,auf .das Maschinengestell übertragen, so daß die Kippachse in. der Ruhelage gegen ihre Lager zent:riiert wird. Ein Sohienendurchzugsbock nach der Erfindung nimmt also die :auf ihn wirkenden Kräfte in .beiden Richtungen elastisch auf. Die horizontalen Kräfte durch die zuletzt genannten Zentrierfedern, die vertikalen durch die Lagerung der Mitnehmerwalze in einer Wippe.
- Es ist selbstverständlich, diaß derartige Schienendurchzugsböcke auch für .andere Wigzprofile und andere Fertigungsaufgaben Verwendung finden 'können.
- Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens, .und zwar ;ist Feig. i,die Seitenansicht eines Schilenendurchzugsbockes, F.i.g. 2 ein Querschnitt durch die Achsen I-II-IV-V-VI der Fi.g. i, Fig.3 .die schematische Darstellung einer konkaven Schiene rauf .der Rollenbahn und einen Schienendurchzugsbock im Schema, Fig. 4 eine griffette M,itn,@hmerwalze, Fig. 5 ein Querschnitt .durdh die Kippachse III der Fig. i.
- Von Motor i wird, über Zahnrad 2 und Zahnkette 3 das Drehmoment auf das Zahnrad 4 übertragen, das über die Paßfedern 5 mit der Kupplungshälfte 6 verbunden ist, die lose, jedoch axial gesichert auf dler Vorgelegewelle 7 sitzt und über .die Lamellen 8, 9 m-iit der festen Kupplungshälfte io in Verbindung steht, die auf der Vorgelegewelle 7 aufgekeilt ist. Mit der Vergelegewelle 7 ist das Zaahnrad i i fest verbunden, das über die Zahnkette 12, und das Zahnrad 13 das Drehmoment auf die Kippachse 1q: überträgt, während gleichzeitig eine fest mit der Vorgelegewelle 7 verkeilte weitere Kupplungshälfte 15 über die Lamellen 16, 17 mit der Kupplungshälfte 18 zusammenarbeitet, die fest mit dem Maschinenständer i9 verschraubt ist. Die beiden Kupplungen 6, io mit den Lamellen 8, 9 sowie 15, 18 mit den: Lamellen 16, 17 werden gemeinsa;m mit der Schaltgabel( 2o@ gesch.atttet, die in eine Nut des Schaltringes @i eingreift und über eine Verbindungslas ohe 22, mit .dem Sthaltrdng 23 verbunden ;ist. Die Schaltgabel 2o ist als einseiiger Hebel ausgebildet und hat ihre Gelerikpunkte in- 24 und 25, welch letzterer mit der Mutger 26, axial gesichert, verbunden .ist, während die dazu ge-,hör;ende Schnaube 27 üben- die Achse 28 mit dem Handgriff 29 ;in Verbindung steht.
- Bei eingerückter Kupplung 6, io ist die Verbindung zwischen dem Antrieb und der Vorgefegewelle 7 hergestellt, während; gleichzeitig die zwischen den Kupplungshälften i5 ,und 18 gelöst ist. Die Kupplung 15, 18 mit den LamelCen 16, 17 dient als Bremse und kann erst eingerückt werden, wenn die Kupplung 6, io ausgerückt ist. Es kann also erst abgebremst werden, wenn die Verbindüng zwischen Antrieb und Vorgelegewelle 7 getrennt ist. Da d'ie Kupplungshälfte 18 fest mit dem Maschinenständer i9 verbunden ist, wird bei eingerückter Kupplung 15, i8 die von der Antriebsseite über das; Zahngrad i i geleitete kinetische Energie durch Reibungsarbeit in der Kupplung 15, 18 zwischen den Lamellen 16, 17 vernidhtet.
- Von der Kippachse 14 wird das Drehmoment über die Zahnräder 32 und 33 auf die Achse 34 übertragen, auf der die geriffelte Mitnehmerwalze 35 befestigt ist, die mit ihren Riffeln den Schienenfuß der Schiene 36 faßt, während gleichzeitig die Gegenwalze 37 auf den Schienenkopf drückt. Die Achse 38 der Gegenwalze 37 ist in zwei Gleitsteinen 39, 40 gelagert, die sich in senkrechten Führungen 41 bewegen ,und über die Muttern 42, die Zuganker 43 und die Tellerfedern 44 gegen die festen Anschläge 45 gep.reßt werden. Die Schiene 36 hebt die Gegenwalze 37 gegen .die Kraft der starken Tellerfedern 44 .an und drückt so den Schienenfuß gegen die geriffelte Mitn,-Jhmerwalze 35, wobei Unterschiede in .den Schienenhöhen .durch die Federn 44 ausgeglichen werden 'können.
- Die Mitn;ehmerwalze 35 mit ihrer Achse 34 sowie die Gegenwalze 37 mit ihrer Achse 3-8 sind über die Seitenteile 46 in einem @staarren Körper gelagert; der mit der Wippe 47 ve ,schw@eißit ist, die ihrerseits über die Klippachse 14 in den Lagerböcken 48 gelagert und so mit dem Maschinenständer i9 verbunden ist. Die Wippe 47 wirkt alls zweiseitiger Hebel, .an dessen einem Hebelarm die Mitnehmerwalze 35, an dessen anderem die Gewichte 49 angreifen, wobei das Verhältnis der so gewähilt ,ist, daß die Mitn elhmerwalze 35 mit möglichst großer Kraft gegen .den Sehien@enfl.ansdh der Schiene 36 drückt. Da der Antrieb .der MitnehmerwaIze 35 über das im Drehpunkt der Wippe 47 gelagerte Zahnrad 32 .erfolgt, n.st in jeder Stellung der Wippe 47 eine sichere Mitnahme. der Mitnehmerwalze 35 durch den Antrieb gewährleistet.
- Ist :eine Schiene hohl gebogen und (hebt sich infolgedes,sen vom, den Rollen der Rollenhahn 5o ab, so drücken die Gewichte 49 die Mitne#hmerwalze 35 dennoch ,gegen den Schienenflansch, indem sich die Wippe 47 neigt und den Höhenaus-gldich bewirkt,
während die Gegenwalze 37 mit den Tellerfedern 44 die Schiene 36 über .den Schienen- kopf gegen die Mitnehmarwalze 35 preßt. Ist eine Schüene in der Hariizontallebene krumm, so übertragen sich bei einer. Längsbewegung der Schiene Schläge und Stöße auf die Wippe 47 und die Lagerböcke 48, da die Schienen 36 dumch die Mitnehmerwalze 35 festgehalten wird;. Dies-e Stöße -werden von der Wippe-47 :auf die Kippachse 14 übertragen, die über einen Anschlagring 3o zwischen dien Lagerböcken 48 durch starke Fiedern 5 i zen,-- briet wird, so daß alle Hariizontals tög!e von.diesen Federn abgefangen werden. Durch einen Exzenteühebol 52, der sich .am Maschinenständer ig abstützt, 'kann die Wippe 47 und d iadu.rch die Mitnehmnerwalze 35 .in . der Wirkungsrichtung der Gewichte 49 angehoben werden. Dadurch kommt der Schienenflansch zwang- läufig von, seiner Auflage frei, wie es z. B. erwünscht ist, wenn die Schnierne nach dem Stumpfschweißen weiterbefördert wird, damit sie nicht an ..der kupfernen Elektrode der Schweißmaschine schleift und, diese beschädigt. -- Die MitnehmerwaPze 35 erhält an ihrer Ober- fläche'ennzelne die Riffeln tragende Schalen 53, die mit versenkten Schrauben 54 auf dem Walzenkörper selbst befestigt sind. Die Arbeits- und Wirkungsweise eines Sdhienen- duirchzugsbockes nach der Erfindung geht im all- gemeinen aus vorstehender Beschreibung hervor. Der Elektromotor :ist polumschailtbar und.. mit Wendepolen versehen, so daß zwei Drehzahlen in beiden D.rehrnditungen geschaltet werden können. Die Kupplung stehlt einmal diL schlupffreie Ver- bindung zwischen Motor und, Mitnehmerwalze her, in der anderen Schaltstellung '.ist- diese Verbindung unterbrochen, und die ,durch die seich bewegende Schiene über .die Mitnehmerwalze 35 die Zahn- räder 33, 32 und-z3, 1i sowie die Zahnkette 12 auf die Vorgelegewelle 7 übertragne Energie wird durch die als Bremse wirkende. Kuppltung 15, 18 vernichtet.
Claims (1)
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PATENTANSPRÜCHE: i. Schienendurahzugsbock zum Längsbrans- port von, Schienen und Walzeisen auf Rollen- bahnen mit geriffelter Mitnehmer- und unter mecham'sdhem Diruck -stehender Gegenwalze, durch die das Material gezogen. wird, dadurch gekennzeichnet, daB Mitnehmer= und Gegen- walze in einem stanzen, Tals Wippe ausgebildeten Rahmen gelagert sind und die Wippenach-se gleichzeitig die Achse des Antriebes für die Mit- nehmerwallze ist. 2. S,chiienendurchzugsbock nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daB die Wippe als zweiseRtigeir Hebel ausgebildet und an einem Hebelarm .zur Verstärkung dies AnpreBdruokes zwischen Mitniehmerwalze ,und Schlenenflansch gewichtsbelestet rat. 3. Sdhienendurchzugsbook nach Anspruch. i und 2, dadurch gekennzeivhnet, da,ß die Mit- nehm@erwalize über die Wippe angehoben werden kann. 4. Sch@ienendurchzugsbock nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Wippe .auf dem Masdiinenrunterg,estelll duToh Zentrier- federn elastisch gegen Horizontalschwingungen gelagert ist. ' 5. Sichüenendurchzugsbock nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die geriffelte Mitnehmerwalze an dein Oberfläche; aus einzelnen Schallen besteht, die mit dem Walzenkörper lösbar verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7858A DE942915C (de) | 1954-03-03 | 1954-03-03 | Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7858A DE942915C (de) | 1954-03-03 | 1954-03-03 | Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE942915C true DE942915C (de) | 1956-05-09 |
Family
ID=7454370
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| DEST7858A Expired DE942915C (de) | 1954-03-03 | 1954-03-03 | Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE942915C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015385B (de) * | 1956-05-09 | 1957-09-05 | Hogendorf G M B H Maschinenfab | Einrichtung zum Foerdern von Eisenbahnschienen u. dgl. |
-
1954
- 1954-03-03 DE DEST7858A patent/DE942915C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015385B (de) * | 1956-05-09 | 1957-09-05 | Hogendorf G M B H Maschinenfab | Einrichtung zum Foerdern von Eisenbahnschienen u. dgl. |
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