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DE942206C - Huefthalter mit stabfoermigen Federelementen im Vorderteil - Google Patents

Huefthalter mit stabfoermigen Federelementen im Vorderteil

Info

Publication number
DE942206C
DE942206C DES28564A DES0028564A DE942206C DE 942206 C DE942206 C DE 942206C DE S28564 A DES28564 A DE S28564A DE S0028564 A DES0028564 A DE S0028564A DE 942206 C DE942206 C DE 942206C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring elements
rod
shaped spring
girdle
hip holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES28564A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRIUMPH BEKLEIDUNGS und TEXTIL
Original Assignee
TRIUMPH BEKLEIDUNGS und TEXTIL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRIUMPH BEKLEIDUNGS und TEXTIL filed Critical TRIUMPH BEKLEIDUNGS und TEXTIL
Priority to DES28564A priority Critical patent/DE942206C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE942206C publication Critical patent/DE942206C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C1/00Corsets or girdles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description

  • Hüfthalter mit stabförmigen Federelementen im Vorderteil Die Erfindung bezieht sich auf Hüfthalter, Korsetts, Korseletts und auf Miederwaren anderer Art, z. B. Büstenhalter mit längerem Ansatz, Gummischlüpfer u. dgl., mit im Vorderteil waagerecht untereinander angeordneten stabförmigen Federelementen aus Metall, Kunststoff u. dgl.
  • Bei einem bekannten Hüfthalter dieser Art, bei dem zwischen jedem der waagerechten Federstäbe ein erheblicher Abstand vorgesehen ist, tritt der Nachteil auf, daß sich der Vorderteil in unerwünschter Weise zusammenschiebt. Diese Einlagen bieten in der am meisten beanspruchten senkrechten Richtung keinerlei versteifenden Widerstand. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform liegen die waagerechten Stäbe dicht untereinander und bilden eine steife Einheit, die der Trägerin keine ausreichende Bewegung ermöglicht. Eine derartige Anordnung der Federstäbe verhindert die Bückbewegung fast völlig.
  • Es ist ferner bekannt, in die Leibpatte eines Hüfthalters senkrechte, in weitem Abstand voneinander verlaufende Stäbe einzulegen, über denen eine Versteifungsplatte vorgesehen ist. Umgekehrt sind die senkrechten Stäbe bei einer bekannten Leibbinde im oberen Bereich angeordnet, während eine aus eng aneinanderliegenden waagerechten Stäben gebildete Versteifungsplatte im unteren Bereich vorgesehen ist. Allen Kombinationen mit senkrechten Stäben haftet der Nachteil an, daß die oberen und unteren Enden. dieser _ Stäbe beim Bücken in den Körper drücken und nach längerem Gebrauch den Stoff durchstoßen. Der Körper kann nur an der Stelle, an der die beiden kombinierten Arten-von Einlagen zusammenstoßen, an dem sogenannten Gelenk, abgebogen werden. Die Trägerinnen dieser Miederwaren können sich nur in unnatürlich wirkender, steifer Haltung bücken oder setzen.
  • Aufgabe der Erfindung ist dieVermeidung dieser Nachteile und die Schaffung eines Hüfthalters u. dgl., der die beim, Beugen des Körpers unvermeidliche Faltenbildung bewußt gerade an den Stellen erleichtert, an.denen diese Falten entstehen. Ein Zusammenschieben des Vorderteils wird verhindert und durch die ausschließliche Verwendung waagerechter Federelemente jeder Druck auf den Körper vermieden.
  • Die gestellte Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß jeweils mehrere Federelemente zu Gruppen zusammengefußt sind, zwischen denen sich von Federelementen, freie Bereiche befinden, in denen die Bildung von Falten beim Beugen des Körpers erleichtert wird.
  • Dadurch, da,ß bei der neuen Anordnung ausschließlich waagerecht verlaufende Federelemente zu verschiedenen in gewollten Abständen voneinander liegenden Gruppen zusammengefußt Anwendung finden, wird erreicht, daß sich der Hüfthalter auch dort, wo er die Aufgabe hat, den Leib zurückzuhalten, sanft anschmiegt, ohne daß die Federelemente, wie dies bei der Verwendung von senkrecht verlaufenden Stäben. vorn ausreichender Federungskraft unvermeidlich ist, an ihren Enden einschneiden oder unangenehme Druckstellen, vor- allem in der Magenpartie, erzeugen. Weiterhin besteht ein wesentlicher Vorteil der neuen Ausbildung und Anordnung der Federelemente darin, daß sich die erfindungsgemäß eingearbeiteten Elemente sehr viel besser den Körperbewegungen anpassen. An den Stellen, an denen naturgemäß'beim Bücken oder Sitzen eine Faltenbildung im Vorderteil entstehen muß, ist ein Abstand zwischen den waagerechten Federn eingeschaltet und damit den anatomischen Erfordernissen in jeder Weise Rechnung getragen, wobei .ein Drücken der Stäbe in den Magen vermieden und zugleich ein Formen des Leibes erreicht wird.
  • Schließlich wird durch die Erfindung das lästige Zusammenschieben des -Hüfthalters im Bereich benachbarter Federelemente vermieden. Dort, wo sich Falten bilden sollen, wird bewußt die Möglichkeit dazu durch die Belassung von vorbestimmten Abständen zwischen den Gruppen .der einzelnen waagerechten Federelemente geschaffen. "Die Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Beispiels eines Hüfthalters mit der neuen Anordnung der Federelemente.
  • Die ausschließlich in waagerechter Richtung ver= laufenden Federelemente i sind jeweils in Gruppen aufgeteilt und innerhalb jeder Gruppe entsprechend zusammengefußt. Die unterste, mit A bezeichnete Gruppe besteht aus fünf unmittelbar, d. h. ohne Abstände aufeinanderfölgenden, in entsprechenden Taschen untergebrachten flachen Einzel-Federelementen. Die nächsten beiden mit B und C bezeichneten Gruppen umfassen jeweils drei ohne Zwischenräume aneinander anschließende Federelemente. Zwischen den Gruppen Ä, B und C werden die in der Zeichnung mit a und 3 bezeichneten Abstände zurBildung vonFalten an vorbestimmten Stellen und in einem durch die Weite des Abstandes bedingtem Umfang vorgesehen.
  • Die einzelnen rederelemsnte i können in entsprechende Taschen eines auf die Vorderseite aufgesetzten Schildes 4 eingeschoben weiden. Durch die Anbringung entsprechender Randnähte im Schild 4 werden Verschiebungen der Federelemente nach der Seite hin verlündert.
  • Für die Erfindung. ist es belanglos, aus welchem Material die einzelnen Federelemente bestehen. Es können z. B. flache Stäbe aus Stahl oder auch aus geeigneten Kunststoffen, z. B. Zelluloid, sein. Man kann auch. flache Federn verwenden, die aus flachgedrückten - Windungen eines entsprechenden Metalldrahtes hergestellt sind, oder die aus flachliegenden Windungen mehrerer Drähte bestehen. Es ist auch möglich, verschiedene Arten, von Federelementen miteinander zu kombinieren, also z. B. im oberen Bereich des Hüfthalters Federelemente aus flachen Spiralfedern und im weiter unten gelegenen Bereich Federelemente aus flachen Stahlstäben zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hüfthalter, Korsett oder sonstige Miederware mit im Vorderteil waagerecht untereinander angeordneten, stabförmigenFederelementen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere Federelemente (i) zu Gruppen zusammengefußt sind, zwischen denen sich von Federelementen freie Bereiche befinden; in denen die Bildung von Falten beim Beugen des Körpers erleichtert wird. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 8i9 56o, 829 537 deutsche Patentschrift Nr. 846 683.
DES28564A 1952-05-17 1952-05-17 Huefthalter mit stabfoermigen Federelementen im Vorderteil Expired DE942206C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES28564A DE942206C (de) 1952-05-17 1952-05-17 Huefthalter mit stabfoermigen Federelementen im Vorderteil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES28564A DE942206C (de) 1952-05-17 1952-05-17 Huefthalter mit stabfoermigen Federelementen im Vorderteil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE942206C true DE942206C (de) 1956-04-26

Family

ID=7479473

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES28564A Expired DE942206C (de) 1952-05-17 1952-05-17 Huefthalter mit stabfoermigen Federelementen im Vorderteil

Country Status (1)

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DE (1) DE942206C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR819560A (fr) * 1937-03-22 1937-10-21 Perfectionnement aux devants mobiles à baleinage horizontal se fixant des deux côtés à gaîne, corset ou ceintures au moyen de petites boucles invisibles
FR829537A (fr) * 1937-02-25 1938-06-29 Ceinture abdominale antiptosique
DE846683C (de) * 1950-05-23 1952-08-14 Kindler & Cie G Huefthalter

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR829537A (fr) * 1937-02-25 1938-06-29 Ceinture abdominale antiptosique
FR819560A (fr) * 1937-03-22 1937-10-21 Perfectionnement aux devants mobiles à baleinage horizontal se fixant des deux côtés à gaîne, corset ou ceintures au moyen de petites boucles invisibles
DE846683C (de) * 1950-05-23 1952-08-14 Kindler & Cie G Huefthalter

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