DE9410088U1 - Steuergerät für wenigstens eine Lichtquelle - Google Patents
Steuergerät für wenigstens eine LichtquelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für wenigstens eine Lichtquelle, welches eine Veränderung der Helligkeit einer
Lichtquelle, d.h. der von dieser abgestrahlten Lichtleistung abhängig von den jeweiligen Anforderungen an die Helligkeit
ermöglicht.
Bekannte Steuergeräte, beispielsweise sogenannte Dimmer, gestatten
einer Bedienperson die Einstellung der Helligkeit einer Lichtquelle auf den gewünschten Wert. Dabei befindet sich der
Dimmer in der Regel in Kombination mit einem Ein/Aus-Schalter im Bereich einer Tür des betreffenden Raumes.
Bei einer Änderung der Lichteinstrahlung durch ein Fenster dieses Raumes, insbesondere bei einer Abnahme der Tageslichthelligkeit,
muß die Hellicjkeit der Kunstlichtquelle von einer in diesem Raum befindlichen Person erneut auf den gewünschten Wert
der sich aus der Tageslichthelligkeit und der Kunstlichthelligkeit zusammensetzenden Gesamtlichthelligkeit einstellen. Da bei
einer Erhöhung der Tageslichthelligkeit wegen des damit verbundenen Aufwandes oder aus Nachlässigkeit oftmals keine Reduktion
der Helligkeit der Kunstlichtquelle vorgenommen wird, ergibt sich bei einer derartigen Konstellation ein unnötig hoher Energieverbrauch
der Kunstlichtquelle.
Des weiteren sind solche Steuergeräte bekannt, die durch einen Sensor, insbesondere einen Infrarot-Sensor, eine im Erfassungsbereich des Sensors befindliche Person detektieren und in diesem
Fall eine Lichtquelle einschalten. Diese wird in der Regel nach einer vorbestimmten Zeit wieder ausgeschaltet. Derartige Steuergeräte
finden insbesondere zur Steuerung von Außenbeleuchtungen
Verwendung, um bei Annäherung einer Person das automatische Einschalten der Lichtquelle zu ermöglichen, ohne daß beispielsweise
erforderlich wäre, daß die betreffende Person die Position des entsprechenden Lichtschalters kennt. Eine Helligkeitssteue-
rung der Lichtquelle isst im Fall eines derartigen Steuergeräts weder erforderlich noch sinnvoll, da diese Steuergeräte üblicherweise
so abgestimmt sind, daß ein Einschalten der Lichtquelle erst bei einer entsprechend geringen Tageslichthelligkeit
erfolgt, welche ohnehin das Einschalten der Kunstlichtquelle mit voller Leistung erfordert.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Steuergerät
für wenigstens eine Lichtquelle zu schaffen, das insbesondere beim Einsatz in Räumen mit häufiger Kunst- und Tageslichtbeleuchtung
ein hohes Maß an Energieersparnis bei gleichzeitiger ständiger optimaler Beleuchtung des Raums gewährleistet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß in solchen Räumen, die häufig eine Kombination von Tageslicht und Kunstlicht
fordern, das Kunstlicht nach einem erstmaligen Einschalten (in der Regel auf einen maximalen Wert) häufig auch dann eingeschaltet
bleibt, wenn auch das Tageslicht alleine eine ausreichende Beleuchtung des Raums ermöglichen würde.
Durch den Einsatz eines Lichtsensors, vorzugsweise an einer repräsentativen Stelle des Raumes, an der sich am häufigsten
eine Person aufhält und eines mit dem Lichtsensor verbundenen Reglers, der seinerseits eine in ihrer Lichtleistung veränderbare
Lichtquelle ansteuert, wird gewährleistet, daß die Kunstlichtquelle nur eine solche Lichtleistung abstrahlt, die zur
Einhaltung der gewünschten Helligkeit erforderlich ist. Bei einer Veränderung der Tageslichthelligkeit erfolgt automatisch
ein Nachführen der Kunstlichthelligkeit. Gegenüber herkömmlichen Beleuchtungen, die, wenn überhaupt, nur manuell in ihrer HeI-ligkeit
veränderbar sind, ermöglicht das Steuergerät nach der
•'••Ä
• · 3·
Erfindung eine automatische Anpassung der Leistung der Kunstlichtquelle
und damit einen minimalen Energieverbrauch.
Die Regelung der Kunstlichtquelle erfolgt dabei vorzugsweise zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert, wobei der gewünschte
Wert der Gesamtlichthelligkeit durch das Zuführen eines Sollwertsignals eines Sollwertgebers an den Regler einstellbar
ist.
&iacgr;&ogr; Der Sollwertgeber kann dabei vorzugsweise so aufgebaut sein, daß
dieser einerseits ein den maximal möglichen Sollwert bestimmendes Stellglied und andererseits ein den gewünschten Sollwert
bestimmendes Stellglied umfaßt. Dabei kann das Stellglied für den maximal möglichen Sollwert so ausgebildet sein, daß dieses
erst nach Abnehmen einer Abdeckung zugänglich ist.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß bei einer Überdimensionierung
der Lichtquellen für den betreffenden Raum einer Bedienperson die Möglichkeit genommen wird, die Gesamtlichthelligkeit
und damit die Helligkeit der Kunstlichtquelle auf einen unnötig hohen Wert einzustellen. Hierdurch wird der Effekt der
Energieersparnis sichergestellt bzw. verbessert.
In einer Weiterbildung der Erfindung weist das Steuergerät einen
weiteren Ausgang auf, mittels welchem die steuerbare Lichtquelle von ihrer Energieversorgung trennbar ist. Hierbei ist der Ausgang
vorzugsweise mit einem steuerbaren elektronischen oder elektromechanischen Schalter verbunden, der in dem Steuergerät
vorgesehen sein kann.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das
Steuergerät eine Steuereinheit zur Ansteuerung des steuerbaren Schalters auf.
Diese Steuereinheit kann mit einem "OVERFLOW"-Ausgang des Reglers verbunden sein, dessen Ausgangssignal der Differenz zwi-
sehen dem durch den Lichtsensor detektierten Istwert und dem
voreingestellten Sollwert entspricht oder proportional ist.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die steuerbare Lichtquel-Ie
bei einem Überschreiten des Sollwertes durch den Istwert für langer als eine vorbestimmte Zeitspanne (diese kann auch gleich
Null sein) vollständig ausgeschaltet, d.h. von ihrer Stromversorgung getrennt wird. Hierdurch ergibt sich eine weitere Verbesserung
der Energieersparnis, insbesondere für den Fall, daß &iacgr;&ogr; die steuerbare Lichtquelle nur oberhalb eines minimalen Helligkeitswertes
betrieben werden kann, wie das in der Regel bei einer Kombination einer Leuchtstoffröhre und eines elektronischen
Vorschaltgerätes der Fall ist.
Die Steuereinheit kann darüber hinaus einen weiteren Eingang für einen Ein/Aus-Schalter aufweisen, welcher vorzugsweise als Taster
ausgebildet ist.
Die Steuereinheit ist dabei so ausgebildet, daß bei ausgeschalteter
Lichtquelle der steuerbare elektronische oder elektromechanische Schalter nach einem Betätigen des Ein/Aus-Schalters in
den geschlossenen Zustand gesteuert wird und die Leistung der wenigstens einen Lichtquelle abhängig von der Tageslichthelligkeit
so geregelt wird, daß die Gesamtlichthelligkeit konstantgehalten wird.
Dabei erfolgt das Schließen des steuerbaren Schalters vorzugsweise
erst nach einer Prüfung des "OVERFLOW"-Signals dahingehend, ob der allein durch die Tageslichthelligkeit bestimmte
Istwert kleiner ist als der voreingestellte Sollwert.
Dabei können statt eines einzigen steuerbaren Schalters auch zwei in Serie geschaltete, von der Steuereinheit ansteuerbare
Schalter vorgesehein sein, so daß nach einem Betätigen des Ein/Aus-Schalters zunächst ein erster Schalter geschlossen wird
und der zweite Schalter erst dann in den geschlossenen Zustand
gesteuert wird, wenn der Tageslicht-Istwert kleiner ist als der voreingestellte Sollwert.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß das Steuergerät durch eine Betätigung des Ein/Aus-Schalters aktiviert werden kann und
das Einschalten der Kunstlichtquelle erst nach dem Erfüllen der vorgenannten Bedingung erfolgt.
Darüber hinaus kann das Steuergerät einen weiteren Eingang aufweisen,
an den ein Sensor zur Erfassung der Anwesenheit einer Person anschließbar ist. Das Signal des Sensors wird ebenfalls
der Steuereinheit zugeführt, wobei diese den steuerbaren Schalter in den geschlossenen Zustand steuert, falls der Sensor eine
in seinem Erfassungsbereich befindliche Person detektiert. Bei Vorhandensein eines Ein/Aus-Schalters bzw. bei einem Zuführen
eines "OVERFLOW"-Signals zu der Steuereinheit erfolgt das Einschalten der steuerbaren Lichtquelle vorzugsweise erst dann,
wenn der Ein/Aus-Schalter in seiner Einschaltfunktion betätigt wurde und der vorangestellte Sollwert den Tageslicht-Istwert
überschreitet. Dies kann durch das Schließen eines ersten steuerbaren Schalters bei einer Betätigung des Ein/Aus-Schalters und
das Schließen eines zweiten elektronischen Schalters bei Detektieren einer Person im Erfassungsbereich des Sensors und gleichzeitigem
Unterschreiten des Sollwertes durch den Tageslicht-Istwert erfolgen.
Des weiteren kann die Steuereinheit einen Eingang für eine Wiedereinschaltsperre
aufweisen, die mittels eines Schalters aktivierbar oder deaktivierbar ist. Bei aktivierter Wiedereinschaltsperre
verhindert die Steuereinheit nach einem erstmaligen Einschalten der wenigstens einen Lichtquelle und einem anschließenden
Ausschalten der Lichtquelle aufgrund eines Überschreitens des Sollwertes durch den Istwert auch bei minimaler Leistung der
Lichtquelle ein erneutes Einschalten der Lichtquelle.
• ·
Dies ist in solchen Fällen wünschenswert, in denen das Steuergerät
ohne einen Sensor zur Personenerfassung verwendet wird und die Steuereinheit das Ausschalten der Lichtquelle in Abhängigkeit
von einem "OVERFLOW'-Signal ermöglicht. Denn in diesem Fall
bleibt das Steuergerät nach einem einmaligen Einschalten mittels des Ein/Aus-Schalters und einem nachfolgenden Ausschalten in
Abhängigkeit von dem "OVERLFLOW"-Signal aktiv. Verläßt nun die
Person in dieser Stellung des Steuergerätes den Raum ohne den Ein/Aus-Schalter in seiner Ausschaltfunktion zu betätigen, so
würde die Lichtquelle nach einem Unterschreiten des Sollwertes durch den Tageslicht-Istwert unnötigerweise eingeschaltet.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigt
die einzige Figur ein schematisches Blockdiagramm einer Beleuchtungseinrichtung mit einem Steuergerät nach der Erfindung.
Die Beleuchtungseinrichtung 1 umfaßt das erfindungsgemäße Steuergerät
3, an dessen Eingang 5 ein Lichtsensor 7 angeschlossen ist. Der Eingang 9 des Steuergeräts 3 ist mit einem Sollwertgeber
11 verbunden, dessen Signal zusammen mit dem Istwert-Signal des Lichtsensors 7 einem Regler 13. zugeführt ist.
Der Regler 13 arbeitet in an sich bekannter Weise, indem er einen Vergleich zwischen dem Istwert-Signal und dem Sollwert-Signal
durchführt und an seinem Steuersignalausgang 15 ein entsprechendes Signal zum Nachführen der Steuergröße erzeugt, solange
bis die Istwert/Sollwert-Differenz gleich Null oder annähernd gleich Null ist.
Der Steuerausgang 15 des Reglers 13 ist mit einem Ausgang 17 des Steuergeräts 3 verbunden, der seinerseits mit einer steuerbaren
Lichtquelle 19 verbunden ist. Das Steuersignal des Reglers 13,
beispielsweise eine Spannung zwischen 1 und 10 Volt, beeinflußt die steuerbare Lichtquelle 19 derart, daß diese eine entsprechende
Helligkeit in einem Bereich zwischen einem minimalen und einem maximalen Wert abgibt. Dabei kann der minimale Wert auch
gleich Null sein.
Besteht die steuerbare Lichtquelle jedoch, wie in der Figur dargestellt, aus einer Leuchtstoffröhre 21, die von einem elektronischen
Vorschaltgerät 23 mit einer veränderbaren hochfrequenten Speisespannung versorgt wird, so beträgt der minimale
Helligkeitswert beispielsweise 1 % des maximalen Helligkeitswertes. Dabei entspricht beispielsweise eine Eingangsspannung
von 1 Volt am Steuereingang des elektronischen Vorschaltgerätes 23 dem minimalen Helligkeitswert und eine Spannung von 10 Volt
der maximalen Helligkeit der steuerbaren Lichtquelle.
Hieraus ergibt sich, daß bei derartigen Lichtquellen eine Verbesserung
der Energieersparnis dann erreicht werden kann, falls die steuerbare Lichtquelle vollständig von ihrer Stromversorgung
trennbar ist, wenn der Istwert auch bei der minimalen Helligkeit der steuerbaren Lichtquelle 19 größer ist als der voreingestellte
Sollwert.
Dies kann, wie in der einzigen Figur dargestellt, durch einen steuerbaren Schalter 25 erfolgen, der ein Trennen der steuerbaren
Lichtquelle 19 von ihrer Stromversorgung ermöglicht. Dabei kann der steuerbare Schalter 25, wie in der Figur dargestellt,
im Steuergerät 3 angeordnet sein. Er kann direkt in die Stromversorgungsleitung geschaltet sein oder in einen Steuerkreis zur
Betätigung eines direkt in der Versorgungsleitung befindlichen Schalters.
Der steuerbare Schalter 25 wird von einer Steuereinheit 27 angesteuert.
Diese weist einen Eingang 29 auf, welchem ein "OVER-FLOW-Signal
des Reglers 13 zugeführt wird. Das "OVERFLOW-Signal ist dabei der ohnehin im Regler anfallenden Differenz zwi-
• · &Ogr;·
• ·
sehen dem Istwert und dem Sollwert gleich oder proportional.
Selbstverständlich kann die Steuereinheit 27 auch selbst eine Einheit zur Auswertung der Soll- und Istwerte aufweisen, welcher
diese direkt zugeführt sind.
Ein weiterer Eingang der Steuereinheit 27 ist über einen Eingang 31 des Steuergeräts 3 mit einem Ein/Aus-Schalter 33 verbunden.
Darüber hinaus kann die Steuereinheit 27 anstelle des Ein/Aus-Schalters
33 oder zusätzlich hierzu über einen weiteren Eingang 35 des Steuergeräts 3 mit einem Sensor 37 zur Erfassung einer
Person verbunden sein.
Nachstehend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Steuergeräts
3 näher erläutert:
Ausgangspunkt sei hierfür ein Zustand, in dem der Ein/Aus-Schalter
deaktiviert ist, d.h. in seiner Auschaltfunktion betätigt wurde und/oder der Personenerfassungssensor 37 keine Person in
seinem Erfassungsbereich detektiert.
Die Steuereinheit 27 steuert den steuerbaren Schalter 25 nur dann in den geschlossenen Zustand, falls der Ein/Aus-Schalter in
seiner Einschaltfunktion betätigt wurde (falls ein Ein/Aus-Schalter
überhaupt vorhanden ist) und der Sensor 37 eine Person innerhalb seines Erfassungsbereiches detektiert und das 11OVER-FLOW"-Signal
signalisiert, daß der durch den Sollwertgeber 11 voreingestellte Sollwert den in diesem Zustand allein durch das
Tageslicht oder das Licht einer anderen Lichtquelle bestimmten Ist-Wert überschreitet. Nach dem Schließen des steuerbaren
Schalters 25 regelt der Regler 13 die Helligkeit der steuerbaren Lichtquelle 19 so, daß der voreingestellte Sollwert gleich dem
Istwert ist. Selbstverständlich können hierfür bestimmte Toleranzen definiert sein.
• · · -i
Bei einer Veränderung der Tageslichtstarke bzw. der Beleuchtungsstärke
einer anderen Fremdlichtquelle am Ort des Lichtsensors 7 steuert der Regler 13 die Lichtquelle 19 so an, daß die
Gesamtbeleuchtungsstarke am Ort des Sensors 7 auf einem Wert konstantgehalten wird, der dem voreingestellten Sollwert entspricht.
Demzufolge ist der Lichtsensor 7 so zu positionieren, daß dessen aktive Fläche sowohl das Licht der steuerbaren Lichtquelle
19 als auch das Licht einer Fremdlichtquelle bzw. das Tageslicht ausreichend erfassen kann. Beispielsweise kann der
Lichtsensor an der Raumdecke in einem Abstand von ca. 3 bis 5 m von einem Fenster positioniert werden. Selbstverständlich können
auch mehrere Sensoren an verschiedenen Positionen verwendet werden, deren Signale der Steuereinheit 27 zugeführt werden.
Diese kann z.B. diese Signale gewichten und einer Mittelwertbildung unterziehen, wobei der Schalter 25 abhängig von diesem
Mittelwert angesteuert wird.
Überschreitet der von dem Lichtsensor detektierte Istwert ständig den voreingestellten Sollwert, d.h. auch bei der minimalen
Leistung der Lichtquelle 19, so steuert die Steuereinheit 27 den Steuerbahnschalter 25 in den offenen Zustand, d.h. die Lichtquelle
19 wird vollständig ausgeschaltet. In diesem Zustand erfolgt normalerweise ein erneutes Einschalten der Lichtquelle
19 durch die Steuereinheit 27, sobald das "OVERFLOW"-Signal ein Unterschreiten des Sollwertes durch den Istwert signalisiert.
Ein unerwünschtes Wiedereinschalten der Lichtquelle 19 in Fällen, in denen sich niemand in dem betreffenden Raum aufhält,
wird durch die Verwendung des Sensors 37 zur Personenerfassung vermieden.
Findet lediglich ein Ein/Aus-Schalter 33 Verwendung, so kann der
Fall auftreten, daß nach einem Ausschalten der Lichtquelle 19 aufgrund eines entsprechenden "OVERFLOW"-Signals die Person den
Raum verläßt, ohne den Ein/Aus-Schalter 33 in seiner Funktion
als Ausschalter zu betätigen. Das heißt, die Steuereinheit 3
bleibt nach wie vor "aktiviert", so daß bei einem erneuten Unterschreiten
des Sollwertes durch den Istwert, beispielsweise bei Eintritt der Dämmerung, ein unnötiges Einschalten der Lichtquelle
19 erfolgt.
Um dies zu vermeiden, ist in der Steuereinheit 27 eine Wiedereinschaltsperre
39 vorgesehen, die über einen Schalter 41 aktivierbar bzw. deaktivierbar ist.
&iacgr;&ogr; Das Steuergerät 3 kann an einer zentralen Stelle ggf. mit weiteren
Steuergeräten installiert werden, wodurch dieses leicht zugänglich ist. Alternativ kann das Steuergerät 3 jedoch auch z.B.
in der Nähe des betreffenden Lichtschalters angebracht oder in diesen integriert sein. Schließlich besteht auch die Möglichkeit,
das Steuergerät in eine Lichtquelle zu integrieren, wodurch geringere Leitungslängen für den Sensor 35 und den Sollwertgeber
11 erreichbar sind. Bei einer Kette von Lichtquellen 19 können dann die abriefen Lichtquellen mit denjenigen verbunden
sein, in die das Steuergerät integriert ist.
Claims (20)
1. Steuergerät für wenigstens eine Lichtquelle mit
a) zumindest einem Istwert-Eingang für das Zuführen eines von der Beleuchtungsstärke abhängigen Signals wenigstens eines
Sensors zu einem Regler,
b) einem Sollwert-Eingang für das Zuführen eines Sollwertsignals eines Sollwertgebers für die Beleuchtungsstärke am
Ort des wenigstens einen Lichtsensors zu dem Regler und
c) einem mit dem Steuersignalausgang des Reglers verbundenen
Ausgang zur Ansteuerung wenigstens einer in ihrer Lichtleistung steuerbaren Lichtquelle derart,
d) daß die Beleuchtungsstärke am Ort des wenigstens ' einen
Lichtsensors auch bei sich verändernder Fremdlichtstärke der dem Sollwert entsprechenden Beleuchtungsstärke ist.
2. Steuergerät nach Anspruch 1, bei der ein weiterer Ausgang
vorgesehen ist, mittels welchem die steuerbare Lichtquelle von ihrer Energieversorgung trennbar ist.
3. Steuergerät nach Anspruch 2, bei der der weitere Ausgang mit einem steuerbaren elektronischen oder elektromechanischen
Schalter verbunden ist.
4. Steuergerät nach Anspruch 3, bei der zur Ansteuerung des
steuerbaren Schcilters eine Steuereinheit vorgesehen ist.
5. Steuergerät nach Anspruch 4, bei der ein Eingang der Steuereinheit
mit einem "OVERFLOW"-Ausgang des Reglers verbunden ist, dessen Ausgangssignal der Differenz zwischen dem Istwert
und dem Sollwert entspricht oder proportional ist.
6. Steuergerät nach Anspruch 5, bei der die Steuereinheit den
Schalter in den offenen Zustand steuert, wenn das "OVERFLOW"-Signal für länger als eine vorbestimmte Zeitspanne ein Überschreiten
des Sollwertes durch den Istwert anzeigt.
7. Steuergerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der ein weiterer Eingang der Steuereinheit mit einem Schaltereingang
verbunden ist, welcher mit einem Ein/Aus-Schalter verbindbar ist.
8. Steuergerät nach Anspruch 7, bei der die Steuereinheit so
ausgebildet ist, daß nach einem Schließen Ein/Aus-Schalters der steuerbare Schalter in den geschlossenen Zustand gesteuert
wird und eine Regelung der Lichtleistung der zumindest einen Lichtquelle erfolgt.
9. Steuergerät nach Anspruch 8, bei der der Ein/Aus-Schalter als Taster ausgebildet ist, welcher mit einem bistabilen Kippglied
der Steuereinheit verbunden ist.
10. Steuergerät nach Anspruch 8 oder 9, bei der die Steuereinheit so ausgebildet ist, daß nach einem Schließen des Ein/
Aus-Schalters der steuerbare Schalter nur dann in den geschlossenen Zustand gesteuert wird, wenn das "OVERFLOW"-Signal
ein Überschreiten des Istwertes durch den Sollwert anzeigt.
1*
11. Steuergerät nach einem der Ansprüche 4 bis 10, bei der ein
Eingang der Steuereinheit mit einem Sensor-Schalteingang verbunden ist, an welchen ein Sensor zur Erfassung der Anwesenheit
einer Person im Erfassungsbereich des Sensors anschließbar ist.
12. Steuergerät nach Anspruch 11, bei der die Steuereinheit so ausgebildet ist, daß der steuerbare Schalter in den geschlossenen
Zustand gesteuert wird, wenn das Sensorsignal eine im Erfassungsbereich befindliche Person anzeigt und der
Ein/Aus-Schalter in seiner Funktion als Einschalter betätigt wurde.
13. Steuergerät nach Anspruch 12, bei der die Steuereinheit so
ausgebildet ist, daß der steuerbare Schalter nur dann in den geschlossenen 2!ustand gesteuert wird, wenn zusätzlich das
"OVERFLOW'-Signal ein Überschreiten des Istwertes durch den
Sollwert anzeigt.
14. Steuergerät nach einem der Ansprüche 4 bis 13, bei der in
der Steuereinheit eine Wiedereinschaltsperre vorgesehen ist, welche nach einem Schließen steuerbaren Schalters und einem
darauffolgenden öffnen aufgrund eines aktiven "OVERFLOW"-Signals aktivierbar ist und dann bei einem erneuten Unterschreiten
des Sollwertes (inaktives "OVERFLOW"-Signal) durch den Istwert ein erneutes Schließen des steuerbaren Schalters
verhindert.
15. Steuergerät nach Anspruch 14, bei der die Wiedereinschaltsperre
mittels eines» Schalters aktivierbar oder deaktivierbar ist.
16. Beleuchtungseinrichtung mit einem Steuergerät nach einem der
vorstehenden Ansprüche, zumindest einer mit dem Steuergerät verbundenen, in ihrer Lichtleistung steuerbaren Lichtquelle,
wenigstens einem mit dem Steuergerät verbundenen Lichtsensor und einem mit dem Steuergerät verbundenen Sollwertgeber.
17. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 16 mit einem mit dem Steuergerät verbundenen Ein/Aus-Schalter.
18. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 16 oder 17 mit einem mit dem Steuergerät verbunden Sensor zur Erfassung der Anwesenheit
einer Person.
19. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, bei der der Sollwertgeber als Kombination eines einen die
maximal möglichen Sollwert bestimmenden Stellgliedes und eines den gewünschten Sollwert bestimmenden Stellgliedes
ausgebildet ist.
20. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuergerät 3 in eine Lichtquelle oder in eine Verteilung integriert ist.
• ft · 0 9t ·· ··· ·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9410088U DE9410088U1 (de) | 1994-06-22 | 1994-06-22 | Steuergerät für wenigstens eine Lichtquelle |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE9410088U DE9410088U1 (de) | 1994-06-22 | 1994-06-22 | Steuergerät für wenigstens eine Lichtquelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9410088U1 true DE9410088U1 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=6910177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9410088U Expired - Lifetime DE9410088U1 (de) | 1994-06-22 | 1994-06-22 | Steuergerät für wenigstens eine Lichtquelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9410088U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19521934A1 (de) * | 1995-06-07 | 1996-02-08 | Wilhelm Wirtz | Gerät zur regelbaren tageslichtabhängigen Lichtsteuerung, geeignet für den Einbau in Leuchten mit dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten |
| DE29602673U1 (de) * | 1996-02-15 | 1996-04-25 | Neuendorf, Andreas, 32839 Steinheim | Programmierbares Lichtsteuersystem |
| DE4440048A1 (de) * | 1994-11-09 | 1996-05-15 | Wila Leuchten Gmbh | Lichtquellenregelungsvorrichtung |
| DE19801065A1 (de) * | 1998-01-14 | 1999-07-15 | Abb Patent Gmbh | Bewegungsmelder |
| DE19614827C2 (de) * | 1996-04-15 | 1999-12-09 | Altenburger Electronic Gmbh | Regelgerät für Lichtquellen mit Vorschaltgerät |
| DE29724657U1 (de) | 1997-03-04 | 2002-09-05 | TridonicAtco GmbH & Co. KG, Dornbirn | Elektronisches Vorschaltgerät |
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1994
- 1994-06-22 DE DE9410088U patent/DE9410088U1/de not_active Expired - Lifetime
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