DE940606C - Schwenkbarer Wipplader - Google Patents
Schwenkbarer WippladerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Description
AUSGEGEBEN AM 22. MÄRZ 1956
Die Erfindung betrifft einen Lader mit am Kopf eines Auslegers angeordnetem Greifer. Derartige
Lader sind bekannt; sie dienen vorzugsweise zum Laden landwirtschaftlicher Güter, wie Stallmist,
Silage usw. Manche dieser Ausführungs.arten können bei entsprechender Ausbildung der Greifer
auch zum Laden von Rüben, Kartoffeln, Kompost u. dgl. verwendet werden.
Bei einer bekannten Aueführung ist der Ladeausleger direkt auf dem Schlepper gelagert und
der hydraulisch zu öffnende und zu schließende Greifer an der Auslegerspitze befestigt. Auch die
Hubbewegung des Laders erfolgt hydraulisch. Diese Ahbringungsart hat den Nachteil, daß sie
für schwere Ladearbeiten, wie beim Stallmistladen, nicht standsicher ist. Ferner ist dieses Gerät in der
Anschaffung sehr teuer und immer an den Schlepper gebunden.
Bei einer anderen bekannten Ausführung ist der mechanisch zu betätigende Greifer ebenfalls unmittelbar
am Ausleger angebracht und besteht aus zwei Greiferhälften mit nahezu geraden Zinken,
die beim Laden auf ihre gesamte Länge in das Fördergut eingestoßen werden müssen, und zwar
von oben her durch Ausnutzung des freien Falles vom Ausleger mit Greifer. Dieses gewaltsame Einstoßen
führt beim Aufladen von Mist zur Beschädigung der auf den Betonboden der Dunglege
aufstoßenden Greiferzinken. Ein weiterer, noch größerer Nachteil ist, daß andere landwirtschaftliche
Güter, wie Rüben, Kartoffeln u. dgl., mit dieser Greiferausführung nicht geladen werden
können, da sie durch das Einstoßen des Greifers beschädigt wurden. Das Beschicken und Entleeren
von Silos ist ebenfalls unmöglich.
Es ist ferner ein Wipplader bekannt, bei dem als Greifer ein grabender Selbstgr.eifer dient. Zum
ίο Wippen des Auslegers ist ein eigener Spindelantrieb
vorgesehen, der die Anlage schwer und kostspielig macht, so daß sie sich für landwirtschaftliche
Zwecke wenig eignet.
Die Erfindung vermeidet diese Mangel dadurch, daß unter Verwendung eines in an sich bekannter
Weise grabenden Einseil-Selbstgreifers, dessen Schließbolzen nach dem Aufsetzen der Greiferzinken
verriegelt wird, das Wippen des Auslegers durch dasselbe Hubseil erfolgt, das auch den
so Greifer schließt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht des für die Arbeit am
Stapel hergerichteten· Schwenkladers mit Einseilgreifer als Schlepper-Anhängegerät in geschlossener
Greiferstellung,
Fig. 2 eine Ansicht des geöffneten Greifers, Fig. 3 einen Grundriß des Schwenkladers,
Fig. 4 eine Teilansicht des Schwenkladers mit direkt am Ausleger befestigten- Greiferarmen,
Fig. 5 den Grundriß hierzu.
An der drehbaren Kranglocke 1 ist wippbar der Ausleger 2 befestigt, mit dem der Selbstgreifer 3 durch den Steckbolzen 4 verbunden ist. Der Selbstgreifer 3 hat die übliche Form der grabenden Ei'nseil-Selbstgreifer. An der unteren Flasche 5 ist der Verriegelungshebel 6 gelagert, der im geschlossenen Zustand1 unter den Greiferschließbolzen 7 greift. Der Greiferkopf 8 trägt die obere Flasche 9. Die beidseits liegenden Führungsstangen 10 haben den Zweck, daß beim Schließvorgang die untere Flasche 5 zwangläufig den Verriegelungshebel 6 mit dem Greiferschließbolzen 7 zum Verriegeln . bringt.
An der drehbaren Kranglocke 1 ist wippbar der Ausleger 2 befestigt, mit dem der Selbstgreifer 3 durch den Steckbolzen 4 verbunden ist. Der Selbstgreifer 3 hat die übliche Form der grabenden Ei'nseil-Selbstgreifer. An der unteren Flasche 5 ist der Verriegelungshebel 6 gelagert, der im geschlossenen Zustand1 unter den Greiferschließbolzen 7 greift. Der Greiferkopf 8 trägt die obere Flasche 9. Die beidseits liegenden Führungsstangen 10 haben den Zweck, daß beim Schließvorgang die untere Flasche 5 zwangläufig den Verriegelungshebel 6 mit dem Greiferschließbolzen 7 zum Verriegeln . bringt.
Zum Wippen des Auslegers dienen die Röllensätze
11 und 12, über die das mehrfach eingescherte Windezugseil 131 geleitet wird. Die Kransäule 14
ruht auf einem als räumliches Fachwerk ausgebildeten Unterbau 15. Beim Schlepper-Ladebetrieb
ruht der Schwenklader auf seinen Rädern 16 und 17 und auf der Anhängeseite im Zugmaul 30
dies Schleppers. Außer Betrieb und bei Betrieb mit Elektromotor setzt sich der Schwenklader auf der
Anhängeseite auf den ausschwenkbaren Pendelstützen 18 und 19 auf.
Der fahrbare Unterbau 15 trägt die Seilwinde 20,
die ihren Antrieb über die Gelenkwelle 21 von der Schlepper-Zapfwelle 31 erhält. Über ein Wendeherzgetriebe
22, Schneckengetriebe 23 und Innenzahnkranz 24 erhält die Drehsäule 1 und mit dieser
der Ausleger 2 die Schwenkbewegung.
Die Arbeitsweise ist folgende: Der Schwenklader wird" am Zugmaul 30 des Schleppers angehängt.
Die Gelenkwelle 21 wird mit der Schlepper-Zapfwelle
31 gekuppelt, und somit ist das Gerät einsatzfähig. Zum Bleispiel beim Stallmistladen wird' nun
der Schwenklader an den Dungstapel gefahren. Seitlich hierzu wird der zu beladende Ackerwagen
abgestellt. Durch Einschaten des Schwenkgetriebes
wird der Ausleger 2 mit Selbstgreifer 3 zum Fördergut geschwenkt und dort der geöffnete
Selbstgreifer durch Lüften der Bremse 32 auf das Fördergut aufgesetzt. Sobald aufgesetzt ist, bewegt
sich die untere Flasche 5 durch ihr Eigengewicht noch weiter nach unten, und der Verriegelungshebel
6 untergreift den Greiferschließbolzen 7. Die Winde 20 wird nun in bekannter Weise eingekuppelt.
Der über die Flaschen 5 und 9 mehrfach eingescherte Seilzug erteilt dem Greifer eine
Schließbewegung, die zugleich eine grabende Wirkung erzielt. Da das Greifergewicht mit dem auf
dessen Schwerpunkt bezogenen Gewicht des Auslegers größer ist als die den Ausleger abhebende
Kraftkomponente, die der über die Rollensätze 11 und 12 mehrfach eingescherte Seilzug hervorruft,
wird der Greifer vorerst nur geschlossen'bei gleichzeitigem Eingraben in das Fördergut. Die an den
Greiferhälften angebrachten üblichen Anschläge beenden
den Schließvorgang, und im selben Moment beginnt der Ausl-eger-Rollenzug den Ausleger 2 mitdem
gefüllten Greifer nach oben zu wippen. In der für den Ackerwagen erforderlichen Ladehöhe stellt
man die Winde auf »Halt«. Das Schwenkgetriebe wird nun eingeschaltet und der Greifer in Richtung
zum Ackerwagen geschwenkt. Durch Betätigung des Verriegelungshebels 6 wird der Greiferschließbolzen
7 freigegeben, der Greifer öffnet sich, und das Fördergut fällt heraus. Der Ausleger im
Greifer wird nun wieder zum Dungstapel zurückgeschwenkt, und das· Arbeitsspiel beginnt von vorn.
Für das1 Verladen bzw. Umsetzen von Kompost
gilt dieselbe Arbeitsweise, ebenfalls für das Laden von Rüben bzw. Kartoffeln, nur müssen für diese
landwirtschaftlichen Fördergüter speziell ausgebildete Greiferelemente verwendet werden.
Bekanntlich eignen sich die Kranbauarten, bei denen der Greifer unmittelbar am Ausleger befestigt
ist, nicht für die Silobeschickung und Entleerung. Dies läßt sich mit der erfindungsgemäßen
Konstruktion dadurch erreichen, daß man durch no Lösen des Steckbolzene 4 den Selbstgreifer vom
Ausleger 2 trennt und dafür einen Hochausleger mittels einer Strebe starr am Ausleger befestigt
und schließlich umrüstet. Der Selbstgreifer ist nun nicht mehr direkt am Ausleger befestigt, sondern
hängt frei am Windenzugseil. Es lassen sich am Hochausleger selbstverständlich auch handbetätigte,
bis jetzt allgemein verwendete landwirtschaftliche Greifer anhängen. Die- Arbeitsweise ist im Prinzip
dieselbe wie vorgehend beschrieben, nur mit dem iao Unterschied, daß ein Wippen des Auslegers nicht
mehr erfolgt, da ja der Ausleger mit der Kranglocke ι starr verbunden ist.
Mit dem oben beschriebenen Erfindungsgegenstand ist es kaum möglich, aus Laufställen, die eine
Höhe von höchstens 3 m besitzen, Stallmist zu
laden, da der Selbstgreifer in seiner Stielbauweise sehr große Höhenmaße hat. Um diesen Nachteil
zu beseitigen, wurden bei einem anderen Ausführungsbeispiel die Selbstgreiferarme direkt an der
Auslegerspitze befestigt, so daß dadurch an Bauhöhe bedeutend gewonnen wird. Dies ist in den
Fig. 4 und 5 gezeigt.
An der drehbaren Kranglocke io ist wippbar
der Ausleger 41 befestigt, der an seinem anderen Ende die Greiferhälften 42 und 43: trägt. Diese
Greiferhälften besitzen die übliche Form der grabenden Selbstgreifer, haben aber keine Lenkerstange
wie diese, sondern sind direkt am Ausleger 41 mit den Steckbolzen 44 und 45 drehbar gelagert
und durch Federsplinte 46 und 47 gesichert.
Das Auslegerende ist gabelförmig für die ungehinderte Bewegung der Greiferschließteile ausgebildet.
An den Greiferhälften 42 und 43 sind Lenker 48 und 49 angebracht, die der Greiferschließbolzen
50 gemeinsam verbindet. Am Auslegerende ist im Lager 51 ein Winkelhebel 52 drehbar
gelagert, an dem an einem Hebelarm die Zugstange 53 des Rollenzuges angreift, am anderen
Hebelarm dagegen der Greifer-Verriegelungshebel 54 angelenkt und mit Bolzen 55 drehbar befestigt ist.
Der Greifer-Verriegelungshebel 54 hat im Ausführungsbeispiel die Form eines Winkelhebels, bei
dem an einem Arm die Belastungsgewichte 56 hängen und am anderen Arm das Entleerungsseil
57 befestigt ist. Die Belastungsgewichte 56 haben die Aufgabe, für den Greifer-Verriegelungshebel
54 ein drehendes, Moment in Schließstellung und für den Winkelhebel 52 beim entriegelten Zustand
ein Moment in Richtung zum Greiferschließbolzen 50 zu erwirken. Die Einlaufe der Verriegelungsteile
haben konische Ansätze 58 und 59, damit beim Aufsetzen des Winkelhebele 52 mit Greifer-Verriegelungshebel
54 auf den Greiferschließbolzen 50 ein selbsttätiges Verriegeln ermöglicht wird. Am
Ausleger 41 ist der Rollensatz 60 schwingend gelagert. Durch Anschlagen dieses Rollensatzes an
die Anschläge 61 und 62 wird der Greifer-Schließvorgang
beendet. Bleibt die Winde 63, die ihre Antriebskraft von der Schlepperzapfwelle oder von
einem Elektromotor oder Verbrennungsmotor 64 erhält, weiter eingekuppelt, dann beginnt der
Rollenzug den Ausleger anzuheben. Der Rollensatz 60 wird von einem Bügel 66 umfaßt, an dem die
Zugstange 53 eingehängt ist.
Der Rollensatz 65 des Rollenzuges sitzt auf der Kranglocke 40. Das Seil 67 verläuft, von der
Winde 63 kommend, über die RoMensätze 65 und 60 mit 4- bis 5facher Einscherung und wird in den
Bolzen des Rollensatzes 60 eingehängt.
Die Arbeitsweise des. Selbstgreifers ist folgende: Zum Beispiel beim Stallmistladen wird der Lader an den Dungstapel gebracht, seitlich hierzu wird der zu bellende Ackerwagen abgestellt. Die Trommel der Winde 63 wird mit dem Regulierhebel 71 auf »Rücklauf« gestellt, so daß das Windenseil 67 infolge des Eigengewichtes des Auslegers von der Trommel abgewickelt wird, bis sich der geöffnete Greifer auf den Dungstapel aufsetzt. Sobald aufgesetzt ist, rollt der gewichtsbelastete Winkelhebel 52 über die Zugstange 53 zusätzlich Seil ab und kann sich dadurch auf den Greiferschließbolzen 50 aufsetzen und denselben mit Greifer-Verriegelungshebel 54 verriegeln. Die Winde 63 wird nun in bekannter Weise eingekuppelt, der mehrfach eingescherte Seilzug schwenkt den Rollensatz 60 in Richtung zur Kranglocke 40, und über Zugstange 53, Winkelhebe! 52,. Greifer-Vefriegelungshebel 54, Greiferschließbolzen 50 und den Lenkern 48 und 49 erhalten die Greiferhälften 42 und 43 eine schließende Bewegung. Da das Greifergewicht mit dem auf dessen Schwerpunkt bezogenen Gewicht des Auslegers größer ist als die den Ausleger abhebende Kraftkomponente, wird der Greifer geschlossen bei gleichzeitigem Eingraben in das' Fördergut. Durch Anschlagen des Rollessatzes 60 an die Anschläge 61 und 62 wird der Schließvorgang beendet, und im selben Moment beginnt der Rollenzug den Ausleger mit dem gefüllten Greifer nach oben zu wippen. In der für die Ackerwagen erforderlichen Ladehöhe stellt man die Winde auf »Halt«. Der Ausleger wird in Richtung zum Ackerwagen geschwenkt, und durch Ziehen des Entleerungsseiles 57 gibt der Greifer-Verriegelungshebel 54 den Greiferschließbolzen 50 frei; der Greifer öffnet sich, und das Fördergut fällt heraus. Der Ausleger wird nun wieder zum Dungstapel zurückgeschwenkt, und das Arbeitsspiel beginnt von vorn.
Die Arbeitsweise des. Selbstgreifers ist folgende: Zum Beispiel beim Stallmistladen wird der Lader an den Dungstapel gebracht, seitlich hierzu wird der zu bellende Ackerwagen abgestellt. Die Trommel der Winde 63 wird mit dem Regulierhebel 71 auf »Rücklauf« gestellt, so daß das Windenseil 67 infolge des Eigengewichtes des Auslegers von der Trommel abgewickelt wird, bis sich der geöffnete Greifer auf den Dungstapel aufsetzt. Sobald aufgesetzt ist, rollt der gewichtsbelastete Winkelhebel 52 über die Zugstange 53 zusätzlich Seil ab und kann sich dadurch auf den Greiferschließbolzen 50 aufsetzen und denselben mit Greifer-Verriegelungshebel 54 verriegeln. Die Winde 63 wird nun in bekannter Weise eingekuppelt, der mehrfach eingescherte Seilzug schwenkt den Rollensatz 60 in Richtung zur Kranglocke 40, und über Zugstange 53, Winkelhebe! 52,. Greifer-Vefriegelungshebel 54, Greiferschließbolzen 50 und den Lenkern 48 und 49 erhalten die Greiferhälften 42 und 43 eine schließende Bewegung. Da das Greifergewicht mit dem auf dessen Schwerpunkt bezogenen Gewicht des Auslegers größer ist als die den Ausleger abhebende Kraftkomponente, wird der Greifer geschlossen bei gleichzeitigem Eingraben in das' Fördergut. Durch Anschlagen des Rollessatzes 60 an die Anschläge 61 und 62 wird der Schließvorgang beendet, und im selben Moment beginnt der Rollenzug den Ausleger mit dem gefüllten Greifer nach oben zu wippen. In der für die Ackerwagen erforderlichen Ladehöhe stellt man die Winde auf »Halt«. Der Ausleger wird in Richtung zum Ackerwagen geschwenkt, und durch Ziehen des Entleerungsseiles 57 gibt der Greifer-Verriegelungshebel 54 den Greiferschließbolzen 50 frei; der Greifer öffnet sich, und das Fördergut fällt heraus. Der Ausleger wird nun wieder zum Dungstapel zurückgeschwenkt, und das Arbeitsspiel beginnt von vorn.
Auch bei dieser Ausführungsart können die Greiferhälften vom Ausleger entfernt und dafür ein
Hochausleger für die Silobeschickung durch Lösen der Federsplinte 46 und 47 und durch Herausziehen
der Steckbolzen 44 und 45 eingebaut werden. Statt der Einseilgreiferanordnung kann auch eine
Zweiseilgreiferbauart im gleichen Prinzip verwendet werden.
Claims (8)
1. Schwenkbarer Wipplader mit am Kopf des Auslegers angeordnetem, grabendem Selbstgreifer,
dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines an sich bekannten Greifers, dessen Schließbolzen (7) nach dem Aufsetzen
der Greiferzinken (3) verriegelt wird, das Wippen des Auslegers durch dasselbe Hubseil
erfolgt, das auch den Greifer schließt.
2. Wipplader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der unteren Greiferflasche (5) ein Verriegelungshebel (6) gelagert ist, der beim Senken dieser vorzugsweise durch
beidseitige Führungsstangen (10) geführten Flasche selbsttätig um den Greiferschließbolzen
(7) greift und beim Ziehen an dem an ihm befestigten Entleerungsseil (57) den Greifer
zum Öffnen wieder freigibt.
3. Abänderung des Wippladers nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der grabende Selbstgreifer unmittelbar an den Auslegerenden angebracht ist (Fig. 4 und 5).
4· Wipplader nach Anspruch ι bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auslegerende zum Zwecke der ungehinderten Bewegung der Greif er schließ teile gabelförmig ausgebildet ist.
5. Wipplader nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Greiferhälften
(42, 43) Lenker (48, 49) angebracht sind, welche der Greiferschließbolzen (50) gemeinsam
verbindet.
6. Wipplader nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Lager (51)
des Auslegers (41) ein Winkelhebel (52) drehbar gelagert ist, an welchem einerseits die Zugstange
(53) des Rollenzuges (67) angreift und an welchem andererseits der Greifer-Verriegelungshebel
(54) angelenkt ist.
7. Wipplader nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (54) als Winkelhebel ausgebildet ist, an
dessen einem Arm Belastungsgewichte (56) hängen und an dessen anderem Arm das Entleerungsseil
(57) befestigt ist.
8. Wipplader nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen an dem Ausleger (41)
im Ausmaß des Greiferschließweges schwingend gelagerten Rollensatz (60), über welchen das
Windenseil zweckmäßig in mehrfacher Einscherung läuft und an dessen Schwingarmen
die den Schließzustand des Greifers festhaltende Zugstange (53) angreift.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 820627, 618520,
Deutsche Patentschriften Nr. 820627, 618520,
ΐ3, 597 839;
österreichische Patentschrift Nr. 62 270;
österreichische Patentschrift Nr. 62 270;
USA.-Patentschriften Nr. 2557484, 2370661.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18119A DE940606C (de) | 1953-06-02 | 1953-06-02 | Schwenkbarer Wipplader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18119A DE940606C (de) | 1953-06-02 | 1953-06-02 | Schwenkbarer Wipplader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940606C true DE940606C (de) | 1956-03-22 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA18119A Expired DE940606C (de) | 1953-06-02 | 1953-06-02 | Schwenkbarer Wipplader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940606C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3113763A1 (de) * | 1981-04-04 | 1982-10-28 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | "fahrzeugkran mit teleskopausleger" |
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| DE536113C (de) * | 1931-10-19 | Willem Voorwinde | Stielgreifer | |
| DE597839C (de) * | 1930-03-13 | 1934-05-31 | Carlo Cohen Venezian | Fahrbarer Drehkran |
| DE618520C (de) * | 1935-09-10 | Andre Faure | Fahrbarer Baudrehkran | |
| US2370661A (en) * | 1942-06-15 | 1945-03-06 | Hal B Hayes | Portable crane |
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| DE820627C (de) * | 1944-05-03 | 1951-11-12 | Pierre Jean Marie Theod Allard | Greif- oder Grabvorrichtung |
-
1953
- 1953-06-02 DE DEA18119A patent/DE940606C/de not_active Expired
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