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DE949918C - Gespritzte oder gepresste Tasten fuer Tasteninstrumente - Google Patents

Gespritzte oder gepresste Tasten fuer Tasteninstrumente

Info

Publication number
DE949918C
DE949918C DEA20722A DEA0020722A DE949918C DE 949918 C DE949918 C DE 949918C DE A20722 A DEA20722 A DE A20722A DE A0020722 A DEA0020722 A DE A0020722A DE 949918 C DE949918 C DE 949918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
keys
side parts
key according
keyboard instruments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA20722A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Bergtold
Ludwig Graf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
APP WERK BAYERN FABRIK fur EL
Original Assignee
APP WERK BAYERN FABRIK fur EL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by APP WERK BAYERN FABRIK fur EL filed Critical APP WERK BAYERN FABRIK fur EL
Priority to DEA20722A priority Critical patent/DE949918C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE949918C publication Critical patent/DE949918C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys
    • G10C3/125Materials or treatment of materials for the manufacturing of keys

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Gespritzte oder gepreßte Tasten für Tasteninstrumente Die Erfindung betrifft gespritzte oder gepreßte Tasten für Tasteninstrumente. Obgleich Tasten in der Mehrzahl aus Holz gefertigt werden, das mit passendem Material belegt ist, sind solche gespritzte oder gepreßte Tasten an sich bekannt. Die weißen gespritzten Tasten werden im allgemeinen mit gerader Vorderkante ausgeführt, um bim Spritzwerkzeug Schieber zu ersparen. Die Holztasten sind insbesondere für Orgeln mit mehreren Manualen an :ihrer Vorderkante so abges,chrä;gt, daß :die untere Begrenzungsfläche der Tastenvorderkante einen Winkel zwischen etwa 2o und q.5° mit der Waagerechten einschließt. Man stellt für Orgeln aber auch Tauten her, bei denen diese Fläche keine Ebene ist, sondern von der Tastenvorderkan@te aus nach hinten mit einer Krümmung verläuft, so daß diese Fläche vorn waagerecht liegt und nach hinten steiler wird. Tasten dieser Art zu spritzen, .ist, auch bei Verwendung von Schiebern, nur mit größeren Schwierigkeiten möglich. Man darf also die untere Begrenzungsfläche, die sich vorn an den Tasten ergibt, bei gespritzten Tasten höchstens unter q.5° neigen, wenn man es nicht vorzieht, die untere Begrenzungsfläche durch einen eingeklebten Teil darzustellen, was die Taste verteuert und das saubere Aussehen der Taste gefährdet.
  • Erfindungsgemäß gespritzte oder gepreßteTasten sind derart -ausgebildet, daß das Tastenvorderteil einen im wesentlichen nur durch die obere Tastenfläehe und durch die beiden Seitenteile umschlossenen, nach unten offenen Hohlraum bildet und daß die beiden Seitenteile von vorn nach hinten heruntergezogen sind, so daß die unteren Begrenzungslinien der Seitenteile sich gerade oder geschweift von vorn nach hinten senken.
  • Das nach unten offene, hohle Tastenvorderteil kann in einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens durch eine zu der Tastenlängsachse ebenfalls senkrecht stehende Fläche abgeschlossen werden. Der Abschl@uß befindet sieh etwa an der Stelle, an der die schräge bzw. gekrümmte Linie der beiden Seitenflächen endet. Die Abschlu.ßfläche wird dabei möglichst weit nach unten gezogen, um damit das Abdecken des hinteren unter der Taste liegenden Raumes durch ein besonderes Abdeckblech oder -brett zu erleichtern.
  • Die gespritzte Taste kann an einem vorzugsweise aus Metall bestehendem Tastenträger befestigt werden, der einen nach oben offenen U-förmigen Querschnitt aufweisen kann. Die Anschläge, die für die einzelnen Tasten von oben nach unten notwendig sind, werden tastenseitig mit Hilfe dieses Tastenträgers gewonnen. Für den Anschlag nach oben kann der Tastenträger mit einer Zunge versehen werden, die gegen eine abgewinkelte Kante der unter der Taste befindlichen Abdeckung von unten her anschlägt. Der Anschlag, der die Tastenbewegung nach unten begrenzt, kann durch einen Filz gebildet werden, auf den der Tastenträger aufschlägt.
  • Die oben beschriebene Tastenform gestattet ein Herstellen durch Spritzen oder Pressen ohne Verwenden eines Schiebers und dabei doch einen nach vorn beliebig flachen Auslauf der Tasten.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht. Dort ist die Tastet T .dargestellt, die an den Tastenträger t angeschraubt ist. Die Taste besteht oben aus der waagerechten Tastenfläche F, die im Schnitt dargestellt ist und die in ihrer Vorderkante eine Abbiegung A aufweist, aus zwei senkrechten Seitenwänden S, von denen hier eine zu sehen ist und aus zier senkrechten Wand W, die den unter dem Tastenvorderteil befindlichen, nach unten offenen Hohlraum hinten abschließt. Diese Wand befindet sich etwa dort, wo bei der weißen Taste der Ausschnitt für die schwarzen Tasten beginnt. Der Tastenträger t 'hat vorn einen zungenförmigen Vorsatz Z. Dieser wird durch die Tastenfederung in der Ruhelage :der Tasten gegen die Abkantung K des Abdeckbleches D gedrückt. Eine der beiden aufeinanderliegenden Flächen ist mit einer Filzabdeckung versehen. Der Filz f unter dem Tastenträger t dient als Anschlag für die gedrückte Taste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gespritzte oder gepreßte Taste für Tasteninstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastenvorderteil einen im wesentlichen durch die obere Tastenfläche (F) und durch die beiden Seitenteile (S) der Taste umschlossenen, nach unten offenen Hohlraum bildet, und daß die beiden Seitenteile von vorn nach hinten heruntergezogen sind, so daß die unteren Begrenzungslinien der Seitenteile sich gerade oder geschweift von vorn nach hinten senken. a. Taste nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß der nach unten offene hohle Tastenvorderteil hinten durch eine zur Tastenlängsachse ,senkrechte Wand (W) abgeschlossen ist. 3. Taste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei weißen Tasten die senkrechte Wand (W) etwa an die Stelle der Tasten gelegt ist, an der der Ausschnitt für die schwarzen Tasten beginnt. q.. Taste nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß die senkrechte Wand (W) wenigstens etwa bis zur Unterkante der Tastenseitenteile nach unten gezogen ist. 5. Taste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß sie an einem vorzugsweise aus Metall bestehendemTastenträger (t) mit U-Profil befestigt ist. 6. Taste nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenträger vorn eine Zunge (Z) aufweist, die unter Zwischenschalten eines sdhall- und stoßdämpfenden Materials in der Ruhelage vier Tasten gegen eine waagerechte Fläche (K) anschlägt. 7. Taste nach einem der Ansprüche i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansöhlaggfläche für die Ru'hestel'lung der Tasten durch Abkanten der unter der Tastenreihe notwendigen Abdeckung gebildet wird.
DEA20722A 1954-07-14 1954-07-14 Gespritzte oder gepresste Tasten fuer Tasteninstrumente Expired DE949918C (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE949918C true DE949918C (de) 1956-09-27

Family

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DEA20722A Expired DE949918C (de) 1954-07-14 1954-07-14 Gespritzte oder gepresste Tasten fuer Tasteninstrumente

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