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DE948992C - Verfahren zum Herstellen von Hochvakuumroehren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Hochvakuumroehren

Info

Publication number
DE948992C
DE948992C DEB11225D DEB0011225D DE948992C DE 948992 C DE948992 C DE 948992C DE B11225 D DEB11225 D DE B11225D DE B0011225 D DEB0011225 D DE B0011225D DE 948992 C DE948992 C DE 948992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
wires
envelopes
melted
fused
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB11225D
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Sachs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB11225D priority Critical patent/DE948992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE948992C publication Critical patent/DE948992C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/32Seals for leading-in conductors
    • H01J5/44Annular seals disposed between the ends of the vessel

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Hochvakuumröhren Die Erfindung bezieht sich auf einVerfahren zum Herstellen von Hochvakuumröhren, insbesondere Elektronenvervielfachemr, mit auf längere Strecken von Glashüllen umschmolzenen Duirchführungsdrähten. Der Erfinder hat sich die Aufgaben gestellt, die Entstehung von Spannungen beim Einschmelzen der Durchführungen und damit die Gefahr des Springens bei der weiteren Herstellung der Röhre möglichst zu vermeiden, und zwar gerade auch bei Röhren mit einer großen Anzahl von Elektroden und daher auch Durchführungen, wie bei Elektronenvervielfachern. Die Erfindung besteht darin, daß zunächst die Durchführungsdrähte mit den Glashüllen verschmolzen werden und, d.aß danach diese Müllen mit dier an, der Eins,chmelzstelle nicht verstärktem Wand des Röhrenkolbens. auf einem kurzen Abschnitt, der nur so lang, wie die Kolbenwand dick ist, verschmolzen werden, vorzugts,weisei, nachdem die Drähte in eine z. B. an die Glashüllen unmittelbar anschließende, die gegenseitige Lage der Drähte festlegende Glasbrücke oder in mehrere ineinandergeschachtelte Glasbrücken eingeschmolzen wurden. Auf diese Weise lassen sich viele Durchführungen auf kleinem Raum so unterbringen, daß keine- zu Sprüngen Anlaß gebende Spannungen entstehen, während trotz, kleiner Abstände große Kriechwege erzielt und die Drähte außerdem gegen mechanische Beanspruchungen, z. B. Erschütterungen: , geschützt und sicher gehalten sind. Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens besteht darin, daß die Glashüllen; beispielsweise in Form von dünnen Glasröhrchen auf die in. geradem Zustand befindlichenDurchführungsdrähte- aufgebracht und die Drähte danach, wenn das Glas weich ist, in dem mit Glas überzogenen Bereich umgebogen werden. Auf die ursprünglich geraden Drähtelassen sich ebenfalls gerade Glas,rohrstückchen sehr leicht aufschieben, während: die nasch dem Schmelzen und Biegen erstarrten Glashüllen: dafür sorgen., daß di.@ Drähte die gewünschte Form auch. beibehalten. Bei Verwendung von mehrteiligen Glaskolben werden zweckmäßig die. Glashüllen an den Durchführungsdrähten mit dem einenTeil eines mehrteiligen Glasko:lben:s verschmolzen, mit dem danach der anschließende Kolbenteil seinerseits verschmolzen wird:. Bei einem Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung zum Herstellen von Röhren, mit innerhalb des Glaskodbenis Krümmungen aufweisenden, auf längere Strecken von. Glashüllen umschmolzenen Durchführungsdrähten werden die Drähte mit dien Glbshüllen, solange diese noch weich sind, so weit radial nach außen gebogen, daß die Glashüllen. auf eine Stirnwand eines ersten: im wesentlichen; zylindrischen Kolbenteils aufgeschmolzen werden können, und auf diese; Stirnwand wird diejenige eines anschließenden, zweiten Kolbenteils stumpf aufgeschmolzen" der anschließend z. B. zu einer Kappe verblasen wird.
  • In der Zeichnung sind zwei. Ausführungsbeispiele des Verfahrens gemäß der Erfindung erläutert. Fig. i zeigt einen Anfangsschritt des Verfahrens nach einem ersten Ausführungsbeispiel; Fig. 2 verdeutlicht weitere Schritte, während Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen fertigen, gemäß der Erfindung hergestellten Einschmelzfuß zeigt; Fig. q. ist ein Schnitt nach Linie 4.-q. in Fig. 3; Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Auisführungsform eines gemäß der Erfindung a:usgebüdeten Ein, s.chmelzfußes.
  • Die ursprünglich geraden Drähte i werden in eine Haltevorrichtung eingesetzt, die aus: zwei am Rande mit Löchern versehenen kreisrunden Scheiben g besteht, welche an einem gemeinsamen, Halter lt befestigt sind (Fi;g. i). Die Drähte i werden untereinander durch eine durch Umwickeln mit Glas hergestellte Glasbrücke c verbunden. Auf jeden: der Drähte i wird ein Glasrohrstück aufgeschoben;, das zu einer Glashülle: a mit dem zugehörigen: Durchführungsdraht i verschmolzen wird:. Zweckmäßig werden die Umschmelzungen aller Durchführungsdrähte in einem Arbeitsgang hergestellt, indem die in die, Haltevoirrichtung eingesetzten Drähte i mit den überzogenen Glasröhrchen mittels der Haltevorrichtung .langsam durch die Flamme; gedreht werden. Hiernach werden: die Drähte mit den, Glashüllen, solange diese noch weich sind, in die Gestalt gebogen, die sie innerhalb der Röhre im Betrieb behalten müssen, bei dem gezeichneten Beispiel so, daß sämtliche Drahtenden radial nach außen ragen. Das Drahtsystem wird nunmehr in einen. bei e angeflanschten Glaszylinder d eingeführt, der auf einer nicht näher bezeichneten. Hilfsvorrichtung federnd gehalten sein kann (Fig. 2). Die: radial nach nußeai abgebogenen Enden der Glashülle a liegen nunmehr auf der Stirnwand des Zylinders, d auf und werden an den Berührungsstellen mit dem Zylinder d verschmolzen. Hiernach. wird ein weiterer Kodben-bzw. Kolbenfußteil f auf die Anordnung aufgeseut und nunmehr bei den Schmelzstellen h seinerseits mit den. Glashüllen a, außerdem aber mit der Stirnwand des Zylinders d verschmolzen.. Der Kolbenteil f wird schließlich zugesc:hmoleen. und durch Verblasen eine Kappe hergestellt, wie sie Fig.3 zeigt. Um das. Blasen der Kappe zu erleichtern, kann die in; Fig.2 gezeigte Hilfsvorrichtung so gebaut sein, daß im Bedarfsfall Luft durch sie hi.n:durchgeblasien werden kann. Das für die Teile, d und f beschriebene stumpfe Aufeinandersetzen und Verschmelzen der Stirnflächen unter Aufnahme der Durchführungen kann gegebenenfalls in. wiederholten Stufen ausgeführt werden. Bei dem Eins.chmelzfuß nach Filg.5 ist dies geschehen. Hier handelt es sich um .eine Röhre mit besonders vielen Elektroden. Die Glashüllen a einer ersten Gruppe durch eine erste Glasbrücke c zusammengehaltener Durchführungsdrähte sind unmittelbar auf den Zylinder d aufgesetzt und mit ihm verschmolzen. Auf diesen ist ein in der Figur nicht näher bezeichneter Zwischenzylinder aufgesetzt und so, mit den zuerst erwähnten Durchführungen. und dem Zylinder d verschmolzen, wie der bei dem Beispiel nach Fig. i bis q. beschriebene Teil f dort mit dem Zylinder d verschmolzen wurde. Auf diesen Zwischen.-zyIi,nder sind die Glashüllen weiterer Durchfübrungsdrähte aufgesetzt, die durch eine zweite Glasbrücke zusammengehalten sind. Diese zweite Gruppe von Durchführungen ist mit dem Zwischenzylinder in derselben Weise verschmolzen wie die erste Gruppe mit dem Zylinder d. Auf den: Zwischenzylinder mit der zweiten Gruppe von. Durchführungen. ist dann erst die Kappe f aufgeschmolzen. Von dieser Bauart kann man auch dann mit:Vorteil Gebrauch machen,, wenn z. B. wegen, großer Stufenspannungen im Vervielfacher besonders lange Kriechwege erzielt werden müssen:.
  • Die Glashüllen a können. gegebenenfalls bis zu den Glasbrücken c reichen..
  • Die freien Enden der Drähte i, die später von weiteren Teilen des Röhrenkolbens umschlossen werden; können nachträglich beliebig gebogen und 3.1s Träger für beliebige Elektroden, verwendet ,-erden, bevor der Kolben längs des Flansches c mgeschmolzen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Hochvakuumröhren, insbesondere Elektronenvervielfachern, mit auf längere Strecken von Glashüllen umschmolzenen Durchführungsdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Durchführungsdrähte mit den Glashüllen verschmolzen werden und daß danach: diese Hüllen mit der an der Einschmelzstelle nicht verstärkten Wand des. Röhrenkolbens auf einem kurzen Abschnitt, der nur so lang, wie die Kolbenwand. dick ist, verschmolzen werden, vorzugsweise, -nachdem die Drähte in eine z. B. an die, Glashüllen unmittelbar anschließende, die gegenseitige Lage der Drähte festlegende Glasbrücke oder in mehrere ine:inandergeschachtelte Glasbrücken eingeschmolzen wurden.
  2. 2. Verfahren. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glashüllen. auf die in geradem Zustand! beünd,lichen Durchführungsdrähte aufgebracht und die Drähte danach, wenn die: Glashüllen noch weich sind, in, dem mit den Glaishüllen überzogenen Bereich umgebogen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch. i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Glashüllen an den Durchführungsdrähten mit dem einen Teil eines mehrteiligen Glaskolbens verschmolzen werdien, mit dem danach der anschließende Ko@lb@enteil verschmolzen wird. q.. Verfahren. nach Anspruch 3 zum Herstellen von Röhren mit innerhalb des Glaskol.bens Krümmungen aufweisenden, auf längere Strecken von Glashüllen umschmolzenen.Durchführungsdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte mit den Glashüllen, solange diese noch weich sind, so; weit radial nach außen. gebogen werden;, daß die Glashüllen, auf eine Stirnwand eines ersten" im wesentlichen zylindrischen Kolbenteils aufgeschmolzen werden können, und daß auf diese Stirnwand diejenige eines anschließenden zweiten Kolbenteils stumpf aufgeschmolzen wird, der anschließend z.. B. zu einer Kappe verblasen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: E s p e- K n a 11 » Werlcs,toffkund.e der Hochvakuumtechnik«, Berlin 1936, S. 338 bis 3q.2.
DEB11225D 1939-06-22 1939-06-22 Verfahren zum Herstellen von Hochvakuumroehren Expired DE948992C (de)

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DE948992C true DE948992C (de) 1956-09-13

Family

ID=6956853

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DEB11225D Expired DE948992C (de) 1939-06-22 1939-06-22 Verfahren zum Herstellen von Hochvakuumroehren

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DE (1) DE948992C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0130715A3 (en) * 1983-06-30 1988-02-03 Gunsons Sortex Ltd Sorting machine

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0130715A3 (en) * 1983-06-30 1988-02-03 Gunsons Sortex Ltd Sorting machine

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