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DE947498C - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels und durch die Kabelenden hervorgerufenen Mitflusses - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels und durch die Kabelenden hervorgerufenen Mitflusses

Info

Publication number
DE947498C
DE947498C DES31544A DES0031544A DE947498C DE 947498 C DE947498 C DE 947498C DE S31544 A DES31544 A DE S31544A DE S0031544 A DES0031544 A DE S0031544A DE 947498 C DE947498 C DE 947498C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display device
resistance
wave
fluctuation function
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES31544A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Phil Heinri Kaden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES31544A priority Critical patent/DE947498C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE947498C publication Critical patent/DE947498C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • G01R31/11Locating faults in cables, transmission lines, or networks using pulse reflection methods
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels und durch die Kabel enden hervorgerufenen Mitflusses Fabrikmäßig hergestellte Kabel unterscheiden sich von ihren idealen Typen dadurch, daß die Abmessungen nicht konstant sind, sondern von Ort zu Ort kleine Unterschiede aufweisen. Diese Unterschiede in der Größe der Dielektrizitätskonstante und in den geometrischen Abmessungen der Leiter und des Isolationsmaterials sind regellos über die Kabellänge verteilt, so daß man mit einem nicht ganz homogenen Kabel zu rechnen hat. Der Wellenwiderstand eines solchen Kabels ist also nicht konstant, sondern hat einen von der Entfernung längs des Kabels, d. h. vom Ort x abhängigen unregelmäßigen Verlauf entsprechend der Beziehung Z (x) = Z0 + S (x), wenn Z (x) der Wellenwiderstand für jeden Punkt des Kabels, ZO der mittlere Wellenwiderstand des Kabels und S (x) die Wellenwiderstandsschwankungsfunktion, d. h. die Abweichung des tatsächlichen Wellenwiderstandes von dem mittleren Wellenwiderstand bedeuten. An jeder Stelle des Kabels ist daher eine kleine Refienonsstelle vorhanden, an denen ein geringer Teil der vom Anfang zum Ende des Kabels laufenden primären Welle zum Anfang zurückfließt. Hier addieren sich die Schwankungen aller Reflexionsstellen entsprechend ihrer Phasen und rufen merkliche Schwankungen des Eingangswiderstandes des Kabels hervor. Außer diesem vRückfluß« zum Kabelanfang entsteht aber auch ein Mitflußvr zum Kabelende, der von doppelten Reflexionen im Kabel herrührt und sich dem eigentlichen Nachrichtenfluß als Störung überlagert.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den störenden Mitfluß zu bestimmen.
  • Auf Grund theoretischezr Betrachtungen kann gezeigt werden, daß der Mitfluß sich im wesentlichen aus den drei Anteilen f; a und «¢ zusammensetzt.
  • Hierbei ist gi derjenige Spannungsanteil des Mitflusses, der aus der doppelten inneren Reflexion an den Kabelstellen x und y entsteht. Er ist gegeben durch In obiger Gleichung bedeuten j die Einheit der imaginären Zahlen, e die Basis des logarithmus naturalis, s die Kabellänge, a das Phasenmaß pro Längeneinheit, v die Phasengeschwindigkeit, Q die Kreisfrequenz, 4 die Zeit als veränderliche Größe, gemessen von dem Zeitpunkt an, nach dem der Hauptfluß des ImpulseS'am Kabelende angelangt ist, es ist also 4 t - t,, wenn unter to = v die Laufzeit des Kabels verstanden wird.
  • Man erkennt aus der Gleichung für Gf, daß für die Mttflußstörung infolge der doppelten inneren Reflexion sowohl die Wellenwiderstandsschwankungsfunktion S selbst als auch ihre zweite Ableitung S" maßgebend sind.
  • Ga ist derjenige Spannungsanteil des Mitfiusses, der aus der Reflexion am Kabelanfang in Verbindung mit der einmaligen inneren Reflexion an der Stelle x entsteht. Er ist gegeben durch In obiger Gleichung bedeutet der Reflexionsfaktor am Kabelanfang, wenn unter Ra ein vor dem Kabeleingang befindlicher Widerstand verstanden wird.
  • Man erkennt aus der Gleichung für xaJ daß für die Mitflußstörung infolge der Reflexion am Kabelanfang in Verbindung mit einmaliger innerer Reflexion die erste Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion S' maßgebend ist. ue ist derjenige Spannungsteil- des Mitflusses, der aus der Reflexion am Kabelende in Verbindung mit der einmaligen inneren Reflexion an der Stelle x entsteht. Er ist gegeben durch In obiger Gleichung bedeutet R«-4 e R, + Zo der Reflexionsfaktor am Kabelende, wenn unter R6 ein nach dem Kabelausgang befindlicher Widerstand verstanden wird.
  • Man erkennt aus der Gleichung für u,, daß für die Mitflußstörung infolge der Reflexion am Kabelende in Verbindung mit einmaliger innerer Reflexion die erste Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion maßgebend ist.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß zur Feststellung des durch ein Kabel hervorgerufenen Mitflusses die Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihr erster und zweiter Differentialquotient affin abzubilden sind.
  • Es sind bereits Verfahren bekannt, die zur Messung und zur Bestimmung von - Impedanzunregelmäßigkeiten auf Leitungen dienen und diese Unregelmäßigkeiten durch nicht stationäre Vorgänge ermitteln.
  • Es werden dabei mittels eines Impulsgenerators Impulse erzeugt, die der zu prüfenden Leitung zugeführt werden. Die durch die Impedanzunregelmäßigkeiten der Leitung hervorgerufenen Reflexionsstellen bewirken eine diesen Reflexionsstellen affine Abbildung auf dem Schirm der Braunschen Röhre. Die affine Abbildung der Impedanzunregelmäßigkeiten ist derart, daß bei einer starken spezifischen Änderung der Impedanzunregelmäßigkeiten eine große Amplitude auf dem Schirm entsteht, während bei kleiner spezifischer Änderung der Impedanzunregelmäßigkeiten auch eine kleine Amplitude auf dem Schirm zur Darstellung kommt.
  • Ebenso ist es bekannt, zur Bestimmung von Impedanzunregelmäßigkeiten eine'von einem Impulsspannungen erzeugenden Generator gespeiste Brückenschaltung zu verwenden, in deren einem Zweig das zu prüfende Kabel liegt, während in einem Nullzweig die Sichtbarmachungseinrichtung angeordnet ist.
  • Fernerhin wurde bereits eine Schaltungsanordnung zur Ermittlung der inneren Impedanzunregelmäßigkeiten von Kabeln vorgeschlagen, bei der eine von einem eine Rechteck- oder nach einer Sprungfunktion verlaufenden Spannung erzeugenden Generator gespeiste Brückenschaltung Verwendung findet, in deren Nullzweig die mit einem bestimmten Widerstand behaftete Sichtbarmachungseinrichtung und in deren einem Zweig das zu prüfende, mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossene Kabel liegt. Bei Verlauf der Spannung des Impulsgenerators nach einer Rechteckfunktion ist in dem die Sichtbarmachungseinrichtnng enthaltenden Nullzweig ein induktiver Vorwiderstand anzuordnen, während bei Verlauf der Spannung nach einer Sprungfunktion im Nullzweig kein Vorwiderstand anzuordnen ist, um dieWellenwiderstandsschwankungsfunktion auf dem Schirm der Sichtbarmachungseinrichtung darzustellen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels und durch die Kabelenden hervorgerufenen Mitfiusses angegeben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die es gestatten, außer der Funktion der Wellenwiderstandsschwankungen auch ihren ersten und zweiten Differentialquotienten zeitlich affin abzubilden und gleichzeitig die quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihre erste und zweite Ableitung anzugeben.
  • In Weiterentwicklung des Verfahrens gemäß der Erfindung werden die quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihre ersten beiden Ableitungen zum Zwecke der Bestimmung der Korrelationsreichweite gebildet.
  • Die Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens zur Bestimmung des Mitflusses gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem entweder alternierende Stoßimpulse oder alternierende Rechtecksimpulse mit einem Impulsabstand, der gleich der doppelten Laufzeit des zu prüfenden Kabels ist, liefernden Generator gespeiste Brückenanordnung Verwendung findet, in deren einem Zweig das zu prüfende und mit seinem mittleren Wellenwiderstand abgeschlossene Kabel und in deren korrespondierendem Zweig ein Widerstand von gleicher Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels liegt, während sich im Nullzweig eine mit einem bestimmten Eingangswiderstand behaftete und einem umschaltbaren komplexen Vorwiderstand versehene Anzeigeeinrichtung befindet, wobei als Brückenanordnung entweder eine Wheatstonesche Brücke, bei der die Brückenwiderstände der beiden anderen Zweige der Brücke zweckmäßigerweise gleiche Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels besitzen, oder eine Differentialbrücke, bei der der Nullzweig mittels eines Differentialübertragers angeschlossen ist, Verwendung findet.
  • Als Anzeigeeinrichtung für die zeitlich affine Abbildung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer beiden Ableitungen ist eineSichtbarmachungseinrichtung und für die Angabe der quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer ersten beiden Ableitungen eine Meßeinrichtung mit quadratischer Gleichrichterkennlinie und einer Zeitkonstante, die größer als der Impulsabstand der von dem Generator gelieferten Spannungsimpulse ist, vorgesehen. Zur Gleichrichtung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer beiden Ableitungen wird entweder eine Doppelweggleichrichterschaltung oder auch ein Thermoelement verwendet.
  • Bei ohmschem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Stoßimpulse liefernden Generator ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung col Lv » Ra rein induktiv, zur Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion Null und zur Ermittlung der zweiten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung ' CVRa < I rein kapazitiv zu machen, wobei Ra der ohmsche Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung, Lv die Induktivität, Cv die Kapazität des vor der Anzeigeeinrichtung angeordneten Vorwiderstandes, cal die niedrigste Frequenz des Sendespektrums bedeuten, und wenn unter a>' diejenige Frequenz verstanden wird, die das Intervall ... . begrenzt, in dem der größte Teil, beispielsweise 80 D/o, der gesamten Leistung enthalten ist.
  • Bei kapazitivem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Stoßimpulse liefernden Generator ist gemäß der Erfindung der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung Wi Ca Rv Ss3 I rein ohmisch zu machen, wenn Ca der kapazitive Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und Rv der Widerstand des vor der Anzeigeeinrichtung angeordneten Vorwiderstandes bedeuten.
  • Bei ohmschem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Rechtecksimpulse liefernden Generator ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion Null und zur Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung su'CvRá <I rein kapazitiv zu machen.
  • Bei induktivem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Rechtecksimpulse liefernden Generator ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Vorwiderstand der Anzeigeeinnhtungzur Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung el)R a < I rein ohmisch und zur Er-Rv mittlung der zweiten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung c«)'2Cv Lv < 1 rein kapazitiv zu machen, wenn La der induktive Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung bedeutet.
  • Die Erfindung wird an Hand von in den Fig. x bis 12 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. I zeigt die zur Ausübung des Verfahrens zur Bestimmung des Mitflusses gemäß der Erfindung vorzusehende Wheatstonesche Brückenanordnung. Sie wird von dem die Impulsspannung liefernden Generator G gespeist. In einem ihrer Zweige liegt das zu prüfende und mit seinem Wellenwiderstand Z0 abgeschlossene Kabel K und in ihrem korrespondierenden Zweig ein Widerstand N, der die gleiche Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels besitzt. In den beiden anderen Zweigen der Brücke liegen die Widerstände W, die zur Erzielung einer optimalen Empfindlichkeit der Brückenanordnung die gleiche Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels besitzen können. Im Nullzweig befindet sich eine mit einem bestimmten Eingangswiderstand behaftete und mit einem um- schaltbaren komplexen Vorwiderstand Sv versehene, hier durch den WiderstandlR, vertretene Anzeigeeinrichtung.
  • Fig. 2 zeigt die zur Ausübung des Verfahrens zur Bestimmung des Mitflusses gemäß der Erfindung vorzusehende Differentialbrücke, bei der der Nullzweig mittels eines Differentialübertragers D angeschlossen ist. Die übrige Bezeichnungsweise der Schaltungsanordnung. nach Fig. 2 stimmt mit derjenigen nach Fig. 1 überein.
  • Der Generator G liefert entweder die in Fig. 3 dargestellten alternierenden Stoßimpulse oder die in Fig. 4 dargestellten alternierenden Rechtecksimpulse, wobei Um die Amplitude und tv der Impulsabstand bedeuten.
  • Nicht alternierende Stoßimpulse haben den Nachteil, daß eine Gleichstromkomponente in dem Frequenzspektrum enthalten ist. Alle Kabel haben bei niedrigen Frequenzen, insbesondere bei Gleichstrom; große Laufzeitverzerrungen, die durch alternierende Impulse vermieden werden.
  • In der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 wird die Brückenanordnung B von einem alternierende Stoßimpulse liefernden Generator G gespeist. An die Brückenanordnung angeschlossen sind das mit seinem mittleren Wellenwiderstand ZO angeschlossene Kabel K und der die gleiche Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels besitzende Widerstand N.
  • In dem Nullzweig der Brückenanordnung liegt die Anzeigeeinrichtung A, wobei für die Zeichnung die Darstellung der zeitlich affinen Abbildung ausgewählt und daher eine Sichtbarmachungseinrichtnng angedeutet wurde.
  • Für den in zwei Anteile aufgespaltenen, im Brückennullzweig angeordneten Vorwiderstand wird, wie aus der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 hervorgeht, bei ohmschem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung für die Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion eine Induktivität Lv verwendet.
  • Für die Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion ist, wie aus dem in Fig. 6 dargestellten Brückennullzweig zu ersehen ist,. der im Brückennullzweig angeordnete Vorwiderstand kurzzuschließen, während für die Ermittlung der zweiten Ableitung derWellenwiderstandsschwankungsfunktion, wie aus dem in Fig. 7 dargestellten Brückennullzweighervorgeht, als Vorwiderstand eine Kapazität Cv zu wählen ist.
  • Der Brückennullzweig in Fig. 8 zeigt, daß bei kapazitivem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung A für die Ermittlung derWellenwiderstandsschwankung funktion ein ohmscher Vorwiderstand Rv Verwendung finden muß.
  • In der Schaltungsanordnung nacb Fig. g wird die Brückenanordnung B Von einem alternierende Rechtecksimpulse liefernden Generator & gespeist. Wie in der Schaltungsanordnung nach Fig. S bedeuten ZO der mittlere Wellenwiderstand des Kabels K ünd N ein Widerstand von gleicher Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des'Kabels. In dem Brückennullzweig liegt die Anzeigeeisichtung A mit ihrem ohmschen Eingangswiderstand R". Für die Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion ist der vor der Anzeigeeinrichtung angeordnete Vorwiderstand kurzzuschließen.
  • Der Brückennullzweig in Fig. 10 zeigt, daß für die Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei ohmschem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung A als Vorwiderstand eine Kapazität Cv zu wählen ist.
  • Bei einem mit LabezeichneteninduktivemEingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung A ist, wie der Brückennullzweig in Fig. II zeigt, für die Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion ein ohmscher Vorwiderstand Rv und, wie der Brückennullzweig in Fig. I2 zeigt, für die Ermittlung der zweiten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion als Vorwiderstand eine Kapazität Cv zu wählen.
  • Bei der Verwendung von alternierenden Spannungsimpulsen ist zu beachten, daß die Spannung am Anzeigegerät synchron mit den Impulsen umgepolt werden muß. Man kann aber auch auf die Umpolung verzichten und den Hinlauf des Elektronenstrahls auf eine ganze Periode ausdehnen, die Funktionen werden dann zweimal, und zwar mit entgegengesetzten Vorzeichen auf den Schirm gezeichnet.
  • Um einen Überblick über den zeitlichen Verlauf des abklingenden Mitflusses zu gewinnen, wird der quadratische Mittelwert des Mitflusses gebildet.
  • Die Messung der quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer ersten beiden Ableitungen gestatten eine unmittelbare Angabe der Korrelationsreichweite r. Sie läßt sich unmittelbar aus den Quotienten der quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer Ableitungen angeben. Sie ist gegeben durch wenn Sm der quadratische Mittelwert der Schwankungsfunktion, S' der quadratische Mittelwert der ersten Ableitung und S"m der quadratische Mittelwert der zweiten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bedeuten, und die Voraussetzung erfüllt ist, daß die Autokorrelationsfunktion durch die Gleichung gegeben ist. Bei der GleichungfürdieAutokorrelationsfunktion bedeuten S (x) die Wellenwiderstandsschwankungsfunktion an der Stelle x, S (x + 52) die gleiche Funktion an der benachbarten Stelle x + $ und I E.I der absolute Wert der Strecke zwischen der Stelle x und der benachbarten Stelle x + ge. Der Querstrich über den Funktionen symbolisiert den Mittelwert dieser Funktionen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels und durch die Kabelenden her- vorgerufenen Mitflusses, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die es gestatten, außer der Funktion der Wellenwiderstandsschwankungen auch ihren ersten und zweiten Differentialquotienten zeitlich affin abzubilden und gleichzeitig die quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihre erste und zweite Ableitung anzugeben.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion (S,) und ihre ersten beiden Ableitungen (S'w, S""W) zu dem Zwecke gebildet werden, um gemäß den Gleichungen die Korrelationsreichweite zu bestimmen.
  3. 3. Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem entweder alternierende Stoßimpulse oder alternierende Rechtecksimpulse liefernden Generator gespeiste Brücken anordnung Verwendung findet, in deren einem Zweig das zu prüfende und mit seinem mittleren Wellenwiderstand abgeschlossene Kabel und in deren korrespondierendem Zweig ein Widerstand von gleicher Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels liegt, während sich im Nullzweig eine mit einem bestimmten Eingangswiderstand behaftete und einem umschaltbaren komplexen Vorwiderstand versehene Anzeigeeinrichtung befindet.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der von dem Generator gelieferten Spannungsimpulse gleich der doppelten Laufzeit im Kabel ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Brückenanordnung eine Wheatstonesche Brücke Verwendung findet.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenwiderstände der beiden anderen Zweige der Brücke gleiche Größe und Phasenlage wie der mittlere Wellenwiderstand des Kabels besitzen.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Brückenanordnung eine Differentialbrücke, bei der derNullzweigmittels eines Differentialübertragers angeschlossen ist, Verwendung findet.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeigeeinrichtung für die zeitlich affine Abbildung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer beiden Ableitungen eine Sichtbarmachungseinrichtung und für die Angabe der quadratischen Mittelwerte der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer ersten beiden Ableitungen eine Meßeinrichtung mit quadratischer Gleichrichterkennlinie vorgesehen ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung mit quadratischer Kennlinie eine Zeitkonstante besitzt, die größer ist als der Impulsabstand der von dem Generator gelieferten Spannungsimpulse.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gleichrichtung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer beiden Ableitungen eine Doppelweggleichrichterschaltung Verwendung findet.
  11. II. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gleichrichtung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion und ihrer beiden Ableitungen ein Thermoelement Verwendung findet.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis II, dadurch gekennzeichnet, daß bei ohmschem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Stoßimpulse liefernden Generator der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung 0)iLv > Ra rein induktiv, zur Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion Null und zur Ermittlung der zweiten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung 69'CvRa < I rein kapazitiv ist, wenn Ra der ohmsche Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung, Lv die Induktivität, Cv die Kapazität des vor der Anzeigeeinrichtung angeordneten Vorwiderstandes, w, die niedrigste Frequenz des Sendespektrums bedeuten, und wenn unter m' diejenige Frequenz verstanden wird, die das Intervall o...co' begrenzt, in dem der größte Teil der gesamten Leistung enthalten ist.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei kapazitivem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Stoßimpulse liefernden Generator der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung a)lCaRV > I rein ohmisch ist, wenn Ca der kapazitive Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und Rv der Widerstand des vor der Anzeigeeinrichtung angeordneten Vorwiderstandes bedeuten.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis II, dadurch gekennzeichnet, daß bei ohmschem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Rechtecksimpulse lief ernden Generator der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion Null und zur Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung 6C1' Cv Ra < 1 rein kapazitiv ist.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis II, dadurch gekennzeichnet, daß bei induktivem Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung und bei einem alternierende Rechtecksimpulse liefernden Generator der Vorwiderstand der Anzeigeeinrichtung zur Ermittlung der ersten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei #'La Erfüllung der Ungleichung Rv <1 rein ohmisch und zur Ermittlung der zweiten Ableitung der Wellenwiderstandsschwankungsfunktion bei Erfüllung der Ungleichung #'² CvLa < I rein kapazitiv ist, wenn Lv den induktiven Eingangswiderstand der Anzeigeeinrichtung bedeutet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 345 932.
DES31544A 1952-12-18 1952-12-18 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels und durch die Kabelenden hervorgerufenen Mitflusses Expired DE947498C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2345932A (en) * 1941-03-26 1944-04-04 Bell Telephone Labor Inc Measuring apparatus

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