DE947134C - Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise fuer Motorrad- und Skifahrer - Google Patents
Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise fuer Motorrad- und SkifahrerInfo
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- DE947134C DE947134C DER15181A DER0015181A DE947134C DE 947134 C DE947134 C DE 947134C DE R15181 A DER15181 A DE R15181A DE R0015181 A DER0015181 A DE R0015181A DE 947134 C DE947134 C DE 947134C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J17/00—Weather guards for riders; Fairings or stream-lining parts not otherwise provided for
- B62J17/10—Ventilation or air guiding devices forming part of fairings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J17/00—Weather guards for riders; Fairings or stream-lining parts not otherwise provided for
- B62J17/02—Weather guards for riders; Fairings or stream-lining parts not otherwise provided for shielding only the rider's front
- B62J17/04—Windscreens
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
- Klarsicht-Windschutz; vorzugsweise für Motorrad- und Skifahrer _ Die Erfindung bezieht sich auf einen Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise für Motorrad- und Skifahrer, und bezweckt, für Personen, die ihr Gesicht dem Fahrwind aussetzen, den Windschutz so auszubilden, daB bei Regen und Schneefall noch eine klare Sicht gewährleistet ist, ohne daß die Scheibe durch den Atem des Trägers beschlägt, wobei auch bei starkem Fahrwind, d. h. hohen Fahrgeschwindigkeiten, vermieden werden soll, daB der Träger des Windschutzes ein Druckgefühl auf die Befestigungsstellen des Windschutzes erhält und daB Atembeschwerden durch nicht genügende Luftzufuhr bei starkem Wind entstehen können.
- Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen eine aus durchsichtigem, elastischem Material bestehende Schutzkanzel am Kopf des Motorradfahrers befestigt wird. Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß unter dem Windschutz ein Unterdruck entsteht und auch ein Beschlagen der Scheibe von innen nicht vermieden wird, weil bei diesen bekannten Vorrichtungen keine Leitflächen vorhanden sind, die den Fahrwind dazu ausnutzen, ein Beschlagen und einen Unterdruck unter der Schutzkanzel zu verhindern.
- .Andere bekannte Windschutzvorrichtungen besitzen Leitflächen, die jedoch nicht zur Lösung der oben angegebenen Aufgabe dienen. Die Leitflächen dienen bei diesen Vorrichtungen dazu, das direkte Auftreffen,des Fahrwindes auf die von der Schutzkanzel frei gelassene Augenpartie zu verhindern.
- Bei anderen Windschutzvorrichtungen streicht zwar der Fahrwind unter der Klarsicht-Windschutzscheibe vorbei, um ein Beschlagen und einen Unterdruck zu verhindern, sie haben jedoch den Nachteil, daß bei stärkerem Fahrwind entweder zu viel Luft dem Raum unter der Scheibe zugeführt werden muß, damit ein Unterdruck vermieden wird, , so daß dann ,dieser Fahrwind als - lästig empfunden wird, da er unmittelbar am Gesicht vorbeistreicht, oder aber daß dort ein Unterdruck entsteht, der ein Anrücken der Gesichtskanzel .an das Gesicht bewirkt, weil diese bekannte Vorrichtung an den Kanten geschlossen ist und nur vorn und oben Lufteintritts- und Austrittsöffnungen besitzt.
- ,Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile dieser bekannten Anordnungen zu vermeiden und durch Leitflächen strömungsglättende Flächen, Saugöffnungen und wirbelbildende Kanten den Fahrwind so auszunutzen, daß sowohl ein Beschlagen im Sichtbereich der Kanzel verhindert als auch auftreffender Regen- und Schnee durch den Fahrwind selbst von diesen Flächen entfernt wird, wobei aber immer eine gute Luftzufuhr stattfindet und ein Unterdruck im Atemraum vermieden wird.
- Die Lösung der _ Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß ein vorspringender Mittelteil durch Kanten und zum Fährwind schräg angeordnete Flächen das Ansetzen von Schnee und Regen verhindert und daß wirbelnde Kanten den im Fahrwind befindlichen Schnee oder Regen über den Kopf des Trägers hinwegführen.
- Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal wird. die Kanzel in zwei Teile geteilt, und zwar einen oberen Teil, der in der Regel für die Durchsicht verwandt wird und an dem seitlich Saugöffnungen angebracht sind, die dort ein Beschlagen der Flächen behindern, und einen unteren Teil, der in wirbelbildendlen Kanten endet, damit die zugeführte Frischluft nicht es störend empfunden wird.
- Ein weiteres Merkmal nach der Erfindung besteht darin, daß die wirbelbildenden Kanten die äußeren Begrenzungskanten bilden und die von dem vorspringenden Punkt ausgehenden. glatten Flächen im Bereich des Sichtfeldes eine glatte Strömung aufrechterhalten.
- Nach diesem Erfindungsmerkmal dienen' die äußeren Begrenzungskanten zur Wirbelbildung, damit Schnee oder Regen über den Kopf des Trägers abgeleitet wird, jedenfalls so weit, daß durch die hinter dem Kopf im Fahrwind entstehende Wirbelbildung nicht Schnee oder Regen angesaugt wird. -Durch -die oberen Flächen wird erreicht, daß diese Flächen von Schnee und Regen frei gehalten werden, da, durch sie eine glatte Strömung aufrechterhalten wird, die dann an Saugöffnungen einen Sog erzeugt, bis sie dann auf die wirbelbildenden Kanten trifft.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt den Windschutz in der Vorderansicht, Abb. 2 in der Draufsicht und Abb. 3 in der Seitenansicht.
- Inder Abb. i ist mit i die obere wirbelbildende Kante bezeichnet, welche, wenn der Fahrwind in Richtung 2 (Abb. 3) ankommt, Regen oder Schnee so aufwirbelt, daß erst hinter dem Nacken des Trägers diese Niederschläge zur Erde fallen, d. h. daß damit der Nackensöhutz entbehrlich ist.
- Das Stirnteil 3 dient zur Befestigung über der Stirn oder auf einem Sturzhelm bzw. einer Motorradhaube.
- Man erkennt dann, daß die Kante q. .in Windrichtung am' weitesten nach vörn. liegt und bei 5 als Spitze ausläuft, so daß der auftreffende Wind glatt an den Flächen 6, 7, 8' und 9 nach außen strömt und etwa ,in dem mit der gestrichelten Linie io bezeichneten Bereich eine gute Sicht vorliegt. Schnee und Regen schlagen sich dann bei geringerem Fahrwind auf den Seitenflächen ii und 12 nieder, bei großem Fahrwind werden sie auch von diesen Flächen nach der Seite über die Endkanten weggezogen.
- Die Strömung, welche insbesondere durch die Kante 13 noch in zwei Teile geteilt wird; geht dann in den Pfeilrichtungen 1q., 15, 16 und 17 über die Flächen 6, 7, 8 und 9 hinweg; bei 18, ig befinden sich Öffnungen, die, von den Fahrwindanteilen 1q., i5 überstrichen, eine Saugwirkung auf die unter dem Windschutz befindliche Luft ausüben und damit erreichen, daß die abgesaugte Luft von unten unter den Windschutz nachströmt und damit einen Temperaturausgleich bewirkt, der ein Beschlagen der Scheibe verhindert und insbesondere auch die Atmung erleichtert.
- Aus der Abb.2 ist ersichtlich, daß der Windschutz . kanzelartig ausgebildet ist und die Kanten 23;" 24 im unteren Teil rrapezförmige Teile mit den Kanten 2i, 13 und q. abteilen, während die dahinterliegenden Teile annähernd rechteckig sind, welche durch die Kanten 25, 26, 23, 2q., 20, 2z, 21 begrenzt werden. Diese Außenkante paßt sich leicht der Körperform des Trägers an.
- Aus der Abb. 3 ist dann noch ersichtlich, daß anströmender Fahrwind, mit Pfeil 25 bezeichnet, über die Öffnung i9 strömt, durch Saugwirkung Luft an den Stellen 27 und 28 nachsaugt und damit bei vorhandenem Fahrwind die klare Sicht auch bei Regen und Schnee gewährleistet und durch die nachströmende Luft, beispielsweise bei 27 und 28, ein Vakuum unter dem Windschutz vermieden wird, welches Atembeschwerden und ein Andrücken des Windschutzes an das Gesicht verursachen würde. Durch den Druckausgleich ist somit ein bequemes und druckloses Tragen des Windschutzes auch bei hohen Geschwindigkeiten gewährleistet. Die Klarsicht-Windschutzscheibekann in allen Fällen verwendet werden, bei denen man das im Fahrwind befindliche Gesicht vor Wind, Regen und Schnee schützen will, insbesondere auch schon bei einem verhältnismäßig kleinen Fahrwind gute Sichtverhältnisse haben will, ohne daß dbann bei starkem Fahrwind irgendwelche Druckerscheinungen auftreten oder die Atmung beeinträchtigt wird:
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise für Motorrad- und Skifahrer, bei dem eine am Kopf des Fahrers befestigte Schutzkanzel aus durchsichtigem, elastischem Material den Fahrwind durch Leitflächen ablenkt und dem Fahrer Frischluft zuführt, gekennzeichnet durch einen vorspringenden Mittelteil, der durch Kanten und zum Fahrwind schräg angeordnete Flächen das Ansetzen von Schnee und Regen verhindert, und wirbelbildende Kanten, die den im Fahrwind befindlichen Schnee oder Regen über den Kopf des Trägers hinwegführen.
- 2. Klarsicht-Windschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wirbelbildenden Kanten die äußeren Begrenzungskanten bilden und die von dem vorspringenden Punkt ausgehenden glatten Flächen im Bereich des Sichtfeldes eine glatte Strömung aufrechterhalten.
- 3. Klarsicht-Windschutz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkanzel durch eine etwa waagerecht liegende Kante in zwei Teile geteilt wird, und zwar in einen oberen Teil, der in der Regel für -die Durchsicht verwendet wird und an dem seitlich Saugöffnungen angebracht sind, die dort ein Beschlagen .der Flächen verhindern, und einen unteren Teil, der in wirbelbildenden Kanten endet, damit .die zugeführte Frischluft nicht als störend empfunden wird.
- 4. Klarsicht-Windschutz nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil aus zwei vorderen, durch Kanten trapezförmig abgegrenzten Flächen und je einer danebenliegenden seitlichen, annähernd viereckig abgegrenzten Fläche besteht, deren außen umlaufende Kante sich der Körperform des Trägers anpaßt.
- 5. Klarsicht-Windsdhutz nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil aus seitlichen traptzförmigen Flächen und einem darüberliegenden Stirnteil besteht, der nach oben durch eine vorspringende wirbelbildende Fläche abgeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 305 2q.9; schweizerische Patentschrift Nr. 1 59 65 i ; USA.-Patentschrift Nr. 2 579 942.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER15181A DE947134C (de) | 1954-10-12 | 1954-10-12 | Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise fuer Motorrad- und Skifahrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER15181A DE947134C (de) | 1954-10-12 | 1954-10-12 | Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise fuer Motorrad- und Skifahrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE947134C true DE947134C (de) | 1956-08-09 |
Family
ID=7399463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER15181A Expired DE947134C (de) | 1954-10-12 | 1954-10-12 | Klarsicht-Windschutz, vorzugsweise fuer Motorrad- und Skifahrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE947134C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29917530U1 (de) | 1999-09-24 | 2000-12-21 | Hannig, Lothar, 10829 Berlin | Abnehmbare aerodynamische Windverkleidung für Zweiradfahrer |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE305249C (de) * | ||||
| CH159651A (de) * | 1931-12-02 | 1933-01-31 | Reber Ernst | Schutzhaube für Motorradfahrer. |
| US2579942A (en) * | 1947-11-21 | 1951-12-25 | Anglo Iranian Oil Co Ltd | Protective hood |
-
1954
- 1954-10-12 DE DER15181A patent/DE947134C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE305249C (de) * | ||||
| CH159651A (de) * | 1931-12-02 | 1933-01-31 | Reber Ernst | Schutzhaube für Motorradfahrer. |
| US2579942A (en) * | 1947-11-21 | 1951-12-25 | Anglo Iranian Oil Co Ltd | Protective hood |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29917530U1 (de) | 1999-09-24 | 2000-12-21 | Hannig, Lothar, 10829 Berlin | Abnehmbare aerodynamische Windverkleidung für Zweiradfahrer |
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