[go: up one dir, main page]

DE947018C - Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe - Google Patents

Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe

Info

Publication number
DE947018C
DE947018C DEP5750A DEP0005750A DE947018C DE 947018 C DE947018 C DE 947018C DE P5750 A DEP5750 A DE P5750A DE P0005750 A DEP0005750 A DE P0005750A DE 947018 C DE947018 C DE 947018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentricity
cable
stop
motor
dependent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5750A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Martin Pape
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARTIN PAPE DR ING
Original Assignee
MARTIN PAPE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARTIN PAPE DR ING filed Critical MARTIN PAPE DR ING
Priority to DEP5750A priority Critical patent/DE947018C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE947018C publication Critical patent/DE947018C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/08Driving gear incorporating fluid motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0133Fluid actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Winde mit nach dem Verdrängungsprinzip arbeitendem Flüssigkeitsgetriebe Die Erfindung betrifft eine Winde mit einem nach dem Verdrängungsprinzip arbeitenden. Flüssigkeitsgetriebe und einem ihm gleichachsig nachgeschalteten mechanischen Getriebe.
  • Es ist hierbei bekannt, den Pumpenteil des Flüssigkeitsgetriebes zwecks Umsteuerung von der Nullexzentrizität aus nach beiden Richtungen zu verstellen und seinen Motoranteil entgegen der Wirkung einer Feder (Regelfeder) durch ein von der Last (dem Seilzug) abhängig bewegtes Glied des mechanischen Getriebes selbsttätig so zu beeinflussen, daß bei gegebener Leistung die dem Seilzug zugeordnete Höchsthubgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann. Als derartige nach dem Verdrängungsprinzip arbeitende Flüssigkeitsgetriebe können sowohl Flügelpumpen. als auch Kolbenpumpen benutzt werden, wobei stets diese Pumpen dadurch geregelt werden, daß ihre Exzentrizität verstellt wird. Das Flüssigkeitsgetriebe besteht in bekannter Weise aus einem beispielsweise von einem Elektromotor angetriebenen Pumpenteil und einem Motorteil, der durch die von dem Pumpenteil entsprechend der Last unter Druck gesetzte Arbeitsflüssigkeit angetrieben wird und der die Seiltrommel der Winde unter Zwischenschaltung eines mechanischen Untersetzungsgetriebes antreibt.
  • Für den Erfindungsgegenstand haben. sich vor allem die unter dem Namen Sturmgetriebe bekannten Flügelpumpengetriebe bewährt, ohne daß die Erfindung auf diese Art von Flüssigkeitsgetriebe beschränkt ist, Erfindungsgemäß werden derartige Winden dadurch verbessert, daß der als Gestell für die Lagerung der exzentrischen Untersetzungsräder dienende Getriebeträger des mechanischen Getriebes urdrehbar gegenüber dem Gehäuse des Flüssigkeitsgetriebes angeordnet ist und daß sowohl die Regelfeder als auch das seilzugabhängig bewegte Glied des mechanischen Getriebes innerhalb der Axialprojektion des von dem Innenumfange des Getriebeträgers bestimmten Querschnittes liegen und dieses Glied als seilzugabhängig verstellbarer Anschlag für ein Steuergestänge wirkt, das innerhalb der genannten Querschnittsprojektion angeordnet und in dem Gehäuse des Flüssigkeitsgetriebes gelagert ist und die Betätigung einer Vorrichtung zur Verstellung der Motorexzentrizität seilzugabhängig begrenzt. Dies ist insbesondere bei Schiffswinden, die vom Wasser überspült werden können, von besonderer Bedeutung, da das Gestänge ohne Zuhilfenahme von Dichtungen wassergeschützt ist. Ganz allgemein ist aber eine derartige Anordnung auch deshalb von Vorteil, weil auf .diese Weise irgendwelche von außen herrührenden Beschädigungen ausgeschaltet sind. Wesentlich ist ferner die Möglichkeit eines einachsigen Aufbaues der Winde mit dem Vorteil, daß sowohl die bauliche Grundfläche der Winde als auch deren Gewicht erheblich verringert werden, was bei Verwendung auf Schiffen von großer Bedeutung ist.
  • Vorzugsweise bewirkt außerdem, wie an sich bekannt, ein gemeinsamer Steuerhebel sowohl die Verstellung der Pumpenexzentrizität als auch der Motorexzentrizität des Flüssigkeitsgetriebes, indem die Verstellung der Pumpenexzentrizität von Null bis zu ihrem Höchstwert der Bewegung des Hebels bis zu einer Mittelstellung entspricht, von der aus die weitere Bewegung des Steuerhebels bis zu seiner Endstellung die Verringerung der Motorexzentrizität bis zu einem Kleinstwert bewirkt, der größer als Null ist. Hierbei, d.h., in dieser zweiten Bewegungsphase des Steuerhebels kann derselbe nur jeweils, bis zu einem Anschlage vorbewegt werden, desen Stellung durch das seilzugabhängige Glied des mechanischen Untersetzungsgeitriebes derart begrenzt wird, daß bei Vollast die vorgekennzeichnete Mittelstellung, wobei die Motorexzentrizität ein Maximum ist, nicht überschritten werden kann, wohl aber bei leichteren Lasten, und zwar um so mehr, je leichter die Last ist. Einem größeren Ausschlag des, Steuerhebels entsprechen kleinere Motorexzentrizitäten, also größere Lastgeschwindigkeiten. Die erreichbare Endstellung des Steuerhebels steht mit der Vorspannung einer Feder; wie später erläutert, im Zusammenhange. Die erste Bewegungsphase; während der die Pumpenexzentrizität eingestellt wird, muß also stets beim Anfahren zuerst, beim Stillsetzer der Last stets zuletzt durch-. laufen werden, so daß während dieser Bewegungsphase immer volle Motorexzentrizität; d. b. minimaler Flüssigkeitsdruck, vorhanden ist, was für die Beherrschung der Massenkräfte (Bremsen. und Beschleunigen) wie auch für die Zwangläufigkeit der Hydraulik von Bedeutung ist. Erst wenn am Ende der ersten Bewegungsphase die volle Pumpenexzentrizität eingestellt worden ist, kann in der zweiten Bewegungsphase die Motorexzentrizität in Abhängigkeit von der Last verringert werden, um auf diese Weise bei geringer Last die Seilgeschwindigkeit zu erhöhen. Beim Fieren der Last treibt der Motorteil des Flüssigkeitsgetriebes den Pumpenteil des Flüssigkeitsgetriebes an, so daß schließlich der Elektromotor Strom erzeugt und damit bremst. Da dies erst bei Umlaufszahlen eintritt, die höher liegen als diejenigen, für die der Motor im Hubsinne ausgelegt ist, so ist durch diese Zusammenhänge eine zusätzliche Erhöhung der Senkgeschwindigkeit möglich.
  • Auf an sich bekannte Weise empfiehlt es sich gemäß der weiteren Erfindung, den gemeinsamen Bedienungshebel auf einen Steuerzylinder wirken zu lassen, durch den mittels Kurvenbahnen die Verstellung sowohl der Pumpen- als auch der Motorexzentrizität bewirkt wird. Während der Verstellung der Pumpenexzentrizität in der ersten Bewegungsphase des Bedienungshebels besitzt die Kurvenbahn zur Verstellung der Motorexzentrizität keinen Anstieg und umgekehrt.
  • Zweckmäßigerweise verschiebt das seilzugabhängige Glied des mechanischen Getriebes mit größer werdender Last in an sich bekannter Weise entgegen der Wirkung einer Feder eine Stange, die mit einem Anschlage versehen ist, der mit einem an dem Steuerzylinder vorgesehenen Anschlage zusammenarbeitet. Die Feder wird also lastproportional zusammengedrückt. Sie kann leicht derart stark gewählt werden, daß es dem Bedienungsmann. völlig unmöglich ist, entgegen ihrem Widerstand die Motorexzentrizität praktisch weiter zu verkleinern, als die jeweilige Last gestattet.
  • Die Erfindung wird weiter dadurch verbessert, daß der Steuerzylinder in an sich bekannter Weise mit zwei spiegelbildlich angeordneten Anschlägen versehen ist, sie mit zwei Anschlagstangen zusammenarbeiten, von denen die eine zur lastabhängigen Begrenzung der Motorexzentrizitäten während. des Hebers und die andere zur Begrenzung der Motorexzentrizität während des Senkens dient. Vorzugsweise sind hierbei die beiden Anschlagstangen parallel zueinander angeordnet und durch ein Brückenglied miteinander verbunden, auf welches das lastabhängige Glied des mechanischen Getriebes wirkt.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung zeigt. Es stellt dar Abb. I eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäß ausgebildete Winde, teilweise im Schnitt; Abb. 2 eine Ansicht von oben auf die Winde der Abb, i, ebenfalls teilweise im Schnitt, Abh. 3 eine Schemazeichnung zur-Verdeutlichung der lastabhängigen Brückensteuerung, Abb. q.- eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in etwas vergrößertem Maßstabe auf einen Teil des Trägergehäuses, des Getriebeträgers und des mechanischen Getriebes mit der axial in Abhängigkeit von der Last längs verschiebbaren Welle.
  • Ein Elektromotor I treibt ein hydraulisches Getriebe, das auf nicht näher dargestellte Weise aus einem von dem Elektromotor angetriebenen Pumpenteil und einem Motorteil besteht, der durch die von dem Pumpenteil geförderte Druckflüssigkeit angetrieben wird. Der Motorteil des Flüssigkeitsgetriebes 2 treibt über ein Ritzel 12 ein Zahnraduntersetzungsgetriebe an, das in einem Getriebeträger 3 angeordnet ist. Dieses Zahnraduntersetzungsgetriebe treibt auf weiter unten näher beschriebene Weise eine Seiltrommel I3 an., an deren Außenseite unter Umständen. ein Spillkopf I4 befestigt sein kann.
  • Ein. Hebel I5 dient zur Verstellung der Exzentrizität, zuerst des Pumpenteiles und dann des Motorteiles des Flüssigkeitsgetriebes 2. Im ersten Fall wird dadurch die Fördermenge verändert, im zweiten eine zusätzliche Veränderung der Abtriebsumlaufzahl bewirkt.
  • Im Getriebeträger 3 ist eine Welle 5, die einen Teil des mechanischen Untersetzungsgetriebes bildet, auf unten näher beschriebene und dargestellte Weise längs verschiebbar gelagert; die Welle 5 erleidet infolge Schrägverzahnung der auf ihr befestigten Zahnräder einen Axialschub, der von einer Feder 6 aufgenommen wird, die schematisch in Abb. 3 und etwas mehr im einzelnen in Abb. 4 gezeigt ist. Entsprechend der seilzugproportionalen Zusammendrückung der Feder 6 verschiebt sich die Welle ebenfalls verhältnisgleich mit der Last. Sie überträgt ihre Schubbewegung über eine Brücke 7 auf zwei Steuerstangen 8 und 8', die innerhalb des Gehäuses des Flüssigkeitsgetriebes 2 gelagert und mit Anschlägen 9 und 9' versehen sind. Mittels des obenerwähnten Steuerhebels I5 wird ein Steuerzylinder IO gedreht, der im Gehäuse des Flüssigkeitsgetriebes 2 drehbar gelagert und mit Nuten versehen. ist, in denen Rollen, gleiten, von denen die Bewegung zum Verändern sowohl der Pumpenexzentrizität als auch, der Motorexzentrizität abgeleitet wird.
  • Die Anschläge 9 und 9' arbeiten mit zwei Anschlägen II und II zusammen, die seitlich am Steuerzylinder, und zwar spiegelbildlich zu seiner Horizontalachse h-h, angeordnet sind. Das Anschlagpaar 9, II hat die Aufgabe, den Steuerwinkel des Steuerzylinders IO hinsichtlich der Verstellung der Motorexzentrizität beim Heben seilzugabhängig zu begrenzen. Die gleiche Aufgabe obliegt dem Anschlagpaar 9', II' beim Senken. In der Ruhelage des Hebels I5 befinden sich die Steueranschläge II und, II' in der o bzw. o'-Lage der Abb, 3. Zum Zwecke des Hebens wird der Betätigungshebel, der auf irgendeine Weise mit dem Steuerzylinder IO verbunden ist, beispielsweise im Uhrzeigersinn gedreht, zum Zwecke des Senkens entgegen. dem Uhrzeigersinn.
  • Bei Vollast befindet sich die Steuerstange 8 in ihrer äußersten linken Stellung gemäß Abb. 3, wobei sich der Anschlag II von links her gegen den Anschlag 9 legt. Der Anschlag 9 begrenzt auf diese Weise eine weitere Rechtsdrehung des Steuerzylinders. Je geringer die Last ist, um so mehr bewegt sich die axial verschiebbare Welle nach rechts in Abb.3 und läßt damit auch eine entsprechende Rechtsverschiebung der Steuerstange 8, ihres Anschlages 9 und so auch eine weitere Rechtsdrehung des Steuerzylinders IO zu. Entsprechend den beiden Anschlägen II, II' sind die beiden Anschläge 9 und 9' auf den Stangen 8 und 8' oberhalb bzw. unterhalb der horizontalen Mittellinie h-h angeordnet. Wie aus dem Schema der Abb. 3 ersichtlich ist, ist zwischen der Steuerbrücke 7 und der Welle 5 keine feste Verbindung, so daß nur eine Druckübertragung stattfindet, womit eine wesentliche Montageerleichterung verbunden. ist.
  • Die Steuerung während des Senkens erfolgt auf entsprechende Weise. Während der Steuerhebel I5 den Steuerzylinder IO -entgegen dem Uhrzeigersinn herum aus der Ausstellung herumdreht und damit die Pumpenexzentrizität von Null auf den. Höchstwert verstellt, bewegt sich der Anschlag i i' aus dem Nullradius in den Radius, der mit I' in Abb. 3 bezeichnet ist. Hier stößt der Anschlag II' bei Volllast gegen den Anschlag 9' der Stange 8', wodurch eine weitere Drehung des Steuerzylinders IO verhindert wird. Der Steuerzylinder IO vermag von nun. an nur in dem Maße weiter entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht zu werden und damit die Motorexzentrizität zu verkleinern, wie die durch, die axial verschiebbare Welle 5 gemessene Last abnimmt. Bei Leichtlast hat sich die Stange 8' mit dem Anschlag 9' so weit zurückbewegt, daß der Steuerzylinder IO so weit entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden konnte, bis sich der Anschlag II' auf dem II'-Radius befindet. Der Steuerbereich O bis I in Abb. 3 dient der Verstellung der Pumpenexzentrizität während des Hebens. der Steuerbereich .l bis II der Verstellung der Motorexzentrizität während des Hebens. In entsprechender Weise wird in. dem Steuerbereich O' bis I' die Pumpenexzentrizität während des Senkens und in. dem Steuerbereich I' bis II' die Motorexzentrizität während des Senkens verstellt. Je kleiner die Motorexzentrizität (Kleinstwert in Stellung II beim Heben, in. Stellung II' beim Senken) ist, desto größer ist die Ab,-triebsdrehzahl des Flüssigkeitsgetriebes, desto kleiner ist aber auch sein Abtriebsmoment. Kleinere Motorexzentrizitäten, d. h., größere Abtriebsumläufe dürfen deshalb: nur angewandt werden, wenn auch die Last entsprechend kleiner ist, weil sonst die gegebene Antriebsleistung überschritten und die Zwangläufigkeit des Flüssigkeitsgetriebes in Frage gestellt würde. Diese Zusammenhänge erzwingt selbsttätig die Lastwaage auf der Welle 5 im Zusammenhang mit der Steuerbrücke 7, den Steuerstangen 8, 8' und den Anschlägen 9, 9' und i i, i i'. Der kleinsten Moto@rexzen.trizität entspricht daher eine gewisse Leichtlast und dieser wieder die Vo:rspannung der Feder 6. Solange diese Leichtlast nicht überschritten wird, liegt das Drucklager 43 gegen einen Anschlag 44 (Abt. 4).
  • Die Lastwaage 5, 6, die Steuerbrücke 7 und das Gestänge 8 bis i i liegen so innerhalb des Traggehäuses 4, des Getriebeträgers 3 und der Trommel 13, daß die gesamte Steuergruppe 6 bis II mit der Außenwelt der Winde nicht in Berührung kommt.
  • Mit dem Traggehäuse 4 ist - wie sich insbesondere aus Abb. 4 ergibt - der Getriebeträger 3 zentrisch zur Drehachse der Abtriebswelle des Motorteils des Flüssigkeitsgetriebes 2 fest verbunden. In diesem Getriebeträger ist ein Zug von Zahnrädern angebracht, der von einem auf der Abtriebswelle des Motorteils des Flüssigkeitsgetriebes angeordneten Ritzel I2 angetrieben wird und dessen letztes Rad über einen nicht dargestellten Ausschnitt des Getriebeträgers 3 einen Innenzahnkranz 17 antreibt, der fest mit einer Seiltrommel 13 auf ihrem Innenumfang verbunden ist.
  • Bei der längs verschiebbaren Welle 5 handelt es sich um eine Zwischenwelle des Zahnraduntersetzungsgetriebes, das ebenfalls in Abb. 4 näher dargestellt ist. Diese in dem Getriebeträger 3 drehbar gelagerte Zwischenwelle ist mit einem Ritzel 29 und einem Zahnrad 30 versehen, die beide mit Schrägverzahnung so versehen sind, daß sich bei Belastung der Verzahnungen eine Axialkraft in Richtung des Pfeiles a-b ergibt. Auf nicht näher dargestellte Weise wird das Zahnrad 30 von dem Ritzel 12 der Flüssigkeitsmotorabtriebswelle angetrieben, während das Ritzel 29 ein Zahnrad 30 auf einer Welle 3I antreibt, die wiederum über ein Ritzel 32 den bereits obenerwähnten Zahnkranz 17 der Seiltrommel 13 antreibt. Die Welle 5 ist in zwei Rollenlagern 18, I9 drehbar gelagert, deren feststehende Außenringe 33, 34 eine axiale Verschieblichkeit der Lager 18, I9 und damit der Welle 5 gestatten. Auf einer Verlängerung der Welle 5 ist außerdem ein Federteller 45 angeordnet, der sich mittels eines Drucklagers 35 gegen die Welle 5 legt. Eine vorgespannte Schraubenfeder 6 legt sich mit ihrem einen Ende gegen den Federteller 45 und mit ihrem anderen Ende gegen einen fest mit dem Getriebeträger 3 verbundenen Teil. Der Federteller 45 stützt sich außer durch Drucklager 35 durch ein Wälzlager 36 auf Welle 5.
  • Am anderen Ende der Welle 5 ist ein Druckstift 37 drehbar in der Drehachse der Welle 5 gelagert. In axialer Richtung ist dieser Druckstift unverschieblich gegenüber der Welle 5. Dieser Druckstift 37 legt sich gegen die schon oben beschriebene Brücke 7, wobei die beschriebene Konstruktion sicherstellt, daß die Drehung der Welle 5 trotz Anlegens des Druckstiftes 37 gegen die Brücke 7 nicht behindert wird. Abb. 4 zeigt die Welle 5 in ihrer äußersten linken Stellung, die der Vollast entspricht und bei der die Feder 6 vollständig unter dem Einfluße der seilzugabhängigen Zahn, drücke bis zu ihrem Anschlag 38 zusammengedrückt ist. Gestrichelt ist in Abb.3 die äußerste rechte Stellung der Welle 5 gezeigt, die der Leichtlast entspricht. Solange die Leichtlast nicht überschritten wird, legt sich hier das Drucklager 43 gegen den Anschlag 44.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Winde mit nach dem Verdrängungsprinzip arbeitendem Flüssigkeitsgetriebe und einem ihm gleichachsig nachgeschalteten mechanischer Getriebe, wobei der Pumpenteil des Flüssigkeitsgetriebes zwecks Umsteuerung von der Nullexzentrizität aus nach beiden. Richtungen verstellbar ist und sein Motorteil durch ein entgegen der Wirkung einer Feder (Regelfeder) in Abhängigkeit von der Last (dem Seilzug) bewegtes Glied des mechanischen Getriebes selbsttätig so beeinflußt wird, daß bei gegebener Leistung die dem Seilzug zugeordnete Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der als Gestell für die Lagerung der exzentrischen Untersetzungsräder dienende Getriebeträger (3) des mechanischen Getriebes undrehbar gegenüber dem Gehäuse (2) des Flüssigkeitsgetriebes angeordnet ist und daß sowohl die Regelfeder (6) als auch das seilzugabhängig bewegte Glied (5) des mechanischen Getriebes innerhalb der Axialprojektion des von dem Innenumfang des Getriebe trägers (3) bestimmten Querschnittes liegen und dieses Glied (5) als seilzugabhängig verstellbarer Anschlag für ein Steuergestänge (7, 8, 8') wirkt, das innerhalb der genannten Querschnittsprojektion angeordnet und in dem Gehäuse (2) des Flüssigkeitsgetriebes gelagert ist und die Betätigung einer Vorrichtung (Io) zur Verstellung der Motorexzentrizität seilzugabhängig begrenzt.
  2. 2. Winde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein gemeinsamer Hebel (I5) die Verstellung der Pumpenexzentrizität und die Verstellung der Motorexzentrizität des Flüssigkeitsgetriebes (2) bewirkt, indem die Verstellung der Pumpenexzentrizität von Null bis zum Höchstwert der Bewegung des Hebels (I5) bis zu einer Mittelstellung (I, I') entspricht, von dar aus die Bewegung des Hebels bis zu seiner Endstellung (II, II') die Verringerung der Motorexzentrizität bis zu einem Kleinstwert bewirkt, der größer als Null ist, wobei der Hebel (I5) in dieser zweiten Bewegungsphase nur jeweils bis zu einem Anschlag (9, 9') vorbewegt werden kann, dessen Stellung durch das seilzugabhängig bewegte Glied (5) des mechanischen Getriebes derart festgelegt ist, daß bei größter Motorexzentrizität entsprechend der Vollast der Anschlag (9, 9') die Mittelstellung (I, I') des Bedienungshebels und bei geringster Motorexzentrizität entsprechend der Leichtlast der Anschlag die Endstellung (II, II') des Bedienungshebels festlegt.
  3. 3. Winde nach Anspruch 2, dadurch gekenn,-zeicbnet, da,ß der gemeinsame Bedienungshebel (i5) auf einen Steuerzylinder (io) wirkt, durch den. auf an sich bekannte Weise mittels Kurvenbahnen, die Verstellung sowohl der Pumpenals auch der Motorexzentrizität bewirkt wird.
  4. 4. Winde nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das seilzugabhängig bewegte Glied'(5) des mechanischen Getriebes mit größer werdender Last in an sich bekannter Weise entgegen der Wirkung der Regelfeder (6) eine Stange (8, 8') verschiebt, die mit einem Anschlage (9, 9') versehen ist, der mit einem an dem Steuerzylinder (Io) vorgesehenen Anschlage (II, II') zusammenarbeitet.
  5. 5. Winde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das seilzugabhängig bewegte Glied (5) des mechanischen Getriebes als axial verschiebbar gelagerte Welle ausgebildet ist, indem z. B. die auf der Welle (5) befestigten Zahnräder (29, 30) schräg verzahnt sind und dadurch, eine Axialkraft erzeugen.
  6. 6. Winde nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das seilzugabhängig bewegte Glied (5) des mechanischen Getriebes formschlüssig mit einem Druckstift (37) verbunden ist, der als seilzugabhängig verstellbarer Anschlag dient und auf die Anschlagstange (8, 8') nur in ihrer einen Bewegungsrichtung eine Kraft auszuüben vermag.
  7. 7. Winde nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerzylinder (Io) in an sich bekannter Weise mit zwei spiegelbildlich angeordneten. Anschlägen (II, II') versehen ist, die mit zwei Anschlagstangen. (8-g, 8'-9') zusammenarbeiten, von denen die eine (8-9) zum Steuern der Motorexzentrizität während des Hebens und die andere (8'-9') zum Steuern der Motorexzentrizität während des Senkens dient.
  8. 8. Winde nach Anspruch 7, dadurch. gekennzeichnet, daß die beiden Anschlagstangen (8-9, 8'-9') parallel zueinander verlaufen und durch ein Brückenglied (7) miteinander verbunden sind, auf welches das seilzugabhängig bewegte Glied (5) des mechanischen, Getriebes wirkt. g. Winde nach Anspruch 5 bis 8, dadurch, gekennzeichnet, daß die seilzugabhängig bewegte. Welle (5) des mechanischen Getriebes drehbar in Rollenlagern (I8, I9) gelagert ist, deren Außenringe (33, 34) um den. Betrag der Längsverschieblichkeit verbreitert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften, Nr. 729 441, 460 465, 756 388, 7oI o34, 563 o93; französische Patentschrift N r. 396 599; britische Patentschrift Nr. 181 565; USA.-Patentschrift Nr. 1 804 945; schwedische Patentschrift Nr. 88 36o; Sch 1 e s i n g e r, »Die Werkzeugmaschinen«, S. 175; deutsche Patentanmeldung p 39252 XI l35 D (Patent Nr. 808.276).
DEP5750A 1951-06-21 1951-06-21 Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe Expired DE947018C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5750A DE947018C (de) 1951-06-21 1951-06-21 Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5750A DE947018C (de) 1951-06-21 1951-06-21 Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE947018C true DE947018C (de) 1956-08-09

Family

ID=7360185

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP5750A Expired DE947018C (de) 1951-06-21 1951-06-21 Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE947018C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114624B (de) * 1959-03-26 1961-10-05 Willi Baensch Maschinenfabrik Handantrieb fuer die Steuertrommel von Winden
DE1295736B (de) * 1964-03-02 1969-05-22 Hitachi Ltd Elektronenstrahlgeraet
US4169580A (en) 1976-11-23 1979-10-02 Hatlapa Uetersener Maschinenfabrik Gmbh Hydraulic winch for shipboard use
WO1991008976A1 (en) * 1989-12-12 1991-06-27 Allied-Signal Inc. Piston and drum drive system

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR396599A (fr) * 1908-11-23 1909-04-15 Siemens Schuckertwerke Gmbh Procédé pour l'utilisation de moteurs hydrauliques
GB181565A (en) * 1921-04-29 1922-06-22 Variable Speed Gear Ltd Improvements in or relating to variable speed hydraulic transmission devices
DE460465C (de) * 1923-03-13 1928-05-29 Magdeburger Werkzeugmaschinen Fluessigkeitswechselgetriebe
US1804945A (en) * 1928-06-19 1931-05-12 Miller Thomas Spencer Device for hoisting alpha floating object subject to wave action
DE563093C (de) * 1929-05-08 1932-11-01 Waterbury Tool Company Steuerung eines Fluessigkeitsgetriebes
DE701034C (de) * 1938-02-20 1941-01-07 Demag Akt Ges teuerhebels in die Nullage durch ein beim Haengenbleiben des Hakens wirksam werdendes Getriebe
DE729441C (de) * 1938-05-28 1942-12-17 Kampnagel Ag Vormals Nagel & K Hubwerk mit Fluessigkeitsgetriebe
DE808276C (de) * 1949-04-07 1951-07-12 Boehringer Gmbh Geb Hebezeug mit Antrieb der Lastseiltrommel durch ein Getriebe von veraenderlichem Ubersetzungsverhaeltnis
DE756388C (de) * 1938-06-23 1951-11-08 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hubgetriebe fuer Hebezeuge mit einer in Abhaengigkeit vom Lastmoment wirkenden Steuervorrichtung

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR396599A (fr) * 1908-11-23 1909-04-15 Siemens Schuckertwerke Gmbh Procédé pour l'utilisation de moteurs hydrauliques
GB181565A (en) * 1921-04-29 1922-06-22 Variable Speed Gear Ltd Improvements in or relating to variable speed hydraulic transmission devices
DE460465C (de) * 1923-03-13 1928-05-29 Magdeburger Werkzeugmaschinen Fluessigkeitswechselgetriebe
US1804945A (en) * 1928-06-19 1931-05-12 Miller Thomas Spencer Device for hoisting alpha floating object subject to wave action
DE563093C (de) * 1929-05-08 1932-11-01 Waterbury Tool Company Steuerung eines Fluessigkeitsgetriebes
DE701034C (de) * 1938-02-20 1941-01-07 Demag Akt Ges teuerhebels in die Nullage durch ein beim Haengenbleiben des Hakens wirksam werdendes Getriebe
DE729441C (de) * 1938-05-28 1942-12-17 Kampnagel Ag Vormals Nagel & K Hubwerk mit Fluessigkeitsgetriebe
DE756388C (de) * 1938-06-23 1951-11-08 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hubgetriebe fuer Hebezeuge mit einer in Abhaengigkeit vom Lastmoment wirkenden Steuervorrichtung
DE808276C (de) * 1949-04-07 1951-07-12 Boehringer Gmbh Geb Hebezeug mit Antrieb der Lastseiltrommel durch ein Getriebe von veraenderlichem Ubersetzungsverhaeltnis

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114624B (de) * 1959-03-26 1961-10-05 Willi Baensch Maschinenfabrik Handantrieb fuer die Steuertrommel von Winden
DE1295736B (de) * 1964-03-02 1969-05-22 Hitachi Ltd Elektronenstrahlgeraet
US4169580A (en) 1976-11-23 1979-10-02 Hatlapa Uetersener Maschinenfabrik Gmbh Hydraulic winch for shipboard use
WO1991008976A1 (en) * 1989-12-12 1991-06-27 Allied-Signal Inc. Piston and drum drive system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2828347C2 (de) Reibgetriebe
AT515419B1 (de) Pleuel für eine Verbrennungskraftmaschine
DE2446036A1 (de) Stufenloses getriebe mit einer mehrzahl rueckkehrender getriebeschleifen
DE69909594T2 (de) Von hydromotoren getriebene vorrichtung und hydraulischer umwandler für diese vorrichtung
DE2150392A1 (de) Regulierventil mit erleichtertem Stroemungsverlauf
DE947018C (de) Winde mit nach dem Verdraengungsprinzip arbeitendem Fluessigkeitsgetriebe
DE729441C (de) Hubwerk mit Fluessigkeitsgetriebe
DE2814230A1 (de) Federanordnung fuer das steuerventil eiber hydrostatischen lenkeinheit
DE1576142C3 (de) Hydraulisch oder pneumatisch betätig ter Drehantrieb
CH398239A (de) Stufenlos verstellbares Getriebe mit zwischen Kegelscheibenpaaren laufendem Zugmittelstrang
DE1919576A1 (de) Hydraulische Fernsteuerung
DE2944471C2 (de) Pneumatischer Schwenk- und/oder Drehantrieb
DE2100055A1 (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung
DE1032907B (de) Wippkran mit hydrostatischem Hubwerksantrieb
DE2658885C2 (de) Einrichtung zum Festsetzen eines Konverter-Kippantriebs während des Blasvorgangs
DE2137113A1 (de) Hydrostatisches getriebe
DE808276C (de) Hebezeug mit Antrieb der Lastseiltrommel durch ein Getriebe von veraenderlichem Ubersetzungsverhaeltnis
DE930044C (de) Hydraulisch gesteuerte Winde mit Seilspannvorrichtung
AT316950B (de) Hydraulischer Geschwindigkeitswandler mit Radialkolben
DE2627599A1 (de) Stellantrieb, insbesondere fuer klappenventile in der lebensmittel- und chemisch-pharmazeutischen industrie
DE843334C (de) Fluessigkeitsgetriebe zur stetigen Drehzahlwandlung
DE2825003C2 (de) Vorrichtung zum periodischen Umsteuern in einer Hubkolbenmaschine
AT356973B (de) Daempfungseinrichtung
AT226534B (de) Verstellbare Zahnradpumpe
DE3006430C2 (de) Betätigungsanordnung oder Stellglied zum Verdrehen einer Welle