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DE946484C - Verfahren und Anordnung zum Bestimmen des Winkels rollender Beruehrung eines Radial-und Enddrucklagers - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Bestimmen des Winkels rollender Beruehrung eines Radial-und Enddrucklagers

Info

Publication number
DE946484C
DE946484C DEK23573A DEK0023573A DE946484C DE 946484 C DE946484 C DE 946484C DE K23573 A DEK23573 A DE K23573A DE K0023573 A DEK0023573 A DE K0023573A DE 946484 C DE946484 C DE 946484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
raceway
angle
balls
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK23573A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Hermann Riedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kearfott Co Inc
Original Assignee
Kearfott Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kearfott Co Inc filed Critical Kearfott Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE946484C publication Critical patent/DE946484C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/34Rotary gyroscopes for indicating a direction in the horizontal plane, e.g. directional gyroscopes
    • G01C19/38Rotary gyroscopes for indicating a direction in the horizontal plane, e.g. directional gyroscopes with north-seeking action by other than magnetic means, e.g. gyrocompasses using earth's rotation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zum Bestimmen des Winkels rollender Berührung eines Radial- und Enddrucklagers Die Erfindung bezieht sich auf ein Instrument zum Messen und zum unmittelbaren Anzeigen des Winkels rollender Berührung einer Lagerlaufbahn auf ihren zugeordneten Lagerkugeln in einem Lager, das als Radial- und Enddrucklager dienen soll.
  • Bei einem üblichen Radiallager liegt die äußere Laufbahn gewöhnlich konzentrisch zur inneren Laufbahn, und die beiden Kreise rollender Berührung der Lagerkugeln auf den beiden betreffenden Laufbahnen liegen gewöhnlich in der gleichen Ebene oder im wesentlichen in der gleichen Ebene quer zur mittleren Drehachse des Lagers, die beiden Laufbahnen gemeinsam ist.
  • Bei Lagern, welche sowohl eine radiale Querabstützung als auch eine Enddruckabstützung für eine rotierende Welle oder einen entsprechenden drehbaren Teil schaffen, sind die beiden Kreise rollender Berührung der Lagerkugeln an der inneren Laufbahn und der äußeren Laufhalin axial versetzt zueinander angeordnet. Eine Projektionslinie durch die Augenblicks-Berührungspunkte jeder Kugel an ihrer inneren und ihrer äußeren Laufbahn geht durch den Mittelpunkt jeder Lagerkugel. hindurch und bestimmt einen Winkel mit einer quer zur mittleren Drehachse des Lagers laufenden Ebene. Dieser Winkel wird gemessen und bildet den Winkel rollender Berührung des Lagers.
  • Ein solcher Winkel rollender Berührung kann sich innerhalb vorbestimmter Toleranzgrenzen in als vollständig gleich angesehenen Lagern selbst dann etwas ändern, wenn die Lager durch die gleichen genauen maschinellen Arbeitsvorgänge bei der Massenproduktion hergestellt worden sind.
  • Solche Änderungen zwischen einander gleichen Lagern können sich aus der kleinen, jedoch fortschreitendenAbnutzung der Bearbeitungs'werkzeuge während des Gebrauchs oder aus anderen geringfügigen Änderungen in der Handhabung der Werkzeuge oder aus anderen Arbeitsbedingungen er geben.
  • Für gewöhnliche Anwendungsgebiete ist eine solche kleine Veränderung in dem Winkel der rollenden Berührung unbeachtlich. Solange die diesbezüglichen Elemente des Lagers sich innerhalb der vorgeschriebenen Toleranzg,ren,zen befinden, sind diese Elemente ats Teile des Lagers gewöhnlich auswechselbar. Diese Bedingung der Auswechselbarkeit ist eine notwendige grundsätzliche l:terstellungsbedingung und wird, nachdem sie erreicht worden ist, für allgemeine Anwendungsgebiete als ausreichend angesehen. Gewöhnlich hat diese Auswechselbarkeit den Endzweck, die Größenabmessungen von Elementen eines Zusammenbaus innerhalb vorgeschriebener Toleranz grenzen zu halten. Solange die Teile der Zusam- -menbauten auswechselbar sind, werden die Herstellungsverfahren als ausreichend angesehen.
  • Wenn jedoch die Lager dazu verwendet werden sollen, um die beiden gegenüberliegenden Enden einer Achse für das umlaufende Rad eines Gyror skops. zu stützen, tritt ein neues Problem auf, das beachtet und gelöst werden muß, wenn die Genauigkeft des Gyroskops aufrechterhalten bleiben soll.
  • Wenn das Gyroskop als Anzeigeeinrichtung und als Steuerinstrument selbst verwendet werden soll, ist es wesentlich, jedwede Reibung an den Lagern im wesentlichen zu eliminieren oder wenigstens auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, die sich als eine äußere Kraft oder als eine Mehrzahl von Kräften offenbart, die dem Gyroskop aufgedrückt werden. Eine solche Kraft oder eine solche Mehrzahl-v,on Kräften, die sich aus der Reibung an den Achsenlagern ergeben, zwingt das Gyroskop dazu, vorzulaufen bzw. eine Veränderung in der Richtung der Drehachse seines rotierenden Körpers vorzunehmen. Für diese kleinen, durch Reibung erzeugten Kräfte, sind die Präzessionsbevegunfgen gering und erscheinen als Abweichung der Achsenstellung.
  • Wenn ein Gyroskop als Kraftanzeige oder -meßinstrument verwendet wird, wird angenommen, daß seine Präzessionisbewegun,g eine Anzeige indes Vorhandenseins irgendeiner äußeren Kraft ist, die angezeigt werden soll. Das Vorhandensein einer Reibung in dem Lager für die Gyroskopachse würde daher eine falsche Kraft einführen und daher ein falsches Arbeiten des Gyroskops verursachen, indem das Gyroskop veranlaßt wird, sich seitlich zu bewegen und das Vorhandensein einer äußeren Kraft anzuzeigen, während eine äußere Kraft tatsächlich nicht vorhanden ist.
  • Es ist daher wesemlich, genaue Traglager für die Achse eines Gyroskops zu schaffen. Solche Lager sollten in ihren Größenabmessungen und in ihrer Bewegungsarbeit und in ihrer Charakteristika im wesentlichen einander gleich sein, so daß ihre Abrollvorgänge als Lager im wesentlichen identisch sind und sollten die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit oder Winkelbewegung der Lagerkugeln rings um die Imittlere Drehachse ergeben.
  • Auf diese Weise wird jedwede Relativverzögerung eines Lagers mit Bezug auf das andere vermieden.
  • Eine solche Verzögerung würde den Eindruck einer vorhandenen äußeren Kraft oder einer Mehrzahl von Kräften hervorrufen und würde das Gyroskop veranlassen, zu driften. Selbst wenn eine solche Präzession oder eine solche Drift klein wäre, könnte doch die gesamte summierte Wirkung über einen erheblichen Zeitintervall beträchtlich und kritisch werden.
  • Dieses Problem und die dadurch eingeführte Schwierigkeit wird noch verstärkt, wenn das Gyroskop ein verhältnismäßig kleines Instrument ist und zum Anzeigen und Andeuten bei Anwendung in verschiedenen Steuersystemen für Luftfahrzeuge verwendet wird. Bei Anwendung an Luftfahrzeugen ist die Kleinhaltung des Gewichtes von Bedeutung. Infolgedessen müssen die Größenabmessungen der Ausrüstung verkleinert werden.
  • Mit der Venkleinerung der Größenahmessungen wird das Problem der Genauigkeit rund der engen Toleranzen jedoch noch schwieriger.
  • Die Achsen solcher Gyroskope sind verhältnismäßig klein. Eine Achse hat z. B. einen Durchmesser in der Größenordnung von 7/roZoll-, wobei eine maschinell bearbeitete Fläche der Achse als innere Laufbahn des Lagers an jedem Ende der Achse dient. Der Durchmesser der inneren Laufbahn ist kleiner als S/s Zoll. Die Lagerkugeln selbst haben einen Durchmesser von weniger als t/8 Zoll.
  • Die -Laufbahn des äußeren Ringes hat daher einen Teilkreisdurchmesser- in der Größenordnung von V2 Zoll. Bei solchen kleinen Gesamtabmessungen können selbst sehr kleine Veränderungen dieser Abmessungen sich beim Beeinflussen der Arbeitsweise des - Lagers sehr beträchtlich bemerkbar machen.
  • Die kleinen Lagerkugeln stützen die Gyroskopachse sowohl in radialer als auch in Längsrichtung ab. Zwecks höchst genauer Arbeitsweise sollten die beiden getrennten Kugellager an den betreffenden Enden der Achse die gleiche Charakteristika oder den gleichen rollenden Berührungswinkel haben, so daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der Lagerkugeln beider Lager rings um die mittlere Drehachse des Gyroskops gleich sein wird. Die Winkelumdrehungsgeschwindigkeit der Lagerkugeln rings um die Lagerachse ist eine Funktion des Winkels der rollenden Berührung.
  • Bisher stand kein einfaches Verfahren bzw. keine einfache Vorrichtung zum Messen des Winkels rollender Berührung eines solchen Lagers zur Verfügung. Infolgedessen konnten die Lager nicht aufeinander abgestimmt und für den gewünschten Gebrauch und die genaue Arbeitsweise in Verbindung in einem Gyroskop gepaart werden. Man mußte sich einzig und allein auf die vermutete Genauigkeit der maschinellen Bearbeitungsvorgänge verlassen.
  • Demgegenüber ist es durch das nunmehr zu beschreibende Verfahren der Erfindung möglich, die genaue Arbeitsweise des Lagers bei seinem Zusammenbau unter normalen Arbeitsbedingungen zu ermitteln, wobei das Vorhandensein geringfügiger Änderungen innerhalb des normalen Toleranzbereiches unerheblich wird, da die gepaarten Lager gemäß ihrer Gleichheit in der Arbeitsweise zusammengestellt werden können.
  • Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein einfaches und genaues Instrument zu schaffen, mittels dessen ein Lager leicht und schnell getestet bzw. geprüft werden kann, um seinen Winkel rollender Berührung zu ermitteln und anzuzeigen.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, ein Instrument zu schaffen, durch welches ein solches kleines Lager unter Bedingungen geprüft werden kann, die genau die Arbeitsbedingungen vorspiegeln, unter denen das Lager normalerweise arbeitet, wenn es im Gebrauch ist.
  • Unter Berücksichtigung der vorgenannten Zwecke besteht die Erfindung zur Hauptsache in einem Verfahren zum Bestimmen des Winkels rollender Berührung eines Radial und Enddrucklagers, das eine innere Laufbahn und eine äußere Laufbahn und Lagerkugeln zwischen ihnen aufweist und das darin besteht, daß eine Laufbahn des Lagers gedreht und dadurch die Relativ-Drehbewegung der Lagerkugeln erzwungen und die Größe der Bewegung der Lagerkugeln relativ zur rotierenden Laufbahn bestimmt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist weiterhin ein Instrument zum Bestimmen des Winkels rollender Berührung einer Lagerlaufbahn auf ihren zugeordneten Lagerkugeln geschaffen, weLche einen Träger für das zu untersuchende Lager sowie Mittel zum Drehen einer Laufbahn des Lagers in seiner normalen beablsichtigten. Stellung auf den Lagerkugeln sowie Mittel zum Bestimmen der Größe der Bewegung der Lagerkugeln relativ zu der gedrehten Laufbahn umfaßt.
  • Die Ausführung des Instruments zum Messen des Winkels rollender Berührung und seine Arbeitsweise werden in der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung beispielsweise in einer Ausfiihrungsform beschrieben.
  • Fig. I zeigt eine Draufsicht des Instruments und zeigt insbesondere die kalibrierte Skala und den Zeiger zum Anzeigen einer Größe des rollenden Berührungswinkels des zu prüfenden Lagers; Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht nach Linie 2-2 der Flig. I; Fig. 3 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht der Teile, welche in dem Lagerprüfzusammenbau vernvendet werden, lsie sind so dargestellt, daß sie auf der. mittleren Säule des Instruments gemäß Fig. 2 angeordnet sind; Fig. 4 ist schematisch eine Seitenschnittansicht eines Radiallagers, um die Übereinstimmung der Drucklinie auf eine Lagerkugel und die Querebene durch die Mitte der Lagerkugel darzustellen; Fig. 5 ist schematisch eine Querschnittsansicht des Radiallagers der Fig. 4, um den Drehwinkel wiederzugeben, welcher von einer Lagerkugel bei ihrer Bewegung durch ihre Planetenbahn bedeckt wird, während die äußere Laufbahn des Lagers sich über einen vollen Kreis bewegt; Fig. 6 ist schematisch eine Seiteuschnittansicht ähnlich Fig. 4 einer Kombination eines Radial- und eines Enddrucklagers, welche wiedergibt, wie eine axiale Druckkraft auf der äußeren Laufbahn eine Drucklinie an einer Lagerkugel entstehen läßt, wobei die Drucklinie so angeordnet ist, daß sie mit der Querebene durch die Mitte der Lagerkugel einen Winkel bildet.
  • In den beigefügten Zeichnungen ist ein Instrument 10 zum Messen des Winkels rollendes Berührung eines Kugel lagers dargestellt, welches so ausgeführt und angeordnet ist, daß es sowohl als Radiallager als auch als Drucklager arbeitet. Das Instrument 10 enthält eine und ruht auf einer schweren, dicken, kreisförmigen Grundplatte II, welche auf dem unteren Teil ihrer Umfangsfläche mit einem Schraubengewindeteil I2 und an dem oberen Teil ihrer Umfangsfläche mit einer glatten konzentrischen Umfangsführungsfläche I3 versehen ist. Eine mittlere gleichachsige Öffnung 14 in der Grundplatte I I dient zur Aufnahme und zum Tragen des Schafties I5 einer gleichachsig angeordneten mittleren Säule oder eines Ständers I6, auf -welchem die zu prüfenden Lager und ihre z,ugeordneten Teile angeordnet werden können.
  • Die Mittelsäule I6 ist mit einem verbreiteten Sitzabschnitt I7 mit einer Schulter oder einem .Sitz I8 zweckentsprechender Form und Abmessung oder sonstwie versehen, um als Paßsitz für ein Ende einer Wellenbuchse 20 zu dienen, auf welchen ein Gyroskoprad angeordnet und für den schließlichen Zusammenbau in dem Gyroskop befestigt werden soll, nachdem die richtigen Lager vermittels des instruments 10 ausgewählt und auf der Buchse 20 angeordnet worden sind.
  • Das Gyroskoprad selbst bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung, sondern ist als Element 21 in strichpunktierten Linien angedeutet, dessen Nabe mit engem Paßsitz auf die Wellenbuchse 20 aufgepaßt und auf ihr sonstwie vermittels nicht dargestellter Mittel zweckentsprechend befestigt ist.
  • Die äußere Umrißlinie des Gyroskoprades 21 gibt sowohl die Art und Weise wieder, auf welche es auf der Wellenbuchse 20 abgestützt und seine relativen Außenabmessungen und infolgedessen die Raumerfordernisse, welche den Aufbau des Instrume,nts bedingen, damit das Lager geprüft und unmittelbar auf die Wellenbuchse 20 aufgepaßt und mit ihr verbunden werden kann, um einen vollständigen Aufbauteil aus einem Gyroskoprad und einer Wellenbuchse mit Lagern zu schaffen.
  • Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ist die Wellenbuchse 20 um ihre Mittelachse und mit Bezug auf eine mittlere Querebene symmetrisch angeordnet. Beide Enden der Wellenbuchse 20 sind in Form und Größe einander gleich. Wenn daher zwei gleiche Lager, die gleiche ArbeitsclDarakteristika und gleiche Winkel rollender Berührung haben, auf der Wellenachse angeordnet sind, bildet der Zusammenbau des Gyroskoprades auf seiner Wellenbuchse als drehbaren Träger mit den beiden Endlagern auf der Wellenbuchse eine symmetrische und ausbalancierte Einheit.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist ein zu prüfende Lager 24 auf einem Ende der Wellenbuchse 20 angeordnet. Dieses Testlager 24 ist dlas tatsächliche Lager, das mit der Wellenbuchse 20 zur Verwendung auf ihr als Teil des gesamten Gyroskopradaufbaues. verwendet werden soll, vorausgesetzt, daß der Wlinkel rollender Berührung des Lagers sich als richtig und innerhalb der für diesen Gebrauch festgelegten Toleranzgrenzen erwiesen hat.
  • Das Lager 24 soll sowohl mit radialer Abstützung als auch mit Enddruckabstützung für die Wellenbuchse 20 arbeiten. Die Funktion als radiales Abstützmittel bedingt kein Problem zur Bestimmung der Größe des Winkels der Stelle rollender Berührung. Jedoch führt das Arbeiten als End;drucklager eine solche Veränderung in der Anordnung der Lage des Kreises rollender Berührung und in dem entsprechenden Berührungswinkel ein. Die Art und Weise, auf welche diese Veränderung eintritt, wird später in Verbindung mit der Erläuterung der Fig. 4 bis 6 betrachtet werden.
  • Die Teile des Prüflagers 24, das auf die Wellenbuchse 20 aufgebracht ist, umfassen die Lagerkugeln 25, ein Abstandsstück 26 und die äußere Laufbahn 27. Die Wellenbuchse 210 ist mit zwei gleichachsigen Endverlängeriingen 28 und 29 versehen, deren Umfangsflächen jeweils so geformt sind, daß sie eine innere Laufbahn 3I für die Lagerkugeln 25 des zugeordneten Lagers, das auf sie aufgebracht w-ird, schafft.
  • Bei dem Gyroskopaufban, bei welchem das Gyroskoprad und seine Lagerträger schließlich miteinander vereinigt werden, wird jede äußere Laufbahn 27 der beiden jeweiligen Kugellager einer axialen Druckkraft unterworfen, um eine zwangläufige axiale Begrenzung gegen axiale Bewegung oder Verschiebung der Wellenbuchse zo zu schaffen, welche das Gyroskoprad für Drehbewegung mit hoher Geschwindigkeit trägt. Da die Stelle rollender Berührung der Lagerkugeln sich relativ zu der inneren und der äußeren Laufbahn gemäß dem Wert dieser axialen Kompregsslionskraft verändern kann, ist es notwendig, die tatsächliche Stelle roflender Berührungyund den tatsächlichen Berührungswinkel, unter welchem die Lager unter solchen Kompressionskräften arbeiten, zu ermitteln.
  • Infolgedessen ist das hier dargestellte Instrument so ausgeführt, daß es die Lager unter Bedingungen prüft, welche den tatsächlichen Arbeitsbedingungen entsprechen; so kann der wahre Berührungs.winkel während des Arbeitens durch das Instrument ermittelt werden.
  • Um dem Lager eine Axialkraft entsprechend dem Arbeitsdruck oder fflder Kompressionskraft aufzuzwingen, umfaßt das Instrument 10 weiterhin ein Gewicht 35 in Form einer Kappe, das so geformt ist, daß es über die äußere Laufbahn 27 des zu prüfenden Lagers paßt und auf ihm aufgehängt ist, und es hat ein zweckentsprechendes Cewicht, um die erforderliche gleichachsige Druckkraft auf die äußere Laufbahn 27 entsprechend der tatsächlichen Kompressionsdruckkra-ft zu schaffen, welche dem Lager aufgedrückt wird, wenn es in seinem endgültigen Arbeitsaufban zusammengesetzt ist.
  • Die Gewichtskappe 35, die in Fig. 2 dargestellt ist, hat eine verhältnismäßig dicke zylindrische Seitenwandung 36 und eine Oberwandung 37. Die Oberwandung hat eine mittlere gleichachsige Offnung 38 mit einem symmetrisch verbreiterten Nabenabschnitt 39, der eine Aufsitzschulter 40 zweckentsprechender Größenabmessung hat, damit die Aufsitzschulter 40 über die äußere Laufbahn 27 des Lagers zum leichten Aufsetzen für den Versuch und zum leichten Entfernen nach dem Versuch mit leichter Gleitsitzpassung aufigesetzt werden kann.
  • Der Druck auf die äußere Laufbahn 27 des Lagers wird symmetrisch ausbalanciert gehalten, indem einem Schwingbewegung der Gewichtskappe 35 während der Drehung beim Versuch verhi-ndert wird.
  • Beim Versuchsarbgiten mit dem Lager 24 wird der Gewichtskappe 35 ein Drehimpuls gegeben, und es kann sich eine vorbestimmte Anzahl von Malen drehen, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel bei zwanzig Umdrehungen angenommen werden kann.
  • -Um die Wellenbuchse 20 in richtiger gleichachsiger Beziehung auf der mittleren Tragsäule I6 während des Versuchsvorganges abzustützen, ist ein Paß stopfen 42 über das obere Ende der Säule I6 und in Eingriff mit der oberen Endkante 43 der Wellenbuchse 20 gesetzt. Der Körper des Paßstopfens 42 ist in Längsrichtung geschlitzt, um mehrere Segmente mit sich daraus ergebender Elastizität zu schaffen, die eine kleine Verkeilungswirkung zwischen der Säule I6 und der Kante 43 der Wellenbuchse 20 ermöglichen, um das obere Ende der Wellenbuchse symmetrisch und gleichachsig im Abstand anzuordnen und um gleichzeitig zu verhindern, daß die Wellenbuchse bestrebt ist, sich während des Drehversuchs zu drehen, wenn die Kappe 35 gedreht wird.
  • Um die sich drehende Kappe 35 dauernd gleichachsig und konzentrisch zur Mittelachse des instruments zu halten, wird die untere Kante des zylindrischen Körpers 36 der Gewichtskappe 35 über vier leer laufende Lager 45 gesetzt, so daß die Umfangsfiächen der freien äußeren Laufbahnen dieser leer laufenden Lager 45 an der glatten Führungsfläche I3 am Umfang der Unterplatte II angreifen und auf ihr rollen.
  • Wie in F-ig. 2 dargestellt ist, ist jedes abstandhaltende Leerlauflager 45 auf einem Tragzapfen 46 angeordnet, der in eine Öffnung 47 eingepaßt ist, - die sich in den zylindrischen Körper der Gewichtskappe von der unteren Kanteniläche 48 erstreckt.
  • Der Zapfen 46 wird dann in seiner Lage durch eine Madenschraube verankert, für die eine Gewinde- bohrung 49 vorgesehen ist. Wie dargestellt, dient ein Sprengring 51 dazu, das Leerlager 45 auf dem Tragzapfen 46 an Ort und Stelle zu halten.
  • Die Lager 24, die mit der Wellenbuchse 20 verbunden werden sollen, sind verhältnismäßig klein.
  • Es ist daher wesentlich, daß während des Prüfvorganges keine beschädigenden Kräfte an die Lager gelegt werden. Es ist daher notwendig, daß die Versuchsgewichtskappe 35 an das Versuchslager 24 weich oder allmählich und vollständig ohne plötzlichen Stoß angelegt wird.
  • Um die Sicherheit eines allmählichen Anlegens der relativ massiven Gewichtkappe an das Versuch lager 24 zu ermöglichen, ist ein hebbarer und senkbarer, innen mit Gewinde versehener Ring 52 auf den Gewindeteil I2 der Grundplatte II aufgepaßt.
  • Wenn die Gewichtskappe 35 angelegt werden soll, wird der Hubring 52 zunächst in eine erhöhte Stellung gedreht. In dieser Stellung nimmt seine obere Fläche die Unterenden der Zapfen 46 auf und hält die Gewichtskappe in einer Stellung etwas oberhalb ihrer Sitzstellung, in welcher die Gewichtskappe 35 auf die äußere Laufbahn 27 des Versuchslagers 24 auftreffen und sich auf !sie setzen würde.
  • Aus dieser erhöhten Haltstellung wird dann der Hubring 52 allmählich gedreht, um zu ermöglichen, daß die abgestützte Gewichtskappe 35 sich allmählich nach unten bewegt. und sich auf das unter Versuch gesetzte Lager 24 aufsetzt. Zufolge des relativ großen Durchmessers des Gewindeabschnittes I2 der Grundplatte II erfolgt die Abwärtsbewegung des Hubringes 52 verhältnismäßig langsam, und das Aufsetzen der drehbaren Gewichtskappe 35 auf die äußere Laufbahn des Lagers 24 erfolgt weich und allmählich ohne irgendeine Stoßkraft. Auf diese Weise werden keine plötzlichen Beanspruchungen an dieLagerkugeln gelegt, die anderenfalls die Lagerkugeln oder die Laufbahnen an den Berührungsstellen mit den Kugeln verformen könnten.
  • Wie oben ausgeführt, ist die Gewichtskappe 35 so angeordnet, daß sie sich mehrmals, im vorliegenden Fall z. B. zwanzigmal, dreht. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit und Genauigkeit zum Zählen der Umlaufzahlen ist, ohne daß eine konzentrierte Aufmerksamkeit der Bedienungsperson erforderlich ist und dennoch eine genaue Zählung erfolgt, ein wiedereinstellbarer Zähler 55 vorgesehen, der an der Längsseite der drehbaren Gewichtskappe 35 angeordnet ist. Ein Steuerkurbelarm oder Hebel 56 für den Zähler 55 ist vorgesehen und kann mit einem Anschlagzapfen 57 in Eingriff gelangen und wird von ihm betätigt, der an einer Seite der drehbaren Gewichtskappe 35 befestigt ist. Eine Rückführfeder 58 führt den Steuerarm oder Hebel 56 in seine Aufrechtstellung zurück in den Weg des Anschlagzapfens 57 für einen nachfolgenden Ar.beitsvorgang.
  • Wie oben angedeutet, umfaßt das Arbeitsprinzip dieser Einrichtung das Messen der Größe der Verzögerung der Lagerkugeln relativ zur äußeren Laufbahn des Lagers während dies Arbeitens. Wie in Verbindung mit den Fig. 4 bis 6 erläutert werden wird, ist die Verzögerung der Lagerkugeln relativ zur äußeren Laufbahn eine Funktion des Berührungswinkets der Lagerkugeln auf der äußeren Laufbahn.
  • Beispielsweise bewegt sich bei einem Radiallager 60, wie es in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, während einer Umdrehung der äußeren Laufbahn 6I ein fester Punkt 62 auf dieser Laufbahn über einen Winkel, der durch. einen vollen Kreis oder 2rz rings um die Drehachse 63 des Lagers gemessen wird. Währen!d dieser Drehlbewegung der äußeren Laufbahn 6I dreht sich jede Lagerkugel 64-in ihrer Planetenbahn über einen Winkel 66, der kleiner als ein voller Kreis rings um die Drehachse 63 des' Lagers ist. Das Maß dieser Winkelumdrehung 66 ist eine Funktion des Durch,messers des abrollenden Berührungskreises auf der inneren Laufbahn 65, des Durchmessers der Lagerkugeln 64 und des Durchmessers des rollenden Berührungskreises auf der äußeren Laufbahn 6I.
  • Der geometrische Ort rollender Berührung der Kugeln auf der äußeren Laufbahn 6I ist der Schnittkreis der Bahn 61a der äußeren Laufbahn 6I und einer Ebene 68 quer zur Drehachse 63 des Lagers und die durch die Mittelpunkte der Lagerkugeln 64 hindurchgeht. In entsprechender Weise ist der Ort rollender Berührung der Lagerkugeln 64 auf der inneren Laufbahn 65 der Schnittkreise auf der inneren Laufbahn 6sa mit der Querebene 68 durch die Kugelmittelpunkte.
  • Der rollende Berührungswinkel. des Kugellagers ist der Winkel zwischen der Querebene 68 durch die Mittelpunkte der Lagerkugeln und einem Druckdurchmesser 69 durch den Mittelpunkt einer Kugel, und er erstreckt sich zwischen den beiden gegeniiberliegenden Berührungspunkten der Kugel auf ihren Laufbahnen. Bei einem Radiallager liegt der Druckdurchmesser in der Querebene, und der rollende Berührungxslwinkel ist gleich Null.
  • Bei der Kombination eines Radial- und Enddrucklagers 70, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, verschiebt der axiale Enddruck die Abrolldruckpunkte auf den Laufbahnen aus der durch die Kugelmittelpunkte hindurchgehenden Querebene 68. Der Druckdurchmesser 7I zwischen den zwei gegenüberliegendlen Druckpunkten auf einem Kugellager 72 lilegt nun in einem Winkel 73 zur Querebene 68.
  • Dieser Winkel 73 ist der Winkel rollender Berührung des kombinierten Radial- und Enddrucklagers.
  • Der Kreis rollender Berührung auf der äußeren Laufbahn wird nun durch die Druckpunkte der Lagerkugeln an den äußeren Enden 76 der Durch messer 7I bestimmt.
  • Der äußere Kreis rollender Berührung ist im wesentlichen der kreisförm,ige Umfang 77 der Basis eines virtuellen Konusses, dessen Spitze 78 auf der Hauptdrehachse 79 des Lagers liegt. Die Spitze 78 ist durch die Taugentenlinie 8I von den äußeren Druckpunkten 76 an die äußeren Enden der Druckdurchmesser 7I bestimmt. Der Winkel 73a zwischen einer Tangentenlinie 8I und der Hauptachse 79 ist daher gleich dem Berührungswinkel 73 und stellt den Winkel rollender Berührung des Lagers dar.
  • Wenn dieser Berührungswinkel sich vergröllert, nimmt die Entfernung zur Spitze ab und umgekehrt.
  • Wenn daher ein solcher Winkel 73 vorhanden ist, ist der Radius des Kreises 77 rollender Berührung, welcher den Abstand von der Druckstelle 76 zur Hauptdrehachse 79 bestimmt, kleiner als der maxH male Radius der äußeren Laufbahn, weicher durch den Abstand von der Hauptachse 79 zum Punkt 62 an der äußeren Laufbahn dargestellt ist. Dieser maximale Radius der äußeren Laufbahn zum Punkt 69 ist konstant. Jedoch wird die Länge des Umfangs. des Kreises rollender Berührung 77 kleiner, wenn der Berührungswinkel 73 größer wird.
  • Daher erzeugt jede Umdrehung der äußeren Laufbahn 6r über einen vollständigen Kreis die kreisförmi,ge Bahn des Punktes 62. Jedoch wird die Länge der kreisförmigen Bahn rollender Bewegung jeder Lagerkugel auf dem äußeren Berührungskreis 77, der dem durch den Punkt 76 erzeugten Kreis entspricht, kleiner, wenn der Berührungswinkel 73 größer wird.
  • Demgemäß wird der Umdrehungswinkel jeder Lagerkugel rings um die Mittelachse 63 kleiner, wenn der Berührungswinkel größer wird und umgekehrt. Der Winkelabstand der Umdrehung jeder Lagerkugel rings um die Mittelachse 63 ist daher eine Funktion des Lagerberührungswinkels. Auf entsprechende Weise ist der Verzögerungswinlel der Lagerkugel relativ zur äußeren Laufbahn eine Funktion des Lagerwinkels.
  • Der Verzögerungswinkel einer Lagerkugel ist die Differenz zwischen dem vollständigen Kreiswinkel mit 2 rs dtr von der Spitze 62 der äußeren' Laufbahn 6I durchlaufen wird, und dem Umdrehungswinkel, der von dem Mittelpunkt einer Lagerkugel 72 rings um die Mittelachse 63 durchlaufen wird, während der Punkt 62 über seinen vol.lständigen Kreis von 2 rs wandert. Daher bewegen sich während jeder volliständigen Drehbewegung der äußeren Laufbahn 6I über 2 rdie Lagerkugeln 72 seitlich oder weniger als 2 rn rings um die Mittelachse 63.
  • Eine geeignete Vervielfachung dieser seitlich liegenden Winkelabmessungen oder Verzögerungen einer Kugel bei jeder Umdrehung der äußeren Laufbahn 6I schafft ein Produkt, das einer Integralzahl von 2r7r verhältnismäßig nahekommt.
  • Das hier beschriebene Instrument kann so angesehen werden, daß es dahingehend arbeitet, die tatsächlichen oder Teilumdrehungswinkel der Lagerkugeln für verschiedene Umdrehungen. der äußeren Laufbahn zusammenzufassen, um eine Intregalzahl der gesamten Kreise zu sammeln, so daß eine Abweichung von einer Integralzahl dieser vollständigen Kreise auf einer Skala relativ kleiner Bogenabmessung gemessen werden kann.
  • Bei einer umgewandelten Ausführungsform kann das Instrument so angesehen werden, daß es dahingehend arbeitet, die Verzögerungs- oder Abr weichungswinkel der Lagerkugel bei jeder einzelnen Umdrehung der äußeren Laufbahn zu sammeln, bis die gesammelten Abweichungswinkel sich zu einer nur kleinen. Abweichung von einer Integralzahl der vollständigen Kreise addieren, so daß diese kleine Abweichung auf einer Skala, die einen. kleinen Bogenwinkel einnimmt, leicht ange zeigt werden kann.
  • In jedem Fall kann die Skala. kalibriert werden, um den Winkel rollender Berührung direkt anzuzeigen.
  • Um die Verzögerung der Lagerkugeln relativ zur äußeren Laufbahn zu messen, wenn sie sich in ihrer Planetenbahn rings um die Mittelachse des Instruments drehen, ist über die Oberseie der Innenkante des Abstands-stückes. 26 des Prüftagers 24 ein Kupplungspsåßstück 85 von leichtem Gewicht gesetzt, damit es sich mit dem Abstandsstück26 dreht, wenn die Lagerkugeln durch Drehen der äußeren Laufbahn über ihre Bahn gedreht werden.
  • Ein Anzeigeorgan oder ein Zeiger 86. ist mit der Oberseite des Kupplungsstückes 85 durch eine einfache Schraube 87 verbunden, so daß der Zeiger 86 sich mit der Kupplung 85 dreht und die entsprechend Lage des. Ablstandsstückes 26 und auch der Lagerkugeln mit Bezug auf einen vorbestimmten festen Punkt auf der äußeren Laufbahn 27 bei Beendigung einer vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen der äußeren Laufbahn anzeigt, wie sie durch den Zählmechanismus 55 angedeutet sind.
  • Eine Relativverzögerung der Lagerkugeln selbst relativ zur Laufbahn 27 wird dann durch den Zeiger 86 auf einer festen Skala 88 an der Oberseite der drehbaren Gewichtsklappe 35 angezeigt.
  • Die Skala 88 braucht nicht kalibriert zu werden, wenn das Instrument lediglich als Vergleichs instrument verwendet wird, um zwei gleiche oder ähnliche Lager auszumachen. Durch zweckentsprechende Kalibrierung zeigt jedoch die Skala den rollenden Berührungswinkel des Lagers für eine Kalibrierungscharakteri stik des Lagers an.
  • Da die Skala 88 gewöhnlich über einen kleinen Bogenabschnitt kalibriert ist, kann die Einrichtung mit mehreren Skalen rings um den Rand der Oberfläche des sich drehenden Gewichtes versehen sein, um das Prüfen verschiedener Arten oder Größen von Lagern zu ermöglichen.
  • Wenn das Prüfgewicht 35 die vorbestimmte Anzahl von Umdrehungen für einen besonderen Be führungsfw;i1nkel ausgefühtrt -hat, kann- das Gewicht durch eine federbeeinflußte Bremse 90 leicht angehalten werden, die mit einem zweckentsprechenden Freigabe- und Stellknopf 91 versehen ist.
  • Wenn nur ein einzelnes Lager geprüft werden soll, ohne ein paarweises Anordnen oder Aufpassen auf eine Weile 20 in Betracht zu ziehen, kann ein Anpassungsteil ähnlich der Welle 20 mit zweckentsprechendem Umriß verwendet werden, um das zu prüfende Lager zu tragen. Die Prüfung ist nicht auf Lager der hier dargestellten Art beschränkt, sondern kann mit jedweden. üblichen Lagern (Standardlager oder Spezial lager) mit oder ohne Abstandsteilen durchgeführt werden. Für Lager ohne Abstandsteile kann ein geeignetes geschlitztes Element angeordnet sein, um als Abstandsteil für die Lager und als Träger für den Zeiger zu dienen, um die Winkeldrehbewegung der Lager in ihrer Bahn anzuzeigen.
  • Verschiedene Änderungen können im Aufbau vorgenommen werden, ohne. daß dadurch die Erfindung umgangen wird.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Bestimmen des Winkels rollender Berührung eines Radial- und Enddrucklagers mit einer Innenlaufbahn, einer äußeren Laufbahn und zwischen ihnen angeordneten Lagerkugeln, dadurch gekennzeichnet, daß eine Laufbahn des Lagers gedreht und dadurch den Lagerkugeln eine relative Drehbewegung aufgezwungen und die Größe der Bewegung der Lagerkugeln relativ zu der gedrehten Laufbahn bestimmt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Druckkraft an das Lager angelegt und aufrechterhalten wird und diese Kraft dem gesamten Arbeitsdruck entspricht, welchem das Lager beim tatsächlichen Gebrauch unterworfen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Laufbahn des Lagers gedreht wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß zwischen der äußeren und der inneren Laufbahn ein Abstands- oder Trennteil vorgesehen ist, an dem die Lagerkugeln angreifen, um sich mit ihm zu drehen., während die Größe der Bewegung der Lagerkugeln relativ zur äußeren Laufbahn durch Messen der Winkelbewegung des Abstandsteiles bestimmt wird.
  5. . Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Träger für das zu prüfende Lager sowie Einrichtungen zum Drehen einer Laufbahn des Lagers in seiner normalen beabsichtinten Stellung auf den Lazerkugeln sowie Mittel zum Bestimmen der Größe der Bewegung der Lagerkugeln relativ zur gedrehten Laufbahn umfaßt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweitgenannte Mittel die relative Winkelbewegung zwischen einem festen Punkt auf der umlaufenden Laufbahn und dem Mittelpunkt des Kugellagers bestimmt
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweitgenannte Mittel eine Einrichtung zum Anzeigen einer Winkelbewegunz der Laufbahn rings um ihre Achse sowie Mittel zum Anzeigen des Drehwinkels einer Lagerkugel um die gleiche Achse und damit zum Anzeigen einer mathematischen Beziehung zwischen der Winkelbewegung der Laufbahn und der Winkelbewegung der Lagerkugeln zwecks Bestimmung der Ver'zögerung der Lagerkugeln relativ zur Lagerbahn enthält.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es zum Bestimmen des Winkels rollender Berührung eines Kugellagers angepaßt ist, das eine innere Laufbahn, eine äußere Laufbahn und Lagerkugeln zwischen ihnen enthält, wobei das Kugellager für Relativ- und Enddruckkräfte dienen soll und bei welchen der Träger die innere Laufbahn des Lagers in feststehender Lage halten kann, während die äußere Laufbahn um die innere Laufbahn gedreht wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Einrichtung zum Aufdrücken einer axialen Endkraft auf die äußere Laufbahn des Lagers enthält.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere' Laufbahn dem Axialenddruck unterworfen wird, während sie durch die genannten sich drehenden Mittel gedreht wird.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Einrichtung beim Rotieren der äußeren Laufbahn eine Drehbewegung derLagerkulgeln in ihrerUmdrehungsbahn verursacht.
  12. I2. Anordnung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Unterplatte einer beträchtlichen Masse umfaßt, um dem Instrument die erforderliche Stabilität zu geben, so wie einen senkrechten von dieser Unterplatte getragenen Ständer, um eine senkrechte Hauptdrehachse zu schaffen, und der Träger auf dem Ständer angeordnet und die innere Laufbahn in konzentrischer Lage relativ zur senkrechten Hauptachse angeordnet ist, während die äußere Achse sich frei drehen kann.
  13. 13. Anordnung nach einem der Ansprücheg bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Anlegen einer axialen. Endkraft eine hohle zylindrische Gewichtskappe enthält, die eine Oberwandung mit einer Hohlnabe hat, die so bemessen ist, daß sie auf die äußere Laufbahn des Lagers paßt und sich auf sie aufsetzt, und daß ein Hubring vorgesehen ist, der auf der Grundplatte getragen wird und physikalisch zu ihr in Beziehung steht, um eine allmähliche gleichachsige Aufwärtsbewegung des Ringes in eine Obenstellung oder ein Absenken auf der Unterplatte in eine Untenstellung zu gestatten, wobei der Hubring in seiner obersten Lage als Unteranschlag für die Gewichtskappe und als Träger zum Halten der Gewichtskappe oberhalb und außer Berührung mit der äußeren Laufbahn des zu untersuchenden Lagers dient und dieser Hubring gleichzeitig dazu benutzt wird, die Gewichtskappe allmählich gleichachsig auf die äußere Laufbahn mit langsamem graduellem Anlegen zu senken, wenn der Ring selbst gesenkt wird, wodurch der schließliche Eingriff und das Anordnen der Gewichtskappe auf der äußeren Laufbahn allmählich und ohne Stoßbeanspruchung auf die Lagerkugeln erfolgt.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtskappe auf ihrer Oberfläche mit einer Skaleneinteilung mit im Winkel im Abstand angeordneten Markierungen versehen ist.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es eine durch die sich drehenden Lagerkugeln drehbare Schale und einen an der Schale befestigten Zeiger aufweist, der als Radiusarm mit der Schale bewegbar ist und auf der eingeteilten Skala eine Ablesung anzeigt, die auf einer funktionellen Beziehung des Winkels rollender Berührung des Lagers basiert.
DEK23573A 1953-09-30 1954-09-29 Verfahren und Anordnung zum Bestimmen des Winkels rollender Beruehrung eines Radial-und Enddrucklagers Expired DE946484C (de)

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