DE946329C - Verfahren zum Herstellen gerasterter Klischees unter Verwendung der Methoden der Bildtelegraphie - Google Patents
Verfahren zum Herstellen gerasterter Klischees unter Verwendung der Methoden der BildtelegraphieInfo
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Description
Die Verfahren zur Herstellung gerasteter Klischees mit elektromechanischen Mitteln unter
Verwendung der Methoden der Bildtelegraphie haben gegenüber den umständlichen Ätzverfahren
für Autotypien den Vorteil der großen Einfachheit. Es sind zahlreiche Verfahren bekannt, bei denen
die Bildvorlage entweder auf einer ebenen Fläche oder, auf einer Walze in nebeneinanderliegenden,
parallelen Linien lichtelektrisch abgetastet wird und bei denen die verstärkten lichtelektrischen
Ströme ein schneidendes, fräsendes, bohrendes, schlagendes oder brennendes Werkzeug steuern,
das das Klischee linienweise aufbaut Bei einigen Verfahren wird lichtelektrisch die Eindringtiefe
eines Werkzeugs gesteuert, wobei eine Schnittbreite entsprechend der Helligkeit der Vorlage entsteht.
Dabei wird dem Schneidvorgang zur Erzeugung eines Rasters eine periodische Bewegung
überlagert, indem beispielsweise die periodische Bewegung des Werkzeugs durch einen Exzenter
und die gesteuerte Eindringtiefe des Werkzeugs durch einen zwischen Exzenter und Werkzeug geschalteten
Keil erzeugt wird. Durch Verschieben des Keils wird die Amplitude der Bewegung und
damit die Breite der ausgeschnittenen Flächenelemente variiert. Bei anderen bekannten Verfahren
werden die Steuerströme zur Erzeugung des Rasters periodisch unterbrochen, so daß dem Werkzeug
Impulse zugeführt werden. Diese Impulse werden von "den photoelektrischen Strömen moduliert,
indem entweder nur die Amplitude oder nur die Zeitdauer des Impulses entsprechend der
Helligkeit der Vorlage verändert werden. Bei. der Amplitudenmodulation dringt das Werkzeug bei
großer Bildhelligkeit tief in das zu bearbeitende ίο Material ein, wodurch für jeden Impuls unter Berücksichtigung
des Vorschubs Flächenelemente variabler Breite, aber konstanter Länge aus dem Material herausgearbeitet werden. Bei der Zeitmodulation
dringt das Werkzeug unter Berücksichtigung des Vorschubs bei jedem Impuls gleich
tief, aber verschieden lange Zeit entsprechend der Helligkeit der Vorlage in das zu bearbeitende
Material ein, wodurch Flächenelemente variabler Länge, aber konstanter Breite entstehen. Dieses
so führt zu einer Unregelmäßigkeit und Vorzugsrichtung im Raster. Bei den mit Impulsfolgen
arbeitenden Verfahren sind außerdem die Impulsflanken den Flanken und dem Arbeitsvorgang des
Werkzeugs nicht angepaßtj so daß sich Drängeffekte und unsaubere Schnittflächen ergeben und
deshalb die Wegzeitkurve des Werkzeugs im zu bearbeitenden Material nicht genau angebbar ist.
Die Herstellung eines Klischees ist also mit Unsicherheiten behaftet, die in der Praxis zu großen
Schwierigkeiten führen, so daß sich nach derartigen Methoden arbeitende Geräte bis heute nicht einführen
konnten.
Es sind ferner elektrooptische Verfahren bekannt, bei denen durch photoelektrische Abtastung
einer Bildvorlage gleichzeitig punktweise photographisch ein gerastertes Negativ aufgezeichnet
wird. Der entsprechend den abgetasteten Helligkeitswerten der Bildvorlage amplitudenmodulierte
photoelektrische Strom wird in4 zwei Anteile aufgespalten,
deren einer die Breite der Rasterelemente beeinflußt und deren anderer zunächst in
Zeitsignale umgewandelt wird, die dann die Länge der Rasterelemente beeinflussen.
Bei diesem Verfahren steuert der amplitudenmodulierte Anteil einen Galvanometerspiegel und
der zeitmodulierte Anteil eine Schreiblampe. Die Wirkungen der Amplitudenmodulation und der
Zeitmodulation werden mechanischoptisch addiert, indem das zeitmodulierte Lichtstrahlenbündel infolge
der Drehung des Galvanometerspiegels auf einer Maske oder einem Blendenausschnitt hin und
her geschoben wird. Das auf elektrische Weise zeitmodulierte Lichtstrahlenbündel ruft die Belichtung
eines Rasterelementes hervor, dessen Breite durch die Blende auf optischem Wege variiert wird. Die
Ströme selbst sind entweder nur zeit- oder nur amplitudenmoduliert.
Bei einer anderen Ausführungsform dieses Verfahrens werden ein Steuerstrom mit Zeitmodulation
und ein Steuerstrom mit Amplitudenmodulation addiert, wodurch ein Steuerstrom mit Impulscharakter
entsteht, der einen Galvanometerspiegel als Lichtrelais steuert. Die Stromzeitkurve hat
dabei jedoch keine Nullstellen, d. h., der Strom wird in den Impulspausen niemals Null. Dieses
Verfahren ist der Eigenart des elektrooptischen Lichtrelais speziell angepaßt.
Die Erfindung betrifft das unmittelbare Gravieren gerasteter Klischees mit einem Werkzeug,
das durch Ströme von besonders gearteter Modulation gesteuert wird. Es werden nämlich Impulse
mit dem Kriterium der Stromlosigkeit während der Impulspausen erzeugt, die in exakter Weise
' sowohl zeitmoduliert als auch amplitudenmoduliert sind. Hierbei können sowohl die Amplitude als 75'
auch die Zeitdauer eines Impulses entsprechend der Helligkeit der Bildvorlage mit Mitteln gesteuert
werden, die für sich allein jeweils bekannt sind. Die Frequenz der Impulse stellt dabei .die Rasterfrequenz
in Abtastrichtung dar. Durch diese Kornbination ist es möglich, unter Berücksichtigung
des Vorschubs für alle Helligkeitswerte in jedem Rasterpunkt Flächenelemente gleicher Länge und
Breite aus dem Material herauszuarbeiten und dadurch ein Raster ohne Vorzugsrichtung zu erzielen.
Ein weiterer· Erfindungsgedanke besteht darin, daß die Flanken der zeit-amplituden-modulierten
Impulse durch Verzögerungsmittel so weit abgeflacht werden, daß sie den Flanken des Werkzeugs
angepaßt sind, so daß, Drängeffekte beim Hinein- und Herausführen des Werkzeugs aus dem
zu bearbeitenden Material vermieden werden. Es wird also durch eine einstellbare und gesteuerte
Stromzeitkurve die Wegzeitkurve des Werkzeugs vorgeschrieben und vom Werkzeug auch ausgeführt,
da alle das Werkzeug beim Arbeitsvorgang behindernden Faktoren vorher berücksichtigt werden.
So läßt sich beispielsweise die Anlaufflanke der Impulse mehr verflachen als deren Endflanke,
so daß Unterschiede des Schnittwiderstandes und unterschiedliche Drängeffekte beim Hinein- und
Herausführen des Werkzeugs ausgeglichen werden und dadurch das Werkzeug mit gleicher Geschwindigkeit
in das Material hinein- und wieder aus ihm herausgeführt wird. .Die vorgeschriebene Wegzeit- *°5
kurve des Werkzeugs macht eine einfachste Justierung möglich. Weiterhin ermöglicht die vorliegende
Erfindung, die geometrische Form · der Rasterelemente festzulegen. Beispielsweise kann bei
gegebener Wegzeitkurve der .Keilwinkel eines keilförmigen
Schneidwerkzeugs so festgelegt werden, daß sich quadratische Schnittfiguren ergeben, oder
der Radius eines löffeiförmigen Schneidwerkzeugs so festgelegt werden, daß sich runde Schnittfiguren
rgeben. Dadurch läßt sich die Größe der aus dem "5
Material herausgearbeiteten und der stehenbleibenden Flächenelemente in Abhängigkeit von den
,photoelektrischen Steuerströmen berechnen. Dies ist deshalb besonders wichtig, weil man es durch
Einfügen von Entzerrungsgliedern, deren Kennlinie invers zu dieser berechneten Abhängigkeit ist,
in der Hand hat, eine lineare Abhängigkeit zwischen Helligkeit der Bildvorlage und mittlerer
Helligkeit der Druckvorlage zu erzielen. Weiterhin ist es bei der vorliegenden Erfindung; möglich, die
Amplitude des zeit-amplituden-modulierten Im-
pulses auf einen Wert zu begrenzen, der gerade dem Beginn des gegenseitigen Uberdeckens der
ausgeschnittenen Flächenelemente entspricht.
In Fig. ι ist die schematische Anordnung einer S Ausführungsform dieses Verfahrens wiedergegeben.
Fig. 2 zeigt eine Prinzipschaltung für eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens,
mittels derer die Kombination von Zeit- und Amplitudenmodulation durch Überlagerung einer Sägezahnkurve
und der verstärkten photoelektrischen Ströme unter Ausnutzung eines Schwellwertes bei
gleichzeitiger Amplitudenbegrenzung erzielt wird.
Fig. 3 zeigt eine zeit-amplituden-modulierte
Stromzeitkurve für dunkle, graue und helle Tonwerte.
In Fig. 4 ist die zeit-amplituden-modulierte Stromzeitkurve mit schrägen Impulsflanken und
Amplitudenbegrenzung für die drei Tonwerte der Fig. 3 wiedergegeben.
Fig. 5 stellt schematisch die Rückansicht eines keilförmigen Stichels, in der Schneidrichtung gesehen,
dar und
Fig. 6 denselben Stichel schematisch in Seitenansicht.
Fig. 7 zeigt einen stark vergrößerten Ausschnitt •aus der Oberfläche der Druckvorlage, die mit einem
Stichel nach Fig. 5 und einer Stromzeitkurve nach Fig. 4 bei dunklen, grauen und hellen Tonwerten
bearbeitet worden ist. Die schraffierten Flächen bedeuten die stehenbleibenden, die weißen Flächen
die herausgearbeiteten Teile der Druckvorlage.
Fig. 8 stellt die gleiche Oberfläche dar, wenn sie mit einem löffelartigen Schneidwerkzeug bearbeitet
worden ist, wobei jedoch die aufeinanderfolgenden Zeilen jeweils um einen halben Punktabstand versetzt
sind.
Fig. 9 gibt die Abhängigkeit der mittleren Helligkeit der Druckvorlage von der Amplitude
des photoelektrischen Steuerstromes wieder, wie sie sich' nach dem vorliegenden Erfindungsgedanken für einen mit einem keilförmigen
Stichel hergestellten Raster entsprechend Fig. 7 und für ein^n mit einem löffelartigen Stichel hergestellten
Raster entsprechend Fig. 8 ergibt.
Die Wirkungsweise einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geht aus Fig. 1 hervor. In
dieser Ausführung werden rotierende Walzen und ein spanabhebendes Werkzeug benutzt. Die Bildvorlage
ι wird auf eine Walze 2 und die zu bearbeitende Druckvorlage 3 in entsprechender Weise
auf eine Walze 4 aufgelegt. Beide Walzen sitzen auf einer gemeinsamen Welles, die von einem Synchronmotor
über ein Getriebe· 6 angetrieben wird. Die Abtastvorrichtung 7 und der Schneidapparat 8
mit dem Werkzeug 9 werden gleichsinnig oder gegenläufig an den Mantellinien der Walzen 2
und 4 entlang geführt, je nachdem ob ein seitenrichtiges oder seitenverkehrtes Klischee gewünscht
wird. Eine Glühlampe 10 beleuchtet über eine Optik 11 eine Blende 12, die über eine weitere Optik 13
auf der Bildvorlage 1 abgebildet wird. Der Lichtstrahl wird durch die Ausschnitte 14 einer von
einem Motor 15 angetriebenen Lochscheibe 16
periodisch unterbrochen. Das von der Bildvorlage 1 reflektierte Licht fällt in die beiden Photozellen 17,
die die intermittierenden Lichtimpulse in Stromimpulse umwandeln. Die Stromimpulse werden
dem Verstärker 18 zugeführt und im Gleichrichter 19 wieder gleichgerichtet. Die Frequenz der Stromimpulse
ist größer als die sogleich noch zu beschreibende Rasterfrequenz und wird so groß gemacht,
daß die Siebglieder des Gleichrichters 19 für die Demodulation dieser Impulse ausreichend
sind, jedoch deren Amplitudenschwankungen, die der Helligkeit der Bildvorlage entsprechen, unbeeinflußt
lassen.
Um einen gleichmäßigen Raster herzustellen, müssen die Rasterpunkte aufeinanderfolgender
Zeilen zueinander stets die gleiche Lage haben. Deshalb muß die Rasterfrequenz abhängig vom
Vorschub des Werkzeugs erzeugt werden. Zu diesem Zweck wird die Frequenz der den Synchronmotor
speisenden Netzspannung in einem Vervielfacher 20 vervielfacht. Die so gewonnene Rasterfrequenz
ist infolge der Vervielfachung der Netzfrequenz mit der Umdrehung der Welle 5 und damit
mit der relativen Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeugs synchronisiert.
Nach einem anderen Erfindungsgedanken kann die Rasterfrequenz von einer Spindel des Getriebes
6 abgenommen werden, beispielsweise mittels des auf der Spindel angebrachten Rotors
eines Wechselstromgenerators. Auf diese Weise wird die Rasterfrequenz wieder mit der Umdrehung der Welle 5 und damit mit der relativen
Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeugs synchronisiert.
Die in dem Frequenzvervielfacher 20 erzeugten Rasterimpulse werden in einem Verzögerungsglied
21 verformt, beispielsweise in eine Sägezahnkurve, und der Modulationsstufe des Steuerteils 22 zugeführt. In dieser Stufe steuert der aus 19 kommende
gleichgerichtete Steuerstrom die Zeitdauer und in einer nächsten Stufe die Amplitude der am
Ausgang von 22 auftretenden Impulse. Außerdem sind in 22 Schaltmittel vorgesehen, die die Flanken
der Impulse zusätzlich verflachen. Auf diese Weise entstehen zeit-amplituden-modulierte Impulse
mit abgeflachten Flanken, wie sie dem Erfindungsgedanken entsprechen.
Die modulierten Impulse gelangen von 22 in den Schneidapparat 8. Dieser kann ein dynamisches
System sein; man wird jedoch wegen der größeren erzielbaren Kräfte elektromechanische Dreheisenoder
Schlagsysteme bevorzugen. Der Schneidapparat 8 trägt das spanabhebende Werkzeug 9, welches
aus der Druckvorlage 3 im Takte der Impulse Flächenelemente herausschneidet, deren Länge und
Breite der Helligkeit der Bildvorlage 1 entsprechen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Zeit-Amplituden-Modulation von Impulsen steuern die
aus dem Frequenzvervielfacher 20 kommenden Rasterimpulse im Verzögerungsglied 21 einen
Multivibrator mit einstellbarer Signallänge. Die Multivibratorsignale laden ebenfalls in 21 eine ™5
Kapazität auf, an der die entstehende Sägezahn-
spannung abgegriffen wird. Durch Verändern der. Zeichenlänge der · Multivibratorsignale wird die
Zeitdauer der Kondensatoraufladung wählbar geändert, während die Rasterfrequenz konstant bleibt,
so daß nach Wunsch eine Sägezahnkurve mit steiler Anlauf- und flacher Endflanke, oder umgekehrt,
erzielt wird, die dem Steuerteil 22 zugeführt wird. Die Wirkungsweise dieses Teils ist im Prinzip in
Fig. 2 besonders dargestellt. Die Sägezahnspannung aus 21 liegt über einen Koppelkondensator 23 am
Widerstand 24; gleichzeitig liegt die gleichgerich-. tete photoelektrische S teuer spannung am Wider-[sand25.
Beide Spannungen überlagern sich. Auf das Gitter der Röhre 26 gelangen über den hochohmigen
Widerstand 27 nur Signale, die einen mittels des Potentiometers 28 einstellbar en Schwellwert
überschreiten. Infolgedessen sind die Amplitude und die' Zeichentänge dieser sägezahnförmigen
Impulse am Röhrengitter eine Funktion der photoao elektrischen Steuerspannung. Es entstehen also
wieder dem Erfmdungsgedankeri entsprechend zeitämplituden-modulierte
Impulse mit abgeschrägten Flanken, die vom Ausgang der Röhre 26 zu dem bereits beschriebenen Schneidapparat 8 geleitet
werden. ■
In Fig. 3 ist die theoretische Stromzeitkurve für eine kombinierte Zeit-Amplituden-Modulation von
Impulsen dargestellt. Mit wachsender Helligkeit der Bildvorlage werden die Impulse in ihrer Amplitude
und in ihrer Zeitdauer größer, wie die Kurven 31 für einen kleinen Helligkeitswert, 32 für .einen
grauen und 33 für einen großen Helligkeitswert zeigen. Fig. 4 gibt die entsprechende Stromzeitkurve
wieder, in der nach dem Erfindungsgedanken die Flanken der zeit-amplituden-modulierten Impulse
durch die oben beschriebenen Mittel verflacht sind. Die Kurven 34, 35 und 36 entsprechen
wieder den drei Helligkeitswerten der Kurven 31, 32, 33. Die Begrenzung der Amplitude in Kurve36
soll zunächst unberücksichtigt bleiben. Die Flanken der Impulse sind dem Werkzeug und dem Bearbeitungsvorgang
angepaßt, damit das spanabhebende Werkzeug mit "gleicher Geschwindigkeit in das Material, hinein- und wieder aus ihm herausgeführt
wird, ohne daß sich Drängeffekte ergeben. Die Flankensteilheit wird bei gegebener Vorschubgeschwindigkeit
so eingestellt, daß sie gerade der Flankensteilheit des Werkzeugs: entspricht, beispielsweise
dem Freiwinkel 37 eines keilförmigen Stichels, wie er in Fig. 5 in Rückansicht und in
Fig. 6 in. Seitenansicht dargestellt ist. Die eingestellte
Flankensteilheit und damit die Anpassung an das Werkzeug bleibt infolge der Eigenart des
Modulationsverfahrens für alle Helligkeitswerte erhalten. Unterschiede im Schnittwiderstand zwischen
Hinein- und Herausführen des Werkzeugs werden durch unterschiedliche Steilheit der Anlauf-
und der Endflanke des Impulses ausgeglichen. Auf diese Weise lassen sich alle das Werkzeug
beim Schneiden behindernden Faktoren in der Stromzeitkurve berücksichtigen und symmetrische
Schnittfiguren herstellen. In der bereits beschriebenen Ausführungsform des Erfindungsgedankens
wurde gezeigt, wie die Kurven der Fig. 4 realisiert werden und die unterschiedliche Flankensteilheit
der den Steuerteil 22 verlassenden Impulse eingestellt wird.
In der Drucktechnik werden für Klischees diagonale Raster bevorzugt, das heißt, die Rasterpunkte
liegen auf den beiden Diagonalen der Druckvorlage, vorausgesetzt, daß Bild' und Druckvorlage quadratische
Gestalt haben. Es gibt zwei Möglichkeiten, solche Raster herzustellen. Einmal wird die Bildvorlage
in der Richtung ihrer Diagonale abgetastet und ebenso die Druckvorlage in Richtung der
Diagonale bearbeitet. Bildvorlage 1 und Druckvorlage
3 werden also unter einem Winkel von 45° zu den Mantellinien der Walzen 2 und 4 eingespannt.
Bei der Bearbeitung in diagonaler Richtung liegen die Rasterpunkte aufeinanderfolgender Zeilen
nebeneinander. Dreht man jedoch das gerasterte Klischee wieder um 45° in die normale Lage
zurück, so erscheinen die Rasterpunkte gegenein^ ander veräetzt. Diese Bearbeitungsmethode wird
Diagonalschnitt genannt. Für die Rasterfrequenz gilt hierbei die Bedingung, daß die Anzahl Rasterpunkte
pro Umdrehung der Walze 4 eine ganze Zahl ist. Infolge der Synchronisation der Rasterfrequenz mit dem Antrieb wird diese Bedingung
von selbst erfüllt. Für nichtquadratische Klischees liegen die Rasterpunkte dagegen nicht auf der
Diagonale, sondern auf einer um 45 ° gegen die Seitenkante des Klischees geneigten Geraden.
Die zweite Möglichkeit zur Herstellung eines diagonalen Rasters besteht darin, daß die Bildvorlage
parallel zur Bildkante abgetastet und" ebenso die Druckvorlage parallel zu ihrer Kante bearbeitet
wird. Bildvorlage 1 und Druckvorlage 3 werden daher senkrecht zur Mantellinie der Walzen 2
und 4 auf diese aufgespannt. In diesem Falle müssen die Rasterpunkte jeder Zeile um einen
halben Punktabstand gegen die Rasterpunkte der vorhergehenden Zeile versetzt werden. Für die
Rasterfrequenz ergibt sich also die Bedingung, daß die Anzahl Rasterpunkte für zwei Walzen-Umdrehungen
eine ungerade Zahl sein muß. Diese Rasterversetzung, also die Verschiebung der Rasterfrequenz um eine halbe Phase pro Walzenumdrehung,
kann nach Umschaltung des Übersetzungsverhältnisses ebenfalls durch das Getriebe
6 ausgeführt werden. Ein auf diese Weise geschnittenes Klischee weist infolgedessen einen
diagonalen Raster auf. Diese Bearbeitungsmethode wird Parallelschnitt genannt.
Außer diesen äußerlichen Merkmalen weisen die beiden Schneidmethoden aber auch prinzipielle, für
den Schneidvorgang sehr wesentliche Unterschiede auf. Beim Diagorialschnitt, für den ein keilförmiger
Stichel entsprechend Fig. 5 und 6 bevorzugt wird, lassen sich dessen Keilwinkel 38 und Spurwinkel
so festlegen, daß bei vorgegebener Wegzeitkurve für alle Helligkeitswerte quadratische Schnittfiguren
entstehen. Ein solcher Raster zeichnet sich durch das Fehlen von Vorzugsricb^ngen aus.
Fig. 7 zeigt einen stark vergrößerten Ausschnitt aus der Oberfläche der so bearbeiteten Druckvor-
lage. Die Bearbeitungsrichtung liegt in der Figur von oben nach unten. Aus der Fig. 7 ist ersichtlich,
wie die Rasterpunkte aufeinanderfolgender Zeilen nebeneinanderliegen und daß der Zeilenabstand
und der Punktabstand in Zeilenrichtung gleich groß sind. Die Flächen 40 sind für einen kleinen
Helligkeitswert auf Grund der Stromzeitkurve 34 aus dem Material herausgeschnitten worden. Die
Impulse der Stromzeitkurve 34 und die ausgeschnittenen Flächenelemente 40 sind voneinander
getrennt. Die Flächen 41 sind für 50% Helligkeitswert auf Grund der Stromzeitkurve 35 ausgeschnitten
worden. Die einzelnen Impulse der Stromzeitkurve 35 und die ausgeschnittenen Flächen 41
grenzen gerade aneinander, und es ergibt sich ein schachbrettartiges Muster. Ausgeschnittene und
stehenbleibende Flächen sind gleich groß. Die Flächen 42 sind für einen großen Helligkeitswert
auf Grund der Stromzeitkurve 36 ausgeschnitten worden. Die Impulse der Stromzeitkurve 36 und
die Schnittfiguren 42 gehen ineinander über, während die stehenbleibenden Flächenelemente
(schraffiert gezeichnet) einzelne, voneinander getrennte Quadrate sind, die zu beiden Seiten der
Zeilenmitte liegen. Infolge des Überschneidens wird das Schneidwerkzeug mit seiner Spitze nicht
mehr aus dem Material herausgeführt, sondern schneidet so lange eine zusammenhängende Fläche
42 aus, solange große Helligkeitswerte" wiedergegeben
werden, obwohl voneinander getrennte Flächen stehenbleiben. Das ist der große Vorteil
des Diagonalschnitts gegenüber dem Parallelschnitt. Die photoelektrischen Steueramplituden
sind bei den drei Helligkeitswerten also kleiner, gleich oder größer als die Amplituden der zeitamplituden-modulierten
Impulse.'
In dem Bereich, iii dem sich die ausgeschnittenen
Flächen gegenseitig überschneiden, bleibt die für den Druck wirksame Breite der Flächenelemente
konstant, nämlich gleich dem Zeilenabstand. Für diesen Abschnitt der Wegzeitkurve darf deren
Amplitude auf einen Wert begrenzt werden, der dem Zeilenabstand und damit der Scheitelamplitude
für 5ofl/o Helligkeitswert entspricht. Dann entspricht während dieses Zeitabschnitts di'e seitliche
Begrenzung der ausgeschnittenen Fläche der (punktiert gezeichneten) Berührungslinie zweier
benachbarter Schnittflächen. Durch diese Amplitudenbegrenzung wird erreicht, daß das Werkzeug
nicht tiefer in das Material schneidet, als dem Zeilenabstand" entspricht, und damit die Schneidarbeit
verringert wird. Die Stromzeitkurve 36 der Fig. 4 ist in dieser Weise in ihrer Amplitude begrenzt
worden. In der Ausführungsform des Erfindungsgedankens nach Fig. 2 irfolgt die Begrenzung
durch den. Gleichrichter 29, der eine feste Vorspannung 30 erhält. Die Amplitudenbegrenzung
kann aber auch an einer anderen Stelle des Übertragungskanals vorgenommen werden.
Beim Parallelschnitt wird vorzugsweise ein löffelartiger Stichel benutzt, dessen Radius so festgelegt
wird, daß bei vorgegebener Wegzeitkurve ovale Schnittfiguren entstehen, die für 50% Helligkeitswert
gleiche Länge und Breite haben. Fig. 8 zeigt schematisch einen stark vergrößerten Ausschnitt
aus der Oberfläche der so bearbeiteten Druckvorlage.- Aus der Figur ist ersichtlich, wie
die Rasterpunkte aufeinanderfolgender Zeilen • gegeneinander versetzt sind. Im Gegensatz zum
Diagonalschnitt ist hier der Zeilenabstand gleich der Hälfte des Rasterpunktabstandes in Zeilenrichtung.
Die Flächen 43 sind für einen kleinen Helligkeitswert auf Grund der Stromzeitkurve 34
aus dem Material herausgeschnitten worden. Die Flächen 44 sind für einen Helligkeitswert von
50%, bei dem ausgeschnittene und stehenbleibende Flächen gleich groß sind, und die Flächen 45 für
einen großen Helligkeitswert ausgeschnitten, bei dem sich die Schnittflächen wieder überdecken. Die
stehenbleibenden Flächenelemente liegen jetzt auf der Zeilenmitte, so daß die Impulse der Stromzeitkurve
und die ausgeschnittenen Flächen für alle drei Fälle voneinander getrennt sind. Das bedeutet,
daß die Stromzeitkurve von der Art der Kurve 34 sein muß und erst bei einem Helligkeitswert von
100% in die Form der Kurve 35 übergeht. Denn erst, bei ioofl/o Helligkeit, grenzen die Schnittflächen
und die Impulse der Stromzeitkurve gerade aneinander. Infolgedessen muß das Schneidwerkzeug
auch bei der Wiedergabe großer Helligkeitswerte im Gegensatz zum Diagonalschnitt immer
aus dem Material herausgeführt werden. Für einen Helligkeitswert von 100 °/o ist die Schnittbreite
gleich dem doppelten Zeilenabstand, im Gegensatz zum Diagonalschnitt, bei dem durch die Amplitudenbegrenzung
die maximale Schnittbreite nur den einfachen Zeilenabstand erreicht. Deshalb ist
die Steueramplitude des Photostromes stets kleiner als die Amplitude des zeit-amplituden-modulierten
Impulses oder maximal ihr gleich groß.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, überschneiden sich bei Diagonalschnitt die herausgearbeiteten Flächenelemente
für Helligkeitswerte, die größer als 50% sind. Für den Fall der Fig. 8 gilt ein entsprechender
Wert. Während also die ausgeschnittenen quadratischen Flächen mit der Helligkeit der Bildvorlage
quadratisch größer werden und die stehenbleibenden Flächenelemente quadratisch kleiner
werden, ist dieser Zusammenhang bei Helligkeitswerten größer als 5ofl/o nicht mehr erfüllt. Infolge
des gegenseitigen Überschneidens der Flächen werden die stehenbleibenden Flächen langsamer als
quadratisch kleiner, und die ausgeschnittenen Flächen wachsen nicht mehr quadratisch an. Diese
Beziehung ist in Fig. 9 dargestellt, in der die Kurve 46 die Verhältnisse der Fig. 7 wiedergibt.
48 bedeutet die Helligkeit und 49 die Schwärzung der Bildvorlage; 50 stellt die Steueramplitude dar.
Bis zum Helligkeitswert so'/o verläuft die Kurve
46 quadratisch, darüber wächst sie nur langsamer an. Kurve 47 entspricht den ähnlichen Verhältnissen
der Fig. 8. Fügt man in den Verstärker 18 ein Entzerrungsglied ein, dessen Kennlinie die inverse
Funktion der in Fig. 9 gezeigten Abhängigkeit darstellt, so läßt sich die Wirkung dieser
Überschneidung der Flächen kompensieren, und
man erhält eine lineare Abhängigkeit zwischen photoelektrischem Steuerstrom und mittlerer
Helligkeit der Druckvorlage.
In der gleichen Weise lassen sich auch die übrigen nichtlinearen Verzerrungen des Übertragungskanals
17, 18, 19, 22, 8 durch Einfügung
von Entzerrungsgliedern kompensieren, so daß ein von der Druckvorlage hergestellter Abdruck in
allen Tonwerten richtig wiedergegeben wird.
Ebenso ist es möglich, durch eine Zerrung der Kennlinie des Verstärkers 18' eine einstellbare Kontraständerung
in der Druekvorlage zu erzielen. Als Entzerrungsmittel, sind Kombinationen aus Widerständen
und Gleichrichtern geeignet.
Die vorliegende Erfindung kann auch auf die Verfahren des Mehrfarbendrucks angewandt werden.
Weiterhin ist es möglich, das Übersetzungsverhältnis von Bildvorlage und Druckvorlage zu
vergrößern oder zu verkleinern.
Claims (9)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von gerasterten Klischees unter Verwendung der Methoden der ' Bildtelegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß ein spanabhebendes Werkzeug durch Impulse, deren Modulation durch die Kombination aus einer Zeitmodulation und einer Amplitudenmodulation gebildet wird, elektromechanisch gesteuert wird, wobei sowohl die Zeitmodulation als auch die Amplitudenmodulation der Impulse Funktionen der von der Vorlage lichtelektrisch abgenommenen Helligkeitswerte sind und die Impulsfrequenz der gewünschten Rasterfrequenz entspricht.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis aus Vorschubgeschwindigkeit des spanabhebenden Werkzeugs relativ zum zu bearbeitenden Material und Rasterfrequenz derart gemacht wird, daß die Rasterpunkte zweier aufeinanderfolgender Zeilen nebeneinanderliegen.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis aus Vorschubgeschwindigkeit des spanabhebenden Werkzeugs relativ zum zu bearbeitenden Material und Rasterfrequenz derart gemacht wird, daß die Rasterpunkte zweier aufeinanderfolgender Zeilen gegenseitig um einen halben Punktabstand versetzt sind.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterfrequenz in Abhängigkeit von der relativen Bewegung des spanabhebenden Werkzeugs zum zu bearbeitenden Material erzeugt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterfrequenz durch Vervielfachen aus der Wechselfrequenz hergestellt wird, die zum Antrieb des Gerätes dient.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch . gekennzeichnet, daß die Rasterfrequenz von einer Spindel im Gerät abgenommen wird, die die relative Bewegung zwischen dem spanabhebenden Werkzeug und dem zu bearbeitenden Material erzeugt.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Bildvorlage abgenommene photoelektrische Strom mit einer Frequenz moduliert wird, die groß gegen die Rasterfrequenz ist, und nach der. Verstärkung demoduliert wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch r bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken der zeit-amplituden-modulierten Impulse durch Verzögerungsmittel so weit verflacht werden, daß das spanabhebende Werkzeug mit der Geschwindigkeit in das Material geführt wird, die sich aus dem Freiwinkel des Werkzeugs und der relativen Vorschubgeschwindigkeit zwischen Werkzeug und zu bearbeitender Fläche ergibt, und mit der gleichen ■ Geschwindigkeit wieder aus dem Material herausgeführt wird..
- 9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufflanke der Impulse stärker als ihre Endflanke verflacht wird, so daß Drängeffekte des Stichels ausgeglichen werden.10. Verfahren nach Anspruch 1 bis ■ 9, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Steilheit der Anlauf- und Endflanken der Impulse mittels unterschiedlicher Zeitkonstanten der Verzögerungsglieder eingestellt wird.11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Spurwinkel eines keilförmigen Stichels, der zur Erzeugung eines Rasters ohne Versetzung der Rasterpunkte zweier aufeinanderfolgender · Zeilen bevorzugt wird, unter Berücksichtigung der Flankensteilheit der Impulse so festgelegt wird, daß für jeden Rasterpunkt die Bedingung quadratischer Flächenelemente erfüllt ist.12. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines unversetzten Rasters die verflachten zeitamplituden-modulierten Impulse für Schwärzungen größer als 50% voneinander getrennt sind, so daß einzelne voneinander getrennte Flächenelemente aus 'dem Material geschnitten werden.13. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines unversetzten Rasters die verflachten zeitamplituden-modulierten Impulse für 50% Schwärzung gerade aneinandergrenzen, so daß aus dem Material ein schachbrettartiges Muster geschnitten wird.14. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines unversetzten Rasters die verflachten zeitamplituden-modulierten Impulse für Schwärzungen kleiner als 50% ineinander übergehen, so daß das Schneidwerkzeug mit seiner Spitze nicht mehr aus dem Material herausgeführt wird und dadurch zusammenhängende Flächen ausschneidet, jedoch einzelne voneinander getrennte Flächenelemente stehenläßt.15- Verfahren nach Anspruch ι bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius eines löffelartigen Stichels, der zur Erzeugung eines Rasters mit gegenseitiger Versetzung der Rasterpunkte aufeinanderfolgender Zeilen bevorzugt wird, so festgelegt wird, daß für die in jedem Rasterpunkt entstehenden Flächenelemente die Bedingung gleicher Länge und Breite erfüllt ist.ίο i6. Verfahren nach Anspruch i, 3 bis 10 und15, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines versetzten Rasters die verflachten zeitamplituden-modulierten Impulse stets voneinander getrennt sfnd und erst bei der Schwärzung Null aneinandergrenzen.17. Verfahren nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Zeit- und Amplitudenmodulation der Impulse durch Überlagerung einer Sägezahnkurve, deren Frequenz der Rasterfrequenz entspricht, mit den verstärkten photoelektrischen Strömen unter Ausnutzung eines Schnellwertes hergestellt wird.18. Verfahren nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der zeit-amplituden-modulierten Impulse auf einen Wert begrenzt wird, der für ein mit einem keilförmigen Stichel hergestelltes unversetztes Raster der Scheitelamplitude für 50% Schwärzung entspricht.19. Verfahren nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenbegrenzung durch Gleichrichter mit fester Vorspannung vorgenommen wird.20. Verfahren nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß Entzerrungsmittel zur tonwertrichtigen Wiedergabe und zur einstellbaren Änderung des Kontrastes vorgesehen werden.21. Verfahren nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Entzerrung durch eine Konlbination aus Widerständen und Gleichrichtern vorgenommen wird, deren Kennlinie die inverse Funktion der Gesamtcharakteristik des Übertragungsteils ohne .Entzerrungsglieder darstellt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 950 434.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 565 7.56
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